05-09-2026, 09:25 PM
Der VfL Bochum holt im letzten Heimspiel einen Punkt gegen den Aufstiegsaspiranten Hannover 96. Farid Alfa-Ruprecht erzielte den 1:1-Ausgleich.
Im letzten Heimspiel des VfL Bochum bekamen die Fans noch einmal ein Traumtor zu sehen. Farid Alfa-Ruprecht, der vor dem Spiel wie zehn andere Profis mit viel Applaus verabschiedet wurde, rettete der Mannschaft von Uwe Rösler mit seinem Treffer zum 1:1 einen Punkt und spuckte somit Hannover 96 mächtig in die Aufstiegssuppe.
„Für eine Mannschaft, die sicher war, hat meine Mannschaft alles auf dem Platz gelassen“, sagte Trainer Uwe Rösler. „Wir haben gut gegen den Ball gestanden, nichts zugelassen und hatten mehr Ballbesitz. Wir wollten uns vom Ansatz, mehr auf das nächste Jahr orientieren“, so der Trainer. „Die Tiefe hat uns etwas gefehlt, daher habe ich Farid gebracht, was sich positiv bemerkbar gemacht hat.“
Dass der VfL Bochum das erste Spiel seit knapp drei Jahren ohne echten Druck nicht einfach so herschenken wollte, machte Trainer Uwe Rösler schon am Freitag deutlich. „Zu Hause sind wir eine Mannschaft, mit der zu rechnen ist“, sagte er. Man sei es den Fans und der Liga schuldig, eine gute Leistung zu bringen. Und diese lieferte der VfL auch ab.
VfL Bochum gegen Hannover 96 die bessere Mannschaft
Bochum stand kompakt und ließ in der ersten Halbzeit nichts zu in der Defensive. Nach vorn allerdings fehlte ebenfalls die Durchschlagskraft. Was nicht heißt, dass es keine Chancen gab. Nach 20 Minuten spielte Enzo Leopold Moritz-Broni Kwarteng, der in der vergangenen Woche das wichtige 1:1 gegen Arminia Bielefeld schoss und Gerrit Holtmann ersetzte, den Ball in den Fuß. Der 28-Jährige marschierte auf den 96-Strafraum zu und zog mit rechts ab. Sein Schuss ging allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei.
Ähnlich knapp ging auch ein Abschluss von Francis Onyeka am Tor von Nahuel Noll vorbei. Bochum dominierte die Partie bis zur Pause, Hannover 96 ging ganz offensichtlich die Aufstiegsflatter. Daran änderte auch die Unterstützung von gut 2800 Fans nichts, die wie eine rote Wand hinter ihrer in Weiß spielenden Mannschaft standen.
Pannewig verletzt, Alfa-Ruprecht trifft
Sorgen aus Bochumer Sicht bereitete in den ersten 45 Minuten nur die Verletzung von Mats Pannewig. Der Mittelfeldspieler, der für den gesperrten Cajetan Lenz in der Startelf stand, musste schon nach 15 Minuten durch Kjell Wätjen, der zurück zu seinem Stammverein Borussia Dortmund kehren wird, ersetzt werden. Pannewig ging nach zwölf Minuten nach einem Zweikampf mit Boris Tomiak zu Boden. Ein Foulspiel zwar nicht zu erkennen, dennoch zog sich das Talent offenbar eine Knieverletzung zu. „Die Pannewig-Verletzung hat uns sehr wehgetan, sie hat die Struktur verändert“, sagte Rösler. Offen ist, wie schwer die Verletzung ist. Am Montag steht ein MRT-Termin bei dem 21-Jährigen an.
Nach der Pause drehte Hannover 96 auf, Trainer Christian Titz brachte Elias Saad. Und das zahlte sich schon fünf Minuten später aus. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und einer Passstaffette spielte 96 Saad frei, der unbedrängt flanken konnte. Erhan Masovic, der für den verletzten Philipp Strompf in seinem letzten Heimspiel für den VfL in der Startelf stand, verlor den Zweikampf gegen Maik Nawrocki. Der Innenverteidiger der Gäste köpfte zur Führung ein.
Auf der anderen Seite sah er nur fünf Minuten später schlecht aus, als eine spieleröffnende Flanke von Noah Loosli auf den rechten Flügel bei Farid Alfa-Ruprecht ankam. Der Leihspieler von Bayer Leverkusen ließ Nawrocki mit einem Wackler ins Leere rutschen und zog traumhaft zum Ausgleich ins lange Eck ab.
Vogt bekommt Einsatzminuten zum Abschied
Als Kwarteng in der 61. Minute verletzungsbedingt vom Platz musste, setzte Trainer Uwe Rösler voll auf Tempo und brachte Gerrit Holtmann für den linken Flügel. Allerdings waren es die Gäste, die die Chancen zur erneuten Führung hatten. Zweimal rettete Timo Horn stark gegen Daisuke Yokota und Noel Aseko Nkili in höchster Not. Beide Male allerdings hob der Linienrichter auch die Fahne.
Nach 76. Minuten standen dann Vergangenheit und Zukunft des VfL Bochum an der Seitenlinie eng beieinander. Rösler brachte mit Kevin Vogt den Veteranen, der am Ende der Saison seine lange Karriere beenden wird, und Kacper Koscierski, der als Toptalent aus der eigenen Jugend gilt. Rösler setzte nun auf eine Fünferkette, um defensiver wieder kompakter zu stehen. Und schaltete schnell um. Holtmann allerdings ließ in der 90. Minute genauso wie kurz darauf Vogt nach einer Ecke den Siegtreffer liegen.
Quelle: WAZ.de
Im letzten Heimspiel des VfL Bochum bekamen die Fans noch einmal ein Traumtor zu sehen. Farid Alfa-Ruprecht, der vor dem Spiel wie zehn andere Profis mit viel Applaus verabschiedet wurde, rettete der Mannschaft von Uwe Rösler mit seinem Treffer zum 1:1 einen Punkt und spuckte somit Hannover 96 mächtig in die Aufstiegssuppe.
„Für eine Mannschaft, die sicher war, hat meine Mannschaft alles auf dem Platz gelassen“, sagte Trainer Uwe Rösler. „Wir haben gut gegen den Ball gestanden, nichts zugelassen und hatten mehr Ballbesitz. Wir wollten uns vom Ansatz, mehr auf das nächste Jahr orientieren“, so der Trainer. „Die Tiefe hat uns etwas gefehlt, daher habe ich Farid gebracht, was sich positiv bemerkbar gemacht hat.“
Dass der VfL Bochum das erste Spiel seit knapp drei Jahren ohne echten Druck nicht einfach so herschenken wollte, machte Trainer Uwe Rösler schon am Freitag deutlich. „Zu Hause sind wir eine Mannschaft, mit der zu rechnen ist“, sagte er. Man sei es den Fans und der Liga schuldig, eine gute Leistung zu bringen. Und diese lieferte der VfL auch ab.
VfL Bochum gegen Hannover 96 die bessere Mannschaft
Bochum stand kompakt und ließ in der ersten Halbzeit nichts zu in der Defensive. Nach vorn allerdings fehlte ebenfalls die Durchschlagskraft. Was nicht heißt, dass es keine Chancen gab. Nach 20 Minuten spielte Enzo Leopold Moritz-Broni Kwarteng, der in der vergangenen Woche das wichtige 1:1 gegen Arminia Bielefeld schoss und Gerrit Holtmann ersetzte, den Ball in den Fuß. Der 28-Jährige marschierte auf den 96-Strafraum zu und zog mit rechts ab. Sein Schuss ging allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei.
Ähnlich knapp ging auch ein Abschluss von Francis Onyeka am Tor von Nahuel Noll vorbei. Bochum dominierte die Partie bis zur Pause, Hannover 96 ging ganz offensichtlich die Aufstiegsflatter. Daran änderte auch die Unterstützung von gut 2800 Fans nichts, die wie eine rote Wand hinter ihrer in Weiß spielenden Mannschaft standen.
Pannewig verletzt, Alfa-Ruprecht trifft
Sorgen aus Bochumer Sicht bereitete in den ersten 45 Minuten nur die Verletzung von Mats Pannewig. Der Mittelfeldspieler, der für den gesperrten Cajetan Lenz in der Startelf stand, musste schon nach 15 Minuten durch Kjell Wätjen, der zurück zu seinem Stammverein Borussia Dortmund kehren wird, ersetzt werden. Pannewig ging nach zwölf Minuten nach einem Zweikampf mit Boris Tomiak zu Boden. Ein Foulspiel zwar nicht zu erkennen, dennoch zog sich das Talent offenbar eine Knieverletzung zu. „Die Pannewig-Verletzung hat uns sehr wehgetan, sie hat die Struktur verändert“, sagte Rösler. Offen ist, wie schwer die Verletzung ist. Am Montag steht ein MRT-Termin bei dem 21-Jährigen an.
Nach der Pause drehte Hannover 96 auf, Trainer Christian Titz brachte Elias Saad. Und das zahlte sich schon fünf Minuten später aus. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und einer Passstaffette spielte 96 Saad frei, der unbedrängt flanken konnte. Erhan Masovic, der für den verletzten Philipp Strompf in seinem letzten Heimspiel für den VfL in der Startelf stand, verlor den Zweikampf gegen Maik Nawrocki. Der Innenverteidiger der Gäste köpfte zur Führung ein.
Auf der anderen Seite sah er nur fünf Minuten später schlecht aus, als eine spieleröffnende Flanke von Noah Loosli auf den rechten Flügel bei Farid Alfa-Ruprecht ankam. Der Leihspieler von Bayer Leverkusen ließ Nawrocki mit einem Wackler ins Leere rutschen und zog traumhaft zum Ausgleich ins lange Eck ab.
Vogt bekommt Einsatzminuten zum Abschied
Als Kwarteng in der 61. Minute verletzungsbedingt vom Platz musste, setzte Trainer Uwe Rösler voll auf Tempo und brachte Gerrit Holtmann für den linken Flügel. Allerdings waren es die Gäste, die die Chancen zur erneuten Führung hatten. Zweimal rettete Timo Horn stark gegen Daisuke Yokota und Noel Aseko Nkili in höchster Not. Beide Male allerdings hob der Linienrichter auch die Fahne.
Nach 76. Minuten standen dann Vergangenheit und Zukunft des VfL Bochum an der Seitenlinie eng beieinander. Rösler brachte mit Kevin Vogt den Veteranen, der am Ende der Saison seine lange Karriere beenden wird, und Kacper Koscierski, der als Toptalent aus der eigenen Jugend gilt. Rösler setzte nun auf eine Fünferkette, um defensiver wieder kompakter zu stehen. Und schaltete schnell um. Holtmann allerdings ließ in der 90. Minute genauso wie kurz darauf Vogt nach einer Ecke den Siegtreffer liegen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
