10-11-2026, 04:07 PM
Arminia Bielefeld feiert beim VfL Bochum den ersten Auswärtssieg der Saison und verschlimmert die Heimkrise des VfL. In einer zerfahrenen Partie fand Bielefeld einmal hinter die Bochumer Abwehr, Joker Boakye erzielte den goldenen Treffer.
Bei seinem einjährigen Amtsjubiläum in Bochum veränderte VfL-Trainer Uwe Rösler seine Startelf trotz der 1:2-Niederlage in Hannover vor der Länderspielpause auf nur einer Position, Pannewig rückte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre für Patino (Bank) in die Startelf.
Sein Gegenüber Oliver Kirch, mit dem DSC seit vier Spielen ohne Sieg, formierte erstmals in dieser Saison eine Dreierkette und rotierte zudem nach dem 2:2 gegen Heidenheim gleich fünfmal: Felix, Hagmann, Sicker, Jensen und Young kamen in die Mannschaft für Koudossou, Handwerker, Rochelt, Min (alle Bank) und den verletzten Momuluh. Top-Torjäger Grodowski war dagegen nach einem Infekt rechtzeitig fit geworden.
Holtmann-Tor zählt nicht - Viel Leerlauf auf beiden Seiten
Beide Teams hatten im Saisonverlauf arge Probleme, aus dem Spiel heraus Torgefahr zu erzeugen. Das zeigte sich einmal mehr im Ruhrstadion, dessen 178. Geburtstag die Bochumer Fans - trotz Hüpfverbot - mit einer Choreografie auf der Osttribüne feierten. Es entwickelte sich ein zähes, fehlerbehaftetes Spiel ohne echte Höhepunkte, das vor allem zwischen den Strafräumen stattfand.
Etwa nach einer Viertelstunde übernahm Bochum zwar die Spielkontrolle, doch außer ein paar bemühten Ansätzen brachte der VfL wenig zustande. Ein Treffer durch Holtmann zählte wegen eines Foulspiels an Großer nicht (16.), weitere Abschlüsse von Hofmann (28.) und Holtmann (41.) stellten keine Gefahr für das Tor von Kersken dar.
Bielefeld verteidigte gegen den Ball mit der neu formierten Fünferkette zwar aufmerksam, konnte offensiv jedoch nur wenige Akzente setzen. Ein Schuss von Young neben das Tor (33.) und ein Versuch von Hagmann genau auf Horn (45.+2) blieben Ausnahmen. So ging es ohne Tore in die Pause.
Pfosten rettet Bochum vor kuriosem Flippertor
Durchgang zwei hatte folglich viel Luft nach oben, doch die Partie blieb nach dem Seitenwechsel zerfahren. Der VfL war weiter die aktivere Mannschaft, brachte aber kaum etwas zustande. Holtmann bot sich die Chance zum Durchbruch, doch der Flügelspieler zögerte zu lange (50.). Ansonsten blieben Strafraumszenen Mangelware.
Nach gut einer Stunde meldete sich dann die Arminia an, nach einer tollen Vorarbeit von Young bot sich Hagmann die beste Torchance der Partie - doch aus acht Metern vergab der Startelf-Debütant kläglich (62.). Es war der Start für die beste Phase der Gäste, die nun auch noch Pech hatten. Nach einer DSC-Ecke köpfte der Hofmann Großer an, die Kugel flipperte an den Pfosten (69.)
Boakye lässt Bielefeld jubeln - Taz verpasst schnelle Antwort
Bochum hatte das Spiel danach wieder im Griff, blieb aber ideenlos. Der DSC war nun aber mit Kontern gefährlich - und ging aus dem Nichts in Führung: Ein langer Ball hebelte Bochums Abwehr aus, Grodowski legte vor für Boakye und der Joker spitzelte die Kugel an Horn vorbei ins Netz (78.).
Es war der Auftakt für eine endlich unterhaltsame Schlussphase: Taz verpasste den Ausgleich um Zentimeter (82.), auf der anderen Seite verstolperte Großer aus vier Metern den zweiten Bielefelder Treffer (84.). Doch ein Bochumer Aufbäumen blieb aus, der DSC brachte den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison über die Zeit und verschlechterte weiter Bochums Heimbilanz.
Quelle: Kicker.de
Bei seinem einjährigen Amtsjubiläum in Bochum veränderte VfL-Trainer Uwe Rösler seine Startelf trotz der 1:2-Niederlage in Hannover vor der Länderspielpause auf nur einer Position, Pannewig rückte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre für Patino (Bank) in die Startelf.
Sein Gegenüber Oliver Kirch, mit dem DSC seit vier Spielen ohne Sieg, formierte erstmals in dieser Saison eine Dreierkette und rotierte zudem nach dem 2:2 gegen Heidenheim gleich fünfmal: Felix, Hagmann, Sicker, Jensen und Young kamen in die Mannschaft für Koudossou, Handwerker, Rochelt, Min (alle Bank) und den verletzten Momuluh. Top-Torjäger Grodowski war dagegen nach einem Infekt rechtzeitig fit geworden.
Holtmann-Tor zählt nicht - Viel Leerlauf auf beiden Seiten
Beide Teams hatten im Saisonverlauf arge Probleme, aus dem Spiel heraus Torgefahr zu erzeugen. Das zeigte sich einmal mehr im Ruhrstadion, dessen 178. Geburtstag die Bochumer Fans - trotz Hüpfverbot - mit einer Choreografie auf der Osttribüne feierten. Es entwickelte sich ein zähes, fehlerbehaftetes Spiel ohne echte Höhepunkte, das vor allem zwischen den Strafräumen stattfand.
Etwa nach einer Viertelstunde übernahm Bochum zwar die Spielkontrolle, doch außer ein paar bemühten Ansätzen brachte der VfL wenig zustande. Ein Treffer durch Holtmann zählte wegen eines Foulspiels an Großer nicht (16.), weitere Abschlüsse von Hofmann (28.) und Holtmann (41.) stellten keine Gefahr für das Tor von Kersken dar.
Bielefeld verteidigte gegen den Ball mit der neu formierten Fünferkette zwar aufmerksam, konnte offensiv jedoch nur wenige Akzente setzen. Ein Schuss von Young neben das Tor (33.) und ein Versuch von Hagmann genau auf Horn (45.+2) blieben Ausnahmen. So ging es ohne Tore in die Pause.
Pfosten rettet Bochum vor kuriosem Flippertor
Durchgang zwei hatte folglich viel Luft nach oben, doch die Partie blieb nach dem Seitenwechsel zerfahren. Der VfL war weiter die aktivere Mannschaft, brachte aber kaum etwas zustande. Holtmann bot sich die Chance zum Durchbruch, doch der Flügelspieler zögerte zu lange (50.). Ansonsten blieben Strafraumszenen Mangelware.
Nach gut einer Stunde meldete sich dann die Arminia an, nach einer tollen Vorarbeit von Young bot sich Hagmann die beste Torchance der Partie - doch aus acht Metern vergab der Startelf-Debütant kläglich (62.). Es war der Start für die beste Phase der Gäste, die nun auch noch Pech hatten. Nach einer DSC-Ecke köpfte der Hofmann Großer an, die Kugel flipperte an den Pfosten (69.)
Boakye lässt Bielefeld jubeln - Taz verpasst schnelle Antwort
Bochum hatte das Spiel danach wieder im Griff, blieb aber ideenlos. Der DSC war nun aber mit Kontern gefährlich - und ging aus dem Nichts in Führung: Ein langer Ball hebelte Bochums Abwehr aus, Grodowski legte vor für Boakye und der Joker spitzelte die Kugel an Horn vorbei ins Netz (78.).
Es war der Auftakt für eine endlich unterhaltsame Schlussphase: Taz verpasste den Ausgleich um Zentimeter (82.), auf der anderen Seite verstolperte Großer aus vier Metern den zweiten Bielefelder Treffer (84.). Doch ein Bochumer Aufbäumen blieb aus, der DSC brachte den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison über die Zeit und verschlechterte weiter Bochums Heimbilanz.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."