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Presseberichte zum 31. Spieltag VfL - Fürth
#5
Während der vorzeitige Klassenerhalt des VfL Bochum immer konkretere Formen annimmt, verbleibt das Kleeblatt nach der 0:1-Niederlage auf einem Abstiegsplatz. Hofmann ebnete ganz früh den Weg, um dann später mit einem Kopfball auf 2:0 zu stellen. Futkeus Anschlusstreffer kam zu spät. 

VfL-Trainer Uwe Rösler konnte nach dem schwachen Auftritt in Dresden (0:2) wieder auf Stoßtürmer Hoffmann (Rückkehr nach muskulären Problemen) und Wittek (Magenprobleme beim Aufwärmen) bauen. Außerdem rückten Loosli und Lenz in die Startelf. Morgalla, Masovic und Marshall mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen. 

Fürth-Coach Heiko Vogel sah nach dem späten 3:2-Sieg gegen Darmstadt wenig Anlass, seine Mannschaft großartig umzubauen. Einzig SVD-Leihspieler Will, der wegen einer vertraglichen Vereinbarung gegen die Lilien nicht spielen durfte, kehrte in die erste Elf zurück. Er verdrängte Arifi auf die Bank. 

Hofmann trifft nach 51 Sekunden
Kaum war Herbert Grönemeyers "Bochum" im Ruhrstadion verklungen, da ertönte schon die Tormusik - auch dank gütiger Mithilfe von Ziereis. Der Fürther Innenverteidiger rutschte bei einer Wittek-Hereingabe weg und musste so mitansehen, wie Hofmann die Kugel in aller Ruhe kontrollierte und souverän aus kurzer Distanz einschob. 

Das sollte jedoch der einzige Aufreger für lange Zeit bleiben. Das Geschehen verflachte mit fortschreitender Zeit zunehmend. Geprägt von zahlreichen technischen Fehlern kam die Partie bis zur 27. Minute fast gänzlich ohne Torchancen aus. Dann köpfte Futkeu an die Latte, bevor Miyoshi den Kasten aus zentraler Position knapp verfehlte (31.). Weil auch Hrgota den Ball aus vielversprechender Lage links vorbeisetzte (39.) und der VfL bis auf ein paar Annäherungen offensiv wenig auf die Beine stellte, stand ein 1:0 nach zähen 45 Minuten auf der Anzeigetafel. 

Doppelpacker Hofmann, Futkeu zum Anschluss
Auch im zweiten Abschnitt hatte der VfL das Geschehen voll im Griff und verdichtete die Räume geschickt. Dem Kleeblatt kamen Kreativität und Tempo im Offensivspiel abhanden. Der VfL dagegen schlug mit der ersten gefährlichen Situation des zweiten Abschnitts zu: Eine Ecke von Wittek verlängerte Hofmann am ersten Pfosten in die lange Ecke (56.). 

Ein echter Wirkungstreffer für das Kleeblatt. Fortan gelang der Vogel-Elf weiterhin wenig. Spielbestimmend war der Gast aus Franken, echte Chancen entsprangen daraus aber äußerst selten. In den Schlussminuten wurde die Spielvereinigung dann endlich zwingender. Erst scheiterte Klaus an Horn (84.), dann am rechten Pfosten (88.). 

In derselben Minute war es Futkeu, der nach Vorarbeit von Hrgota aus kurzer Distanz den Anschluss herstellte und damit nochmal richtig Spannung in die Schlussphase brachte. Nachdem Marshall freistehend die Entscheidung liegen ließ (90.+1.), retteten die Bochumer den Vorsprung mit Mann und Maus über die Zeit. 

Nach Schlusspfiff feierte der VfL den wichtigen Dreier, der der Rösler-Elf drei Spieltage vor Saisonende einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge bescherte. Die Gäste aus dem Frankenland verbleiben auf Rang 17. 

Am Samstag (13 Uhr) trifft der VfL auf das nächste Team aus dem unteren Tabellenfeld und ist zu Gast bei DSC Arminia Bielefeld. Dort kann die Rösler-Elf den Klassenerhalt bei entsprechenden Ergebnissen in den Parallelspielen auch rechnerisch sichern. Einen Tag später (13.30 Uhr) empfängt die Spielvereinigung den Rivalen aus Nürnberg zum Frankenderby. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum 31. Spieltag VfL - Fürth - von Herr Bert - 04-26-2026, 05:01 PM

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