02-01-2026, 05:58 PM
Auf und neben dem Platz hat der VfL Bochum in diesem Winter bislang eine spannende Entwicklung genommen. Den Trend gilt es fortzuführen. Ein Kommentar.
Endlich! Der VfL Bochum hat ein Spitzenteam geschlagen und sich mit fünf Punkten aus den ersten drei Spielen des Jahres 2026 gegen die drei Top-Teams der Liga in eine sehr gute Position für die Rückrunde gebracht. Dass der Sieg ausgerechnet gegen den FC Schalke gefeiert werden konnte, setzt dem Ganzen aus Bochumer Sicht sicherlich noch die Krone auf. Stichwort: Derbysieg. Zudem zeigte sich im Spielverlauf, dass der VfL mit dem Ansatz unter Uwe Rösler – wenn wirklich alles aufgeht – in einzelnen Spielen eher wie ein Topteam der Liga auftritt, als der bisherige Tabellenführer.
Nachdem sich die Mannschaft in der vergangenen Woche bei der SV Elversberg – dem wohl spielerisch besten Team der Zweiten Bundesliga – sehr schwer tat, dominierte der VfL zwar nicht beim Ballbesitz gegen Schalke. Aber aufgrund der taktischen Herangehensweise. Mit vertikalem und temporeichem Spiel schraubten unter anderem Callum Marshall und Gerrit Holtmann das Viererketten-Experiment von Schalke-Trainer Miron Muslic gnadenlos auseinander. Die 2:0-Pausenführung, die die Bochumer im zweiten Durchgang mehr oder weniger problemlos über die Bühne brachten, hätte noch höher ausfallen können. Möglicherweise müssen.
VfL Bochum entwickelt sich spielerisch immer weiter
Immer deutlicher zeigt sich seit Jahresbeginn, in welche Richtung der VfL Bochum unter Rösler marschieren soll: Lieber mal eine Passstation auslassen, dafür das Spiel in die Tiefe beschleunigen. Defensiv aber die Prinzipien umsetzen und mit Leidenschaft verteidigen. Nicht immer gelingt das, weshalb der VfL nicht die großen Sprünge in der Tabelle macht.
In den Heimspielen allerdings setzten die Spieler die Vorgaben zuletzt gut um. Schon gegen Darmstadt überzeugten die Bochumer offensiv, kassierten aber zu leicht die Gegentreffer. Ein Sieg in dieser Partie – und wer weiß, ob der VfL sich des Abstiegskampfes nicht inzwischen (zumindest vorerst) entledigt hätte und doch noch mal nach oben schielen würde?
Auch auf dem Transfermarkt erfolgreich
So bleibt der Vorsprung auf die Abstiegsränge trotz des Derbysieges gegen den FC Schalke 04 relativ gering. Und das, obwohl Rösler mit seiner Mannschaft erst ein Spiel seit Mitte Oktober verloren hat. Entsprechend wichtig wird es am Freitag sein, bei Preußen Münster auch in einem Auswärtsspiel wieder mal einen Dreier mitzunehmen, bevor dann mit dem SC Paderborn das nächste Spitzenteam im Ruhrstadion gastiert.
Der Sieg gegen Schalke sollte allen Beteiligten so viel Selbstvertrauen geben, dass dies möglich sein sollte. Alles andere entspräche auch nicht der immer vorwärtsgerichteten Entwicklung unter Rösler. Die übrigens auf dem Transfermarkt auch dank Markus Brunnschneider und dem gesamten Kompetenzteam in diesem Winter ebenso umgesetzt wurde.
Quelle: WAZ.de
Endlich! Der VfL Bochum hat ein Spitzenteam geschlagen und sich mit fünf Punkten aus den ersten drei Spielen des Jahres 2026 gegen die drei Top-Teams der Liga in eine sehr gute Position für die Rückrunde gebracht. Dass der Sieg ausgerechnet gegen den FC Schalke gefeiert werden konnte, setzt dem Ganzen aus Bochumer Sicht sicherlich noch die Krone auf. Stichwort: Derbysieg. Zudem zeigte sich im Spielverlauf, dass der VfL mit dem Ansatz unter Uwe Rösler – wenn wirklich alles aufgeht – in einzelnen Spielen eher wie ein Topteam der Liga auftritt, als der bisherige Tabellenführer.
Nachdem sich die Mannschaft in der vergangenen Woche bei der SV Elversberg – dem wohl spielerisch besten Team der Zweiten Bundesliga – sehr schwer tat, dominierte der VfL zwar nicht beim Ballbesitz gegen Schalke. Aber aufgrund der taktischen Herangehensweise. Mit vertikalem und temporeichem Spiel schraubten unter anderem Callum Marshall und Gerrit Holtmann das Viererketten-Experiment von Schalke-Trainer Miron Muslic gnadenlos auseinander. Die 2:0-Pausenführung, die die Bochumer im zweiten Durchgang mehr oder weniger problemlos über die Bühne brachten, hätte noch höher ausfallen können. Möglicherweise müssen.
VfL Bochum entwickelt sich spielerisch immer weiter
Immer deutlicher zeigt sich seit Jahresbeginn, in welche Richtung der VfL Bochum unter Rösler marschieren soll: Lieber mal eine Passstation auslassen, dafür das Spiel in die Tiefe beschleunigen. Defensiv aber die Prinzipien umsetzen und mit Leidenschaft verteidigen. Nicht immer gelingt das, weshalb der VfL nicht die großen Sprünge in der Tabelle macht.
In den Heimspielen allerdings setzten die Spieler die Vorgaben zuletzt gut um. Schon gegen Darmstadt überzeugten die Bochumer offensiv, kassierten aber zu leicht die Gegentreffer. Ein Sieg in dieser Partie – und wer weiß, ob der VfL sich des Abstiegskampfes nicht inzwischen (zumindest vorerst) entledigt hätte und doch noch mal nach oben schielen würde?
Auch auf dem Transfermarkt erfolgreich
So bleibt der Vorsprung auf die Abstiegsränge trotz des Derbysieges gegen den FC Schalke 04 relativ gering. Und das, obwohl Rösler mit seiner Mannschaft erst ein Spiel seit Mitte Oktober verloren hat. Entsprechend wichtig wird es am Freitag sein, bei Preußen Münster auch in einem Auswärtsspiel wieder mal einen Dreier mitzunehmen, bevor dann mit dem SC Paderborn das nächste Spitzenteam im Ruhrstadion gastiert.
Der Sieg gegen Schalke sollte allen Beteiligten so viel Selbstvertrauen geben, dass dies möglich sein sollte. Alles andere entspräche auch nicht der immer vorwärtsgerichteten Entwicklung unter Rösler. Die übrigens auf dem Transfermarkt auch dank Markus Brunnschneider und dem gesamten Kompetenzteam in diesem Winter ebenso umgesetzt wurde.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."