Gestern, 08:43 AM
Trainer Uwe Rösler setzt beim DFB-Pokalspiel gegen Mainz wohl auf eine Systemumstellung. Auch personell kündigt er klare Veränderungen an.
Es gibt dieses eine Wort, das bei Fans des VfL Bochum sofort Bauchschmerzen hervorruft: Fünferkette. Oft wurde es in der Vergangenheit probiert, oft scheiterten Trainer daran. Entsprechend ist es nicht ausgeschlossen, dass dem einen oder anderen Anhänger des Zweitligisten am Montagmittag ein Schauer über den Rücken gelaufen ist, als er den Ausführungen von Cheftrainer Uwe Rösler lauschte. „Die meisten Mannschaften spielen gegen Mainz mit einer Fünferkette – wir haben das auch schon getan gegen Hannover und Kaiserslautern“, sagte der 57-Jährige mit Blick auf die Partie am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals (18 Uhr/Sky).
Rösler und sein Trainerteam könnten mit einer Fünferkette das System der Mainzer spiegeln und es damit der eigenen Mannschaft etwas leichter machen, die Zuordnung zu finden. Es würde allerdings auch bedeuten, dass der VfL Bochum nach der Systemumstellung gegen den VfL Wolfsburg erneut mit einer veränderten Grundordnung in eine Partie reinstarten würde. Dabei gab Rösler am Montag noch einmal zu, dass seine Mannschaft leichte Anlaufschwierigkeiten gegen die Wölfe hatte, sich dann aber schnell in den neuen Abläufen eingefunden habe. „Es braucht Zeit, Prinzipien zu trainieren“, sagte Rösler.
Rösler wird Veränderungen vornehmen
Dennoch wird der Bochumer Cheftrainer für das Duell im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Veränderungen vornehmen. Vor allem personeller Natur. „Es wird die eine oder andere Veränderung in der Startelf geben“, kündigte er an. Sollte Rösler tatsächlich eine Fünferkette gegen den Ball favorisieren, dürfte etwa Gerrit Holtmann wieder auf die linke Seite herausrücken, nachdem er gegen Wolfsburg als zweiter Stürmer neben Philipp Hofmann agierte. Dann könnte sich Holtmann auf der linken Schiene beim Mainzer Ballbesitz neben den nominellen Linksverteidiger Maximilian Wittek fallen lassen, um eine dichte Kette vor dem Tor von Timo Horn zu bilden.
Dies könnte dann dazu führen, dass die Zehnerräume auf andere Art besetzt werden müssen, als noch gegen den Zweitliga-Finanz-Krösus. Gut möglich, dass Christian Rasmussen wieder in die Startelf rücken wird, um neben Hofmann den Strafraum zu besetzen.
Rösler denkt über Taktik nach
Zu viele Herleitungen vom Spiel gegen den VfL Wolfsburg will Rösler ohnehin nicht für die Partie gegen Mainz mitnehmen. „Man kann die beiden von der Formationstechnik her nicht vergleichen“, sagte er. „Urs Fischers Mannschaften sind sehr, sehr gut gecoacht und stark gegen den Ball mit engen Linien. Sie sind sehr stark in beiden Strafräumen, Titz macht es gut als Stoßstürmer. Man muss sich überlegen, ob man Eins-gegen-Eins über den Platz verteidigt“, sagte er.
Wichtig wird zudem sein, wie stark seine Mannschaft mental diese harte englische Woche annimmt. Denn bereits am Donnerstag reist der VfL-Tross gen Osten, um am Freitagabend bei Energie Cottbus ein schweres Auswärtsspiel in der Liga zu bestreiten. Eines, das für den Verein möglicherweise deutlich wichtiger ist, als die Zweitrunden-Partie gegen Mainz 05, wenngleich es um einen Millionenbetrag geht.
Denn in der Liga krebst der VfL Bochum mit acht Punkten weiter den Ansprüchen hinterher. Umso willkommener könnte allerdings der Höhepunkt im DFB-Pokal kommen. „Wir sind alle Profis geworden, weil wir gewinnen wollen. Die Mannschaft wird in der Lage sein, switchen zu können. Wir haben das in der Vergangenheit gut hinbekommen“, sagte Rösler am Montag. Wohlwissend, dass es ihm mit dem VfL im vergangenen Jahr gelang, den FC Augsburg auszuschalten und im Heimspiel auch gegen den VfB Stuttgart lange mitzuhalten.
„Haben eine Chance“
Und gegen Mainz? „Mir ist bewusst, dass sie auswärts stark sind. Wir brauchen einen ausgezeichneten Tag“, sagte Rösler zwar. „Wir sind zu Hause in der Lage, von Tor zu Tor mit einem Bundesligisten mitzuhalten“, führte er weiter aus. Dabei habe er auch nur das Spiel gegen Mainz im Kopf, wenngleich er sich je nach Spielstand und Möglichkeiten bezüglich eines Weiterkommens schon etwaige Wechsel zurechtgelegt habe.
„Wir haben eine Chance, wir müssen dran glauben und Glück haben. Das ist unser Fokus“, sagte Rösler. Und wenn es mit einer Fünferkette sein muss, die in Bochum viele gern zu den Akten legen würden.
Quelle: WAZ.de
Es gibt dieses eine Wort, das bei Fans des VfL Bochum sofort Bauchschmerzen hervorruft: Fünferkette. Oft wurde es in der Vergangenheit probiert, oft scheiterten Trainer daran. Entsprechend ist es nicht ausgeschlossen, dass dem einen oder anderen Anhänger des Zweitligisten am Montagmittag ein Schauer über den Rücken gelaufen ist, als er den Ausführungen von Cheftrainer Uwe Rösler lauschte. „Die meisten Mannschaften spielen gegen Mainz mit einer Fünferkette – wir haben das auch schon getan gegen Hannover und Kaiserslautern“, sagte der 57-Jährige mit Blick auf die Partie am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals (18 Uhr/Sky).
Rösler und sein Trainerteam könnten mit einer Fünferkette das System der Mainzer spiegeln und es damit der eigenen Mannschaft etwas leichter machen, die Zuordnung zu finden. Es würde allerdings auch bedeuten, dass der VfL Bochum nach der Systemumstellung gegen den VfL Wolfsburg erneut mit einer veränderten Grundordnung in eine Partie reinstarten würde. Dabei gab Rösler am Montag noch einmal zu, dass seine Mannschaft leichte Anlaufschwierigkeiten gegen die Wölfe hatte, sich dann aber schnell in den neuen Abläufen eingefunden habe. „Es braucht Zeit, Prinzipien zu trainieren“, sagte Rösler.
Rösler wird Veränderungen vornehmen
Dennoch wird der Bochumer Cheftrainer für das Duell im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Veränderungen vornehmen. Vor allem personeller Natur. „Es wird die eine oder andere Veränderung in der Startelf geben“, kündigte er an. Sollte Rösler tatsächlich eine Fünferkette gegen den Ball favorisieren, dürfte etwa Gerrit Holtmann wieder auf die linke Seite herausrücken, nachdem er gegen Wolfsburg als zweiter Stürmer neben Philipp Hofmann agierte. Dann könnte sich Holtmann auf der linken Schiene beim Mainzer Ballbesitz neben den nominellen Linksverteidiger Maximilian Wittek fallen lassen, um eine dichte Kette vor dem Tor von Timo Horn zu bilden.
Dies könnte dann dazu führen, dass die Zehnerräume auf andere Art besetzt werden müssen, als noch gegen den Zweitliga-Finanz-Krösus. Gut möglich, dass Christian Rasmussen wieder in die Startelf rücken wird, um neben Hofmann den Strafraum zu besetzen.
Rösler denkt über Taktik nach
Zu viele Herleitungen vom Spiel gegen den VfL Wolfsburg will Rösler ohnehin nicht für die Partie gegen Mainz mitnehmen. „Man kann die beiden von der Formationstechnik her nicht vergleichen“, sagte er. „Urs Fischers Mannschaften sind sehr, sehr gut gecoacht und stark gegen den Ball mit engen Linien. Sie sind sehr stark in beiden Strafräumen, Titz macht es gut als Stoßstürmer. Man muss sich überlegen, ob man Eins-gegen-Eins über den Platz verteidigt“, sagte er.
Wichtig wird zudem sein, wie stark seine Mannschaft mental diese harte englische Woche annimmt. Denn bereits am Donnerstag reist der VfL-Tross gen Osten, um am Freitagabend bei Energie Cottbus ein schweres Auswärtsspiel in der Liga zu bestreiten. Eines, das für den Verein möglicherweise deutlich wichtiger ist, als die Zweitrunden-Partie gegen Mainz 05, wenngleich es um einen Millionenbetrag geht.
Denn in der Liga krebst der VfL Bochum mit acht Punkten weiter den Ansprüchen hinterher. Umso willkommener könnte allerdings der Höhepunkt im DFB-Pokal kommen. „Wir sind alle Profis geworden, weil wir gewinnen wollen. Die Mannschaft wird in der Lage sein, switchen zu können. Wir haben das in der Vergangenheit gut hinbekommen“, sagte Rösler am Montag. Wohlwissend, dass es ihm mit dem VfL im vergangenen Jahr gelang, den FC Augsburg auszuschalten und im Heimspiel auch gegen den VfB Stuttgart lange mitzuhalten.
„Haben eine Chance“
Und gegen Mainz? „Mir ist bewusst, dass sie auswärts stark sind. Wir brauchen einen ausgezeichneten Tag“, sagte Rösler zwar. „Wir sind zu Hause in der Lage, von Tor zu Tor mit einem Bundesligisten mitzuhalten“, führte er weiter aus. Dabei habe er auch nur das Spiel gegen Mainz im Kopf, wenngleich er sich je nach Spielstand und Möglichkeiten bezüglich eines Weiterkommens schon etwaige Wechsel zurechtgelegt habe.
„Wir haben eine Chance, wir müssen dran glauben und Glück haben. Das ist unser Fokus“, sagte Rösler. Und wenn es mit einer Fünferkette sein muss, die in Bochum viele gern zu den Akten legen würden.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."