03-13-2026, 03:04 PM
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„Brauchen volle Energie“
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Das nächste Flutlichtspiel am Samstagabend (14. März, Anstoß: 20:30 Uhr). Für den VfL Bochum 1848 geht es die Bundeshauptstadt, die Blau-Weißen gastieren bei Hertha BSC. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler beantwortete vorab auf der obligatorischen Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Journalisten.
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VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: „Mats Pannewig fehlt Gelb-gesperrt. Gerrit Holtmann wird sein Pensum weiter erhöhen und könnte nächste Woche wieder dabei sein, sofern alles nach Plan läuft. Marcel Sobottka steht aufgrund von muskulären Problemen nicht zur Verfügung. Ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit.“ .
…den zuletzt angeschlagenen Callum Marshall: „Callum hat in dieser Woche individuell trainiert, hauptsächlich läuferische Einheiten gemacht. Er wird im Kader sein. Wie sehr ihn das beeinträchtigt, ist noch nicht abzusehen. Gegen Kaiserslautern hat er gezeigt, dass es dennoch sehr gut ging. Callum ist ein Mentalitätsspieler, der alles auf dem Platz lässt und volle Energie mitbringt. Genau das brauchen wir in Berlin.“
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…den Gegner: „Wenn man sich mit Hertha BSC beschäftigt, sieht man sehr, sehr schnell, dass sie eine hohe Qualität haben. Sie haben sehr gute Abläufe, speziell auf den Außenbahnen. Sie haben auch eine sehr gute Mischung in der Mannschaft – bestehend aus Zockern, athletischen Spielern und Unterschiedsspielern. In der Breite und auch in der Spitze gehören sie zu den absoluten Top-Teams der Liga. Im Umschaltspiel ist Hertha die beste Mannschaft der Liga.“
…die Marschroute für das Spiel: „Wir müssen unnötige Ballverluste vermeiden und unsere Chancen nutzen. Wir dürfen nicht passiv werden – so wie in Düsseldorf. Wir wollen an der vergangenen Woche anknüpfen, dynamisch spielen und die Herthaner attackieren. Um in Berlin zu gewinnen, braucht es Tore. Es geht eher nicht 0:0 aus. Für beide Seiten sind Tore möglich. Wir müssen hart dafür arbeiten, dass wir mindestens ein Tor mehr schießen. Dafür geben wir alles.“
…die Bilanz der 17 VfL-Ligaspiele in seiner Amtszeit: „Wir haben in 17 Spielen 29 Punkte geholt. Das ist schonmal nicht schlecht, wenn man sieht, wo wir hergekommen sind. Was geblieben ist, ist der Kampf gegen den Abstieg. Das sieht man Woche für Woche. Wir verlassen uns nicht gerne auf andere, haben das Schicksal lieber in der eigenen Hand. Das ist ein gutes Gefühl, das spürt die Mannschaft auch. Heute hat die Mannschaft wieder sehr spritzig und aufmerksam trainiert. Wir freuen uns alle auf das Spiel und auf die Möglichkeit, im Berliner Olympiastadion Punkte zu holen. Es wird sehr, sehr schwer. Wir brauchen aber weiterhin Punkte, wir befinden uns mitten im Abstiegskampf.“
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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
