05-06-2026, 07:25 PM
Im Nachgang zur Informationsveranstaltung in der vergangenen Woche haben den VfL zahlreiche Anfragen, Hinweise, Wünsche, aber auch kritische Rückmeldungen aus der Fanbasis erreicht. Wie bereits am vergangenen Dienstag angekündigt, werden wir zeitnah den Dialog mit euch suchen, um die teils komplexen Fragestellungen gemeinsam aufzuarbeiten und bestmögliche Lösungen zu entwickeln.
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Um bereits jetzt für mehr Transparenz zu sorgen, möchten wir erläutern, welche Schritte in den vergangenen zwei Jahren erfolgt sind und warum eine umfassende Teilhabe im gesamten Prozess nicht zu jedem Zeitpunkt möglich war.
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Die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft mbH (BoSB) als Tochterunternehmen der Stadt Bochum ist grundsätzlich verpflichtet, Bauleistungen öffentlich auszuschreiben. Sie hat sich bei der Sanierung des Vonovia Ruhrstadions für ein Vergabeverfahren entschieden, mit dem Ziel, einen Totalunternehmer zu bezuschlagen. Diese Lösung bündelt Planung und Bauausführung in einer Hand und bietet grundsätzlich eine höhere Kosten- und Terminsicherheit, da ein vollständiges Stadionkonzept („Ein Stück Stadion“) zu einem verbindlichen Fertigstellungstermin und festem Preis angeboten werden muss. Die grundlegenden Bausteine und Rahmenbedingungen dieser Ausschreibung wurden bereits am 10. April 2024 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
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Unter Einbindung des Instituts für Sportstättenberatung hat die BoSB gemeinsam mit dem VfL Bochum 1848 die Zielvorgaben – unter anderem eine Kapazität von rund 28.000 Zuschauerinnen und Zuschauern – in eine funktionale Leistungsbeschreibung überführt. Diese bildete die Grundlage für die Ausschreibung im Sommer 2025.
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Während des laufenden Vergabeverfahrens war es für den öffentlichen Auftraggeber zwingend erforderlich, die Prinzipien des Wettbewerbs, der Gleichbehandlung aller Bieter sowie der Transparenz strikt einzuhalten. Der Spielraum für Mitwirkung beschränkte sich daher auf die rechtlich zugelassene Ebene; eine öffentliche Detailplanung war nicht zulässig. Einzelne Interessengruppen durften während der Ausschreibung nicht in konkrete Planungsprozesse eingebunden werden, da dies als unzulässige Bevorzugung hätte gewertet werden können. Eine weitergehende Beteiligung hätte das Vergabeverfahren angreifbar gemacht und im schlimmsten Fall zu dessen Aufhebung führen können.
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Der VfL Bochum 1848 hat die BoSB im zentralen Ziel des Verfahrens – dem langfristigen Erhalt des Bundesligastandorts Bochum im Ruhrstadion an der Castroper Straße – jederzeit intensiv und konstruktiv unterstützt. Auf Grundlage des Ende März 2026 final beschlossenen Planungsansatzes der Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH war es unser Anspruch, möglichst viele Interessen zu berücksichtigen und das Ergebnis transparent im Rahmen der Informationsveranstaltung am vergangenen Dienstag vorzustellen.
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Euer Feedback seitdem zeigt uns, dass es sowohl zufriedene als auch unzufriedene Stimmen zu den vorgestellten Lösungsansätzen gibt. Unser Anspruch ist es, berechtigte Sorgen und Bedürfnisse ernst zu nehmen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Zugleich ist uns bewusst, dass bei einer Vielzahl unterschiedlicher Interessen Kompromisse notwendig sein werden: Lösungen, die vielen gerecht werden, aber nicht alle Erwartungen vollständig erfüllen können.
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Wir befinden uns im engen Austausch mit dem neuen Fangremium und werden uns bereits im Juni mit den individuell stärker betroffenen Gruppen zusammensetzen. Das generelle Thema „Ticketvergabe bei verringerter Kapazität“ werden wir dann gemeinsam zu einem späteren Zeitpunkt in einem größeren Rahmen besprechen.
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Um bereits jetzt für mehr Transparenz zu sorgen, möchten wir erläutern, welche Schritte in den vergangenen zwei Jahren erfolgt sind und warum eine umfassende Teilhabe im gesamten Prozess nicht zu jedem Zeitpunkt möglich war.
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Die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft mbH (BoSB) als Tochterunternehmen der Stadt Bochum ist grundsätzlich verpflichtet, Bauleistungen öffentlich auszuschreiben. Sie hat sich bei der Sanierung des Vonovia Ruhrstadions für ein Vergabeverfahren entschieden, mit dem Ziel, einen Totalunternehmer zu bezuschlagen. Diese Lösung bündelt Planung und Bauausführung in einer Hand und bietet grundsätzlich eine höhere Kosten- und Terminsicherheit, da ein vollständiges Stadionkonzept („Ein Stück Stadion“) zu einem verbindlichen Fertigstellungstermin und festem Preis angeboten werden muss. Die grundlegenden Bausteine und Rahmenbedingungen dieser Ausschreibung wurden bereits am 10. April 2024 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.
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Unter Einbindung des Instituts für Sportstättenberatung hat die BoSB gemeinsam mit dem VfL Bochum 1848 die Zielvorgaben – unter anderem eine Kapazität von rund 28.000 Zuschauerinnen und Zuschauern – in eine funktionale Leistungsbeschreibung überführt. Diese bildete die Grundlage für die Ausschreibung im Sommer 2025.
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Während des laufenden Vergabeverfahrens war es für den öffentlichen Auftraggeber zwingend erforderlich, die Prinzipien des Wettbewerbs, der Gleichbehandlung aller Bieter sowie der Transparenz strikt einzuhalten. Der Spielraum für Mitwirkung beschränkte sich daher auf die rechtlich zugelassene Ebene; eine öffentliche Detailplanung war nicht zulässig. Einzelne Interessengruppen durften während der Ausschreibung nicht in konkrete Planungsprozesse eingebunden werden, da dies als unzulässige Bevorzugung hätte gewertet werden können. Eine weitergehende Beteiligung hätte das Vergabeverfahren angreifbar gemacht und im schlimmsten Fall zu dessen Aufhebung führen können.
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Der VfL Bochum 1848 hat die BoSB im zentralen Ziel des Verfahrens – dem langfristigen Erhalt des Bundesligastandorts Bochum im Ruhrstadion an der Castroper Straße – jederzeit intensiv und konstruktiv unterstützt. Auf Grundlage des Ende März 2026 final beschlossenen Planungsansatzes der Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH war es unser Anspruch, möglichst viele Interessen zu berücksichtigen und das Ergebnis transparent im Rahmen der Informationsveranstaltung am vergangenen Dienstag vorzustellen.
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Euer Feedback seitdem zeigt uns, dass es sowohl zufriedene als auch unzufriedene Stimmen zu den vorgestellten Lösungsansätzen gibt. Unser Anspruch ist es, berechtigte Sorgen und Bedürfnisse ernst zu nehmen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Zugleich ist uns bewusst, dass bei einer Vielzahl unterschiedlicher Interessen Kompromisse notwendig sein werden: Lösungen, die vielen gerecht werden, aber nicht alle Erwartungen vollständig erfüllen können.
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Wir befinden uns im engen Austausch mit dem neuen Fangremium und werden uns bereits im Juni mit den individuell stärker betroffenen Gruppen zusammensetzen. Das generelle Thema „Ticketvergabe bei verringerter Kapazität“ werden wir dann gemeinsam zu einem späteren Zeitpunkt in einem größeren Rahmen besprechen.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."