01-22-2026, 11:59 PM
Trainer Uwe Rösler schenkt Moritz-Broni Kwarteng das Vertrauen. Der Angreifer des VfL Bochum verrät, wie er es noch mehr zurückzahlen will.
Die großen Szenen gehörten im Training am Donnerstag anderen. Farid Alfa-Ruprecht zum Beispiel, der im Spiel elf gegen elf auf der linken Seite ordentlich Alarm machte, einen der wenigen Treffer erzielte. Oder Koji Miyoshi, der auf der rechten Bahn starke Pässe spielte.
Und Moritz-Broni Kwarteng? Trainierte so „solide“ wie er am Sonntag gespielt hatte. So schätzte Trainer Uwe Rösler seine Leistung beim 3:3 gegen Darmstadt ein. Der selbstkritische 27-Jährige teilt die Meinung, wobei „solide“ für seine eigenen Ansprüche eher schlecht als gut ist.
Offensivmann will Bindung zu Mitspielern weiter verbessern
„Ich bin einfach froh, dass ich spielen durfte“, sagte der Offensivmann des VfL am Donnerstag im Gespräch mit dieser Redaktion. Aber: „Es ist noch Luft nach oben. Ich muss im Spiel noch mehr an der Bindung zu den Mitspielern arbeiten. Das ist das Wichtigste. Dann kann ich einen besseren Impact bringen und mich in den gefährlichen Räumen zeigen.“
Dabei war sein Einsatz gegen Darmstadt ein ganz besonderer für ihn. Erstmals seit über zehn Monaten, damals als Leihspieler für Fortuna Düsseldorf, bestritt der Techniker ein Pflichtspiel von Beginn an. Erstmals seit fast zwei Jahren, seit dem 2:5 des VfL in Mönchengladbach unter Trainer Thomas Letsch, stand Kwarteng in der Startelf der Bochumer. Mehrere schwere Verletzungen machten ihn zu einem Sorgenfall. Zuletzt zwang ihn eine Außenbandverletzung zur monatelangen Pause.
Seit Uwe Röslers Ankunft im Oktober ist Kwarteng wieder komplett im Training, arbeitete sich heran. Der Coach hält große Stücke auf seine Fähigkeiten, wechselte ihn in zehn von zwölf Pflichtspielen ein. Gegen Bielefeld bereitete Kwarteng den 1:0-Siegtreffer von Philipp Hofmann vor. Jetzt das Startelf-Comeback. Es war erst sein dritter Einsatz für Bochum von Beginn an, seit er im Sommer 2023 für rund 1,1 Millionen Euro nach einer Super-Saison für Magdeburg (zehn Tore) zum VfL gewechselt war.
Kwarteng: Dankbar für das Vertrauen
„Ich bin dankbar für das Vertrauen und die Gelegenheit, von Anfang an zu spielen, 60 Einsatzminuten zu sammeln“, sagte Kwarteng. „Spielpraxis kann man nicht ersetzen oder simulieren. Ich hatte viele erzwungene Pausen in den letzten Jahren, brauche den Spielrhythmus. Ich will aber nach vorne schauen.“
Er spielte bis zur Auswechslung in Minute 61, als Miyoshi kam, auf dem rechten Flügel, nicht unbedingt seine Idealposition. Zentral sind die Stellen besetzt beim VfL. Letztlich kein Problem für ihn: „Ich bin in der Offensive variabel einsetzbar, denke immer lösungsorientiert. Wir standen in den ersten Spielen unter Uwe sehr kompakt, jetzt arbeiten wir daran, auch mehr Ballbesitz zu haben. Das kommt auch meinem Spiel entgegen.“
Rösler fordert mehr Präsenz im Strafraum
Dabei zeigte er sich präsent im Anlaufen, leitete das 1:1 ein, gönnte sich aber auch einige Fehler, war nicht konsequent genug unterwegs. „Es war sein erstes Spiel von Beginn an seit ewigen Zeiten“, sagte Rösler und betonte, dass man ihm „auch Vertrauen und Selbstvertrauen geben“ müsse. Seine Einstellung sei top gewesen, eine Steigerung zu erwarten. Rösler: „Er muss noch mehr in die Box einlaufen und nicht warten, bis der Ball zu ihm kommt, sondern den Ball mehr fordern.“
Er müsse, sagt Kwarteng selbst, „noch aktiver zum Ball gehen“. Eines seiner vielen Ziele. „Ich habe eine hohe Erwartung an mich selbst, die konnte ich noch nicht erfüllen. Ich weiß, ich brauche Geduld. Aber ich habe schon viel Geduld beweisen müssen in den letzten Jahren. Jetzt wünsche ich mir natürlich, wenn ich auf dem Platz stehe, dass die Dinge noch schneller gut funktionieren“, sagt er. „Dafür will ich mich weiter pushen, dranbleiben, Gas geben und dabei immer froh sein, gesund zu sein. Ich versuche, mich durch meine Einsatzzeiten und in jedem Training einzubringen, um Stück für Stück an mein Level heranzukommen.“
Miyoshi oder Kwarteng? Wechsel in Elversberg denkbar
Der nächste Schritt: Elversberg. Das Spiel beim Tabellenzweiten am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). „Unser Ziel ist es, drei Punkte zu holen“, sagt Kwarteng. Möglich, dass er dann wieder als Joker gefragt ist und diesmal Miyoshi beginnt. Der Konkurrenzkampf in der Offensive ist groß. „Jeder will spielen, muss sich anbieten“, weiß Kwarteng. „Das peitscht jeden Einzelnen nach vorne. Am Ende geht es darum, dass wir als Team gewinnen.“
Quelle: WAZ.de
Die großen Szenen gehörten im Training am Donnerstag anderen. Farid Alfa-Ruprecht zum Beispiel, der im Spiel elf gegen elf auf der linken Seite ordentlich Alarm machte, einen der wenigen Treffer erzielte. Oder Koji Miyoshi, der auf der rechten Bahn starke Pässe spielte.
Und Moritz-Broni Kwarteng? Trainierte so „solide“ wie er am Sonntag gespielt hatte. So schätzte Trainer Uwe Rösler seine Leistung beim 3:3 gegen Darmstadt ein. Der selbstkritische 27-Jährige teilt die Meinung, wobei „solide“ für seine eigenen Ansprüche eher schlecht als gut ist.
Offensivmann will Bindung zu Mitspielern weiter verbessern
„Ich bin einfach froh, dass ich spielen durfte“, sagte der Offensivmann des VfL am Donnerstag im Gespräch mit dieser Redaktion. Aber: „Es ist noch Luft nach oben. Ich muss im Spiel noch mehr an der Bindung zu den Mitspielern arbeiten. Das ist das Wichtigste. Dann kann ich einen besseren Impact bringen und mich in den gefährlichen Räumen zeigen.“
Dabei war sein Einsatz gegen Darmstadt ein ganz besonderer für ihn. Erstmals seit über zehn Monaten, damals als Leihspieler für Fortuna Düsseldorf, bestritt der Techniker ein Pflichtspiel von Beginn an. Erstmals seit fast zwei Jahren, seit dem 2:5 des VfL in Mönchengladbach unter Trainer Thomas Letsch, stand Kwarteng in der Startelf der Bochumer. Mehrere schwere Verletzungen machten ihn zu einem Sorgenfall. Zuletzt zwang ihn eine Außenbandverletzung zur monatelangen Pause.
Seit Uwe Röslers Ankunft im Oktober ist Kwarteng wieder komplett im Training, arbeitete sich heran. Der Coach hält große Stücke auf seine Fähigkeiten, wechselte ihn in zehn von zwölf Pflichtspielen ein. Gegen Bielefeld bereitete Kwarteng den 1:0-Siegtreffer von Philipp Hofmann vor. Jetzt das Startelf-Comeback. Es war erst sein dritter Einsatz für Bochum von Beginn an, seit er im Sommer 2023 für rund 1,1 Millionen Euro nach einer Super-Saison für Magdeburg (zehn Tore) zum VfL gewechselt war.
Kwarteng: Dankbar für das Vertrauen
„Ich bin dankbar für das Vertrauen und die Gelegenheit, von Anfang an zu spielen, 60 Einsatzminuten zu sammeln“, sagte Kwarteng. „Spielpraxis kann man nicht ersetzen oder simulieren. Ich hatte viele erzwungene Pausen in den letzten Jahren, brauche den Spielrhythmus. Ich will aber nach vorne schauen.“
Er spielte bis zur Auswechslung in Minute 61, als Miyoshi kam, auf dem rechten Flügel, nicht unbedingt seine Idealposition. Zentral sind die Stellen besetzt beim VfL. Letztlich kein Problem für ihn: „Ich bin in der Offensive variabel einsetzbar, denke immer lösungsorientiert. Wir standen in den ersten Spielen unter Uwe sehr kompakt, jetzt arbeiten wir daran, auch mehr Ballbesitz zu haben. Das kommt auch meinem Spiel entgegen.“
Rösler fordert mehr Präsenz im Strafraum
Dabei zeigte er sich präsent im Anlaufen, leitete das 1:1 ein, gönnte sich aber auch einige Fehler, war nicht konsequent genug unterwegs. „Es war sein erstes Spiel von Beginn an seit ewigen Zeiten“, sagte Rösler und betonte, dass man ihm „auch Vertrauen und Selbstvertrauen geben“ müsse. Seine Einstellung sei top gewesen, eine Steigerung zu erwarten. Rösler: „Er muss noch mehr in die Box einlaufen und nicht warten, bis der Ball zu ihm kommt, sondern den Ball mehr fordern.“
Er müsse, sagt Kwarteng selbst, „noch aktiver zum Ball gehen“. Eines seiner vielen Ziele. „Ich habe eine hohe Erwartung an mich selbst, die konnte ich noch nicht erfüllen. Ich weiß, ich brauche Geduld. Aber ich habe schon viel Geduld beweisen müssen in den letzten Jahren. Jetzt wünsche ich mir natürlich, wenn ich auf dem Platz stehe, dass die Dinge noch schneller gut funktionieren“, sagt er. „Dafür will ich mich weiter pushen, dranbleiben, Gas geben und dabei immer froh sein, gesund zu sein. Ich versuche, mich durch meine Einsatzzeiten und in jedem Training einzubringen, um Stück für Stück an mein Level heranzukommen.“
Miyoshi oder Kwarteng? Wechsel in Elversberg denkbar
Der nächste Schritt: Elversberg. Das Spiel beim Tabellenzweiten am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). „Unser Ziel ist es, drei Punkte zu holen“, sagt Kwarteng. Möglich, dass er dann wieder als Joker gefragt ist und diesmal Miyoshi beginnt. Der Konkurrenzkampf in der Offensive ist groß. „Jeder will spielen, muss sich anbieten“, weiß Kwarteng. „Das peitscht jeden Einzelnen nach vorne. Am Ende geht es darum, dass wir als Team gewinnen.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."