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Presseberichte zum 29. Spieltag VfL: - Braunschweig
#4
   
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„Mit Herz und Verstand“
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Der VfL Bochum 1848 empfängt am Sonntag, 12. April, Eintracht Braunschweig im Vonovia Ruhrstadion. Vorab sprach VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über die Personalsituation, Balance im Spiel und die Fans. 
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Uwe Rösler über …
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… die Personalsituation: Romario Rösch und Mikkel Rakneberg sind beide zumindest zurück auf dem Platz und trainieren individuell. Kevin Vogt ist zurück im Mannschaftstraining, braucht aber noch ein bisschen. Bei Francis Onyeka sieht es sehr gut aus.

… den Gegner: Sie haben einen neuen Trainer, der aus der RB-Schule kommt und ein 4-2-2-2-System spielen lässt mit klaren Abläufen. Sie spielen viele lange Bälle und gehen dann konsequent mit voller Wucht auf zweite Bälle, wodurch sie ihre Tormöglichkeiten entwickeln. In den letzten Spielen war es immer knapp, sie waren voll drin und es hätte auch für sie kippen können. Auch nach Standards sind sie gefährlich. Sie spielen sehr strukturiert und haben durch den Trainer neues Selbstbewusstsein. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für beide Seiten. Von daher wird es keine leichte Aufgabe und sehr intensiv.
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… Balance: Wir müssen uns in unseren guten Phasen mehr belohnen. Gegen Kiel und auch gegen Magdeburg, wo das Spiel für uns nicht so gut lief, hätten wir noch mehr Tore schießen können. Wir müssen in beiden Boxen effizienter sein. Das ist der Schlüssel zum Erfolg und das wissen die Spieler auch. Wir haben im Gegensatz zur Hinrunde, wo uns unserer Kompaktheit Punkte gesichert hat, zu viel zugelassen. Die Lösung dafür liegt in der Kabine, dass wir gemeinsam Konzepte entwickeln, um die Balance zwischen Offensive und Defensive wieder hinzubekommen.
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… Einstellung: Ich maße mir nicht an, in die Köpfe der Spieler schauen zu können. Ich kann nur das einschätzen, was ich in den Gesprächen höre. Diese waren sehr offen, sehr einsichtig, auf Augenhöhe und ich habe auch ehrliches Feedback bekommen. Auch die Trainingseinheiten waren gut. Die Mannschaft weiß, worum es geht. Wir haben die Qualität, müssen sie aber auch auf den Platz bringen. Wir arbeiten an dieser Balance zwischen Offensive und Defensive. Wir wissen, dass wir jederzeit Tore schießen können. Aber wir haben Herausforderungen, die wir lösen müssen, um am Ende die Klasse zu halten.

… die Fans: Es ist ganz wichtig, dass wir durch die aktuelle Situation gemeinsam kommen. Selbst bei Spielen wie in Magdeburg oder Düsseldorf, wo wir nicht unsere Leistung abgerufen haben, haben die Fans uns unterstützt. Wir brauchen sie in jedem Spiel und sie waren mit ihrer Hingabe für den Verein auch ein Grund für mich, nach Bochum zu kommen. Die Stadt atmet VfL, das spüre ich im Stadion und das wir besonders wichtig gegen Braunschweig sein. Wir müssen mit Herz spielen, aber auch mit Verstand. Das ist auch eine Balance, die wir hinbekommen müssen, um erfolgreich zu sein.

… Francis Onyeka: Er ist mit 18 Jahren einer unserer Leistungsträger. Seit ich hier bin hat er mit die meisten Minuten der jungen Spieler gehabt. Dazu kommen viele Einsätze bei der U19-Nationalmannschaft. Dass er zum Ende der Saison nicht mehr die absolute Frische hat, ist vollkommen klar. Er war jetzt eine Woche raus, hat die Tage gut trainiert und sah heute schon relativ spritzig aus. Vielleicht war es für seine Gesamtsituation ganz gut, dass er einmal durchschnaufen konnte, bevor es in die letzten sechs Spiele geht.

… Matus Bero: Er hat sehr gut trainiert. Im Moment ist er der Spieler, der im Zentrum des Platzes die Zweikämpfe sucht und größtenteils auch gewinnt. In der jetzigen Situation geht er mit seiner Einstellung, Intensität und Persönlichkeit voran. Genau das tut der Mannschaft gut. Er ist wieder dabei und wird von Anfang an spielen.

… Gerrit Holtmann: Gegen Kiel hat er direkt 60 Minuten gespielt, nachdem er nur eine Woche trainiert hatte. Von der Nationalmannschaft ist er frühzeitig abgereist und hat wieder eine Woche im Training gefehlt. Vor Magdeburg haben wir gemeinsam beschlossen, dass er von der Bank kommt. Diese Woche hat er voll mittrainiert, was gutes Timing ist. Er ist jetzt in einer besseren körperlichen Verfassung als gegen Kiel. Generell ist es wichtig, dass er regelmäßig trainiert. Das ist bei Gerrit durch gewisse Umstände schwierig gewesen, für die er nichts kann. Wir müssen ihn da hinbekommen, dass er kontinuierlich trainieren kann, weil wir dann einen Unterschiedsspieler auf dieser Seite haben, der uns helfen kann.
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… Mats Pannewig: Er ist bei uns eine Art Spielmacher, der die Defensive mit der Offensive verbindet, eine gewisse Kreativität und großen Mut hat. Er zeigt sich, bewegt sich jedes Mal zum Ball und fordert ihn auch in der Bedrängnis. Wenn so einem Spieler einmal ein Fehler passiert, wirst du von mir keinen Ton hören. Das gehört einfach dazu.
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum 29. Spieltag VfL: - Braunschweig - von Herr Bert - 04-10-2026, 02:05 PM

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