12-30-2025, 07:13 PM
Hinter dem VfL Bochum liegt ein ereignisreiches Jahr. Wir zeigen, welche Themen unsere Leser in diesem Jahr besonders interessiert haben.
Im Jahr 2025 mussten die Fans des VfL Bochum leiden. Der Revierklub stieg nach vier Saisons wieder aus der Bundesliga ab und erlebte eine Klasse tiefer zunächst eine Talfahrt, die erst mit dem Amsantritt von Trainer Uwe Rösler wieder endete. So kann der VfL versöhnlich ins neue Jahr starten. Wir werfen einen Blick auf die zehn Artikel, die unsere Leserinnen und Leser in den zurückliegenden zwölf Monaten besonders interessiert haben.
Platz 10) VfL Bochum sucht Trainer – übernimmt ein Ex-Fortuna-Coach?
Nach der Trennung von Dieter Hecking suchte der VfL Bochum im Herbst fieberhaft nach einem neuen Trainer. Wir bildeten die neusten Entwicklungen in einem Artikel ab, den wir immer wieder aktualisierten. Nachdem auch Kandidaten wie Robert Klauß oder Markus Anfang gehandelt wurden, tauchte Anfang Oktober der Name von Uwe Rösler auf. Wir berichteten, dass Rösler und die Verantwortlichen Gespräche führten. Und letztlich unterzeichnete der Coach einen Vertrag und leitete die Wende an der Castroper Straße ein.
Platz 9) VfL Bochum: Standard Lüttich vergeigte Bamba-Transfer
Beim VfL Bochum konnte sich Samuel Bamba bisher nicht durchsetzen. Daher wechselte der 21-jährige Stürmer im Sommer leihweise in die Niederlande zu Willem II. Schon im vergangenen Winter stand Bamba vor dem Abgang: Damals wollte der belgische Klub Standard Lüttich den Offensivspieler ausleihen. Doch der Deal platzte, da Lüttich es nicht gelang, einen Kaderplatz für Bamba freizumachen.
Platz 8) VfL Bochum wählt neues Präsidium: Alle Infos zur Versammlung
An diesem Juni-Tag wurde es heiß im Ruhrstadion, nicht nur auf das Wetter bezogen. Der VfL Bochum lud seine Mitglieder ein, um das neue Präsidium zu wählen. Nach rund vierstündiger Veranstaltung und einem hitzigen Schlagabtausch zwischen beiden Wahlkampf-Teams fiel die Entscheidung: Mit knapp zwei Dritteln der 1942 Stimmen gewann das „Team Zukunft“ um Andreas Luthe und Hans-Peter Villis.
Platz 7) VfL Bochum: Broschinski zu Schalke? So sieht es wirklich aus
Dieses Gerücht ließ aufhorchen im Ruhrgebiet: Nach dem Bochumer Abstieg verbreiteten sich vermeintliche Insider-Informationen, nach denen Moritz Broschinski vor einem Wechsel zu Schalke 04 stehen sollte. Unsere Redaktion ordnete das Gerücht ein und stellte klar: Da ist nichts dran. Und Broschinski wechselte auch nicht nach Gelsenkirchen, sondern in die Schweiz zum FC Basel. Dort fand der 25 Jahre alte Stürmer bisher nicht so wirklich in die Spur.
Platz 6) Kritik nach DFB-Urteil: Deshalb wehrt sich der VfL Bochum nicht lauthals
Der Aufschrei war laut, als das Sportgericht des DFB im Januar das erste Urteil zur Skandalpartie bei Union Berlin sprach. Es gab dem VfL Bochum recht. Die Berliner kündigten Berufung an und kristierten Gericht sowie den VfL, auch unbeteiligte Parteien äußerten ihren Unmut. Ein Gegenangriff aus Bochum blieb aus. Die Gründe: Der Klub sah keinen Bedarf, sich für ein Gerichtsurteil zu rechtfertigen - und wollte eine öffentliche Schlammschlacht vermeiden.
Platz 5) VfL Bochum: Irre Wende - Augsburgs Kabadayi kommt doch nicht
Während der Sommer-Transferphase berichteten wir von einer nahenden VfL-Verstärkung: Yusuf Kabadayi vom FC Augsburg sollte den Kader nach dem Abstieg bereichern. Die Leihe war quasi beschlossene Sache, die Verträge ausverhandelt. Doch dann platzte der Deal - aus nicht-sportlichen Gründen. Vielmehr nahm der VfL aufgrund von Bedenken wegen Kabadayis persönlicher Vorgeschichte doch noch Abstand von einer Verpflichtung. Der frühere Schalker soll im Frühjahr in U-Haft gesessen haben, das Verfahren wurde inzwischen mit einem Strafbefehl wegen Körperverletzung beendet.
Platz 4) Kaderumbruch beim VfL Bochum: Alle Transfernews im Ticker
Der Abstieg aus der Bundesliga bedeutete eine Menge Arbeit für den damaligen Sportchef Dirk Dufner. Der VfL musste den Kader umbauen, verzeichnete zahlreiche Zu- und Abgänge. Darüber - und über alle weiteren Gerüchte - hielten wir unsere Leser mithilfe unseres Transfertickers auf dem Laufenden.
Platz 3) VfL Bochum: Deshalb lohnt sich der Riemann-Deal für beide Seiten
Anfang des Jahres war es beendet, das Kapitel Manuel Riemann beim VfL Bochum. Der Torhüter, der zuvor monatelang keine Rolle spielte und sich sogar ein Gerichtsverfahren mit seinem langjährigen Klub geliefert hatte, kehrte der Castroper Straße endgültig den Rücken. Riemann wechselte zum SC Paderborn. Das lohnte sich für alle Beteiligten: Riemann stand wieder regelmäßig zwischen den Pfosten und der VfL sparte eine sechsstellige Gehaltssumme. Im Sommer war allerdings schon wieder Schluss für Riemann in Paderborn.
Platz 2) VfL Bochum: DFB-Bundesgericht trifft erste Entscheidung im Fall Drewes
Ende Februar verhandelte das DFB-Bundesgericht den Einspruch von Union Berlin nach dem Feuerzeugskandal. Wir waren live in Frankfurt am Main dabei und berichteten aktuell: in diesem Fall über die Entscheidung des Gerichts, die Klubs FC St. Pauli und Holstein Kiel nicht als Nebenkläger zuzulassen. Beide Vereine konkurrierten damals mit dem VfL im Tabellenkeller und wollten sich der Union-Berufung anschließen, um ihren Rivalen im Abstiegskampf zu schwächen. Doch das ließ das Gericht nicht zu. Am Ende feierte Bochum auch in der letzten Instanz einen Sieg am Grünen Tisch.
Platz 1) VfL Bochum: Direkte Konkurrenz beteiligt sich am Union-Einspruch
Der meistgelesene VfL-Text des Jahres befasst sich ebenfalls mit den Nachwirkungen des Skandalspiels in Berlin. In diesem Fall ging es darum, dass die Konkurrenten St. Pauli und Holstein Kiel sich an dem Einspruch von Union Berlin gegen das DFB-Urteil beteiligen wollen. Beide Vereine waren indirekt betroffen, da Bochum am Grünen Tisch zwei weitere Punkte im Abstiegskampf zugesprochen bekam und wollten das in zweiter Instanz verhindern. Doch, wie der zweitmeistgelesene Text schon zeigte, waren St. Pauli und Kiel nicht erfolgreich damit. Das Gericht sah kein „unmittelbares berechtigtes Interesse an der Entscheidung“ und ließ die Berufung beider Vereine nicht zu. Erfolg hätte sie ohnehin nicht gehabt.
Quelle: WAZ.de
Im Jahr 2025 mussten die Fans des VfL Bochum leiden. Der Revierklub stieg nach vier Saisons wieder aus der Bundesliga ab und erlebte eine Klasse tiefer zunächst eine Talfahrt, die erst mit dem Amsantritt von Trainer Uwe Rösler wieder endete. So kann der VfL versöhnlich ins neue Jahr starten. Wir werfen einen Blick auf die zehn Artikel, die unsere Leserinnen und Leser in den zurückliegenden zwölf Monaten besonders interessiert haben.
Platz 10) VfL Bochum sucht Trainer – übernimmt ein Ex-Fortuna-Coach?
Nach der Trennung von Dieter Hecking suchte der VfL Bochum im Herbst fieberhaft nach einem neuen Trainer. Wir bildeten die neusten Entwicklungen in einem Artikel ab, den wir immer wieder aktualisierten. Nachdem auch Kandidaten wie Robert Klauß oder Markus Anfang gehandelt wurden, tauchte Anfang Oktober der Name von Uwe Rösler auf. Wir berichteten, dass Rösler und die Verantwortlichen Gespräche führten. Und letztlich unterzeichnete der Coach einen Vertrag und leitete die Wende an der Castroper Straße ein.
Platz 9) VfL Bochum: Standard Lüttich vergeigte Bamba-Transfer
Beim VfL Bochum konnte sich Samuel Bamba bisher nicht durchsetzen. Daher wechselte der 21-jährige Stürmer im Sommer leihweise in die Niederlande zu Willem II. Schon im vergangenen Winter stand Bamba vor dem Abgang: Damals wollte der belgische Klub Standard Lüttich den Offensivspieler ausleihen. Doch der Deal platzte, da Lüttich es nicht gelang, einen Kaderplatz für Bamba freizumachen.
Platz 8) VfL Bochum wählt neues Präsidium: Alle Infos zur Versammlung
An diesem Juni-Tag wurde es heiß im Ruhrstadion, nicht nur auf das Wetter bezogen. Der VfL Bochum lud seine Mitglieder ein, um das neue Präsidium zu wählen. Nach rund vierstündiger Veranstaltung und einem hitzigen Schlagabtausch zwischen beiden Wahlkampf-Teams fiel die Entscheidung: Mit knapp zwei Dritteln der 1942 Stimmen gewann das „Team Zukunft“ um Andreas Luthe und Hans-Peter Villis.
Platz 7) VfL Bochum: Broschinski zu Schalke? So sieht es wirklich aus
Dieses Gerücht ließ aufhorchen im Ruhrgebiet: Nach dem Bochumer Abstieg verbreiteten sich vermeintliche Insider-Informationen, nach denen Moritz Broschinski vor einem Wechsel zu Schalke 04 stehen sollte. Unsere Redaktion ordnete das Gerücht ein und stellte klar: Da ist nichts dran. Und Broschinski wechselte auch nicht nach Gelsenkirchen, sondern in die Schweiz zum FC Basel. Dort fand der 25 Jahre alte Stürmer bisher nicht so wirklich in die Spur.
Platz 6) Kritik nach DFB-Urteil: Deshalb wehrt sich der VfL Bochum nicht lauthals
Der Aufschrei war laut, als das Sportgericht des DFB im Januar das erste Urteil zur Skandalpartie bei Union Berlin sprach. Es gab dem VfL Bochum recht. Die Berliner kündigten Berufung an und kristierten Gericht sowie den VfL, auch unbeteiligte Parteien äußerten ihren Unmut. Ein Gegenangriff aus Bochum blieb aus. Die Gründe: Der Klub sah keinen Bedarf, sich für ein Gerichtsurteil zu rechtfertigen - und wollte eine öffentliche Schlammschlacht vermeiden.
Platz 5) VfL Bochum: Irre Wende - Augsburgs Kabadayi kommt doch nicht
Während der Sommer-Transferphase berichteten wir von einer nahenden VfL-Verstärkung: Yusuf Kabadayi vom FC Augsburg sollte den Kader nach dem Abstieg bereichern. Die Leihe war quasi beschlossene Sache, die Verträge ausverhandelt. Doch dann platzte der Deal - aus nicht-sportlichen Gründen. Vielmehr nahm der VfL aufgrund von Bedenken wegen Kabadayis persönlicher Vorgeschichte doch noch Abstand von einer Verpflichtung. Der frühere Schalker soll im Frühjahr in U-Haft gesessen haben, das Verfahren wurde inzwischen mit einem Strafbefehl wegen Körperverletzung beendet.
Platz 4) Kaderumbruch beim VfL Bochum: Alle Transfernews im Ticker
Der Abstieg aus der Bundesliga bedeutete eine Menge Arbeit für den damaligen Sportchef Dirk Dufner. Der VfL musste den Kader umbauen, verzeichnete zahlreiche Zu- und Abgänge. Darüber - und über alle weiteren Gerüchte - hielten wir unsere Leser mithilfe unseres Transfertickers auf dem Laufenden.
Platz 3) VfL Bochum: Deshalb lohnt sich der Riemann-Deal für beide Seiten
Anfang des Jahres war es beendet, das Kapitel Manuel Riemann beim VfL Bochum. Der Torhüter, der zuvor monatelang keine Rolle spielte und sich sogar ein Gerichtsverfahren mit seinem langjährigen Klub geliefert hatte, kehrte der Castroper Straße endgültig den Rücken. Riemann wechselte zum SC Paderborn. Das lohnte sich für alle Beteiligten: Riemann stand wieder regelmäßig zwischen den Pfosten und der VfL sparte eine sechsstellige Gehaltssumme. Im Sommer war allerdings schon wieder Schluss für Riemann in Paderborn.
Platz 2) VfL Bochum: DFB-Bundesgericht trifft erste Entscheidung im Fall Drewes
Ende Februar verhandelte das DFB-Bundesgericht den Einspruch von Union Berlin nach dem Feuerzeugskandal. Wir waren live in Frankfurt am Main dabei und berichteten aktuell: in diesem Fall über die Entscheidung des Gerichts, die Klubs FC St. Pauli und Holstein Kiel nicht als Nebenkläger zuzulassen. Beide Vereine konkurrierten damals mit dem VfL im Tabellenkeller und wollten sich der Union-Berufung anschließen, um ihren Rivalen im Abstiegskampf zu schwächen. Doch das ließ das Gericht nicht zu. Am Ende feierte Bochum auch in der letzten Instanz einen Sieg am Grünen Tisch.
Platz 1) VfL Bochum: Direkte Konkurrenz beteiligt sich am Union-Einspruch
Der meistgelesene VfL-Text des Jahres befasst sich ebenfalls mit den Nachwirkungen des Skandalspiels in Berlin. In diesem Fall ging es darum, dass die Konkurrenten St. Pauli und Holstein Kiel sich an dem Einspruch von Union Berlin gegen das DFB-Urteil beteiligen wollen. Beide Vereine waren indirekt betroffen, da Bochum am Grünen Tisch zwei weitere Punkte im Abstiegskampf zugesprochen bekam und wollten das in zweiter Instanz verhindern. Doch, wie der zweitmeistgelesene Text schon zeigte, waren St. Pauli und Kiel nicht erfolgreich damit. Das Gericht sah kein „unmittelbares berechtigtes Interesse an der Entscheidung“ und ließ die Berufung beider Vereine nicht zu. Erfolg hätte sie ohnehin nicht gehabt.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."