Vor 5 Stunden
Der VfL Bochum startet mit vielen Neuzugängen in den Saisonauftakt gegen Hertha BSC. Zu vielen? Maximilian Wittek gab die Antwort.
Wer wissen möchte, wie ein echter Umbruch innerhalb einer Fußballmannschaft aussieht, der muss sich nur mal die Startelf des VfL Bochum im Auftaktspiel der 2. Bundesliga gegen Hertha BSC anschauen. Ein halbes Dutzend Spieler lief zum allerersten Mal in einem Pflichtspiel für den Revierklub auf.
Konkret waren es mit Alessandro Crimaldi ein junger Debütant aus dem eigenen Stall sowie fünf Neuzugänge, die Uwe Rösler beim 0:1 gegen den Hauptstadtklub aufbot – und das auf nicht irgendwelchen Positionen. Michael Steinwender und Ygit Karademir bildeten die Innenverteidigung, Jean-Manuel Mbom und Enis Cokaj die Doppelsechs, Berkan Taz spielte auf der Zehn.
Hätte Rösler anders aufstellen müssen?
Heißt: Die gesamte Mittelachse der Mannschaft – Torwart Timo Horn und Stürmer Philipp Hofmann ausgeklammert – bestand aus Spielern, die zuvor nichts als Testspiele für den VfL bestritten hatten. Dass im Spiel der Bochumer nicht alles rund lief, dürfte Rösler eingepreist haben. Dennoch fiel nach Spielende die Frage, ob das nicht etwas zu viele neue Elemente in der Startformation waren.
„Nein“, antwortete Linksverteidiger Maximilian Wittek deutlich und wies auf die Personalsituation hin: „Wir hätten es größtenteils gar nicht anders aufstellen können. Karol (Mets) war angeschlagen, Mats Pannewig war lange draußen, Gerrit (Holtmann) hat die ganze Vorbereitung immer wieder so ein bisschen gebraucht. Ich selbst war jetzt am Ende erst wieder voll dabei, habe heute die ersten 90 Minuten dann wieder gespielt. Chris Rasmussen war auch zwischenzeitlich raus.“
Rösler sieht klare Verbesserung nach der Pause
Dass die Bochumer mit den genannten Spielern noch ein gutes Stück konkurrenzfähiger sind, war dann im zweiten Durchgang erkennbar, als der VfL das Spiel über mehr als 30 Minuten bestimmte. Das hatte viel mit der Einwechslung von Mets, Pannewig und Holtmann zu tun. „Da haben wir eine andere Qualität am Ball gesehen, da haben wir das Spiel mehr oder weniger in unsere Hände bekommen“, befand Rösler, der ebenfalls darauf hinwies, dass die Genannten nicht vollumfänglich einsetzbar waren.
Auch, weil sich das in den kommenden Wochen ändern wird, gibt es in Bochum keinen Grund zum Verzagen: „Wir müssen einfach versuchen, dass wir die ein, zwei Fehler, die wir heute zu viel gemacht haben, abstellen. Dann bin ich positiv gestimmt, dass wir auswärts in Braunschweig etwas holen“, sagte Wittek.
Quelle: WAZ.de
Wer wissen möchte, wie ein echter Umbruch innerhalb einer Fußballmannschaft aussieht, der muss sich nur mal die Startelf des VfL Bochum im Auftaktspiel der 2. Bundesliga gegen Hertha BSC anschauen. Ein halbes Dutzend Spieler lief zum allerersten Mal in einem Pflichtspiel für den Revierklub auf.
Konkret waren es mit Alessandro Crimaldi ein junger Debütant aus dem eigenen Stall sowie fünf Neuzugänge, die Uwe Rösler beim 0:1 gegen den Hauptstadtklub aufbot – und das auf nicht irgendwelchen Positionen. Michael Steinwender und Ygit Karademir bildeten die Innenverteidigung, Jean-Manuel Mbom und Enis Cokaj die Doppelsechs, Berkan Taz spielte auf der Zehn.
Hätte Rösler anders aufstellen müssen?
Heißt: Die gesamte Mittelachse der Mannschaft – Torwart Timo Horn und Stürmer Philipp Hofmann ausgeklammert – bestand aus Spielern, die zuvor nichts als Testspiele für den VfL bestritten hatten. Dass im Spiel der Bochumer nicht alles rund lief, dürfte Rösler eingepreist haben. Dennoch fiel nach Spielende die Frage, ob das nicht etwas zu viele neue Elemente in der Startformation waren.
„Nein“, antwortete Linksverteidiger Maximilian Wittek deutlich und wies auf die Personalsituation hin: „Wir hätten es größtenteils gar nicht anders aufstellen können. Karol (Mets) war angeschlagen, Mats Pannewig war lange draußen, Gerrit (Holtmann) hat die ganze Vorbereitung immer wieder so ein bisschen gebraucht. Ich selbst war jetzt am Ende erst wieder voll dabei, habe heute die ersten 90 Minuten dann wieder gespielt. Chris Rasmussen war auch zwischenzeitlich raus.“
Rösler sieht klare Verbesserung nach der Pause
Dass die Bochumer mit den genannten Spielern noch ein gutes Stück konkurrenzfähiger sind, war dann im zweiten Durchgang erkennbar, als der VfL das Spiel über mehr als 30 Minuten bestimmte. Das hatte viel mit der Einwechslung von Mets, Pannewig und Holtmann zu tun. „Da haben wir eine andere Qualität am Ball gesehen, da haben wir das Spiel mehr oder weniger in unsere Hände bekommen“, befand Rösler, der ebenfalls darauf hinwies, dass die Genannten nicht vollumfänglich einsetzbar waren.
Auch, weil sich das in den kommenden Wochen ändern wird, gibt es in Bochum keinen Grund zum Verzagen: „Wir müssen einfach versuchen, dass wir die ein, zwei Fehler, die wir heute zu viel gemacht haben, abstellen. Dann bin ich positiv gestimmt, dass wir auswärts in Braunschweig etwas holen“, sagte Wittek.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."