02-09-2026, 05:39 PM
Oliver Olsen hinterlässt bei seinem Debüt für den VfL Bochum einen starken Eindruck – doch ein ganz besonderer Moment bleibt ihm noch verwehrt.
Um ein Haar wäre es die kitschige Geschichte geworden: Der Neuzugang, der gerade einmal ein paar Trainingseinheiten mit seiner Mannschaft gemacht hat, wird in seinem ersten Spiel für den neuen Verein zum Helden. Die Geschichte von Oliver Olsen beim VfL Bochum lässt sich nun aber doch etwas anders erzählen. Weil der Däne in der Nachspielzeit im Auswärtsspiel bei Preußen Münster eben nicht den Siegtreffer zum 2:1 erzielte, sondern sein Abschluss noch gerade so von Jano Ter Horst geblockt werden konnte.
Und dennoch ist es ein positiver Eindruck, den der 25-Jährige in seinem ersten Auftritt hinterlassen hat. In seinen gut 30 Minuten deutete er gleich mehrfach an, dass er spätestens ab Sommer einen großen Mehrwert auf der rechten Verteidiger-Position haben kann. Olsen spielte starke Diagonalbälle, bewies Übersicht und Spielintelligenz, setzte seine Mitspieler mehrfach gut ein und war auch in den Defensivaktionen griffig und engagiert.
Rösler lobt Olsen nach Debüt beim VfL Bochum
„Ich weiß, was Oliver kann. Ich war drei Jahre in der Liga“, sagte VfL-Trainer Uwe Rösler nach dem Spiel. Olsen kennt er, weil er selbst eine längere Zeit als Trainer von Aarhus GF mit Olsen als Gegenspieler klarkommen musste. Daher warnte er am Freitag nach dem 1:1 bei Preußen Münster sogar: „Er ist noch nicht mal im Matchmodus.“
Dass Olsen schon wenige Tage nach seiner Unterschrift so lange zum Einsatz kommen würde, war allerdings nicht geplant. Der in dieser Saison etatmäßige Rechtsverteidiger Leandro Morgalla, der sich nach einem kleineren Durchhänger in den letzten Spielen wieder deutlich gesteigert hat, musste verletzungsbedingt vom Platz. „Leo hatte einen Schlag auf die Achillessehne bekommen“, sagte Rösler später. Schon in der Halbzeitpause habe er die Stelle kühlen müssen, biss dann aber auf die Zähne. Bis es in der 62. Minute nicht mehr ging und Olsen zum Debüt kam.
Olsen freut sich auf Zeit beim VfL Bochum
„Es ist ein gutes Gefühl, in Bochum zu sein“, sagte Olsen selbst nach einer „schönen und intensiven“ Woche. Allerdings ärgerte ihn schon, dass er seinen guten Einstand nicht vergolden konnte. „Es war ein ausgeglichenes Spiel und das 1:1 ist gerecht. Ich bin aber enttäuscht, dass ich die Chance nicht verwandelt habe. Natürlich wollte ich die machen und gewinnen“, so der Norweger, der mit Ambitionen zum VfL kam, um schon in der Rückrunde den Startelf-Platz von Morgalla anzugreifen.
Mit Leistungen wie in Münster, ist das zumindest nicht ausgeschlossen. „Er hat zwei Kopfballchancen, gibt uns Ruhe und Klarheit am Ball und war für mich unter den Gesichtspunkten, wie das Spiel gelaufen ist, eine sehr gute Einwechslung. Hut ab. Es war eine sehr positive Leistung von ihm“, freute sich auch sein Trainer Uwe Rösler.
Wittek froh über neuen Konkurrenzkampf
In jedem Fall heizt OIsen den Konkurrenzkampf weiter an, was in der Mannschaft gut ankommt. „Man hat die letzten Spiele gesehen, dass, wenn die Jungs reinkommen, sie uns neue Energie geben“, sagte Maximilian Wittek, der mit Mikkel Rakneberg seit diesem Winter ebenfalls einen hartnäckigen Konkurrenten hinter sich weiß. „Wir sind froh, dass Cello, Callum, Olli und Mikkel (Marcel Sobottka, Callum Marshall, Oliver Olsen und Mikkel Rakneberg, Anm. d. Red.) da sind. Das hat uns noch einmal verstärkt, das sind alles super Jungs. Das bringt Energie in die Truppe.“
Quelle: WAZ.de
Um ein Haar wäre es die kitschige Geschichte geworden: Der Neuzugang, der gerade einmal ein paar Trainingseinheiten mit seiner Mannschaft gemacht hat, wird in seinem ersten Spiel für den neuen Verein zum Helden. Die Geschichte von Oliver Olsen beim VfL Bochum lässt sich nun aber doch etwas anders erzählen. Weil der Däne in der Nachspielzeit im Auswärtsspiel bei Preußen Münster eben nicht den Siegtreffer zum 2:1 erzielte, sondern sein Abschluss noch gerade so von Jano Ter Horst geblockt werden konnte.
Und dennoch ist es ein positiver Eindruck, den der 25-Jährige in seinem ersten Auftritt hinterlassen hat. In seinen gut 30 Minuten deutete er gleich mehrfach an, dass er spätestens ab Sommer einen großen Mehrwert auf der rechten Verteidiger-Position haben kann. Olsen spielte starke Diagonalbälle, bewies Übersicht und Spielintelligenz, setzte seine Mitspieler mehrfach gut ein und war auch in den Defensivaktionen griffig und engagiert.
Rösler lobt Olsen nach Debüt beim VfL Bochum
„Ich weiß, was Oliver kann. Ich war drei Jahre in der Liga“, sagte VfL-Trainer Uwe Rösler nach dem Spiel. Olsen kennt er, weil er selbst eine längere Zeit als Trainer von Aarhus GF mit Olsen als Gegenspieler klarkommen musste. Daher warnte er am Freitag nach dem 1:1 bei Preußen Münster sogar: „Er ist noch nicht mal im Matchmodus.“
Dass Olsen schon wenige Tage nach seiner Unterschrift so lange zum Einsatz kommen würde, war allerdings nicht geplant. Der in dieser Saison etatmäßige Rechtsverteidiger Leandro Morgalla, der sich nach einem kleineren Durchhänger in den letzten Spielen wieder deutlich gesteigert hat, musste verletzungsbedingt vom Platz. „Leo hatte einen Schlag auf die Achillessehne bekommen“, sagte Rösler später. Schon in der Halbzeitpause habe er die Stelle kühlen müssen, biss dann aber auf die Zähne. Bis es in der 62. Minute nicht mehr ging und Olsen zum Debüt kam.
Olsen freut sich auf Zeit beim VfL Bochum
„Es ist ein gutes Gefühl, in Bochum zu sein“, sagte Olsen selbst nach einer „schönen und intensiven“ Woche. Allerdings ärgerte ihn schon, dass er seinen guten Einstand nicht vergolden konnte. „Es war ein ausgeglichenes Spiel und das 1:1 ist gerecht. Ich bin aber enttäuscht, dass ich die Chance nicht verwandelt habe. Natürlich wollte ich die machen und gewinnen“, so der Norweger, der mit Ambitionen zum VfL kam, um schon in der Rückrunde den Startelf-Platz von Morgalla anzugreifen.
Mit Leistungen wie in Münster, ist das zumindest nicht ausgeschlossen. „Er hat zwei Kopfballchancen, gibt uns Ruhe und Klarheit am Ball und war für mich unter den Gesichtspunkten, wie das Spiel gelaufen ist, eine sehr gute Einwechslung. Hut ab. Es war eine sehr positive Leistung von ihm“, freute sich auch sein Trainer Uwe Rösler.
Wittek froh über neuen Konkurrenzkampf
In jedem Fall heizt OIsen den Konkurrenzkampf weiter an, was in der Mannschaft gut ankommt. „Man hat die letzten Spiele gesehen, dass, wenn die Jungs reinkommen, sie uns neue Energie geben“, sagte Maximilian Wittek, der mit Mikkel Rakneberg seit diesem Winter ebenfalls einen hartnäckigen Konkurrenten hinter sich weiß. „Wir sind froh, dass Cello, Callum, Olli und Mikkel (Marcel Sobottka, Callum Marshall, Oliver Olsen und Mikkel Rakneberg, Anm. d. Red.) da sind. Das hat uns noch einmal verstärkt, das sind alles super Jungs. Das bringt Energie in die Truppe.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."