Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Die Einzelkritik.
#1
Der VfL Bochum holt in Elversberg ein 1:1, offenbart aber große Probleme. Offensiv läuft wenig, die Sechser überzeugen. Die Einzelkritik. 

Der VfL holt bei der SV Elversberg ein glückliches 1:1. Etliche Spieler fallen deutlich ab, der Torwart ist erneut Bochums Bester. Die Einzelkritik. 

TIMO HORN: Der 32-Jährige strahlte auch bei der spielstarken SVE die Ruhe aus, die seine Vorderleute vermissen ließen. Der womöglich beste Zweitliga-Torwart der Saison hielt die Null mehrmals mit Paraden fest gegen Petkow, Mokwa und Co. und hatte das nötige Glück bei einem Latten-Schlenzer von Poreba (35.) und einem fast identischen Unterkanten-Latten-Schuss von Conte (43.). Seine Faustabwehr nach Mickelsons Flanke landete unglücklich bei 1:1-Schütze Petkov. Blieb aufrecht und stabil. Note: 2 

LEANDRO MORGALLA: Auch der schnelle Rechtsverteidiger hatte viel Mühe, aber auch einige wichtige Aktionen. Seine Flanke fand über Umwege Torschütze Pannewig. Er klärte spektakulär gegen Conte per Grätsche (31.) und vor der Linie. Da agierte er bereits als dritter Innenverteidiger der Fünferkette. Solide. Im zweiten Durchgang stand Bochum defensiv stabiler. Note: 3

PHILIPP STROMPF: Der Verteidiger wirft seinen wuchtigen Körper rein, köpft und grätscht manchen Ball weg, konnte aber die variabel angreifenden Elversberger nie ganz ausschalten und bleibt im Aufbau ein Schwachpunkt. Steigerte sich im zweiten Abschnitt mit viel Einsatz. Note: 3,5

NOAH LOOSLI: Der Schweizer, seit Freitag 29 Jahre alt, zeigte Licht und Schatten. Er klärte in einigen brenzligen Situationen stark, ließ sich aber auch oft eindrehen und ausspielen von den technisch starken, leichtfüßigen Gastgebern. Auch Loosli profitierte von der Fünferkette in Halbzeit zwei. Note: 3,5

MAXIMILIAN WITTEK: Wie schon gegen Darmstadt hatte der Linksverteidiger große Probleme, seine Seite dichtzuhalten, Flanken zu verhindern. Der 30-Jährige leistete sich zudem im Aufbau viele leichte Fehler, auch unbedrängt. Stabilisierte sich etwas im zweiten Durchgang, rutschte dann weg, musste behandelt und ausgewechselt werden. Note: 5

CAJETAN LENZ: Der Sechser, in den letzten Wochen nicht mehr so stark wie noch im Spätherbst, war diesmal sofort drin, agierte sehr präsent, forderte und verteilte Bälle. Hatte gegen den Ball viel zu tun gegen die quirligen Conte und Co., machte das Zentrum aber oft klug dicht, fing den einen oder anderen Ball mit schlauem Stellungsspiel und energischen Balleroberungen ab. Eine ordentliche Leistung. Note: 3

MATS PANNEWIG: Als „besten Mittelfeldspieler, seit ich hier bin“ adelte Uwe Rösler den 21-Jährigen am Freitag. Was Pannewig fehlte: ein Tor. In Elversberg platzte der Knoten, der Ex-Schalker blieb in Minute 21 ganz cool ein paar Meter vor dem Tor, legte sich den Ball nach abgefälschter Morgalla-Flanke noch an Gyamerah vorbei zurecht und netzte mit seinem schwächeren rechten Fuß zur unverhofften Führung ein. Erstes Saisontor. Pannewig sträubte sich gegen die Elversberger, machte enorm viele Meter, löste einige Situationen gut, war allerdings oft umzingelt von mehreren Gastgebern. Note: 2,5

KJELL WÄTJEN (bis 68.): Bochums offensive Allzweckwaffe rotierte überraschend für Kwarteng in die Startelf, besetzte diesmal den rechten Flügel. Fand defensiv zunächst nicht in den Zweikampf, wurde leicht überspielt, hatte auch nach vorne kaum Aktionen. Vergab eine der wenigen Ansätze einer Möglichkeit. Note: 5

FARID ALFA-RUPRECHT (bis 46.): Der linke Flügelflitzer kam gegen den Ex-Bochumer Gyamerah nicht in Fahrt. Wandelte früh an der Gelben Karte, weil Gymarah und Petkov ihn und Wittek überrannten auf der linken Abwehrseite. Ein gebrauchter Tag. Der 19-Jährige blieb zur Pause in der Kabine, weil Rösler sein System umstellte. Note: 5

FRANCIS ONYEKA: Lauffreudig war er ja, hatte aber im ersten Durchgang keine Bindung zum Spiel nach vorne. Rückte in der zweiten Halbzeit nach der Umstellung auf ein 5-1-2-2 noch weiter nach vorne, ehe Marshall kam. Blieb ohne nennenswerte Wirkung, ehe er mit einem Schlenzer kurz vor Schluss fast das glückliche 2:1 erzielt hätte. Der Ball flog knapp vorbei. Note: 4,5

PHILIPP HOFMANN: Der Wandstürmer war in der ersten Halbzeit vor allem als Abräumer im eigenen Strafraum gefordert, klärte mehrmals stark per Kopf und kurz vor der Linie, avancierte zum besten Verteidiger. Im Angriff blieb er zunächst wirkungslos, es kamen auch kaum Bälle an. Ließ sich daher zurecht oft fallen, um Bälle zu holen, zu verteilen. Wurde konsequent von zwei, drei Elversbergern attackiert, konnte sich mitunter dennoch befreien. Note: 3

46. Minute: Felix Passlack kam für Alfa-Ruprecht. Der Rechtsverteidiger machte aus der Vierer- eine Fünferkette, sicherer wurde der VfL damit nicht wirklich. Der 27-Jährige ließ sich von Flankengeber Mickelson vor dem 1:1 zu leicht ausspielen. Hatte dann den zweiten Torschuss des VfL in Minute 60, Kristof parierte. Defensiv mitunter wackelig, sorgte er nach vorne für etwas Entlastung. Note 4

68. Minute: Callum Marshall kam für Wätjen, übernahm Onyekas Posten im Doppel-Sturm, Onyeka schlüpfte in Wäjens Rolle. Aufgrund kurzer Spielzeit ohne Note.

74. Minute: Mikkel Rakneberg ersetzte Wittek und feierte damit sein Pflichtspiel-Debüt für den VfL. Ohne Note.

Reserve VfL Bochum:
Niklas Thiede - Erhan Masovic, Marcel Sobottka, Gerrit Holtmann, Koji Miyoshi, Moritz-Broni Kwarteng

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste