01-31-2026, 10:00 PM
0:2 lag Schalke 04 beim VfL Bochum zurück, als in der 56. Minute ein Tor für S04 fiel. Der Schiedsrichter pfiff ab, Schalke schimpft.
Es lief die 56. Minute im Nachbarschaftsduell zwischen dem VfL Bochum und Schalke 04, nach einer einseitigen ersten Halbzeit führte Bochum mit 2:0. Doch die Königsblauen hatten sich erholt, durch Kenan Karaman drei Minuten zuvor eine große Chance vergeben. Dann bekam S04 eine Ecke. Soufiane El-Faouzi schlug den Ball von der linken Eckfahne direkt Richtung Torlinie. Dort standen Schalkes Abwehrchef Nikola Katic, die Bochumer Innenverteidiger Noah Loosli und Philipp Strompf sowie VfL-Torwart Timo Horn. Von Katics Kopf und Horns Faust prallte der Ball ins Tor. Schalke jubelte, Schiedsrichter Michael Bacher pfiff Offensivfoul. Es war eine Szene, der für viel Gesprächsstoff sorgte. Die Königsblauen, die mit 0:2 (0:2) verloren, fühlten sich gar verschaukelt.
Muslic: „Ganz klares Tor“
„Ich finde, wir schießen ein ganz klares Tor nach der Ecke“, schimpfte S04-Trainer Miron Muslic. Schalkes Torwart Loris Karius formulierte es viel deutlicher, obwohl er weit entfernt stand. „Das ist ein klares Tor. Das abzupfeifen, ist ein Witz für mich. Die Schiedsrichter müssen sich zusammensetzen, so geht es nicht weiter. Es gibt keine Linie mehr“, zürnte er. Was Karius meinte: „In der ersten Halbzeit stehen drei Spieler bei mir, schnüren mir den Weg ab, ich muss mich mit ihnen wresteln, einer hält meinen Arm fest. Das war okay für den Schiedsrichter. In der zweiten Halbzeit pfeift er es auf einmal ab beim Tor, dann pfeift er es bei mir auch ab.“ Er fordert eine einheitliche Regel: „Entweder man beschützt die Torhüter, dafür hat man den Fünfmeterraum. Oder man schafft ihn komplett ab und sagt: Macht, was ihr wollt, alles ist erlaubt. Jedes Mal zu wechseln, finde ich eine Frechheit.“
Schon einmal war den Schalkern ein Tor in einer ähnlichen Situation aberkannt worden. Beim 0:0 in Münster hatte Mika Wallentowitz den Preußen-Torhüter nicht einmal berührt. Dennoch entschied der Schiedsrichter seinerzeit auf Offensivfoul.
Wie der VfL Bochum die umstrittene Szene bewertet
Die Bochumer bewerteten die Szene durchaus verschieden. VfL-Trainer Uwe Rösler sagte: „Wir hatten Glück in der Situation. Wenn man die Bilder im TV sieht, kann man darüber diskutieren.“ Der beteiligte Torwart Timo Horn verteidigte sich: „Der Schiedsrichter hat gesagt, dass er mit dem Arm in mich reinschiebt. Dann kann man als Torhüter nicht agieren, auch wenn das viele Leute, die nie im Tor standen, vielleicht nicht so nachvollziehen können. Was willst du als Torwart machen, wenn du komplett weggeschoben wirst? Dann kannst du mit den Händen nicht mehr nach oben kommen. Für mich ist das ein klares Foulspiel. Katic wird es wohl anders bewerten.“
Den Schalkern wurde noch ein weiteres Tor aberkannt. In der 75. Minute hatte Kapitän Kenan Karaman getroffen. Passgeber Edin Dzeko hatte den Ball bei seiner Vorlage mit der Hand berührt. Diese Video-Entscheidung war korrekt.
Quelle: WAZ.de
Es lief die 56. Minute im Nachbarschaftsduell zwischen dem VfL Bochum und Schalke 04, nach einer einseitigen ersten Halbzeit führte Bochum mit 2:0. Doch die Königsblauen hatten sich erholt, durch Kenan Karaman drei Minuten zuvor eine große Chance vergeben. Dann bekam S04 eine Ecke. Soufiane El-Faouzi schlug den Ball von der linken Eckfahne direkt Richtung Torlinie. Dort standen Schalkes Abwehrchef Nikola Katic, die Bochumer Innenverteidiger Noah Loosli und Philipp Strompf sowie VfL-Torwart Timo Horn. Von Katics Kopf und Horns Faust prallte der Ball ins Tor. Schalke jubelte, Schiedsrichter Michael Bacher pfiff Offensivfoul. Es war eine Szene, der für viel Gesprächsstoff sorgte. Die Königsblauen, die mit 0:2 (0:2) verloren, fühlten sich gar verschaukelt.
Muslic: „Ganz klares Tor“
„Ich finde, wir schießen ein ganz klares Tor nach der Ecke“, schimpfte S04-Trainer Miron Muslic. Schalkes Torwart Loris Karius formulierte es viel deutlicher, obwohl er weit entfernt stand. „Das ist ein klares Tor. Das abzupfeifen, ist ein Witz für mich. Die Schiedsrichter müssen sich zusammensetzen, so geht es nicht weiter. Es gibt keine Linie mehr“, zürnte er. Was Karius meinte: „In der ersten Halbzeit stehen drei Spieler bei mir, schnüren mir den Weg ab, ich muss mich mit ihnen wresteln, einer hält meinen Arm fest. Das war okay für den Schiedsrichter. In der zweiten Halbzeit pfeift er es auf einmal ab beim Tor, dann pfeift er es bei mir auch ab.“ Er fordert eine einheitliche Regel: „Entweder man beschützt die Torhüter, dafür hat man den Fünfmeterraum. Oder man schafft ihn komplett ab und sagt: Macht, was ihr wollt, alles ist erlaubt. Jedes Mal zu wechseln, finde ich eine Frechheit.“
Schon einmal war den Schalkern ein Tor in einer ähnlichen Situation aberkannt worden. Beim 0:0 in Münster hatte Mika Wallentowitz den Preußen-Torhüter nicht einmal berührt. Dennoch entschied der Schiedsrichter seinerzeit auf Offensivfoul.
Wie der VfL Bochum die umstrittene Szene bewertet
Die Bochumer bewerteten die Szene durchaus verschieden. VfL-Trainer Uwe Rösler sagte: „Wir hatten Glück in der Situation. Wenn man die Bilder im TV sieht, kann man darüber diskutieren.“ Der beteiligte Torwart Timo Horn verteidigte sich: „Der Schiedsrichter hat gesagt, dass er mit dem Arm in mich reinschiebt. Dann kann man als Torhüter nicht agieren, auch wenn das viele Leute, die nie im Tor standen, vielleicht nicht so nachvollziehen können. Was willst du als Torwart machen, wenn du komplett weggeschoben wirst? Dann kannst du mit den Händen nicht mehr nach oben kommen. Für mich ist das ein klares Foulspiel. Katic wird es wohl anders bewerten.“
Den Schalkern wurde noch ein weiteres Tor aberkannt. In der 75. Minute hatte Kapitän Kenan Karaman getroffen. Passgeber Edin Dzeko hatte den Ball bei seiner Vorlage mit der Hand berührt. Diese Video-Entscheidung war korrekt.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."