02-20-2026, 09:01 PM
Der VfL Bochum kommt auch gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein Unentschieden hinaus. In einem Spiel auf Augenhöhe mussten die Hausherren nach Rückstand auf ein Nürnberger Geschenk warten, verpassten danach sogar noch mehr.
Als Tabellennachbarn eröffneten der VfL Bochum und der 1. FC Nürnberg den 23. Spieltag und hatten beide die Chance, die Hoffnungen auf die obersten Tabellenplätze mit einem Sieg aufrechtzuerhalten. Doch während die Gastgeber aus den vergangenen acht Spielen gleich sechs Remis eingefahren hatten, kam der Club als schlechteste Auswärtsmannschaft in dieses Duell, auch wenn zuletzt das fulminante 5:1 gegen den KSC für gute Stimmung gesorgt hatte.
Auch deshalb sah Coach Miroslav Klose keinen Handlungsbedarf und schickte dieselbe Startelf auf den Rasen. Anders ging es VfL-Coach Uwe Rösler an, und musste nach dem 0:0 gegen den SC Paderborn dreimal wechseln. Die beiden gelbgesperrten Strompf und Miyoshi wurden durch Masovic und Marshall ersetzt. Außerdem kam Alfa-Ruprecht für den angeschlagenen Holtmann.
Zoma trifft schon wieder
Doch die Bochumer brauchten etwas, um in dieses Spiel zu finden. Nürnberg begann mit einem hohen Angriffspressing und setzte gerade über die linke Seite von Yilmaz immer wieder Nadelstiche, ohne jedoch zu gefährlichen Aktionen zu kommen. So kämpfte sich die Rösler-Elf ebenfalls langsam rein und hatte zunächst auch die besseren Chancen. Marshall verpasste per Kopf zunächst den Querbalken nur knapp (14.) und dann war es erneut der Nordire, der eine Direktabnahme nur wenige Zentimeter links vorbeizog (22.).
Mehr war vom VfL offensiv danach in Hälfte eins nicht zu sehen. Erwähnenswert war nur noch, dass die Hausherren bereits nach 17 Minuten Olsen für den angeschlagenen Morgalla bringen mussten. Und obwohl auch der Club nur selten vor das Tor kam, waren es trotzdem die Gäste, die dann zustachen. Erneut war es Zoma, der nach Vorlage von Baack den Fuß hinhielt und mit seinem vierten Tor aus den letzten beiden Spielen die Nürnberger Führung erzielte (38.).
Kurz vor der Pause schaute sich Schiedsrichter Patrick Ittrich zwar nochmal ein mögliches Handspiel im Strafraum an, doch Hofmann stand zuvor im Abseits und bekam daher keinen Strafstoß für den VfL zugesprochen (45.+2).
Onyeka trifft vom Punkt
Mehr Tempo gab es dann im zweiten Durchgang. Die hohe Intensität der ersten 45 Minuten konnte nun auch in Torgefahr umgemünzt werden, wodurch sich zwischenzeitlich ein Schlagabtausch ergab. Auf einen kläglichen Abschluss von Alfa-Ruprecht nach einem Wittek-Freistoß (56.) folgte ein guter Abschluss von Lochoshvili auf der Gegenseite (58.), nur damit kurz darauf Zoma nach einem Konter nochmal für Gefahr sorgte (60.).
Bochum ließ sich in der Folge von den heimischen Fans nach vorne peitschen und übernahm wieder die Kontrolle, während der Club etwas passiv agierte. Nachdem so zunächst noch Hofmann am stark parierenden Reichert scheiterte (69.), brachte ein Handelfmeter den erhofften Bochumer Erfolg. Mit weit ausgestrecktem Arm ging Lochoshvili in eine Grätsche. Ittrich zeigte auf den Punkt und Onyeka ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte souverän zum Ausgleich (72.).
Der VfL hatte danach noch nicht genug, wurde von Rösler nach vorne gepeitscht, um das dritte Remis in Folge zu verhindern. Große Möglichkeiten blieben jedoch aus. Einzig in der Nachspielzeit probierten es Justvan und kurz danach der eingewechselte Scobel (90.+3) nochmal für den FCN - ohne Erfolg.
So musste der VfL Bochum sein drittes Remis in Folge hinnehmen, während der Club auch weiterhin auswärts einfach nicht in Fahrt kommt. Für die Hausherren geht es am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in Düsseldorf weiter. Nürnberg ist erst am Sonntag (13.30 Uhr) bei Hertha BSC gefordert.
Quelle: Kicker.de
Als Tabellennachbarn eröffneten der VfL Bochum und der 1. FC Nürnberg den 23. Spieltag und hatten beide die Chance, die Hoffnungen auf die obersten Tabellenplätze mit einem Sieg aufrechtzuerhalten. Doch während die Gastgeber aus den vergangenen acht Spielen gleich sechs Remis eingefahren hatten, kam der Club als schlechteste Auswärtsmannschaft in dieses Duell, auch wenn zuletzt das fulminante 5:1 gegen den KSC für gute Stimmung gesorgt hatte.
Auch deshalb sah Coach Miroslav Klose keinen Handlungsbedarf und schickte dieselbe Startelf auf den Rasen. Anders ging es VfL-Coach Uwe Rösler an, und musste nach dem 0:0 gegen den SC Paderborn dreimal wechseln. Die beiden gelbgesperrten Strompf und Miyoshi wurden durch Masovic und Marshall ersetzt. Außerdem kam Alfa-Ruprecht für den angeschlagenen Holtmann.
Zoma trifft schon wieder
Doch die Bochumer brauchten etwas, um in dieses Spiel zu finden. Nürnberg begann mit einem hohen Angriffspressing und setzte gerade über die linke Seite von Yilmaz immer wieder Nadelstiche, ohne jedoch zu gefährlichen Aktionen zu kommen. So kämpfte sich die Rösler-Elf ebenfalls langsam rein und hatte zunächst auch die besseren Chancen. Marshall verpasste per Kopf zunächst den Querbalken nur knapp (14.) und dann war es erneut der Nordire, der eine Direktabnahme nur wenige Zentimeter links vorbeizog (22.).
Mehr war vom VfL offensiv danach in Hälfte eins nicht zu sehen. Erwähnenswert war nur noch, dass die Hausherren bereits nach 17 Minuten Olsen für den angeschlagenen Morgalla bringen mussten. Und obwohl auch der Club nur selten vor das Tor kam, waren es trotzdem die Gäste, die dann zustachen. Erneut war es Zoma, der nach Vorlage von Baack den Fuß hinhielt und mit seinem vierten Tor aus den letzten beiden Spielen die Nürnberger Führung erzielte (38.).
Kurz vor der Pause schaute sich Schiedsrichter Patrick Ittrich zwar nochmal ein mögliches Handspiel im Strafraum an, doch Hofmann stand zuvor im Abseits und bekam daher keinen Strafstoß für den VfL zugesprochen (45.+2).
Onyeka trifft vom Punkt
Mehr Tempo gab es dann im zweiten Durchgang. Die hohe Intensität der ersten 45 Minuten konnte nun auch in Torgefahr umgemünzt werden, wodurch sich zwischenzeitlich ein Schlagabtausch ergab. Auf einen kläglichen Abschluss von Alfa-Ruprecht nach einem Wittek-Freistoß (56.) folgte ein guter Abschluss von Lochoshvili auf der Gegenseite (58.), nur damit kurz darauf Zoma nach einem Konter nochmal für Gefahr sorgte (60.).
Bochum ließ sich in der Folge von den heimischen Fans nach vorne peitschen und übernahm wieder die Kontrolle, während der Club etwas passiv agierte. Nachdem so zunächst noch Hofmann am stark parierenden Reichert scheiterte (69.), brachte ein Handelfmeter den erhofften Bochumer Erfolg. Mit weit ausgestrecktem Arm ging Lochoshvili in eine Grätsche. Ittrich zeigte auf den Punkt und Onyeka ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte souverän zum Ausgleich (72.).
Der VfL hatte danach noch nicht genug, wurde von Rösler nach vorne gepeitscht, um das dritte Remis in Folge zu verhindern. Große Möglichkeiten blieben jedoch aus. Einzig in der Nachspielzeit probierten es Justvan und kurz danach der eingewechselte Scobel (90.+3) nochmal für den FCN - ohne Erfolg.
So musste der VfL Bochum sein drittes Remis in Folge hinnehmen, während der Club auch weiterhin auswärts einfach nicht in Fahrt kommt. Für die Hausherren geht es am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in Düsseldorf weiter. Nürnberg ist erst am Sonntag (13.30 Uhr) bei Hertha BSC gefordert.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."