03-12-2026, 07:41 AM
12.000 Fans waren beim letzten Auftritt des VfL Bochum bei der Hertha, als Schlotterbeck Geschichte schrieb. Fanklub lädt zum Treffpunkt ein.
Es war ein emotionaler Moment der größtmöglichen Gegensätze im Berliner Olympiastadion. Hier ekstatischer Jubel. Dort tiefer Frust. Keven Schlotterbeck erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit das 1:1 für den VfL Bochum bei Hertha BSC an diesem historischen 20. Mai 2023. Der Abstieg der Berliner aus der Bundesliga war am vorletzten Spieltag besiegelt. Die Hertha-Fans reagierten geschockt, entsetzt, wütend. Die VfL-Anhänger indes feierten euphorisch einen wichtigen Punkt. Eine Woche später machte Bochum mit dem 3:0-Heimsieg gegen Leverkusen den Klassenerhalt perfekt.
Erstmals treffen die beiden Traditionsteams an diesem Samstag zur Primetime um 20.30 Uhr (Sky und RTL) erneut in Berlin aufeinander. Hertha hängt seit dem Schlotterbeck-Knockout in der 2. Liga fest, Bochum gesellte sich erst in dieser Saison wieder dazu. Das Hinspiel gewann der VfL beim Debüt von Trainer Uwe Rösler nach einem intensiven Krimi mit 3:2.
Von der Brisanz vom Mai 2023 ist die Partie weit entfernt. Hertha hat als Sechster mit acht Punkten Rückstand auf Rang drei nur noch geringe Aufstiegschancen. Bochum steckt zwar noch im Abstiegskampf, hat aber als Neunter sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.
Bochum im Mai 2023: „Alle für Stadt und Verein“
„Alle für Stadt und Verein“ hieß das Motto der VfL-Fans vor knapp drei Jahren. 12.000 Anhänger rasteten im sonnigen Olympiastadion am Ende aus, ein Bundesliga-Auswärtsfahrer-Rekord für den Revierklub. Auch diesmal werden sich viele VfL-Fans auf den Weg in die Hauptstadt machen, auch wenn die Zahlen von damals bei weitem nicht erreicht werden. Gut 5200 Gästetickets waren bis zum Mittwochmittag verkauft, teilte der Klub mit. Angesichts der Situation eine stattliche Zahl. Mehr Auswärts-Fans zählte der VfL in dieser Saison nur auf Schalke (6.400) und zuletzt in Düsseldorf (10.000).
Fanklub „Bochumer Botschaft“ schippert über die Spree zum Olympiastadion
Etliche Fanklubs nutzen die gute Anstoßzeit an einem Samstagabend zu einem längeren Wochenende. Und auch vor Ort behält die „Berliner Botschaft“ ihre gute Tradition bei, teilte der VfL-Bochum-Fanklub aus der Hauptstadt mit: Es gibt wieder eine Bootsfahrt auf der Spree zum Spiel. Die Tour startet um 15 Uhr am „Märkischen Ufer“ in Berlin-Mitte und endet um 17.30 Uhr am „Tegeler Weg“ in Berlin-Charlottenburg. Die gemeinsame Weiterreise bis zum Olympiastadion erfolge mit der S-Bahn.
Die Bootstour ist mit 250 VfL-Fans von der Bochumer Botschaft (180 Mitglieder) und anderen VfL-Fangruppen ausgebucht. „Mitfahrgelegenheiten auf dem Schiff bestehen nicht mehr“, schreibt daher die Berliner Botschaft. „Allerdings freuen wir uns über alle VfLer, die uns am Ufer der Spree begrüßen oder am Tegeler Weg zu uns stoßen.“
Quelle: WAZ.de
Es war ein emotionaler Moment der größtmöglichen Gegensätze im Berliner Olympiastadion. Hier ekstatischer Jubel. Dort tiefer Frust. Keven Schlotterbeck erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit das 1:1 für den VfL Bochum bei Hertha BSC an diesem historischen 20. Mai 2023. Der Abstieg der Berliner aus der Bundesliga war am vorletzten Spieltag besiegelt. Die Hertha-Fans reagierten geschockt, entsetzt, wütend. Die VfL-Anhänger indes feierten euphorisch einen wichtigen Punkt. Eine Woche später machte Bochum mit dem 3:0-Heimsieg gegen Leverkusen den Klassenerhalt perfekt.
Erstmals treffen die beiden Traditionsteams an diesem Samstag zur Primetime um 20.30 Uhr (Sky und RTL) erneut in Berlin aufeinander. Hertha hängt seit dem Schlotterbeck-Knockout in der 2. Liga fest, Bochum gesellte sich erst in dieser Saison wieder dazu. Das Hinspiel gewann der VfL beim Debüt von Trainer Uwe Rösler nach einem intensiven Krimi mit 3:2.
Von der Brisanz vom Mai 2023 ist die Partie weit entfernt. Hertha hat als Sechster mit acht Punkten Rückstand auf Rang drei nur noch geringe Aufstiegschancen. Bochum steckt zwar noch im Abstiegskampf, hat aber als Neunter sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.
Bochum im Mai 2023: „Alle für Stadt und Verein“
„Alle für Stadt und Verein“ hieß das Motto der VfL-Fans vor knapp drei Jahren. 12.000 Anhänger rasteten im sonnigen Olympiastadion am Ende aus, ein Bundesliga-Auswärtsfahrer-Rekord für den Revierklub. Auch diesmal werden sich viele VfL-Fans auf den Weg in die Hauptstadt machen, auch wenn die Zahlen von damals bei weitem nicht erreicht werden. Gut 5200 Gästetickets waren bis zum Mittwochmittag verkauft, teilte der Klub mit. Angesichts der Situation eine stattliche Zahl. Mehr Auswärts-Fans zählte der VfL in dieser Saison nur auf Schalke (6.400) und zuletzt in Düsseldorf (10.000).
Fanklub „Bochumer Botschaft“ schippert über die Spree zum Olympiastadion
Etliche Fanklubs nutzen die gute Anstoßzeit an einem Samstagabend zu einem längeren Wochenende. Und auch vor Ort behält die „Berliner Botschaft“ ihre gute Tradition bei, teilte der VfL-Bochum-Fanklub aus der Hauptstadt mit: Es gibt wieder eine Bootsfahrt auf der Spree zum Spiel. Die Tour startet um 15 Uhr am „Märkischen Ufer“ in Berlin-Mitte und endet um 17.30 Uhr am „Tegeler Weg“ in Berlin-Charlottenburg. Die gemeinsame Weiterreise bis zum Olympiastadion erfolge mit der S-Bahn.
Die Bootstour ist mit 250 VfL-Fans von der Bochumer Botschaft (180 Mitglieder) und anderen VfL-Fangruppen ausgebucht. „Mitfahrgelegenheiten auf dem Schiff bestehen nicht mehr“, schreibt daher die Berliner Botschaft. „Allerdings freuen wir uns über alle VfLer, die uns am Ufer der Spree begrüßen oder am Tegeler Weg zu uns stoßen.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."