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Der VfL Bochum ist im türkischen Belek angekommen, residiert im Fünf-Sterne-Palast. Wer sich im Trainingslager empfehlen muss und was ansteht.
„Happy new year“: Zahlreiche Lampen erleuchten mit dem Neujahrsgruß den Eingangsbereich vor der imposanten Lobby des Calista Luxury Resort im türkischen Belek, als die Profis des VfL Bochum am Sonntagabend um kurz vor 22 Uhr eintrafen.
Nach dem um etwa eine Stunde verspäteten Abflug im winterlichen Düsseldorf war es bei der Ankunft des Zweitligisten längst dunkel an der türkischen Riviera, wo der nächste Tag zwei Stunden eher beginnt als in Deutschland. Dies aber klimatisch deutlich angenehmer: Der Himmel soll am Montag zwar wie schon am Sonntag bedeckt sein, die Temperatur aber auf bis zu 15 Grad klettern, so die Prognose.
Rösler legt Fokus auf harte Einheiten
Und ab diesem Montag will Trainer Uwe Rösler die Annehmlichkeiten des riesigen Fünf-Sterne-Hotels, das optisch, in der Ausstattung und kulinarisch kaum Wünsche offen lässt, als nette Begleiterscheinung sehen. Wichtig, sagte Rösler ja schon beim Trainingsauftakt im verschneiten Bochum am vergangenen Freitag, ist eben immer noch „auffem Platz“.
Auf der Anlage des zum Hotel gehörigen Sportcenters, das rund sieben Kilometer von der Unterkunft am Strand entfernt liegt, bittet Rösler nun bis Freitag zu ein bis zwei Einheiten am Tag. Am Samstag steigt zum Abschluss ein Testspiel, der Gegner ist noch nicht offiziell kommuniziert. Vermutlich geht es gegen Alemannia Aachen. Der Drittligist ist sogar noch einen Tag eher angekommen in Belek, berichtet über seine Vereinsmedien ebenfalls von einem Testspiel mit noch unbekanntem Gegner am Samstag, 10. Januar, und reist wie der VfL erst am Sonntag ab.
Mindestens neun Trainingseinheiten
Los geht es für die Bochumer am Montag um 10 Uhr Ortszeit mit der ersten von mindestens neun Einheiten, gefolgt von einer zweiten um 15.30 Uhr. So plant Rösler auch für den Dienstag und Donnerstag. Am Mittwoch ist noch offen, ob es nach dem 10-Uhr-Training auch nachmittags auf den Platz geht oder ein Team-Event stattfindet. Am Tag vor dem Testspiel (9. Januar) belässt es der Coach bei einer Einheit um 10 Uhr, ebenso wie am Abreisetag.
Drei Torhüter und 25 Feldspieler wollen sich in Belek fit machen und anbieten für die Rückrunde. Nicht mitgereist sind die verletzten Matus Bero, Gerrit Holtmann (Aufbautraining) und Michael Obafemi sowie Ibrahima Sissoko, der mit Mali das Viertelfinale beim Afrika-Cup erreicht hat.
Meyer will sich zeigen
Dagegen wollen sich der norwegische Neuzugang Mikkel Ragneberg, der als Linksverteidiger Maximilian Wittek herausfordert, und der zurzeit vereinslose Marcel Sobottka zeigen. Sobottka hofft auf eine Chance bei seinem Ex-Trainer Uwe Rösler, der ihn schon in Düsseldorf anderthalb Jahre coachte. Der 31-Jährige hat allerdings aus Verletzungsgründen kein einziges Spiel im Kalenderjahr 2025 bestritten, bestritt sein letztes Pflichtspiel im Dezember 2024. Im Sommer verlängerte die Fortuna seinen Vertrag nach zehn Jahren Vereinstreue nicht mehr.
Ebenfalls behaupten wollen sich die einzigen Talente im Trainingslager, die noch keinen Profieinsatz hatten, nämlich Flügelstürmer Alessandro Crimaldi und U19-Mittelfeldstratege Tom Meyer (beide 18). Beide haben beim VfL langfristige Verträge.
Keumo und Akaegbobi sind nicht dabei
Andere hoffnungsvolle Nachwuchsspieler, die schon häufiger bei den Profis trainierten, sind dagegen nicht vor Ort, um die Reisegruppe des wegen des Winterwetters in Bochum ja äußerst kurzfristig anberaumten Trainingslagers nicht aufzublähen – auch aus Kostengründen. So arbeiten etwa Darnell Keumo, J onathan Akaegbobi und Daniel Hülsenbusch bei U21-Trainer Heiko Butscher. Einige Etablierte indes hoffen, sich wieder ins Blickfeld zu spielen wie die Innenverteidiger Kevin Vogt und Erhan Masovic.
Ballbesitz-Fußball, die Arbeit gegen den Ball, das Umschaltspiel und Standards stehen inhaltlich auf dem Programm, erklärte Rösler vor dem Abflug. Also so ziemlich alles, was Fußball ausmacht. Im Ernstfall umsetzen soll sein Team all das zunächst am 18. Januar, wenn es in der 2. Liga zum Jahres- und Rückrunden-Auftakt gegen den Tabellendritten Darmstadt 98 geht.
Quelle: WAZ.de
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Der VfL Bochum hat im türkischen Belek seine erste Einheit absolviert bei Top-Bedingungen. Ganz zufrieden war Trainer Uwe Rösler nicht.
Seit diesem Montag trainiert der VfL Bochum im türkischen Belek, wo der Zweitligist im Calista Luxury Resort vom 4. bis zum 11. Januar Quartier bezogen hat. In diesem Text gibt es ein bis zweimal täglich aktualisiert alle wesentlichen News vom Training und Drumherum.
Montag, 5. Januar: Erstes Training des VfL Bochum - Manche noch „bisschen im Flieger“
Gut zehn Minuten dauert die Busfahrt vom Mannschafshotel des VfL, in dem unter anderem auch hunderte Touristen sowie die Teams von Drittligist SSV Ulm und dem türkischen Erstligisten Kasimpasa aus Istanbul residieren, zum Trainingsplatz des hoteleigenen Sportcenters. Vier Plätze in hervorragendem Zustand gibt es dort, und passend dazu lachte die Sonne bei blauem Himmel und 15 Grad im Schatten.
„Es ist viel besser, hier auf diesem Grün zu trainieren als auf einem unmöglichen Platz in Bochum bei Schnee und Minusgeraden“, sagte Trainer Uwe Rösler zufrieden. „Von daher ist auch die Verletzungsgefahr viel geringer als in Bochum“, so Rösler. „Es lohnt sich, den Aufwand zu machen.“
Alle 28 Bochumer absolvieren die erste Trainingseinheit
Alle mitgereisten 25 Feldspieler und drei Torhüter absolvierten das anderthalbstündige Trainingslager-Warmup mit Passübungen in Wettkampfform sowie einem Spiel auf kleinem Feld mit zwei Teams, in dem ein Team mindestens zehn Ballkontakte erreichen musste für einen Punkt.
Mittendrin: Neuzugang Mikkel Ragneberg und Probespieler Marcel Sobottka, der im Falle eines Abgangs von Ibrahima Sissoko dessen Platz im Kader einnehmen könnte. Ragneberg, der vom norwegischen Erstligisten Kristiansund BK ablösefrei kam und als Linksverteidiger oder linker Schienenspieler eingeplant ist, war bereits bei zwei sehr intensiven Einheiten am Samstag in Bochum dabei, machte einen „sehr guten Eindruck“, so Rösler. Für eine finale Einschätzung sei es aber noch zu früh, was erst Recht für Sobottka gelte. Fit aber sei auch Sobottka, so Rösler.
Rundum zufrieden war der Trainer aber nicht mit der ersten Einheit, rief immer mal wieder weniger nette Worte über den Platz, wollte das aber auch nicht überbewerten nach dem langen Anreisetag am Sonntag. „Die erste Einheit war zum Reinkommen, mit vielen Ballberührungen. Ein Teil der Mannschaft hat es super gemacht bei der engen Spielform, andere waren noch ein bisschen im Flieger“, bilanzierte Rösler. „Heute Nachmittag geht es dann richtig los.“
Sonntag, 4. Januar: VfL Bochum landet mit Verspätung
„Happy new year“: Zahlreiche Lampen erleuchteten mit dem Neujahrsgruß den Eingangsbereich vor der imposanten Lobby des Calista Luxury Resort im türkischen Belek, als die Profis des VfL Bochum am Sonntagabend um kurz vor 22 Uhr eintrafen.
Nach dem um etwa eine Stunde verspäteten Abflug im winterlichen Düsseldorf war es bei der Ankunft des Zweitligisten längst dunkel an der türkischen Riviera, wo der nächste Tag zwei Stunden eher beginnt als in Deutschland. Dies aber klimatisch deutlich angenehmer: Der Himmel soll am Montag zwar wie schon am Sonntag bedeckt sein, die Temperatur aber auf bis zu 15 Grad klettern, so die Prognose.
Rösler legt Fokus auf harte Einheiten
Und ab diesem Montag will Trainer Uwe Rösler die Annehmlichkeiten des riesigen Fünf-Sterne-Hotels, das optisch, in der Ausstattung und kulinarisch kaum Wünsche offen lässt, als nette Begleiterscheinung sehen. Wichtig, sagte Rösler ja schon beim Trainingsauftakt im verschneiten Bochum am vergangenen Freitag, ist eben immer noch „auffem Platz“.
Auf der Anlage des zum Hotel gehörigen Sportcenters, das rund sieben Kilometer von der Unterkunft am Strand entfernt liegt, bittet Rösler nun bis Freitag zu ein bis zwei Einheiten am Tag. Am Samstag steigt zum Abschluss ein Testspiel, der Gegner ist noch nicht offiziell kommuniziert. Vermutlich geht es gegen Alemannia Aachen. Der Drittligist ist sogar noch einen Tag eher angekommen in Belek, berichtet über seine Vereinsmedien ebenfalls von einem Testspiel mit noch unbekanntem Gegner am Samstag, 10. Januar, und reist wie der VfL erst am Sonntag ab.
Mindestens neun Trainingseinheiten
Los geht es für die Bochumer am Montag um 10 Uhr Ortszeit mit der ersten von mindestens neun Einheiten, gefolgt von einer zweiten um 15.30 Uhr. So plant Rösler auch für den Dienstag und Donnerstag. Am Mittwoch ist noch offen, ob es nach dem 10-Uhr-Training auch nachmittags auf den Platz geht oder ein Team-Event stattfindet. Am Tag vor dem Testspiel (9. Januar) belässt es der Coach bei einer Einheit um 10 Uhr, ebenso wie am Abreisetag.
Quelle: WAZ.de
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Am zweiten Trainingstag in Belek fehlten zwei Spieler des VfL Bochum, weitere traten kürzer. Bei einer Laufeinheit rennen Etablierte voran.
Seit Montag trainiert der VfL Bochum im türkischen Belek, wo der Zweitligist im Calista Luxury Resort vom 4. bis zum 11. Januar Quartier bezogen hat. In diesem Text gibt es ein bis zweimal täglich aktualisiert alle wesentlichen News vom Training und Drumherum.
Dienstag, 6. Januar: Trainer Rösler ist zufrieden mit intensiver Einheit
Erneut strahlte die Sonne mindestens frühlingshaft über Belek, als der VfL Bochum am Dienstagmorgen seine dritte Einheit im Trainingslager absolvierte. Es war eine intensive Einheit über 1:35 Stunden, die den Profis einiges abverlangte: Manche wirkten hinterher ziemlich platt.
Trainer Uwe Rösler verzichtete auf das geplante elf gegen elf zum Abschluss, setzte stattdessen ein zehnminütiges regeneratives Auslaufen an, weil alle gut mitgezogen hatten. „Die Einheit war gut“, sagte er zufrieden im Gespräch mit den zwei anwesenden Journalisten.
Kleine-Bekel wechselt zu St. Gallen – Onyeka mit Magen-Darm-Problemen
Dabei fehlten zwei der ursprünglich 28 mitgereisten Profis komplett. Verteidiger Colin Kleine-Bekel ist abgereist, er wird an den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen verliehen. Zudem musste Toptalent Francis Onyeka pausieren. Der beste VfL-Torschütze der Saison und nahezu unumstrittene Stammspieler hatte die Einheit am Montagnachmittag bereits mit einem Eisbeutel auf dem linken Knöchel etwas eher beendet. Verletzt ist er aber nicht, er hätte normalerweise wieder mit trainiert, gab Coach Rösler Entwarnung. Der 18-Jährige pausierte wegen Magen-Darm-Problemen, soll laut Rösler am Mittwoch wieder auf dem Platz sein.
Das gilt auch für Romario Rösch. Der Kaderspieler trainierte noch rund eine Stunde mit, schaute dann wegen Magen-Darm-Problemen den Rest der Einheit nur zu. Anders als Felix Passlack, den sein leichtes Unwohlsein nicht davon abhielt, die letzten Laufrunden zu absolvieren, wenn auch in stark gedrosseltem Tempo als Sololäufer abgeschlagen von seiner Gruppe. Dies galt auch für U19-Talent Tom Meyer.
VfL-Training: Wittek und Hofmann geben bei Ausdauereinheit Tempo vor
Denn Rösler setzte am Dienstag auf eine MIschung aus Grundlagen-Ausdauer, Kondition und intensive Spielformen auf kleinem Feld mit vielen Ballkontakten, Sprints, Zweikämpfen. In zwei Gruppen mit jeweils vier, teils dann drei Mann liefen die Profis des VfL im zweiten Teil des Trainings um den Platz, jeweils in die andere Richtung. Während der jeweils vier Minuten spielte der Rest des Teams sieben gegen sieben auf zwei Tore. Erst rannten die Spieler in einem mittleren Tempo, beim zweiten Durchgang sollten sie es langsamer angehen lassen.
Auffallend: Etliche etablierte Kräfte wie etwa Maximilian Wittek (30), der mit den Teenagern Cajetan Lenz und Kacper Koscierski unterwegs war, liefen vorneweg, wirkten mitunter weniger platt als etliche Kollegen. Auch Philipp Hofmann oder Probespieler Marcel Sobottka, beide jenseits der 30, führten ihre Gruppen an, gaben das Tempo vor und sorgten dafür, dass ihre Teammitglieder vom Windschatten profitierten.
Quelle: WAZ.de
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01-06-2026, 07:14 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-06-2026, 07:18 PM von Herr Bert.)
Ein Zugang ist bereits da, ein Probespieler trainiert mit, ein Verteidiger wechselt: Beim VfL Bochum tut sich was. Auch ein Stürmer könnte bald kommen.
Einige Touristen baden im Außenpool oder im Mittelmeer, zur Mittagszeit in Belek an der türkischen Riviera fühlt man sich im deutschen Sommer. Den Spielern des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum aber bleibt bisher keine Zeit, Urlaubs-Spaß im Fünf-Sterne-Hotel „Calista Luxury Resort“ zu genießen, von den ausufernd reichhaltigen Buffets abgesehen. Während im Ruhrgebiet die Winterkälte die Trainingsplätze in Schnee- und Eiswüsten verwandelt, schwitzen die jetzt noch 27 mitgereisten Spieler seit Montag zweimal täglich auf dem bestens gepflegten Rasen des nahe gelegenen Sportcenters.
„Wir können uns hier optimal auf die Rückrunde vorbereiten“, sagte Linksverteidiger und Führungsspieler Maximilian Wittek. Trainer Uwe Rösler ist äußerst angetan, dass er seine Mannschaft noch bis zum Sonntag bei besten Bedingungen auf die Rückrunde, die mit dem Heimspiel gegen den Tabellendritten Darmstadt 98 am 18. Januar beginnt, einstellen kann. Kurzfristig hatte der VfL das Trainingslager erst Silvester klargemacht. „Es lohnt sich, den Aufwand zu machen“, dankte Rösler dem Klub und blinzelte in die Sonne.
Bochum verstärkt Kader: Ragneberg wird neuer Konkurrent für Wittek
Vier Punkte nur beträgt der Vorsprung auf Relegationsrang 16, nachdem der 57-Jährige den VfL seit seiner Amtsübernahme im Oktober nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte wieder in die Spur gebracht hat (fünf Siege, drei Remis, eine Niederlage). Zuletzt allerdings ging Bochum etwas die Kraft aus. Jetzt sollen die Spieler die Akkus aufladen, zudem der Kader verstärkt werden.
Der Anfang ist gemacht. Mikkel Ragneberg, 23, kam ablösefrei vom norwegischen Erstligisten Kristiansund BK, erhielt einen Vertrag bis 2029. Der Linksfuß füllt die Lücke als Herausforderer für den bisher konkurrenzlosen Wittek. „Er ist wettkampfbereit“, sagte Rösler. „Mikkel hat sich sofort integriert, setzt seinen Körper gut ein, geht einem Duell nicht aus dem Weg, hat eine sehr gute Dynamik.“
Sobottka zeigt sich fit – Zukunft beim VfL hängt von Sissoko ab
Auch Marcel Sobottka kam gut rein. Der 31-Jährige, bis zum vergangenen Sommer bei Fortuna Düsseldorf aktiv und seitdem vereinslos, will sich für einen Vertrag empfehlen. Der zentrale Mittelfeldmann zeigte bereits, dass er läuferisch mindestens auf Augenhöhe ist. „Grundsätzlich ist er fit. Am Ball weiß ich, was er kann“, sagte der Trainer, der ihn einst als Coach in Düsseldorf schätzte. Allerdings war Sobottka in den letzten zwei Jahren meist verletzt.
Ob er verpflichtet wird, hängt vor allem davon ab, wie sein Körper nun reagiert. Und davon, ob Ibrahima Sissoko (28) den VfL verlässt. Der Leistungsträger, der am Freitag beim Afrika-Cup im Viertelfinale gegen Senegal spielt, will den Klub verlassen. Es gebe Verhandlungen, bestätigte Rösler. So buhlt der französische Erstligist FC Nantes um Sissoko, der in seinem bis 2027 laufenden Kontrakt keine Ausstiegsklausel hat. Es geht um den Preis. „Wenn er gehen sollte, wissen wir ja, was wir machen müssen“, sagte Rösler. Dann soll ein erfahrener Mittelfeldmann kommen, um die unter Rösler aufblühenden jungen Wilden wie Cajetan Lenz oder Francis Onyeka zu führen. Dies auch, weil mit Matus Bero der Kapitän (30) bis Mitte Februar verletzt ausfällt.
Kleine-Bekel wechselt auf Leihbasis zum FC St. Gallen
Rösler hat beim Verein seine Wunschliste hinterlegt. Die sportliche Führung um Simon Zoller, der als Leiter Performance Lizenz als einziger Vertreter der Klubspitze in Belek dabei ist, arbeitet gefühlt stündlich an den Kaderbaustelle. In beiden Richtungen. „Ich habe ein, zwei Positionen genannt. Aber wir müssen auch erstmal sehen, wer uns noch verlässt“, sagte Rösler am Montag.
Tags darauf hat der Erste das Trainingslager verlassen. Colin Kleine-Bekel (22) wird nach Informationen dieser Redaktion bis zum Sommer auf Leihbasis für den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen spielen. Der Verteidiger, bei Rösler bisher außen vor, soll Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln und im Sommer zurückkehren. Ein Ersatz für ihn ist nicht geplant. Das schließt nicht aus, dass noch ein Verteidiger kommt, wenn ein anderer den Klub verlässt bis zum Transferschluss am 2. Februar. Ein Wechselkandidat ist Erhan Masovic.
VfL Bochum sucht mobilen Stürmer als Unterstützung für Hofmann
Auf Röslers Wunschliste ganz oben steht ein Stürmer. Denn Ibrahim Sissoko ist ein teures Missverständnis, ebenso wie der ausgeliehene Michael Obafemi. Der Angreifer vom FC Burnley ist wegen Rückenproblemen in Bochum geblieben. Rösler rechnet mit seiner Rückkehr nächste Woche, was auch für Flügelstürmer und Schlüsselspieler Gerrit Holtmann gilt (Aufbautraining). Mathis Clairicia hat keine reelle Chance, soll verliehen werden. Nach unseren Informationen liegen lose Anfragen für den 23-Jährigen aus dem Ausland vor.
Rösler hob mahnend den Zeigefinger. Die Abstiegskonkurrenten Bielefeld, Kiel, Düsseldorf etwa hätten bereits ordentlich nachgelegt: „Wir müssen aufpassen, dass wir da wachsam sind.“ Der VfL arbeitet an der Verpflichtung eines Angreifers, der Philipp Hofmann unterstützen sowie Druck machen soll. Es soll sich nicht um einen wuchtigen Stoßstürmer wie Hofmann handeln, sondern um einen „mobilde striker“. Er soll als alleinige Spitze, aber auch um Hofmann herumspielen können.
Transfer-Entscheidung könnte vor Testspiel gegen Aachen fallen
Möglich, dass bis Donnerstag Fakten geschaffen werden, ehe das Trainingslager mit einem Testspiel gegen Alemannia Aachen am Samstag seinen Höhepunkt erreicht. Ohne Bezug zu einer Position zu nehmen, erklärte Rösler am Dienstagmittag: „Je früher, je besser. Es liegt an vielen Parteien. Wir hoffen, dass wir noch etwas machen können und jemand so schnell wie möglich kommen kann. Wenn nicht, fängt er halt in Bochum mit uns an.“
Quelle: WAZ.de
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Der VfL Bochum ist auf der Suche nach einem Stürmer fündig geworden. Der nordirische Nationalspieler soll im Trainingslager dazustoßen.
Der VfL Bochum verstärkt seinen Angriff: Der Zweitligist steht kurz vor der Verpflichtung vom nordirischen Nationalspieler Callum Marshall. Der 21-Jährige soll noch im Trainingslager die ersten Einheiten im Team von Trainer Uwe Rösler bestreiten.
Nach Informationen dieser Redaktion leiht der VfL den beweglichen Stürmer bis zum Saisonende vom englischen Premier-League-Klub West Ham United aus. Englische Medien hatten zuerst über den nahenden Wechsel berichtet, das Gerücht um ein Interesse des VfL an Marshall gibt es schon länger. Dabei soll sich der Zweitligist gegen einige Konkurrenten durchgesetzt haben.
Marshall-Transfer: Einreisebedingungen erschweren Debüt beim VfL Bochum
Denn nun ist nach unseren Informationen fast alles in trockenen Tüchern, nur letzte Details seien noch zu klären. Unklar ist etwa, ob es eine Kaufoption gibt. Noch offen ist unter anderem auch, wann Marshall zum Team dazustößt. Dabei geht es auch um die etwas komplizierten Einreisebedingungen, denn weder das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland noch die Türkei zählen zur EU. Die Bochumer bemühen sich, dass der Stürmer möglichst schon am Donnerstag das Training in Belek absolvieren und am Samstag beim Testspiel gegen Alemannia Aachen (12 Uhr MESZ) sein Debüt feiern kann. Viel spricht derzeit dafür, dass dies auch gelingt.
Sofern nichts mehr dazwischenkommt, ist Marshall der zweite Winterzugang nach Linksverteidiger Mikkel Ragneberg (23/ablösefrei von Kristiansund BK), der einen Vertrag bis 2029 erhielt. Zudem spielt derzeit Marcel Sobottka auf Probe vor. Beide machen im Trainingslager bisher einen guten Eindruck, zumindest in punkto Fitness.
VfL Bochum holt Marshall als agilen Stürmer von West Ham
„Am Freitag braucht ein Neuzugang nicht mehr kommen“, hatte Coach Rösler bereits am Dienstag gesagt, ohne Namen oder Positionen zu nennen. Und: „Wir hoffen, dass wir noch etwas machen können und jemand so schnell wie möglich kommen kann. Wenn nicht, fängt er halt in Bochum mit uns an.“ Da war für den England-Experten Rösler offenbar bereits klar, dass der Deal mit Marshall nur noch eine Frage der Zeit ist.
Marshall passt ins Profil des VfL, der einen „mobile striker“ suchte und nicht einen klassischen Stoßstürmer mit Wucht wie Philipp Hofmann. Marshall misst 1,72 Meter, gilt als beweglich, agil, technisch gut ausgebildet. Er kann im Zentrum als alleinige Spitze spielen oder um Hofmann herum. Für West Ham kam Marshall in dieser Saison erst zwei Mal zum Einsatz in der höchsten englischen Liga. Hinzu kommen drei Pokaleinsätze über die komplette Distanz sowie drei Spiele für West Ham U21 in der Premier League 2.
Erfolgreiche Leihe: Marshall glänzt bei Huddersfield Town in League One
Bei West Ham wurde er auch ausgebildet. In der Vorsaison 2024/25 war Marshall in der League One (3. Liga in England) auf Leihbasis für Huddersfield Town erfolgreich. In 43 Partien erzielte er neun Tore und bereitete drei Treffer vor. Im Jahr zuvor war der Nordire an West Brom ausgeliehen, wo er weniger erfolgreich war.
Marshall bestritt bereits 14 A-Länderspiele für die Nationalmannschaft von Nordirland, meist als Joker. So wurde er auch zuletzt bei den WM-Qualifikationsspielen gegen Deutschland im vergangenen Jahr zweimal eingewechselt, als das DFB-Team mit 3:1 und 1:0 siegte.
Verletzungen verschärfen Sturm-Probleme beim VfL
Der Bedarf im Angriff ist seit Monaten kein Geheimnis beim VfL. Denn Hofmann ist als Wandstürmer derzeit praktisch konkurrenzlos. Die Alternative hieß unter Rösler Top-Torschütze Francis Onyeka, der aber auf der Zehn noch besser aufgehoben ist. Ibrahim Sissoko und Michael Obafemi indes spielten unter Rösler bisher keine Rolle und sind obendrein beide derzeit verletzt. Obafemi kuriert in Bochum Rückenprobleme aus, Sissoko verpasste in Belek am Mittwoch bereits die zweite Einheit mit Problemen am Knöchel. Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor.
Quelle: WAZ.de
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60 Minuten elf gegen elf spielten die Bochumer im Trainingslager: Einer ragt heraus, einer fällt ab. VfL bangt um Verteidiger und holt Stürmer.
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Mittwoch, 7. Januar: Kevin Vogt verletzt sich nach einem Luftduell
Elf gegen elf spielten die Bochumer in der bisher längsten Einheit in Belek bei erneut viel Sonnenschein und bis zu 17 Grad. Viermal ging es über jeweils 15 Minuten über den gesamten Platz. Jeweils ein Team attackierte früh, das andere sollte tiefer verteidigen. Immer wieder unterbrach Trainer Uwe Rösler, brüllte: „höher!“. Oder: „tiefer“. Aber auch lautes Lob schallte über die Anlage.
Da alle am Tag zuvor leicht erkrankten oder aus Kraftgründen pausierenden Spieler wie Francis Onyeka und Romario Rösch wieder fit waren, mussten jeweils drei Feldspieler im Wechsel sowie der dritte Torwart Hugo Rölleke aussetzen. Sie absolvierten dann ein Technik-Programm mit Anthony Losilla.
Nur zuschauen konnte nach dem Warm-up mit Abschlüssen Ibrahim Sissoko. Der in Bochum bisher so glücklose Stürmer kühlte seinen linken Knöchel mit Eisbandagen, hockte nur auf der Bank. Sissoko hatte bereits die Einheit am Dienstagnachmittag verpasst. Eine Diagnose steht noch aus.
Kevin Vogt verletzt sich am Knöchel – Untersuchung soll Klarheit bringen
Und ein weiterer Eisbeutel musste her. Denn im dritten Durchgang eilte der VfL-Physiotherapeut auf den Rasen. Der Schockmoment: Nach einer Ecke von Farid Alfa-Ruprecht kam Kevin Vogt nach einem Luftzweikampf mit Noah Loosli wohl unglücklich auf, blieb einige Zeit liegen, wurde umgehend behandelt. Sein rechter Knöchel wurde bandagiert, für Vogt war die Einheit beendet. Auf Socken und mit leicht Schmerz verzerrtem Gesicht, aber bereits ohne Kühlverband ging er später leicht humpelnd zum Bus. Nähere Untersuchungen sollen Aufschluss geben. Eine Diagnose steht aus.
Der 34-Jährige, der als Königstransfer im Sommer galt und sich nach einer rund dreimonatigen Verletzungspause (kleine OP am Knie) erst seit Dezember dem neuen Trainer Uwe Rösler im Training zeigen konnte, wollte sich in Belek zurückmelden. Der Anspruch vom Klub und ihm selbst: Stammspieler. Beim elf gegen elf bildete er mit Philipp Strompf die Innenverteidigung. Das Duo im anderen Team bildeten Noah Loosli und Erhan Masovic. Die Innenverteidiger spielten durch.
Licht und Schatten bei Sobottka, Koji Miyoshi glänzt
Das galt auch für viele andere wie Marcel Sobottka. Der Probespieler zeigte sich im defensiven Mittelfeldzentrum mit Mats Pannewig und Alessandro Crimaldi sicher im Passspiel und eine gute Antizipation etwa bei der Balleroberung. Besondere Momente hatte er allerdings nicht. Pannewig etwa oder auf der Gegenseite Cajetan Lenz hatten deutlich mehr Spielanteile.
Mikkel Ragneberg, der einmal pausierte, konnte als Linksverteidiger überzeugen, wobei sein Konkurrent Maxi Wittek noch auffälliger agierte, auch ein Tor erzielte. Bester Offensiv-Mann war Koji Miyoshi. Der Japaner wirbelte mit viel Zug, technischer Finesse, Steckpässen und einigen Abschlüssen auf der rechten Angriffsseite, hatte Pech bei einem Lattenknaller. Dagegen fiel Mathis Clairicia, der mangels Alternativen im Gegner-Team von Philipp Hofmann die Sturmspitze bildete, erneut ab.
Kein Team-Event beim VfL Bochum: Rösler erklärt den freien Nachmittag
Am Nachmittag haben die Profis frei. Daher scheuchte Uwe Rösler, der trotz am Ende müde werdender Beine bei etlichen Spielen ein letztlich positives Fazit der fast zweistündigen Einheit zog, die Spieler länger als bisher über den Rasen. Ein Team-Event findet nicht statt. „Wir haben in die Mannschaft reingehört. Sie würden es alle begrüßen, wenn einfach mal jeder machen kann, was er will. Das verstehen wir, weil das Trainings-Programm schon heftig ist seit dem Auftakt in Bochum“, sagte Rösler bereits am Dienstag. So schlenderten bei bedecktem Himmel und angenehmen 18 Grad manche Richtung Strand. Gemeinschaftlich weiter geht es am Donnerstag mit zwei Einheiten um 10 und 16 Uhr, womöglich mit einem neuen Stürmer. Denn der VfL hat Callum Marshall von West Ham United bis zum Saisonende ausgeliehen, wie der Klub am frühen Mittwochnachmittag bestätigte.
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Callum Marshall zeigt beim ersten Training mit dem VfL Bochum eine besondere Qualität. Rösler und Zoller äußern sich. Details und Hintergründe.
Müdigkeit? Von wegen! Neuzugang Callum Marshall hinterließ am Donnerstagmorgen im türkischen Belek bei seiner ersten Einheit im Trikot des VfL Bochum gleich Eindruck. Während etliche Offensivkollegen meist an Torwart Timo Horn scheiterten, nur den Pfosten trafen oder vorbeischossen, zeigte der 21-Jährige Wucht und Präzision im Abschluss.
Mit seinem starken linken Fuß drosch oder zirkelte er den Ball in vier von fünf Versuchen in die Maschen. Das war mit Abstand die Topquote beim Torschuss-Training der Offensivkräfte, wo er mit Sturmtank Philipp Hofmann ein Pärchen bildete. Auch seine Pässe kamen scharf und exakt an bei Passübungen. Sicher: Gegnerdruck gab es bei der lockeren Einheit nicht, doch seine Qualität war gleich zu sehen. Wie er sich durchsetzen kann, soll der neue Leihspieler erstmals am Samstag zeigen, wenn der VfL einen Tag vor der Abreise sein erstes und einziges Testspiel der Vorbereitung bestreitet gegen Drittligist Alemannia Aachen (12 Uhr MESZ/Liveticker bei waz.de/vfl).
VfL Bochum leiht Nordirlands Nationalspieler Marshall bis Saisonende aus
Dabei liegen anstrengende Reisetage hinter dem 14-maligen A-Nationalspieler Nordirlands, dessen Vertrag bei West Ham United, wo er in dieser Saison nur auf zwei Kurzeinsätze in der Premier League kam, noch bis 2027 läuft. Der VfL leiht ihn bis zum Saisonende aus, setzte sich gegen mehrere englische Zweit- und Drittligisten durch. Eine Kaufoption hat Bochum nicht.
Zu Wochenbeginn flog Marshall aus England ins Revier, absolvierte den Medizincheck in Bochum, unterschrieb den Vertrag, regelte Einreiseformalitäten und flog am Mittwoch nach Antalya. Am Flughafen holte ihn VfL-Teammanager Nico Böttcher ab, gegen 21.30 Uhr begrüßten einige Spieler, Trainer Uwe Rösler und Lizenzchef Simon Zoller den zweiten Winterzugang des VfL nach Linksverteidiger Mikkel Ragneberg (23) im Teamhotel.
Bochums Uwe Rösler über Stürmer Marshall: „Er ist sehr stark im Pressing“
Rösler erhält damit seinen erhofften mobilen, technisch versierten, nur 1,72 Meter großen Angreifer. „Er ist ein variabler Stürmer. Er kann im Zentrum, aber auch auf dem Flügel spielen. Callum bringt eine gute Mentalität mit, ist stark im Pressing und lauffreudig“, erklärte Simon Zoller im Gespräch mit dieser Redaktion. „Mit ihm haben wir unseren Kader um eine wichtige Komponente erweitert. Solch einen Spielertypen hatten wir bislang noch nicht.“ Ähnlich äußerte sich Rösler am Donnerstagmittag: „Er kann als Neuner spielen, aber auch als Doppelspitze oder auf dem Flügel“, sagte der Coach und hob eine Komponente hervor:. „Er ist sehr stark im Pressing, das wird uns helfen.“
Rösler hatte Marshall bereits in einem Video-Gespräch kennen gelernt. Zuvor hatte der England-Experte, der auf der Insel als Ex-Spieler und Coach einen exzellenten Ruf genießt, sich bei zahlreichen Trainern und Managern informiert. „Er hat sich bei Huddersfield in der League One durchgesetzt. Die Spitze der 3. Englischen Liga ist vergleichbar mit der 2. Liga in Deutschland“, hob Rösler hervor. In der Saison 2024/25 erzielte Marshall für Huddersfiel in 43 Partien neun Tore (drei Assists). Rösler glücklich: „Er ist ein anderer Spielertyp als Hofmann, Clairicia und Sissoko. Mit Callum Marshall sind wir in der Offensive flexibler aufgestellt. Der erste Eindruck ist sehr gut.“
Quelle: WAZ.de
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Stürmerwechsel beim VfL Bochum: Im Trainingslager in Belek zeigte sich erstmals Callum Marshall, ein Kollege flog heim. Eine Einheit fällt aus.
Seit Montag trainiert der VfL Bochum im türkischen Belek, wo der Zweitligist im Calista Luxury Resort vom 4. bis zum 11. Januar Quartier bezogen hat. In diesem Text gibt es ein bis zweimal täglich aktualisiert alle wesentlichen News vom Training und Drumherum.
Donnerstag, 8. Januar: Vogt wieder auf dem Platz, Sissoko reist ab
Einer geht, einer kommt im wolkenverhangenen, aber bis zum Mittag regenfreien Belek: Der neue Stürmer Callum Marshall traf am Mittwochabend in Belek ein und zeigte bei der Vormittagseinheit gleich seine Klasse im Abschluss (Bericht: hier).
Dagegen brach Ibrahim Sissoko das Trainingslager ab. Der Mittelstürmer laboriert an Problemen am Knöchel, flog am Donnerstag Richtung Bochum. Dort soll er näher untersucht werden. Sissoko hatte die Einheit tags zuvor mit Schmerzen offenbar im Bereich des Sprunggelenks abgebrochen, verfolgte das Training nur von der Bank mit Eisbandagen.
Dagegen erwies sich der große Schock-Moment vom Vortag als eher harmlos. Kevin Vogt hatte laut aufgeschrien, als er nach einem Luftduell auf dem Rasen liegen geblieben war. Befürchtung: Bänder kaputt! Sein rechter Knöchel wurde bandagiert. Doch schon am Abend hieß es, sei sei nicht so wild wie spontan befürchtet.
Vogt kehrt zurück: Verteidiger absolviert komplette Trainingseinheit
Tatsächlich konnte der Verteidiger am Donnerstag die komplette Einheit absolvieren. Dies allerdings mit Schmerzen am blau angeschwollenen Fuß. Vogt hielt durch. Er spielte überwiegend sechs gegen sechs mit den weiteren Verteidigern und Sechsern, erneut an der Seite von Philipp Strompf.
Die Angreifer indes machten Torschuss-Übungen, später gab es noch ein paar Standards, Fußball-Tennis, Technik-Übungen. Mit Abstand treffsicherster Mann war Neuzugang Marshall.
Insgesamt beließ es Rösler bei einer lockeren Einheit, die wie gewohnt in Trainingslagern auch etliche Berater verfolgten. Der Coach setzte auch das ursprünglich geplante gemeinsame Programm auf dem Platz am Nachmittag ab. Stattdessen sollen die Spieler individuell im Kraftraum des Hotels arbeiten. Eine vernünftige Einheit wäre draußen auch gar nicht möglich gewesen, denn ab 15 Uhr stürmte und regnete es kräftig in Belek, erstmals seit der VfL-Ankunft.
VfL Bochum fährt Trainingsintensität vor Test gegen Aachen runter
Sein Team, erklärte Rösler am Trainingsplatz in einem kurzen Interview mit einem türkischen TV-Sender, habe das nötige Fitness-Level erreicht. Nach drei kräftezehrenden Tagen soll die Intensität heruntergefahren werden, um am Samstag beim Testspiel gegen Alemannia Aachen (12 Uhr MESZ/Liveticker bei waz.de/vfl) topfit zu sein. Die Partie wird über die normale Spielzeit von 2 mal 45 Minuten gehen, Rösler hatte auf zweimal 60 Minuten gehofft.
Nach dem Krafttraining geht es dann für die Mannschaft am Abend zu einem gemeinschaftlichen Essen außerhalb des Calista Luxury Resorts. Dies sozusagen als Team-Maßnahme, nachdem sich die Mannschaft gegen ein Team-Event am Mittwoch ausgesprochen und stattdessen alleine oder in Gruppen den freien Nachmittag genossen hatte.
[url=https://www.waz.de/sport/vfl-bochum/article410847323/vfl-bochum-in-belek-einer-reist-ab-zugang-trifft-vogt-wieder-fit-die-news.html] Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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01-08-2026, 05:23 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-08-2026, 05:29 PM von Herr Bert.)
Vermutlich hat Sissoko (9) jetzt überhaupt keine Lust mehr, und versucht seinen Leihvertrag auszuzitzen, genau wie der ander Held, oder soll man besser sagen Faulpelz (Obafemi ) .
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Freitag, 9. Januar: Alle Mann an Bord beim Training, Rösler „energisch“
Alle dabei: Trainer Uwe Rösler freute sich am Freitagmorgen über einen vollen Trainingsplat z. 27 Profis waren am Ball. Der Coach gab zwei Stunden Vollgas bei viel Sonnenschein, aber auch kühlem stürmischem Wind und „nur“ noch 13 Grad. „Ich musste hochfahren, es etwas energischer machen, das hat gut geklappt“, meinte Rösler, nachdem das Programm tags zuvor dosierter ausfiel und ein Teamabend stattfand. „Wenn du bei so viel Wind auf dem Platz stehst, müssen dich die Spieler auf der anderen Seite auch hören“, meinte Rösler schmunzelnd. Am Samstag steigt das Testspiel gegen Aachen (12 Uhr MESZ, Bericht mit Startelf folgt).
Immer wieder rief er dazwischen, unterbrach, lobte und meckerte auch. Etwa, als zu Beginn der Ablauf nicht sofort korrekt umgesetzt wurde beim intensiven Zwei-gegen-Zwei auf kleinem Feld. „Hört ihr nicht zu?“, brüllte Rösler. Später standen übers ganze Feld bei elf gegen elf Pressingübungen und Angriffsvarianten von hinten heraus über die Außen an. Sieben Spieler, die teils nur individuell trainierten, absolvierten dann noch eine Extra-Viertelstunde mit Schüssen aufs Tor von Hugo Rölleke. Beobachtet wurden die Spieler dabei erstmals auch von zwei Fans und einem Präsidiumsmitglied.
Quelle und mehr: WAZ.de
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