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Überrascht der VfL Bochum auf dem Transfermarkt?
#1
Beim VfL Bochum brodelt die Gerüchteküche: Trainer Uwe Rösler sucht gezielt Verstärkung – doch welche Position hat er im Visier? 

Auf einmal war Uwe Rösler nach der ersten Trainingseinheit der Woche beim VfL Bochum vor dem Heim-Derby gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 13 Uhr, Sky) verschwunden. Die anwesenden Journalisten scherzten noch, er habe sich schon mit Markus Brunnschneider, dem Direktor Scouting, Recruitment & Data beim VfL Bochum, und Simon Zoller, Direktor Performance Lizenz, ins Büro zurückgezogen, um den nächsten Transfer zu besprechen. Doch dann kam der Cheftrainer entspannt mit einem Becher Tee zum Gespräch und verriet: Ein Treffen werde tatsächlich stattfinden, aber erst am Dienstagnachmittag. 

Alltag in Bochum. In den vergangenen Wochen gab es einige solcher Termine zwischen den drei Führungskräften des Zweitligisten. Denn Rösler hatte schon vor Beginn der Transferperiode angekündigt, dass er stärker aus dem Winter-Wechselzeitraum herauskommen möchte, als er hereingegangen ist. Bislang verpflichtete der VfL Callum Marshall (21/auf Leihbasis) und Mikkel Rakneberg (23/Vertrag bis 2029), zwei vielversprechende junge Spieler, während gleich vier Profis abgegeben werden konnten, die für die Startelf mit Ausnahme von Mittelfeldmann Ibrahima Sissoko ohnehin nicht infrage gekommen wären. 

Kommt noch ein Innenverteidiger?
Allerdings ist der Transfermarkt bekanntlich immer in Bewegung und so besteht auch beim VfL Bochum dieser Tage eine Menge Redebedarf. Zumal Rösler einen klaren Wunsch hat. „Ich habe vor dem Transferwinter eine Position gehighlightet“, sagte er am Dienstag. Um welche Position es konkret geht, wollte er nicht verraten, viel deutet allerdings auf die Innenverteidigung hin. Zwar machen Noah Loosli und Philipp Strompf seit Wochen einen soliden Job. Doch Rösler wünscht sich jemanden, der seinem Spielstil mehr entspricht, progressivere Bälle spielen kann und beim Verschieben auf der Hut ist. 

Dass es nicht einfach ist, solch einen Spieler zu verpflichten, versteht sich von selbst. „Das hängt nicht nur von uns ab. Es hängt davon ab, ob eine Option besteht, ob es in unseren Rahmen hereinpasst, ob es finanziell und von der Strategie her passt, ob die Qualität vorhanden ist. Im Januar ist der Markt kleiner als im Sommer“, sagte Rösler. „Wir wollen auf keinen Fall etwas machen, womit wir uns nicht alle wohlfühlen. Wenn es nicht klappt, dann klappt es eben nicht.“ 

Gleiches gilt übrigens auch für die Rechtsverteidiger-Position. Wie diese Redaktion bereits berichtet hat, liegt Felix Passlack ein unterschriftsreifer Vertrag beim Hibernian FC aus Edinburgh vor. Allerdings ist er als Einwechselspieler momentan so wichtig für Rösler, dass er ihn nur bei einem mindestens gleichwertigen Ersatz gehen lassen will. Auch deshalb steht Passlack diese Woche noch auf dem Trainingsplatz und versprach am Dienstag noch einmal mit Nachdruck, bis zum letzten Tag alles für den VfL Bochum geben zu wollen. Transferschluss in Deutschland, ebenso wie in Schottland, ist am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr. Danach sind nur noch Wechsel ins Ausland möglich, wo das Transferfenster länger geöffnet hat. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Ich glaube nicht mehr an viel Bewegung
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
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#3
(01-28-2026, 04:31 PM)OKM schrieb: Ich glaube nicht mehr an viel Bewegung

Es wird doch schon länger über einen RV spekuliert und Passlack will weg.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#4
Am Montag schließt das Transferfenster. Der VfL Bochum könnte noch nachlegen, Felix Passlack könnte noch wechseln

Am Samstag (31. Januar, 13 Uhr) trifft der VfL Bochum in der 2. Fußball-Bundesliga auf den FC Schalke. Derby, ausverkauftest Haus - doch der Termin bedeutet auch, dass das Transferfenster in Kürze schließt. 

Genauer gesagt: Transferschluss in Deutschland ist am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr. Dann schließt auch das Transferfenster in Schottland. Warum das interessant für den VfL ist? 

Rechtsverteidiger Felix Passlack soll ein unterschriftsreifer Vertrag beim Hibernian FC vorliegen, Tabellenfünfter in der schottischen ersten Liga. Vor den 90 Minute gegen Schalke sagte Passlack: "Ich bin voll fokussiert auf den VfL, so wird es bis zum letzten Tag bleiben. Keiner muss sich Sorgen machen, ich bin voll bei der Sache und fiebere dem Spiel gegen Schalke entgegen." 

Da Passlack beim Thema Wechsel nicht ganz raus will mit der Sprache, kann man davon ausgehen, dass er einem Wechsel sehr offen gegenübersteht. Doch gehen darf er nur, wenn der VfL Ersatz findet. 

Daher könnte noch mehr passieren bei der Mannschaft von Trainer Uwe Rösler, der am Dienstag zudem verriet: "Ich habe vor dem Winter-Transferfenster schon noch eine Position angemerkt, die ich mir wünschen würde. Aber das muss immer strategisch und finanziell passen. Im Januar ist der Markt kleiner als im Sommer. Wir müssen uns bei den Entscheidungen alle wohlfühlen. Wenn es nicht klappt, dann ist das so. Dann geht die Welt auch nicht unter." 

Bis zum Samstag muss nichts mehr passieren, dann wird auch Passlack Teil des Kaders sein, der die Hinspielniederlage auf Schalke ausbügeln will. Zuletzt hatte Passlack zweimal eine Entscheidung auf dem Fuß. Gegen Darmstadt traf er den Pfosten, in Elversberg wollte der Siegtreffer auch nicht gelingen. 

Vielleicht klappt es nun gegen den FC Schalke, es könnte ein Abschiedstreffer von Passlack sein, der weiß, wie schwer die Königsblauen zu knacken sind. "Das wird ein schweres Spiel, Schalke macht es sehr gut in der Defensive. Wir werden sicher mehr den Ball haben als in Elversberg. Dann müssen wir auch damit was anfangen können und Tore schießen." 

Quelle: WAZ.de
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#5
Der VfL Bochum arbeitet weiter mit Hochdruck an seinem Kader - und hat erneut einen Vorgriff auf den Sommer getätigt. Ein Talent vom FC Bayern kommt. 

Nach Marcel Sobottka, Callum Marshall und Mikkel Rakneberg schlägt der VfL Bochum ein weiteres Mal in diesem Winter auf dem Transfermarkt zu und verpflichtet ein vielversprechendes deutsches Talent. Nach Informationen dieser Redaktion haben sich die Verantwortlichen mit dem FC Bayern über einen Transfer von Moritz Göttlicher geeinigt. Er soll in Bochum einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Sky berichtete am Mittwoch zuerst über das Interesse des VfL an dem Mittelfeldspieler. 

Der Wintertransfer von Göttlicher ist auch ein Vorgriff auf den kommenden Sommer, in dem der 17-Jährige ablösefrei gewesen wäre. Nun zahlt der VfL noch eine geringe Ablösesumme, die sich im Rahmen der Ausbildungsentschädigung befinden soll, die im Sommer fällig geworden wäre. Nach Informationen dieser Redaktion wird am Freitag der Medizincheck des Talents in Bochum stattfinden, bevor im Anschluss der Vertrag unterschrieben wird. 

Göttlicher gilt als Top-Talent in Deutschland
Göttlicher gilt in Deutschland als eines der größten Mittelfeldtalente und wurde beim FC Bayern noch im Sommer intern als einer der Spieler genannt, die in diesem Jahr den Sprung zu den Profis – ähnlich wie Lennart Karl – schaffen kann. Doch nach herausragenden Leistungen in der U19-Bundesliga und der Youth League bremste ihn zuletzt eine hartnäckige Verletzung aus. Diese soll aber weitgehend ausgestanden sein, sodass er schon bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Deswegen waren einige Bundesligisten und Top-Teams aus dem europäischen Ausland an Göttlicher interessiert. Der Spieler sieht in Bochum die Chance, spätestens im Sommer einen Stammplatz erobern zu können.

Zu seinen Stärken zählen in erster Linie das saubere Passspiel und seine Lauffreude im Mittelfeld. Immer wieder wird er von den Anlagen mit dem ehemaligen Bochumer Leon Goretzka oder der Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger verglichen, weil er als Achter auch durchaus das Offensivspiel mit ankurbelt. In seinen nur sieben Spielen in der bisherigen Saison schoss er vier Tore und bereitete vier weitere vor. Damit ist er trotz seines Ausfalls seit Oktober Topscorer der U19 des FC Bayern. 

Strategie des VfL Bochum zahlt sich aus
Göttlicher scheint nun der erste permanente Transfer zu sein, der vor allem auf die Strategie des VfL Bochum einzahlt, die der Klub seit Sommer umsetzt: auf junge Spieler vertrauen und ihnen auch Spielzeit verschaffen. Der 17-Jährige soll diese Perspektive besonders geschätzt haben, weshalb der Jugend-Nationalspieler, der im DFB-Team mit VfL-Talent Lasse Isbruch zusammenspielte, Angebote von Bundesligisten – unter anderem waren der FC Augsburg und Mainz 05 an ihm dran – ablehnte.

In den vergangenen Wochen standen beim VfL Bochum immer wieder vier bis fünf Spieler im Alter bis 20 Jahre in der Startelf. Trainer Uwe Rösler setzt bewusst auf Spieler wie Cajetan Lenz, Farid Alfa-Ruprecht, Francis Onyeka oder Kjell Wätjen. Viele eint allerdings, dass sie im Sommer den Verein wohl verlassen werden. Die meisten Leihspieler dürften zu ihren Stammvereinen zurückkehren, Lenz ist stark von Eintracht Frankfurt umworben. Mit Göttlicher hat der VfL Bochum nun aber – vorbehaltlich des Medizinchecks – schon die Verstärkung für das zentrale Mittelfeld ab Sommer gefunden. 

Quelle: WAZ.de
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#6
Er überrascht also. Ein Vorgriff auf den Lenz-Wechsel? Hat aber mit Passlack nix zu tun
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#7
(01-29-2026, 03:20 PM)Scheffkoch schrieb: . Ein Vorgriff auf den Lenz-Wechsel?

Aufgrund der Vertragslaufzeit von Göttlicher könnte man das vermuten, allderdings glaube ich nicht, dass Lenz bis Montag gehen gelassen wird. Wahrscheinlicher kommt ein Lenz Wechsel erst im Sommer zum Tragen.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#8
mag sein. Hätte auch einen Ersatz für Passlack erwartet. Aber vielleicht kommt der ja auch noch. Alles läuft völlig geräuschlos.
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