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So geht es mit Michael Obafemi weiter
#1
Der irische Nationalspieler spielt beim VfL Bochum unter Trainer Uwe Rösler keine Rolle. Die Verantwortlichen arbeiten intensiv an einer Lösung. 

Es ist oft ein eher verkrampftes Lächeln, das Michael Obafemi über die Lippen kommt, wenn er in Richtung Trainingsplatz oder auf dem Weg zurück an einzelnen Fans oder Journalisten vorbeigeht. Dem Iren ist durchaus anzusehen, dass ihn seine aktuelle Situation beim VfL Bochum wenig zufriedenstellt. Ähnlich geht es allerdings auch dem Trainerteam und den Verantwortlichen. Die Leihe des Stürmers hatten sich alle anders vorgestellt und ist ein Relikt aus der Zeit, in der Dirk Dufner am Deadline-Day noch zwingend einen neuen Stürmer suchte, der den zum FC Basel abgewanderten Moritz Broschinski ersetzen könne. 

Schon in der Hinrunde musste er zunächst einen eklatanten Fitnessrückstand aufholen, dann bremsten ihn kleinere Wehwehchen. Den Start in die Wintervorbereitung und damit auch das Trainingslager im türkischen Belek verpasste Obafemi aufgrund von Rückenproblemen. In der Woche vor dem Rückrundenstart gegen Darmstadt 98 kehrte er zwar ins Training zurück, im Kader stand er aber auch gegen die Lilien nicht – wie schon in den letzten drei Liga-Spielen im Jahr 2025. Uwe Rösler übte bisher zwar keine offene Kritik an ihm, machte aber durch die Blume immer wieder deutlich, dass es für Obafemi einfach nicht reichen würde. 

Leihe mit Obafemi vor der Auflösung
Aus diesen Gründen haben die Verantwortlichen in den letzten Tagen und Wochen intensiv daran gearbeitet, die Leihe vom FC Burnley vorzeitig zu beenden und das Gehalt des 25-Jährigen einzusparen. Dass dies kein leichtes Unterfangen war, zeigt allein die Zeitspanne. Früh im Winter war klar, dass man das Missverständnis gern beenden würde, wenngleich er in der Mannschaft durchaus gut ankam. Doch die Leistungen waren nicht genug. Nun bahnt sich eine Lösung an, die Verantwortlichen sind optimistisch, dass Obafemi den Verein zeitnah verlassen wird. 

Schon im Sommer war der Transfer durchaus umstritten. Obafemi galt als Paniktransfer des ehemaligen Sportvorstands Dirk Dufner, der nur aufgrund der persönlichen Verbindung mit Alexander Rosen zustande kam, der den FC Burnley mitberät. Die Befürchtungen haben sich ein halbes Jahr später bestätigt. Obafemi sammelte bislang gerade einmal 30 Pflichtspielminuten für den VfL. 

  Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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