01-10-2026, 07:33 PM
Das Transferkarussell dreht sich rasant beim VfL Bochum. Ein langjähriger Spieler steht nach unseren Informationen vor einem Wechsel ins Ausland.
20 Feldspieler und zwei Torhüter spielten beim Test des VfL Bochum in Belek gegen Alemannia Aachen, das der Zweitligist knapp mit 2:1 gewann. Mehr geht nicht. Nur fünf Spieler, die im Trainingslager des VfL in der Türkei am vorletzten Tag noch vor Ort sind, kamen nicht zum Einsatz. Verletzt waren sie allesamt nicht. Zwei Profis gelten schon länger als Wechsel- und Leihkandidaten in diesem Winter. Ein Außenverteidiger gesellt sich nun hinzu: Das ist der Stand.
Hugo Rölleke, daheim der Stammtorwart der U21, und U19-Talent Tom Meyer absolvierten nach dem durchwachsenen Auftritt des VfL gegen Aachen noch ein kurzes Extratraining. Die Talente sind für Zweitliga-Spiele noch kein Thema derzeit, sollen sich beim VfL langfristig weiter entwickeln.
Rösch und Clairicia spielen unter Trainer Rösler weiterhin keine Rolle
Ebenso nicht zum Zug kamen der als Außenverteidiger und Schienenspieler flexibel einsetzbare Romario Rösch und Stürmer Mathis Clairicia. Beide spielten – und spielen offenbar weiterhin – unter Coach Uwe Rösler jenseits des Trainingsplatzes keine Rolle. Während Rösch im Training eifrig dabei war, wirkte Angreifer Clairicia, dessen Vertrag bis 2028 läuft und für den es Anfragen für eine Leihe aus dem Ausland geben soll, auch in Belek häufiger wie ein Spieler, der nicht alles aus sich herausholt.
Anders als der rechte Außenverteidiger und Schienenspieler Felix Passlack. Der 27-jährige Ex-BVB-Mann geht im Training stets mit voran. Unter Rösler war er zwar, ebenso wie unter Dieter Hecking in den ersten Partien, seit dieser Saison kein Stammspieler mehr. Er zählt aber zum Kern der Mannschaft, sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz.
Passlack erhält keine Einsatzzeit gegen Aachen – keine Verletzung
Rösler wechselte Passlack in sieben seiner neun Zweitliga-Partien sowie in den zwei DFB-Pokalspielen ein. Mal als Rechtsverteidiger, mal als Flügelstürmer, einmal sogar als Linksverteidiger. Gegen Dresden stand er in der Startelf, nur gegen Fürth kam er nicht zum Zug.
Und jetzt keine Sekunde gegen Aachen in der Vorbereitung auf den Zweitliga-Auftakt gegen Darmstadt? Rösler erklärte auf Nachfrage dieser Redaktion hinterher, er habe Kacper Koscierski Einsatzzeit geben wollen. Verletzt oder krank sei Passlack nicht, zudem sei auch nichts Außergewöhnliches vorgefallen.
Passlack wird vor möglichem Wechsel geschont – Parallele zu Kleine-Bekel
Das nährt natürlich den Verdacht, dass Passlack wegen eines bevorstehenden Wechsels geschont wurde. So war es auch zu Wochenbeginn bei Colin Kleine-Bekel, der sein vorerst letztes VfL-Training im Kraftraum verbrachte, ehe der 22-Jährige tags darauf zum FC St. Gallen flog. Dort spielt der Innenerteidiger auf Leihbasis bis zum Saisonende.
Eine Leihe kommt beim ehemaligen Dortmunder Passlack, der 2023 ablösefrei vom BVB zum VfL wechselte, nicht infrage. Der Vertrag läuft im Sommer aus. Tatsächlich erfuhr diese Redaktion aus verlässlichen Quellen, dass Passlack eine neue Herausforderung sucht. Und zwar in Schottland.
Hibernian Edinburgh plant Transfer von VfL-Verteidiger Passlack
Nach Informationen dieser Redaktion will der schottische Erstligist Hibernian Edinburgh den Bochumer Verteidiger verpflichten. Die „Hibs“, trainiert von Ex-Profi David Gray, liegen derzeit auf Rang fünf. Noch ist nicht alles geklärt, auch der Medizincheck steht im Falle einer Einigung aller Beteiligten noch aus. Schließlich reist Passlack mit dem VfL erst am Sonntag wieder aus der Türkei ab. Der Transfer aber bahnt sich an. Edinburgh dürfte maximal eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich zahlen, denn Passlack wäre im Sommer ablösefrei.
Morgalla ist gesetzt, Koscierski das eigene Top-Talent
Ein Wechsel würde auch aus Vereinssicht durchaus Sinn machen. Unumstrittene Stammkraft beim VfL als Rechtsverteidiger ist in dieser Saison der von RB Salzburg ausgeliehene Leandro Morgalla. Kacper Koscierski soll Schritt für Schritt an die Aufgabe herangeführt werden, bekam auch in den letzten fünf Ligaspielen Kurzeinsätze. Der 18-Jährige gilt als großes Talent aus dem eigenen Nachwuchs, das perspektivisch Stammkraft werden soll. So weit ist Koscierski aktuell aber noch nicht.
Sollte auch back-up Romario Rösch, dessen Vertrag wie bei Passlack ebenfalls nur bis zum Sommer gilt, den Klub im Winter verlassen, könnte der VfL auf der Außenverteidigerposition noch nachlegen. Grundsätzlich ist er mit Morgalla und Koscierski auf der rechten Seite sowie Neuzugang Mikkel Ragnerberg und Führungsspieler Maxi Wittek auf der linken Bahn ausreichend aufgestellt. Hinzu kommt Rösch.
Quelle: WAZ.de
20 Feldspieler und zwei Torhüter spielten beim Test des VfL Bochum in Belek gegen Alemannia Aachen, das der Zweitligist knapp mit 2:1 gewann. Mehr geht nicht. Nur fünf Spieler, die im Trainingslager des VfL in der Türkei am vorletzten Tag noch vor Ort sind, kamen nicht zum Einsatz. Verletzt waren sie allesamt nicht. Zwei Profis gelten schon länger als Wechsel- und Leihkandidaten in diesem Winter. Ein Außenverteidiger gesellt sich nun hinzu: Das ist der Stand.
Hugo Rölleke, daheim der Stammtorwart der U21, und U19-Talent Tom Meyer absolvierten nach dem durchwachsenen Auftritt des VfL gegen Aachen noch ein kurzes Extratraining. Die Talente sind für Zweitliga-Spiele noch kein Thema derzeit, sollen sich beim VfL langfristig weiter entwickeln.
Rösch und Clairicia spielen unter Trainer Rösler weiterhin keine Rolle
Ebenso nicht zum Zug kamen der als Außenverteidiger und Schienenspieler flexibel einsetzbare Romario Rösch und Stürmer Mathis Clairicia. Beide spielten – und spielen offenbar weiterhin – unter Coach Uwe Rösler jenseits des Trainingsplatzes keine Rolle. Während Rösch im Training eifrig dabei war, wirkte Angreifer Clairicia, dessen Vertrag bis 2028 läuft und für den es Anfragen für eine Leihe aus dem Ausland geben soll, auch in Belek häufiger wie ein Spieler, der nicht alles aus sich herausholt.
Anders als der rechte Außenverteidiger und Schienenspieler Felix Passlack. Der 27-jährige Ex-BVB-Mann geht im Training stets mit voran. Unter Rösler war er zwar, ebenso wie unter Dieter Hecking in den ersten Partien, seit dieser Saison kein Stammspieler mehr. Er zählt aber zum Kern der Mannschaft, sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz.
Passlack erhält keine Einsatzzeit gegen Aachen – keine Verletzung
Rösler wechselte Passlack in sieben seiner neun Zweitliga-Partien sowie in den zwei DFB-Pokalspielen ein. Mal als Rechtsverteidiger, mal als Flügelstürmer, einmal sogar als Linksverteidiger. Gegen Dresden stand er in der Startelf, nur gegen Fürth kam er nicht zum Zug.
Und jetzt keine Sekunde gegen Aachen in der Vorbereitung auf den Zweitliga-Auftakt gegen Darmstadt? Rösler erklärte auf Nachfrage dieser Redaktion hinterher, er habe Kacper Koscierski Einsatzzeit geben wollen. Verletzt oder krank sei Passlack nicht, zudem sei auch nichts Außergewöhnliches vorgefallen.
Passlack wird vor möglichem Wechsel geschont – Parallele zu Kleine-Bekel
Das nährt natürlich den Verdacht, dass Passlack wegen eines bevorstehenden Wechsels geschont wurde. So war es auch zu Wochenbeginn bei Colin Kleine-Bekel, der sein vorerst letztes VfL-Training im Kraftraum verbrachte, ehe der 22-Jährige tags darauf zum FC St. Gallen flog. Dort spielt der Innenerteidiger auf Leihbasis bis zum Saisonende.
Eine Leihe kommt beim ehemaligen Dortmunder Passlack, der 2023 ablösefrei vom BVB zum VfL wechselte, nicht infrage. Der Vertrag läuft im Sommer aus. Tatsächlich erfuhr diese Redaktion aus verlässlichen Quellen, dass Passlack eine neue Herausforderung sucht. Und zwar in Schottland.
Hibernian Edinburgh plant Transfer von VfL-Verteidiger Passlack
Nach Informationen dieser Redaktion will der schottische Erstligist Hibernian Edinburgh den Bochumer Verteidiger verpflichten. Die „Hibs“, trainiert von Ex-Profi David Gray, liegen derzeit auf Rang fünf. Noch ist nicht alles geklärt, auch der Medizincheck steht im Falle einer Einigung aller Beteiligten noch aus. Schließlich reist Passlack mit dem VfL erst am Sonntag wieder aus der Türkei ab. Der Transfer aber bahnt sich an. Edinburgh dürfte maximal eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich zahlen, denn Passlack wäre im Sommer ablösefrei.
Morgalla ist gesetzt, Koscierski das eigene Top-Talent
Ein Wechsel würde auch aus Vereinssicht durchaus Sinn machen. Unumstrittene Stammkraft beim VfL als Rechtsverteidiger ist in dieser Saison der von RB Salzburg ausgeliehene Leandro Morgalla. Kacper Koscierski soll Schritt für Schritt an die Aufgabe herangeführt werden, bekam auch in den letzten fünf Ligaspielen Kurzeinsätze. Der 18-Jährige gilt als großes Talent aus dem eigenen Nachwuchs, das perspektivisch Stammkraft werden soll. So weit ist Koscierski aktuell aber noch nicht.
Sollte auch back-up Romario Rösch, dessen Vertrag wie bei Passlack ebenfalls nur bis zum Sommer gilt, den Klub im Winter verlassen, könnte der VfL auf der Außenverteidigerposition noch nachlegen. Grundsätzlich ist er mit Morgalla und Koscierski auf der rechten Seite sowie Neuzugang Mikkel Ragnerberg und Führungsspieler Maxi Wittek auf der linken Bahn ausreichend aufgestellt. Hinzu kommt Rösch.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."