05-02-2026, 02:57 PM
Arminia Bielefeld ist im Heimspiel gegen den VfL Bochum nicht über ein Remis hinausgekommen. Ein schneller Konter wurde zum Nackenschlag für die Ostwestfalen
Weder Arminia-Trainer Mitch Kniat (nach dem 3:2-Derbysieg bei Preußen Münster) noch VfL-Coach Uwe Rösler (nach dem 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth) nahmen personelle Wechsel vor. Unverändert gingen beide Teams also in dieses Duell, in dem es für beide Teams um Punkte für den Klassenerhalt ging.
Die Bielefelder feierten das 100-jährige Jubiläum ihres Stadions. In Sondertrikots gekleidet, fand die Arminia gut in die Partie. Es ging vor allem in Richtung des Bochumer Keepers Horn, der in der 9. Minute erstmals eingreifen musste und Momuluhs Schuss aus spitzem Winkel parierte.
VAR schaltet sich ein, Grodowski trifft vom Punkt
Ein Chancenfeuerwerk brannten die Bielefelder in der Folge trotz ihrer Überlegenheit nicht ab, Mitte des ersten Durchgangs durften sie aber dennoch jubeln: Knoche wurde bei einem Eckball von Lenz am Knöchel getroffen, nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Tobias Stieler auf Strafstoß. Grodowski versenkte den Ball über den Innenpfosten im Tor (27.).
Kurz nach der Führung sorgte erneut Knoche nach einem Eckball für Gefahr, sein Kopfball ging nur knapp am Bochumer Tor vorbei (32.). Der VfL hingegen, bei dem Wittek verletzt ausgewechselt werden musste (37.), wurde erst in der Nachspielzeit etwas aktiver. Am Rückstand zur Pause konnten die Gäste aber nichts mehr ändern.
Bochum hat Glück - Kwarteng sticht sofort
Aus der Kabine kamen die Bochumer zunächst mit ordentlich Druck. Holtmanns abgefälschter Schuss kurz nach Wiederanpfiff ging nur knapp neben das Tor (47.). Doch auch die Bielefelder fanden in den zweiten Durchgang - und wollten wenige Minuten nach Holtmanns Chance erneut einen Elfmeter, Momuluh kam im Duell mit Morgalla zu Fall. Stielers Pfeife blieb jedoch stumm, und auch dem VAR war das zu wenig für einen Strafstoß - eine glückliche Entscheidung aus Sicht der Bochumer.
In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell. Unterbrechungen aufgrund von Fouls und Wechseln standen dabei eher auf dem Programm als die ganz großen Chancen. Mit Anbruch der Schlussphase überschlugen sich dann aber die Ereignisse: Horn verhinderte mit einer starken Parade gegen Uldrikis das 0:2 aus VfL-Sicht, den direkt daran anschließenden Konter brachte Alfa-Ruprecht mit ordentlich Tempo voran. Sein Zuspiel fand Kwarteng, der kurz zuvor eingewechselte Bochumer stellte präzise auf 1:1 (79.)
Bielefeld erhöhte in der Schlussphase noch einmal den Druck. Mehr als ein Abschluss von Corboz knapp neben das Tor (90.) sprang jedoch nicht heraus. Die Arminia, deren Trainer Kniat nach der Partie und einem Zwiegespräch mit Stieler noch die Rote Karte sah, musste sich somit mit einem Punkt begnügen und verpasste den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Bochum ist mit nun 40 Punkten der Klassenerhalt nur noch theoretisch zu nehmen.
Am Freitag (18.30 Uhr) ist die Arminia beim 1. FC Kaiserslautern gefordert. Einen Tag später (13 Uhr) empfängt der VfL Hannover 96.
Quelle: Kicker.de
Weder Arminia-Trainer Mitch Kniat (nach dem 3:2-Derbysieg bei Preußen Münster) noch VfL-Coach Uwe Rösler (nach dem 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth) nahmen personelle Wechsel vor. Unverändert gingen beide Teams also in dieses Duell, in dem es für beide Teams um Punkte für den Klassenerhalt ging.
Die Bielefelder feierten das 100-jährige Jubiläum ihres Stadions. In Sondertrikots gekleidet, fand die Arminia gut in die Partie. Es ging vor allem in Richtung des Bochumer Keepers Horn, der in der 9. Minute erstmals eingreifen musste und Momuluhs Schuss aus spitzem Winkel parierte.
VAR schaltet sich ein, Grodowski trifft vom Punkt
Ein Chancenfeuerwerk brannten die Bielefelder in der Folge trotz ihrer Überlegenheit nicht ab, Mitte des ersten Durchgangs durften sie aber dennoch jubeln: Knoche wurde bei einem Eckball von Lenz am Knöchel getroffen, nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Tobias Stieler auf Strafstoß. Grodowski versenkte den Ball über den Innenpfosten im Tor (27.).
Kurz nach der Führung sorgte erneut Knoche nach einem Eckball für Gefahr, sein Kopfball ging nur knapp am Bochumer Tor vorbei (32.). Der VfL hingegen, bei dem Wittek verletzt ausgewechselt werden musste (37.), wurde erst in der Nachspielzeit etwas aktiver. Am Rückstand zur Pause konnten die Gäste aber nichts mehr ändern.
Bochum hat Glück - Kwarteng sticht sofort
Aus der Kabine kamen die Bochumer zunächst mit ordentlich Druck. Holtmanns abgefälschter Schuss kurz nach Wiederanpfiff ging nur knapp neben das Tor (47.). Doch auch die Bielefelder fanden in den zweiten Durchgang - und wollten wenige Minuten nach Holtmanns Chance erneut einen Elfmeter, Momuluh kam im Duell mit Morgalla zu Fall. Stielers Pfeife blieb jedoch stumm, und auch dem VAR war das zu wenig für einen Strafstoß - eine glückliche Entscheidung aus Sicht der Bochumer.
In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell. Unterbrechungen aufgrund von Fouls und Wechseln standen dabei eher auf dem Programm als die ganz großen Chancen. Mit Anbruch der Schlussphase überschlugen sich dann aber die Ereignisse: Horn verhinderte mit einer starken Parade gegen Uldrikis das 0:2 aus VfL-Sicht, den direkt daran anschließenden Konter brachte Alfa-Ruprecht mit ordentlich Tempo voran. Sein Zuspiel fand Kwarteng, der kurz zuvor eingewechselte Bochumer stellte präzise auf 1:1 (79.)
Bielefeld erhöhte in der Schlussphase noch einmal den Druck. Mehr als ein Abschluss von Corboz knapp neben das Tor (90.) sprang jedoch nicht heraus. Die Arminia, deren Trainer Kniat nach der Partie und einem Zwiegespräch mit Stieler noch die Rote Karte sah, musste sich somit mit einem Punkt begnügen und verpasste den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Bochum ist mit nun 40 Punkten der Klassenerhalt nur noch theoretisch zu nehmen.
Am Freitag (18.30 Uhr) ist die Arminia beim 1. FC Kaiserslautern gefordert. Einen Tag später (13 Uhr) empfängt der VfL Hannover 96.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."