Vor 6 Stunden
Nach einer Woche im Trainingslager sehen die Verantwortlichen den VfL Bochum auf einem guten Weg vor dem Saisonstart der Zweiten Liga.
Es musste schnell gehen am Samstagnachmittag. Kaum war das Testspiel gegen den SV Werder Bremen (0:2) beendet, wuselten die Mitarbeiter und Spieler des VfL Bochum zwischen Kabinentrakt, Bus und anderen Fahrzeugen hin und her. Die Zeit war knapp bis zum Rückflug in die Heimat, entsprechend schnell musste alles gehen. Trotz Müdigkeit nach dem XXL-Test zum Abschluss eines erschöpfenden Trainingslagers in Bramberg am Wildkogel.
Die Aussicht auf zwei freie Tage dürfte die Spieler des Zweitligisten aber angetrieben haben. „Der Körper und der Kopf müssen nun adaptieren“, kündigte Trainer Uwe Rösler an. Mehr Zeit bekommen die Profis aber vor dem finalen Test gegen Sheffield United am Samstag nicht. „Einige Spieler haben noch Nachholbedarf“, sagte der Cheftrainer. Zudem gehe es nun darum, den Rhythmus im Liga-Alltag zu simulieren. In der Regel bereitet sich der VfL unter dem 57-Jährigen vor jedem Spiel genau vier Tage darauf vor.
Rösler schwärmt vom Team
Die finale Phase der Vorbereitung wird nun also nach einer intensiven Woche in den österreichischen Bergen, in der der VfL Bochum eng zusammengewachsen ist und die Bedingungen für Mannschaft und Fans hervorragend waren, eingeläutet. „Die Stimmung war richtig gut. Die neuen Spieler haben sich nicht nur integriert, sie haben auch Verantwortung übernommen. Hut ab“, sagte Rösler. „Was hier im Trainingslager von der Integration, sich einbringen, vom Teambuilding, der Unterstützung geschehen ist – das habe ich als Trainer selten erlebt.“
Das bestätigt auch Simon Zoller, Direktor Lizenz beim VfL, im Gespräch mit dieser Redaktion. „Wir sehen die Entwicklung der Mannschaft – vor allem im Vergleich zur ersten Woche der Vorbereitung. Wir sehen, wofür wir stehen wollen und wofür der Trainer und die Spieler stehen. Man sieht die defensiven und offensiven Prinzipien immer besser. Die Spieler finden zueinander“, sagte er. Dem pflichtete sein Direktoren-Kollege Markus Brunnschneider bei: „Man hat hier im Trainingslager gesehen, dass wir eine gewisse Konstanz auf allen Ebenen entwickelt haben. Die Mannschaft, die wir zusammengestellt haben, scheint zu funktionieren.“
Zumal es sportlich auch durchaus gut lief. Die Niederlage im Test gegen Werder war die erste in dieser Vorbereitung. Die ersten 60 Minuten waren dabei aber sehr anständig. Dennoch: „Wir lassen uns nicht von Ergebnissen blenden – das ist in der Vergangenheit nicht gutgegangen. Wir haben eine gute Energie, es ist laut auf dem Feld – das ist wichtig! Wir hoffen, dass die Mannschaft weiter enger zusammenfindet. Die Grundlage wurde hier gelegt, jetzt geht es um den Feinschliff“, so Zoller.
Kommt noch ein Neuzugang?
Den sollen sich alle Spieler abholen, besonders aber Neuzugang Karol Mets, der gegen Bremen seine Qualitäten mehrfach andeutete und eine wichtige Rolle in der kommenden Spielzeit einnehmen dürfte. Wichtig wird nun sein, dass Mats Pannewig im zentralen Mittelfeld schnell zurückkehrt. Ansonsten wünscht sich Rösler Verstärkung. „Wir sind dünn besetzt im Mittelfeld. Vielleicht bekommen wir noch jemanden, der fit ist und direkt spielen kann“, sagte er.
Quelle: WAZ.de
Es musste schnell gehen am Samstagnachmittag. Kaum war das Testspiel gegen den SV Werder Bremen (0:2) beendet, wuselten die Mitarbeiter und Spieler des VfL Bochum zwischen Kabinentrakt, Bus und anderen Fahrzeugen hin und her. Die Zeit war knapp bis zum Rückflug in die Heimat, entsprechend schnell musste alles gehen. Trotz Müdigkeit nach dem XXL-Test zum Abschluss eines erschöpfenden Trainingslagers in Bramberg am Wildkogel.
Die Aussicht auf zwei freie Tage dürfte die Spieler des Zweitligisten aber angetrieben haben. „Der Körper und der Kopf müssen nun adaptieren“, kündigte Trainer Uwe Rösler an. Mehr Zeit bekommen die Profis aber vor dem finalen Test gegen Sheffield United am Samstag nicht. „Einige Spieler haben noch Nachholbedarf“, sagte der Cheftrainer. Zudem gehe es nun darum, den Rhythmus im Liga-Alltag zu simulieren. In der Regel bereitet sich der VfL unter dem 57-Jährigen vor jedem Spiel genau vier Tage darauf vor.
Rösler schwärmt vom Team
Die finale Phase der Vorbereitung wird nun also nach einer intensiven Woche in den österreichischen Bergen, in der der VfL Bochum eng zusammengewachsen ist und die Bedingungen für Mannschaft und Fans hervorragend waren, eingeläutet. „Die Stimmung war richtig gut. Die neuen Spieler haben sich nicht nur integriert, sie haben auch Verantwortung übernommen. Hut ab“, sagte Rösler. „Was hier im Trainingslager von der Integration, sich einbringen, vom Teambuilding, der Unterstützung geschehen ist – das habe ich als Trainer selten erlebt.“
Das bestätigt auch Simon Zoller, Direktor Lizenz beim VfL, im Gespräch mit dieser Redaktion. „Wir sehen die Entwicklung der Mannschaft – vor allem im Vergleich zur ersten Woche der Vorbereitung. Wir sehen, wofür wir stehen wollen und wofür der Trainer und die Spieler stehen. Man sieht die defensiven und offensiven Prinzipien immer besser. Die Spieler finden zueinander“, sagte er. Dem pflichtete sein Direktoren-Kollege Markus Brunnschneider bei: „Man hat hier im Trainingslager gesehen, dass wir eine gewisse Konstanz auf allen Ebenen entwickelt haben. Die Mannschaft, die wir zusammengestellt haben, scheint zu funktionieren.“
Zumal es sportlich auch durchaus gut lief. Die Niederlage im Test gegen Werder war die erste in dieser Vorbereitung. Die ersten 60 Minuten waren dabei aber sehr anständig. Dennoch: „Wir lassen uns nicht von Ergebnissen blenden – das ist in der Vergangenheit nicht gutgegangen. Wir haben eine gute Energie, es ist laut auf dem Feld – das ist wichtig! Wir hoffen, dass die Mannschaft weiter enger zusammenfindet. Die Grundlage wurde hier gelegt, jetzt geht es um den Feinschliff“, so Zoller.
Kommt noch ein Neuzugang?
Den sollen sich alle Spieler abholen, besonders aber Neuzugang Karol Mets, der gegen Bremen seine Qualitäten mehrfach andeutete und eine wichtige Rolle in der kommenden Spielzeit einnehmen dürfte. Wichtig wird nun sein, dass Mats Pannewig im zentralen Mittelfeld schnell zurückkehrt. Ansonsten wünscht sich Rösler Verstärkung. „Wir sind dünn besetzt im Mittelfeld. Vielleicht bekommen wir noch jemanden, der fit ist und direkt spielen kann“, sagte er.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."