01-11-2026, 11:16 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-11-2026, 11:27 AM von Herr Bert.)
Ibrahima Sissoko wechselt zum FC Nantes nach Frankreich. Der Mittelfeldspieler des VfL Bochum bringt eine Ablösesumme: die Hintergründe.
Ibrahima Sissoko schmorte erneut nur auf der Bank, als Mali gegen den Senegal kaum Land sah. Im Viertelfinale des Afrika-Cups schied Sissokos Nationalmannschaft nach einer Gelb-Roten Karte noch vor der Pause und einem Torwart-Fehler aus, verlor mit 0:1. Der Mittelfeldmann des VfL Bochum, der in fünf Partien in Marokko nur zehn Minuten spielte, wird aber nicht ins Revier zurückkehren.
Denn nach Informationen dieser Redaktion ist nun klar: Sissoko wechselt zum FC Nantes. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich der französische Erstligist und der Bochumer Zweitligist weitgehend geeinigt, letzte Details seien noch zu klären, hört man. Zudem steht zumindest das Ergebnis des Medizinchecks noch aus. Zwischen Nantes und Sissoko selbst ist schon länger alles klar. Nur wenn Sissoko durch den Check fällt, muss er wohl zurück zum VfL.
Sissoko drängt auf Wechsel: Bochum erzielt Einigung mit Nantes
„Muss“ ist dabei das passende Wort. Denn seit Wochen sickert mehr und mehr durch, dass Sissoko keinesfalls mehr für den VfL spielen, sondern den Klub unbedingt wechseln will. Dies machte die Sissoko-Seite dem VfL zuletzt sehr deutlich. Der FC Nantes tauchte als wohl einziger ernsthaft interessierter Klub bereits Ende Dezember in Medien auf. Im Trainingslager in Belek sprach Trainer Uwe Rösler offen von „Verhandlungen“, und der Direktor Performance Lizenz, Simon Zoller, bestätigte im Interview mit dieser Redaktion den hinterlegten Wechselwunsch des Maliers.
Es ging um die Ablösesumme. Nach unseren Informationen lag das Angebot des FC Nantes zunächst bei deutlich unter 1,5 Millionen Euro. Nun soll Bochum vom französischen Klub in Summe, teils über vereinbarte Bonuszahlungen, etwas mehr als zwei Millionen Euro erhalten. Der Marktwert Sissokos wird von „transfermarkt.de“ auf drei Millionen Euro taxiert, nachdem er bei seiner Ankunft in Bochum im Sommer 2024 noch bei sechs Millionen Euro lag. Allerdings sind die drei Millionen für den 28-jährigen Zweitliga-Spieler ein Schätzwert und entsprechen kaum mehr der Marktrealität.
Sissoko wechselt zu Nantes und verdient deutlich mehr als beim VfL
Sissoko wollte unbedingt weg vom VfL, zumal er in Nantes nicht nur höherklassig spielt, sondern auch mindestens doppelt so viel verdient wie in Bochum, weiß diese Redaktion. Wie schon im Vorsommer sieht er sich nicht in der 2. Bundesliga, 2025 gab es nach dem Abstieg aber kein Angebot für ihn. Vielleicht auch, weil sich Sissoko im August schwer an der Schulter verletzte, erst im November sein Comeback gab.
In Normalform ist der gebürtige Franzose sicherlich einer der stärksten Mittelfeldspieler der gesamten 2. Liga, wie auch Trainer Uwe Rösler mal gesagt hatte. In dieser Saison bestritt er erst acht Pflichtspiele, mal bravourös wie in Fürth, dann enttäuschend wie zuletzt in Hannover. Danach flog er nach Marokko zum Afrika-Cup, verpasste bereits das 2:2 gegen den Karlsruher SC. Sein Vertrag läuft im Juni 2027 aus. Heißt: Spätestens im kommenden Sommer hätte der VfL ihn verkaufen müssen, um noch Geld zu generieren. Und in der 2. Liga ist es nicht gerade einfach, mit Ende Zwanzig seinen Marktwert noch einmal in die Höhe zu treiben.
Sissoko kam 2024 ablösefrei aus Straßburg
Sissoko spielte in der Bundesliga-Abstiegssaison 2024/25 ordentlich bis gut, war Stamm, kam zu 32 Bundesliga-Partien, meist von Beginn an (zwei Tore). Dass er vom VfL ablösefrei (Vertragsende bei Straßburg) und vor allem ohne Ausstiegsklausel verpflichtet werden konnte, war wohl der beste Transfer vom damaligen Sportdirektor Marc Lettau. Auch wenn es ein marktübliches Handgeld gab, hat der VfL mit Sissoko ordentlich Gewinn gemacht.
Sissoko ist mit seiner Größe und Präsenz sportlich ein Verlust. Finanziell schafft sein Abgang Freiraum. So kann Bochum mit dem eingesparten Gehalt samt Ablöse unter anderem die Leihe von Callum Marshall bezahlen und weitere Transfers vorantreiben.
Sobottka als günstige Option für das defensive Mittelfeld getestet
Marcel Sobottka spielte im Trainingslager in Belek, das an diesem Sonntag endet, als Sechser auf Probe vor. An den Malier kommt der 31-Jährige aktuell nicht heran nach einem halben Jahr ohne Klub. Er wäre aber im Gehalt deutlich preisgünstiger, das Risiko überschaubar.
Mit Cajetan Lenz, Mats Pannewig sowie dem noch verletzten Matus Bero, der im Februar wieder mittrainieren soll, hat der VfL auf der defensiveren Mittelfeldposition drei Kandidaten für die Startelf. Auch Erhan Masovic hat dort schon gespielt. Sobottka könnte hinzukommen. Zentral offensiver, wo sich auch Bero wohler fühlt, gibt es weitere Optionen wie Kjell Wätjen.
Quelle: WAZ.de
Ibrahima Sissoko schmorte erneut nur auf der Bank, als Mali gegen den Senegal kaum Land sah. Im Viertelfinale des Afrika-Cups schied Sissokos Nationalmannschaft nach einer Gelb-Roten Karte noch vor der Pause und einem Torwart-Fehler aus, verlor mit 0:1. Der Mittelfeldmann des VfL Bochum, der in fünf Partien in Marokko nur zehn Minuten spielte, wird aber nicht ins Revier zurückkehren.
Denn nach Informationen dieser Redaktion ist nun klar: Sissoko wechselt zum FC Nantes. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich der französische Erstligist und der Bochumer Zweitligist weitgehend geeinigt, letzte Details seien noch zu klären, hört man. Zudem steht zumindest das Ergebnis des Medizinchecks noch aus. Zwischen Nantes und Sissoko selbst ist schon länger alles klar. Nur wenn Sissoko durch den Check fällt, muss er wohl zurück zum VfL.
Sissoko drängt auf Wechsel: Bochum erzielt Einigung mit Nantes
„Muss“ ist dabei das passende Wort. Denn seit Wochen sickert mehr und mehr durch, dass Sissoko keinesfalls mehr für den VfL spielen, sondern den Klub unbedingt wechseln will. Dies machte die Sissoko-Seite dem VfL zuletzt sehr deutlich. Der FC Nantes tauchte als wohl einziger ernsthaft interessierter Klub bereits Ende Dezember in Medien auf. Im Trainingslager in Belek sprach Trainer Uwe Rösler offen von „Verhandlungen“, und der Direktor Performance Lizenz, Simon Zoller, bestätigte im Interview mit dieser Redaktion den hinterlegten Wechselwunsch des Maliers.
Es ging um die Ablösesumme. Nach unseren Informationen lag das Angebot des FC Nantes zunächst bei deutlich unter 1,5 Millionen Euro. Nun soll Bochum vom französischen Klub in Summe, teils über vereinbarte Bonuszahlungen, etwas mehr als zwei Millionen Euro erhalten. Der Marktwert Sissokos wird von „transfermarkt.de“ auf drei Millionen Euro taxiert, nachdem er bei seiner Ankunft in Bochum im Sommer 2024 noch bei sechs Millionen Euro lag. Allerdings sind die drei Millionen für den 28-jährigen Zweitliga-Spieler ein Schätzwert und entsprechen kaum mehr der Marktrealität.
Sissoko wechselt zu Nantes und verdient deutlich mehr als beim VfL
Sissoko wollte unbedingt weg vom VfL, zumal er in Nantes nicht nur höherklassig spielt, sondern auch mindestens doppelt so viel verdient wie in Bochum, weiß diese Redaktion. Wie schon im Vorsommer sieht er sich nicht in der 2. Bundesliga, 2025 gab es nach dem Abstieg aber kein Angebot für ihn. Vielleicht auch, weil sich Sissoko im August schwer an der Schulter verletzte, erst im November sein Comeback gab.
In Normalform ist der gebürtige Franzose sicherlich einer der stärksten Mittelfeldspieler der gesamten 2. Liga, wie auch Trainer Uwe Rösler mal gesagt hatte. In dieser Saison bestritt er erst acht Pflichtspiele, mal bravourös wie in Fürth, dann enttäuschend wie zuletzt in Hannover. Danach flog er nach Marokko zum Afrika-Cup, verpasste bereits das 2:2 gegen den Karlsruher SC. Sein Vertrag läuft im Juni 2027 aus. Heißt: Spätestens im kommenden Sommer hätte der VfL ihn verkaufen müssen, um noch Geld zu generieren. Und in der 2. Liga ist es nicht gerade einfach, mit Ende Zwanzig seinen Marktwert noch einmal in die Höhe zu treiben.
Sissoko kam 2024 ablösefrei aus Straßburg
Sissoko spielte in der Bundesliga-Abstiegssaison 2024/25 ordentlich bis gut, war Stamm, kam zu 32 Bundesliga-Partien, meist von Beginn an (zwei Tore). Dass er vom VfL ablösefrei (Vertragsende bei Straßburg) und vor allem ohne Ausstiegsklausel verpflichtet werden konnte, war wohl der beste Transfer vom damaligen Sportdirektor Marc Lettau. Auch wenn es ein marktübliches Handgeld gab, hat der VfL mit Sissoko ordentlich Gewinn gemacht.
Sissoko ist mit seiner Größe und Präsenz sportlich ein Verlust. Finanziell schafft sein Abgang Freiraum. So kann Bochum mit dem eingesparten Gehalt samt Ablöse unter anderem die Leihe von Callum Marshall bezahlen und weitere Transfers vorantreiben.
Sobottka als günstige Option für das defensive Mittelfeld getestet
Marcel Sobottka spielte im Trainingslager in Belek, das an diesem Sonntag endet, als Sechser auf Probe vor. An den Malier kommt der 31-Jährige aktuell nicht heran nach einem halben Jahr ohne Klub. Er wäre aber im Gehalt deutlich preisgünstiger, das Risiko überschaubar.
Mit Cajetan Lenz, Mats Pannewig sowie dem noch verletzten Matus Bero, der im Februar wieder mittrainieren soll, hat der VfL auf der defensiveren Mittelfeldposition drei Kandidaten für die Startelf. Auch Erhan Masovic hat dort schon gespielt. Sobottka könnte hinzukommen. Zentral offensiver, wo sich auch Bero wohler fühlt, gibt es weitere Optionen wie Kjell Wätjen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."