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Uwe Rösler hakt die Derby-Party des VfL Bochum gegen Schalke ab und blickt auf Münster. Drei Spieler fehlen im Training.
Die Emotionen der VfL-Fans und Spieler gingen viral nach dem 2:0-Derbysieg gegen den FC Schalke 04, dem ersten Erfolg gegen den Reviernachbarn seit Februar 2009 (2:1), nach zuletzt fünf Pflichtspiel-Niederlagen und einem Remis. „So geh‘n die Bochumer“ hallte es ja durchs Stadion, als die Profis von Tribüne zu Tribüne aufrecht und ausgelassen feierten.
Fans drehten entsprechende Videos, die in den sozialen Netzwerken tausende Likes erhielten. Bildern mit den Torschützen Philipp Hofmann und Koji Miyoshi oder mit Gerrit Holtmann flogen die Herzen im Netz nur so zu. Getoppt nur von Szenen mit Uwe Rösler. Im Stadion etwa tanzte er mit VfL-Debütant Marcel Sobottka, später in der blau-weißen „Ritterburg“ gleich ums Eck der Ostkurve feierte er mit Fans.
VfL Bochum feiert und richtet Fokus auf Preußen Münster
„Ich muss auch mal Dampf ablassen“, sagte der 57-jährige oberste Derby-Held am Montag schmunzelnd. Und auch seine Jungs durften es krachen lassen: „Ich habe der Mannschaft gesagt, sie sollen den ersten Sieg gegen Schalke nach 17 Jahren genießen. Das war gut, auch meine Feier war gut. Aber heute bin ich schon wieder voll im Arbeitsmodus, gilt die ganze Konzentration Preußen Münster.“
Bereits am Freitag (18.30 Uhr/Sky) spielt der auf Rang acht gehüpfte VfL beim Tabellenfünfzehnten. Mit einem Sieg kann er den Vorsprung auf die Preußen auf acht Punkte ausbauen. Nach dem Highlight-Spiel gegen Immer-Noch-Spitzenreiter Schalke geht es um wichtige Punkte gegen einen Abstiegskonkurrenten.
Startelf überzeugt – Onyeka und Marshall nutzen ihre Chance
Die Megaparty, sie ist vorbei. Im Training übte die Startelf Verschieben und Pressing ein, im eher regenerativen Bereich. Die übrigen Spieler arbeiteten auf engem Feld intensiver und rund 20 Minuten länger. 21 Feldspieler und drei Torhüter waren dabei, auch der zuletzt leicht angeschlagene Kevin Vogt absolvierte das komplette Programm.
Neben Stürmer Ibrahim Sissoko, der erst in rund zwei Monaten wieder eine Option sein könnte, fehlten mit Matus Bero und Mats Pannewig weiterhin zwei zentrale Mittelfeldspieler. Gegen Schalke rückte Francis Onyeka daher auf die Sechs und löste seine Aufgabe erstaunlich abgeklärt. Callum Marshall feierte als Zehner sein Startelfdebüt. Mit Bravour. Nicht unwahrscheinlich, dass Rösler seine Startelf in Münster beibehält.
Gegen Münster: Pannewig kehrt zurück, Bero noch keine Option
Pannewig allerdings dürfte zumindest wieder in den Kader zurückkehren. Der normalerweise bei Rösler gesetzte 21-Jährige musste das Derby kurzfristig erkrankt absagen. Er arbeitete am Montag auf dem Fahrrad, „wird morgen Teile des Trainings machen und Mittwoch voll trainieren“, sagte Rösler. „Er ist dann wieder eine Option.“
Matus Bero war bereits wieder im Individualtraining mit Ball nach seiner Verletzung am Sprunggelenk, eine Krankheit warf ihn nun zurück. Bero ist frühestens beim Heimspiel gegen Paderborn (15. Februar, 13.30 Uhr) eine Option. „Matus wird diese Woche wieder auf den Platz gehen und am Ende der Woche seinen finalen Test absolvieren“, sagte Rösler. „Ich hoffe, dass er dann zu uns stoßen kann, wie es geplant war. Wir brauchen ihn.“
Quelle: WAZ.de
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Beim VfL Bochum herrschen unter Trainer Uwe Rösler neue Energie und härterer Konkurrenzkampf. Doch wer setzt sich am Ende wirklich durch?
Es ist wuselig auf dem Trainingsplatz beim VfL Bochum und es geht zur Sache. In nahezu allen Trainingseinheiten ist spätestens seitdem Uwe Rösler übernommen hat, mächtig Dampf drin. Besonders auffällig ist die Entwicklung aber in den vergangenen Wochen. Wirkte es noch gegen Ende des vergangenen Jahres so, dass nicht alle Spieler mit vollem Herzen dabei sind, hat sich das nach einer starken Winter-Transferphase inzwischen ins Gegenteil verkehrt. Rösler sprach unlängst von einer „neuen Energie“, die auch die Neuzugänge hereinbringen würden.
Es ist genau das eingetreten, was sich der Trainer und die Verantwortlichen gewünscht haben: Die Spieler sollen sich selbst auf ein höheres Niveau pushen. Dass deutlich mehr in der Mannschaft steckt, als sie in den ersten Wochen der Saison unter Dieter Hecking und auch Interimstrainer David Siebers auf den Platz bekommen hat. Unter Rösler führt der VfL Bochum die Formtabelle mit inzwischen 23 Punkten seit dem neunten Spieltag sogar an. Ein deutliches Zeichen, dass es auch innerhalb der Mannschaft stimmt und der Konkurrenzkampf sich allmählich auszahlt.
Auch Stammspieler können ersetzt werden
So kann der VfL Bochum inzwischen auch Ausfälle von Stammspielern verkraften. Als Mats Pannewig gegen den FC Schalke 04 kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, brachte das Trainerteam Winter-Leihe Callum Marshall von Beginn an. Und der Nordire schlug voll ein. „Man sieht es bei den Topmannschaften in den Ligen: Wenn einer fehlt, kommt der andere rein und kann seine Chance nutzen. So ist Profisport, so ist Fußball“, sagte Rösler im Gespräch.
Bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch: „Da gibt es keine Garantien mehr für Plätze. Wenn man hohe Ziele hat wie wir in der Zukunft, dann muss intern ein gesunder, fairer Konkurrenzkampf da sein.“ Dieser herrscht in Bochum inzwischen allemal. Wer in die Startelf will, muss unter der Woche mächtig Gas geben. Zumal Rösler kein Freund davon ist, groß zu rotieren. Acht bis neun Positionen sind bei dem 57-Jährigen Woche für Woche in der Regel frühzeitig vergeben. Um die anderen Startelfplätze kämpfen dann gleich mehrere Spieler. Insbesondere auf den Flügeln herrscht inzwischen wieder ein hoher Konkurrenzkampf, da alle Spieler fit sind.
Rösler: „Ich belohne Leistungen“
„Ich bin immer einer, der Leistung belohnt“, sagte Rösler. „Gute Leistung muss eine Konsequenz haben.“ Dabei dürfe allerdings auch jeder Spieler mal einen schlechten Tag haben, das Vertrauen sei dennoch groß. „Aber wenn Leute reinkommen und die Chance nutzen – was soll ich machen? Dann stelle ich so auf. Das letzte Spiel ist immer das Entscheidende.“
Bedeutet im Umkehrschluss: Die Startelf gegen Schalke 04, die den Tabellenführer zeitweise gnadenlos herspielte, hat auch gegen Preußen Münster am Freitagabend (18.30 Uhr, Sky) gute Chancen, in gleicher Konstellation auf dem Feld zu stehen. Wenngleich Rösler stets betont, dass er seine Startelf-Entscheidungen auch immer etwas an den Gegner anpassen müsse. Und: Pannewig gilt als einer der Lieblingsspieler von Rösler. Wenn er nach seiner Erkältung fit genug sein sollte, könnte er wieder in die erste Mannschaft rücken.
Hier sieht Rösler Verbesserungspotenzial
Zumal mit ihm die Ballsicherheit im Mittelfeld etwas größer ist und die Kontrolle größer sein sollte. Dies habe ihm nämlich in der zweiten Halbzeit gegen Schalke nicht ganz so gut gefallen. „Wir haben es ordentlich wegverteidigt, aber für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir den Mut auch in der zweiten Halbzeit zeigen und Akzente setzen, Lösungen mit dem Ball zu finden nach einer 2:0-Führung. Aber wir sind in der Weiterentwicklung. Die Konstanz in alle Phasen des Spiels hereinzubekommen, geht nicht von heute auf morgen. Man sieht es an Elversberg, wo es mit dem alten Trainer anfing und jetzt mit dem neuen Trainer weitergeht.“ Einen ähnlichen Weg erhofft sich Rösler auch mit dem VfL. Und dafür ist der Konkurrenzkampf genau richtig.
Quelle: WAZ.de
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02-05-2026, 03:13 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-05-2026, 05:41 PM von Herr Bert.)
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„Mutig sein, mit gewissem Risiko“
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Für den VfL Bochum 1848 steht am Freitagabend (Anstoß 18:30 Uhr) das Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster an. Vorab sprach VfL-Cheftrainer Uwe Rösler auf der Presskonferenz über den Kader, die neuen Außenverteidiger und den Gegner.
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Uwe Rösler über …
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… die Personalsituation: Matus Bero und Ibrahim Sissoko fehlen nach wie vor. Mats Pannewig ist wieder dabei und definitiv eine Option für das Spiel. Ob in der Startelf oder von der Bank, wird sich noch entscheiden. Generell wird sich der Kader nicht großartig verändern. Den Platz von Felix Passlack übernimmt Oliver Olsen und Mats kommt rein für Kacper Koscierski, der am Samstag in der U21 wichtige Minuten sammeln wird. Der Rest bleibt gleich.
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… den Gegner: Alle, die sich mit der 2. Liga beschäftigen, wissen, dass Münster speziell in der eigenen Hälfte die beste Ballbesitzmannschaft der Liga ist. In Elversberg hat man gesehen, was die mit uns in der ersten Halbzeit gemacht haben. Das wird ein ganz schweres Spiel, komplett anders als gegen Schalke. Das ist ein Kompliment an die Liga, dass wir uns Woche für Woche auf die unterschiedlichen Ansätze vorbereiten müssen. Das ist auch das Interessante für einen Trainer, sich immer mit neuen Dingen auseinanderzusetzen. Ich habe großen Respekt vor Münsters mutiger Spielphilosophie. Sie spielen mit vielen kurzen Pässen, brauchen nur zwei Kontakte und versuchen immer, über die Achter diagonal rauszukommen. Vorne haben sie zwei Tiefenläufer, die die Abwehr auseinanderziehen, um zwischen die Linien spielen zu können. Auch bei Standards lassen sie sich immer wieder etwas Neues einfallen. Aber wenn wir es gegen den Ball gut machen, werden wir unsere Chancen bekommen. Wir müssen mutig sein und ein gewisses Risiko gehen. Es ist eine riesige Herausforderung. Meine Spieler sind gewarnt, die können sich noch gut an das Hinspiel erinnern. Aber ich war mit den Einheiten sehr zufrieden und habe die Spannung wieder gespürt. Die Mannschaft wird bereit sein.
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… die neuen Außenverteidiger: Auf der linken Seite wird es wichtig sein, Mikkel Rakneberg Minuten zu geben, dass er sich an alles gewöhnt. Er kann mit seiner Größe offensiv und defensiv ein Faktor sein, bringt eine gute Dynamik, schlägt gute Flanken und ist voller Energie. Das ist mit Oliver Olsen auf der anderen Seite ähnlich. Er ist dazu mit seinem Kopfballspiel sehr torgefährlich. Beide bieten uns für gewisse Spielverläufe entsprechende Optionen.
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… Gerrit Holtmann: Er musste gegen Schalke nicht so viel gegen den Ball arbeiten und konnte seine Körner nach vorne einsetzen, was er sehr eindrucksvoll getan hat. Wir haben auch durch ihn in der ersten Halbzeit gegen Schalke mehr Sprints gehabt als im ganzen Spiel in Elversberg. In Münster muss jeder auf dem Platz sehr viel in beide Richtungen investieren.
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… Farid Alfa-Ruprecht: Er hat in der Hinrunde auf der rechten Seite gespielt und auch vermehrt die Chance bekommen, weil er von seinen Anlagen einer ist, der uns permanent Tiefe geben kann. Auch wenn nicht immer das beste Endprodukt dabei herauskam, hat er uns beispielsweise viele Eckbälle gebracht, die zu Toren geführt und uns Spiele gewonnen haben. Da hat er im Sinne unserer Ausrichtung einen großen Beitrag geleistet. In der Wintervorbereitung haben wir gesehen, dass er sich auf der linken Seite vielleicht sogar wohler fühlt im letzten Drittel, weil er nach innen und außen gehen kann und gute Flanken schlägt mit links. Elversberg und Schalke waren nicht mehr sein Standard, darüber haben wir gesprochen. Jeder Spieler muss einen Standard haben, im Training und im Spiel. Man kann mal ein schlechtes Spiel haben, aber gewisse Prinzipien darf man nie vergessen, an denen darf es nicht hapern. Er ist ein junger Mann, der noch viel lernen muss. Es ist seine erste Profi-Saison, seine ersten Spiele im Herrenbereich. Da muss man ihm auch noch ein bisschen etwas zugestehen. Wir hatten ein gutes Gespräch und er war auch im Training sehr engagiert. Ich vertraue ihm und er uns auch. Aber die 45 Minuten gegen Schalke sollten nicht zu oft vorkommen, das habe ich ihm auch so gesagt.
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Der VfL reist mit Rückenwind zum SC Preußen Münster. Bei Bochums Gegner lief es zuletzt nicht, das untermauert eine Statistik sehr deutlich.
Der VfL Bochum hat sich in der laufenden Saison stabilisiert. Die Trendwende hat einen Namen: Uwe Rösler. Unter dem Nachfolger von Ex-Trainer Dieter Hecking läuft es – und auch beim SC Preußen Münster soll es weiter bergaufgehen. Denn wenn die Bochumer am Freitag, 6. Februar, 18:30 Uhr, an der Hammer Straße antreten, dann tun sie das schon lange nicht mehr als Abstiegskandidat. Mit 26 Punkten steht Bochum auf Rang acht, wobei sie aus dem Keller auch noch nicht final raus sind.
Der SCP steckt dagegen richtig tief drin. Mit 21 Zählern belegt das Team von Trainer Alexander Ende Platz 15. Ein weiterer Beleg dafür, dass es beim SCP trotz fußballerisch ordentlichem Ansetz zuletzt immer mehr in die falsche Richtung gelaufen ist: die Formtabelle. In der belegt Preußen Münster mit zwei Unentschieden und drei Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen den letzten Platz. Die gerade einmal zwei gesammelten Zähler waren deutlich zu wenig.
VfL Bochum kann gegen Preußen Münster Big Points sammeln
Zum Vergleich: Der VfL Bochum steht mit vier Unentschieden in Serie und dem jüngsten 2:0-Sieg gegen den FC Schalke 04 in der Formtabelle auf Rang acht. Sollte der VfL in Münster gewinnen, würde Bochum einen riesigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gehen. Umgekehrt haben die Adlerträger das Hinspiel an der Castroper Straße mit 2:1 für sich entschieden. Sollte sich diese Geschichte wiederholen, dann würde der SCP im Abstiegskampf gewaltig vorlegen und sich ein Stück weit unabhängig vom parallel stattfindenden Kellerduell SpVgg Fürth (Platz 18) gegen den 1. FC Magdeburg (Platz 17) machen.
Das will der VfL Bochum natürlich verhindern. Zwei Veränderungen wird es beim 20er-Personal geben, das verriet Rösler schon auf der Pressekonferenz im Vorfeld. Winterzugang Oliver Olsen kommt für Felix Passlack, der nach Schottland wechselte und am Mittwoch sein erstes Spiel gegen Dundee United mit 3:2 gewann, in den Kader. Zudem nimmt Mats Pannewig den Platz von Kacper Koscierski ein.
Quelle: WAZ.de
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Mats Pannewig musste im Derby gegen Schalke 04 krankheitsbedingt aussetzen. Gegen Preußen Münster kehrt er zurück ins Team.
Das für ihn ganz große Spiel verpasste Mats Pannewig krankheitsbedingt. Ausgerechnet beim 2:0-Sieg über den FC Schalke 04 musste der ehemalige Gelsenkirchener zuschauen. Eine Woche später ist er aber schon wieder fit, was besonders Uwe Rösler freut. Der Trainer des VfL Bochum kann am Freitagabend im Auswärtsspiel bei Preußen Münster wieder auf den zentralen Mittelfeldspieler setzen, der in den vergangenen Wochen so konstant auf hohem Zweitliga-Niveau spielte.
„Bei Mats Pannewig hat man die ersten Tage schon gemerkt, dass er krank ist“, sagte Rösler am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz zwar. Aber: „Er ist definitiv eine Option für die Startelf – mindestens für den Kader.“ Viel spricht sogar dafür, dass er direkt wieder in die erste Elf rücken wird. Denn in Münster wird es wohl auch darauf ankommen, die eigenen Ballbesitzphasen höher zu halten. Dafür ist der 21-Jährige bestens geeignet.
Rösler hat Respekt vor Münster
„Alle, die die Zweite Liga kennen, wissen, dass Münster in der eigenen Hälfte die beste Ballbesitzmannschaft der Liga ist. Man hat gesehen, was Elversberg mit uns gemacht hat. Das wird ein schweres Spiel, komplett anders als gegen Schalke“, sagte Rösler über den kommenden Gegner. Und dennoch wird einer wieder in der Startelf stehen, der gegen Schalke ein formidables Comeback feierte: Gerrit Holtmann.
Nachdem der Flügelsprinter noch gegen Schalke nach 45 Minuten kraftlos ausgewechselt werden musste, setzt Rösler auch im Münsterland auf den 30-Jährigen. „Er wird morgen anfangen und wir werden sehen, wie dann sein Kräftezustand ist“, sagte der Cheftrainer. Er gehe nämlich davon aus, dass seine Spieler viel mit nach hinten arbeiten müssen und sich so verausgaben werden. Seine Mannschaft sei aber bestens nach mehreren Videositzungen und intensiven Trainings darauf vorbereitet, meinte Rösler.
Quelle: WAZ.de
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Der VfL Bochum ist nach dem 2:0-Sieg gegen Tabellenführer Schalke nun seit sieben Ligaspielen ungeschlagen. Gesicht des Bochumer Erfolgs ist Uwe Rösler. Unter seiner Regie gab es in zwölf Ligaspielen lediglich eine Niederlage. Trotzdem nimmt der Coach das abstiegsbedrohte Münster nicht auf die leichte Schulter.
In der "Rösler-Tabelle" ist der VfL Bochum Erster. Seit Röslers Amtsantritt am 9. Spieltag holte keine Mannschaft mehr Punkte als der VfL. 23 Punkte lautet die Ausbeute der Bochumer, gefolgt von Darmstadt und Schalke (jeweils 21 Punkte). Rösler übernahm den VfL damals auf Rang 17 und hievte ihn mittlerweile bis ins Tabellenmittelfeld auf Rang 8. Es hat sich also seither einiges getan in Bochum.
Ein falsches Selbstbewusstsein zu haben, angesichts dieses Positivtrends - das liegt dem 57-Jährigen allerdings sehr fern. Ohnehin sollte man den abstiegsbedrohten Gegner aus Münster nicht unterschätzen, so Rösler. "Jeder, der die 2. Liga kennt, weiß, dass Münster in der eigenen Hälfte die beste Ballbesitzmannschaft der Liga ist", warnte er auf der Pressekonferenz. Er erwartet bei den Preußen ein "ganz schweres Spiel, komplett anderes als gegen Schalke".
Rakneberg muss sich noch akklimatisieren
Helfen könnten bei dieser Aufgabe natürlich auch die zahlreichen Neuzugänge, darunter der zuletzt vereinslose Zweitligaroutinier Marcel Sobottka. Aber auch auf der Außenverteidigerposition hat man sich nach dem Abgang von Felix Passlack in Oliver Olsen und Mikkel Rakneberg mit zwei physisch starken Spielern verstärkt.
Letzterer muss sich zwar erst einmal "an die Fußballkultur und die Unterschiede zu Norwegen gewöhnen", so Rösler, bringt aber neben seiner Größe auch eine gute Dynamik und gute Flanken mit. In Olsen habe man zudem "eine Waffe mit seinem Kopfballspiel", was dem VfL "Optionen für gewisse Spielverläufe" bietet.
Ob Olsen seine Stärke in der Luft gleich einbringen kann, wird sich am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) in Münster zeigen.
Quelle: Kicker.de
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Der SC Preußen Münster empfängt am Freitagabend den VfL Bochum. Trainer Alexander Ende freut sich auf das Spiel und sieht beim Gegner klare Stärken.
Die Vorzeichen könnten beim SC Preußen Münster vor dem wichtigen Heimspiel gegen den VfL Bochum am Freitag, 6. Februar, 18:30 Uhr, durchaus besser sein. Schließlich ist der SCP mit zwei Punkten aus den vergangenen fünf Spielen das formschwächste Team der 2. Liga.
Trainer Alexander Ende freut sich dennoch auf das Duell mit den Bochumern. "Die Rahmenbedingungen sind super: Die Fanlager sind befreundet, kurze Anfahrt, Flutlicht, das sagt schon viel. Trotzdem wird es rein sportlich eine sehr, sehr hohe Hürde. Der VfL Bochum war zuletzt die erfolgreichste Mannschaft der Liga. Wir wissen aber sehr genau, worauf wir aufpassen müssen, und kennen ihren Ansatz", sagte er im Vorfeld.
Und diese Ankündigung untermauert der 46-Jährige sogleich: "Datentechnisch ist beim VfL relativ viel abzulesen. Sie haben den wenigsten Ballbesitz, sind im Umschalten aber die stärkste Mannschaft. Vorne haben sie sehr, sehr viel Speed und Philipp Hofmann als Abschlussspieler. Sie haben sehr gute Tiefgänger und spielen wenig Fußball über die Mitte. Es gibt kaum Ebene-zu-Ebene, sondern sie spielen sehr früh vertikal."
Ende hat sich einen klaren Plan zurechtgelegt. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir müssen es mit Ball extrem gutmachen und dürfen wenige Bälle verlieren. Und wenn, dann müssen wir die richtige Reaktion zeigen."
Weiter erklärte er: "Die Umschaltphase ist ein ganz wichtiges Thema. Bestenfalls lassen wir die gar nicht stattfinden, zumal wir im Ballbesitz eine hohe Qualität haben. Der erste Weg ist, den Ball schnell wiederzuholen. Wenn das nicht klappt, müssen wir uns fallen lassen und die tiefen Räume sichern. Das ist ganz, ganz wichtig, gegen die umschaltstärkste Mannschaft vielleicht sogar wichtiger, als gegen jedes andere Team."
Verzichten muss der Preußencoach weiterhin auf die Langzeitverletzten Antonio Tikvic, Simon Scherder und Malik Batmaz sowie auf Lars Lokotsch, Joshua Mees, Oscar Vilhelmson und Luca Bolay.
Neben Yassine Bouchama, der nach seinem Platzverweis in Paderborn noch zwei Spiele Sperre absitzen muss, steht auch Jannis Heuer nicht zu Verfügung, der Innenverteidiger kassierte in Nürnberg seine fünfte Verwarnung. Dafür rückt Rico Preißinger nach abgesessener Gelbsperre wieder in den Kader, auch Neuzugang Tobias Raschl ist eine neugewonnene Option.
Quelle: Reviersport.de
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Der SC Preußen Münster wartet durch das Remis gegen den VfL Bochum seit mittlerweile sieben Spielen auf einen Sieg in der 2. Liga. Am Freitagabend war das 1:1, bei dem Imad Rondic sein erstes Tor für die Preußen erzielte, am Ende ein gerechtes Ergebnis.
In Münster trafen zwei Mannschaften aufeinander, deren vergangene Wochen gegensätzlich verlaufen waren. Der SC Preußen wartete seit sechs Spielen auf einen Sieg in der 2. Liga. Bochum hingegen hatte seit sieben Partien nicht mehr verloren.
Trotzdem warnte VfL-Trainer Uwe Rösler, der im Vergleich zum 2:0 gegen Schalke keine Wechsel vornahm, vor der Partie vor den Preußen. Das Spiel startete im westfälischen Regen jedoch gemächlich. Alexander Ende hatte seine Mannschaft auf drei Positionen im Vergleich zum 1:1 beim 1. FC Nürnberg umgebaut: Rondic (Startelfdebüt), Paetow und Meyerhöfer starteten für Schulz (Bank), Heuer (gelbgesperrt) und Kirkeskov (angeschlagen).
Ausgeglichenes Spiel, bis zu Hendrix' Geistesblitz
Die erste große Chance der Partie gehörte dann den Gästen. Marshall fand mit einem Seitenwechsel Miyoshi rechts im Strafraum, aber der Japaner scheiterte im direkten Duell an Preußen-Torwart Schenk (12.). Auf der Gegenseite verbuchten die Hausherren in der 26. Minute ebenfalls eine dicke Gelegenheit: Paetow und Rondic behinderten sich in guter Position jedoch gegenseitig, sodass der Ball drüberging.
Es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel. Das änderte sich aber, als Münster-Kapitän Hendrix, der an diesem Tag Geburtstag feierte, an der Mittellinie einen Geistesblitz hatte. Mit einem perfekten Steckpass hebelte er die gesamte Bochumer Defensive aus. Rondic war frei durch und überlupfte Horn eiskalt (35.). Danach hatte Münster die Partie im Griff. Es ging mit der 1:0-Führung in die Pause.
Im zweiten Durchgang war Bochum nach einer kurzen Eingewöhnungsphase zunächst die bessere Mannschaft. Die Gäste erspielten sich Chancen durch Miyoshi (56., aus der Luft drüber) und Holtmann (58., von Schenk abgewehrt). Kurz darauf belohnten sie sich dann für den guten Start: Hofmann legte eine Wittek-Flanke für Miyoshi ab, der aus zehn Metern flach mit links zum Ausgleich verwandelte (59.).
Chancen auf beiden Seiten
Der Gegentreffer weckte die Hausherren dann wieder auf. Münster war danach wieder deutlich besser im Spiel. In der 64. Minute dribbelte ter Horst rechts in den Strafraum und scheiterte mit seinem Flachschuss an Horn. Zwei Minuten später probierte es Paetow von halblinks mit einem wuchtigen Abschluss, aber auch er fand seinen Meister im Bochumer Keeper.
In der Schlussphase wurde die Partie dann wieder ausgeglichener. Bochum erspielte sich durch einen zielstrebigen Angriff noch eine gute Chance durch Kwarteng, der aber aus kurzer Distanz nicht an Schenk vorbeikam. Kurz darauf wurde auch das Heimteam noch mal nach einem der unzähligen Paetow-Einwürfe gefährlich: Ter Horst probierte es aus fünf Metern mit dem Rücken zum Tor, setzte den Ball jedoch links daneben (76.).
Olsen hat den Siegtreffer auf dem Fuß
Danach gab es nicht mehr wirklich große Chancen, bis Bochum in der Nachspielzeit noch die Gelegenheit zum Siegtreffer hatte. Kwarteng legte für Olsen quer, aber der Eingewechselte schloss aus zwölf Metern zu unplatziert ab, sodass ter Horst den Ball blocken konnte (90.+3). Es blieb letztlich beim gerechten Unentschieden. Dadurch ist Münster seit sieben Spielen ohne Sieg, während der VfL seit acht Spielen nicht mehr verloren hat.
Für die Preußen geht es am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in Düsseldorf weiter. Bochum spielt erst zwei Tage später (13.30 Uhr) zu Hause gegen Paderborn.
Quelle: Kicker.de
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