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Diese Spieler liefern die Topwerte
#1
Viele Talente haben beim VfL Bochum den Durchbruch geschafft. In zahlreichen wichtigen Statistiken allerdings haben Routiniers die Nase vorn. 

Gegen den SC Paderborn stahl ihm Dennis Seimen die Show mit seinen zahlreichen Glanztaten. Dabei zeigte auch VfL Bochums Torwart Timo Horn erneut eine starke Leistung, war zur Stelle, als es drauf ankam. Zum achten Mal hielt Horn die Null fest in den bisher 22 Zweitliga-Spielen. Lediglich Tjark Ernst (Hertha) und Loris Karius (Schalke/je 10) sowie Marcel Schuhen (Darmstadt/9) gelang dies häufiger. Ligaweit parierte kein Torwart mehr Schüsse als der Bochumer (87).

Niemand ist beim VfL so unverzichtbar wie der 32-Jährige, der auch in den ersten fünf Spielen unter Dieter Hecking und den drei Partien unter David Siebers unumstritten war. Ebenso wie unter Coach Uwe Rösler, der natürlich auch beim Heimspiel gegen Nürnberg am Freitag (18.30 Uhr/Sky) nicht auf ihn verzichten wird. 

Entsprechend führt Horn VfL-intern ein Ranking an. Auch in anderen wichtigen Bereichen haben laut offizieller DFL-Statistik oft Routiniers die Nase vorn. Zehn VfL-Ranglisten nach knapp zwei Dritteln der Saison. 

Viele Spieler sind bei Rösler gesetzt
Einsätze. Horn hat als einziger Bochumer noch keine Sekunde verpasst, steht damit bei 1980 Zweitliga-Minuten (die Nachspielzeiten werden offiziell nicht gewertet). Auf 21 Einsätze kommen vier Profis: Führungsspieler Maximilian Wittek (1830 Minuten), Sommerzugang Leandro Morgalla (1752), Shooting-Star Cajetan Lenz (1633) und Routinier Philipp Hofmann (1496).

Mehr Einsatzminuten als Hofmann sammelte Philipp Strompf in seinen 18 Partien (1519). Wie Noah Loosli (18 Einsätze/1413 Minuten), Francis Onyeka (19/1392), Mats Pannewig (17/1168) und Gerrit Holtmann (16/1114) zählt er zu den klaren Stammkräften unter Rösler. Insgesamt setzte der VfL bereits 32 Spieler mindestens einmal ein. 

Torjäger: Onyeka mit zwei Doppelpacks
Tore. Francis Onyeka erzielte gleich zwei Doppelpacks (Hertha/KSC). Der 18-Jährige ist mit sieben Toren bester VfL-Schütze, obwohl er in den letzten vier Partien ohne Treffer blieb. Einen Elfmeter verwandelte er in Kiel, einen verschloss er gegen Dresden. In der 2. Liga liegt die Leihgabe von Bayer Leverkusen auf Rang 16, Spitzenreiter ist Hannovers Benjamin Källman (13). Zweitbester Bochumer ist Philipp Hofmann (5), gefolgt von Gerrit Holtmann (4). Holtmann und Hofmann feuerten mit je 34 Abschlüssen am häufigsten auf das Tor des Gegners. 

Hofmann kratzt an der Top Ten der 2. Liga
Scorer. Dass Hofmann unter Rösler trotz einer ausbaufähigen Torquote wieder ein Leistungsträger ist, belegen auch einige andere Zahlen. So bereitete der 32-Jährige sieben Treffer vor, kommt somit auf zwölf Scorer-Punkte. In der 2. Liga beschert ihm das Rang elf, Topmann ist Herthas Fabian Reese (6 Tore/10 Assists). Onyeka kommt auf acht Punkte (7/1), Holtmann auf sieben (4/3). 

Gewonnene Zweikämpfe. Mit Bernardo, der auch bei der TSG Hoffenheim mit einer erstklassigen Quote glänzt, hatte der VfL in den letzten zwei Bundesliga-Jahren einen der besten Zweikämpfer der Bundesliga. Eine Etage tiefer haben nun andere wie Bambasse Conteh von der SV Elversberg (301) die Nase vorn. Zielspieler Hofmann führt das VfL-Ranking mit 226 gewonnen Duellen klar an vor den Sechsern Lenz (187) und Pannewig (179). 

Lufthoheit: Hofmann distanziert die Verteidiger
Gewonnene Kopfballduelle. In der Luft hat sich Bochums 1,95-Meter-Mann wieder auf einen Podestplatz in der 2. Liga gewuchtet. Hofmann gewann 100 Kopfballduelle. Nur Nürnbergs Verteidiger Fabio Gruber (113) und Schalkes Abwehrschrank Nikola Katic (167) liegen vor Hofmann, der damit die VfL-Innenverteidiger Philipp Strompf (61) und Noah Loosli (60) deutlich distanziert.

Flanken und Sprints: Holtmann zweimal top
Flanken aus dem Spiel. Viele Angriffe laufen über die linke Seite beim VfL. Kaum verwunderlich, dass trotz wochenlanger Verletzungspause Außenstürmer Gerrit Holtmann mit Abstand den Bestwert liefert (58 Flanken/Rang 6 in der 2. Liga), deutlich vor Linksverteidiger Maxi Wittek (32) und Farid Alfa-Ruprecht (21). 

Sprints und Topspeed. Auch bei der Zahl der Sprints führen die „linken“ Routiniers: Holtmann (313) rangiert vor Wittek (307). Dritter ist Leandro Morgalla (293). Der Rechtsverteidiger hat dabei so manchen Ball noch abgelaufen, Morgalla ist nach den DFL-Daten der bisher schnellste Bochumer mit einer Topspeed von 35,42 km/h. Das ist Platz zehn in der Liga (1.: Schalkes Bryan Lasme/36,39). Überholen könnten ihn noch Alfa-Ruprecht (34,94 km/h) oder Holtmann (34,78). 

Wittek ist Nachfolger von Losilla und Bero
Laufdistanz. Viel Einsatzzeit – viele Meter. Jahrelang dominierte dieses Ranking Anthony Losilla, auch der in dieser Saison oft verletzte Matus Bero kam stets auf Spitzenwerte. Ihre Nachfolger: Wittek kommt auf rund 218,2 abgespulte Kilometer, er führt vor Lenz (215,4) und Morgalla (208,3). 

Lenz ist Bochums Karten-König
Gelbe Karten. Der VfL ist mit 70 Verwarnungen weiterhin Karten-König der Liga, wobei der Schnitt unter Rösler deutlich sank und Bochum noch keine Rote oder Gelb-Rote Karte kassierte. Lenz hat bereits acht Verwarnungen erhalten. Ein Spiel Sperre hinter sich haben auch Bero (6) und Morgalla (5). Gegen Nürnberg am Freitag fehlen nach ihrer fünften Gelben Koji Miyoshi und Strompf. Auf vier Verwarnungen kommen Wittek, Hofmann, Pannewig, Wätjen und Alfa-Ruprecht.

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Ich lese wieder viel Hofmann, und das gefällt mir.
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