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Wie es beim VfL nun weitergeht
#1
Nach der ernüchternden Pleite gegen Fortuna Düsseldorf sucht der VfL Bochum nach Erklärungen und Lösungen – gelingt die schnelle Reaktion im Abstiegskampf? 

Am Sonntag herrschte bedächtige Ruhe an der Castroper Straße. Spieler und Trainer des VfL Bochum hatten den ersten ihrer zwei freien Tage, um die Köpfe freizubekommen, die am Samstag heftig geraucht hatten. In einer XXL-Videositzung war all das auf den Tisch gekommen, was am Freitagabend bei der 1:2-Pleite gegen Fortuna Düsseldorf äußerst mangelhaft war. Es soll durchaus intensiv zugegangen sein, als den Spielern ihr schwacher Auftritt noch einmal vor Augen geführt wurde. Eine Aussprache, die wohl bitter nötig war nach desaströsen 75 Minuten in der Düsseldorfer Arena. 

Dass es kein gemütliches Kaffeekränzchen werden würde, war bereits am Freitagabend zu erahnen, als Trainer Uwe Rösler vollkommen konsterniert in wenigen Sätzen seine Enttäuschung zum Ausdruck brachte. „Wir waren mutlos, kraftlos, energielos“, sagte er. „Ich habe meine Mannschaft nicht wiedererkannt.“ Dem VfL Bochum fehlte es wie schon in den ersten 45 Minuten in der Woche zuvor gegen den 1. FC Nürnberg an Raumaufteilung, Zweikampfhärte, Laufbereitschaft und Wille. Allerdings war diesmal keine Leistungssteigerung zu erkennen, was die Sorgenfalten bei den Beteiligten groß machte. 

Horn versteht die Welt nicht mehr
„Ich kann das nicht nachvollziehen, wir haben in den letzten Wochen von der Spielanlage her oft sehr gute Leistungen gezeigt“, sagte der sichtlich bediente Torhüter Timo Horn, der seine Mannschaft wieder einmal lange im Spiel gehalten hatte. Bei den Gegentoren aber konnte auch er nichts ausrichten, seine Vorderleute ließen ihn gnadenlos im Stich. „Das war heute ein Schritt zurück. Wir müssen uns schleunigst straffen, denn wir sind da unten noch nicht raus“, mahnte der ehemalige Kölner. „Da hätten wir heute einen großen Schritt machen können, den haben wir verpasst. Jetzt heißt es weiterarbeiten, um die Punkte einzufahren.“

Die werden in den kommenden Wochen auch bitter nötig sein. Zwar ist das Wort-Case-Szenario nicht eingetreten, dass der Rückstand auf einen Abstiegsplatz auf drei Punkte gesunken ist, dennoch waren die Ergebnisse der anderen Partien nicht gerade förderlich für das Selbstvertrauen der Bochumer. Der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt noch sechs Punkte, Eintracht Braunschweig allerdings ist auf dem Relegationsrang auf vier Punkte an den VfL herangerückt. 

In der Trainingswoche, die am Dienstag beginnen wird, müssen nun alle Spieler zeigen, dass sie den Ernst der Lage verstanden haben. Denn wie Rösler schon am Freitag betonte: Keiner hat seinen Platz mehr sicher. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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Wie es beim VfL nun weitergeht - von Herr Bert - 03-01-2026, 05:19 PM

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