03-10-2018, 04:31 PM
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Robin Dutt (Cheftrainer VfL Bochum 1848): In der ersten Halbzeit ging der Matchplan auf. Wir haben die Räume gut kontrolliert und hatten gute Balleroberungen. Das Umschalten hat gepasst. So ist konsequenterweise auch früh das 1:0 gefallen. Einziger Kritikpunkt war vielleicht, dass wir nach den Eroberungen oft zu schnell den Ball wieder abgegeben haben. Aber insgesamt war es so, wie wir uns das vorgestellt hatten. In der zweiten Halbzeit hat sich der Charakter des Spiels etwas verändert. Wir haben es nicht mehr geschafft, Anspielstationen zu schaffen. Der Gegner hat es erfolgreich wegverteidigt. Der Druck war enorm hoch, auch wenn es nicht die richtig guten Chancen für Holstein gab. Kiel hat dann aber den einen Fehler von uns ausgenutzt, Ducksch hatte einen super Laufweg und schließt stark ab. Es gab dann einen offenen Schlagabtausch. Mit etwas mehr Glück, zum Beispiel beim Freistoß von Kevin Stöger, können wir dieses Spiel auch gewinnen. Unterm Strich finde ich aber, dass das Ergebnis so in Ordnung geht. Drei Punkte hätten uns sicherlich mehr geholfen, wir haben aber auch gegen eine Mannschaft gespielt, die nicht zufällig da oben steht. Wir haben einen Zähler mitgenommen, das macht man gerne. So wie es auch schon gegen Nürnberg der Fall war.
Markus Anfang (Cheftrainer Holstein Kiel): Es war ein sehr intensives Spiel. Ich fand es schon früher immer sehr toll hier, hier herrscht eine super Atmosphäre. Das hat was, das kann man genießen. Wir sind nicht richtig gut ins Spiel gekommen. Eigentlich waren die Gelegenheiten da, um nach vorne zu spielen. Wir kriegen dann mit dem ersten Torschuss das Gegentor, auch danach hatte der VfL noch ein, zwei Möglichkeiten. Uns ist nach vorne zu wenig gelungen. Wir mussten allerdings auch im Vorfeld einiges ändern. In der zweiten Halbzeit war es anders von uns. Da waren wir druckvoll, wollten uns Chancen erarbeiten und das Spiel drehen. Das ist uns gelungen, der Ausgleich geht in dieser Phase in Ordnung. Wir mussten dennoch auch noch zwei heikle Situationen überstehen, da hatten wir auch ein bisschen das Glück auf unserer Seite. Insgesamt ist das Ergebnis aber okay. Wir haben es geschafft, in Bochum zu punkten, bei einer Mannschaft, die eine Topqualität hat. Wir gehen unseren Weg weiter, dem VfL wünsche ich alles Gute.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."