08-23-2026, 05:22 PM
Trotz Pokalsieg in Fürth plagen den VfL Bochum Verletzungssorgen. Zwei Rechtsverteidiger mussten angeschlagen vom Platz – die Lage spitzt sich zu.
Richtig freuen konnte sich Uwe Rösler nicht. Der Trainer des VfL Bochum saß am Sonntagnachmittag im Bauch des Stadions im Sportpark Ronhof und blickte drein, als wäre seine Mannschaft gerade sang- und klanglos aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Dabei war das Gegenteil der Fall: Der VfL gewann bei der SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 und buchte die zweite Runde im K.-o.-Wettbewerb, die man in den vergangenen Jahren an der Castroper Straße so selten erlebt hatte. Und dennoch blieb von dem Mittag im Frankenland vor allem hängen, dass sich gleich zwei Rechtsverteidiger verletzt haben.
„Bei Mbom sieht es nicht gut aus“, sagte Rösler, der aber nicht spekulieren wollte. Der Rechtsverteidiger musste gut zehn Minuten vor Ende der Partie verletzungsbedingt vom Platz, wurde lange behandelt und versuchte, noch einmal auf die Zähne zu beißen. Doch nur wenige Sekunden später ging es nicht mehr. Gestützt von zwei Vereinsmitarbeitern humpelte der Sommerneuzugang in die Katakomben, konnte seinen Knöchel nicht mehr belasten. Der VfL Bochum spielte daraufhin das Spiel in Unterzahl zu Ende, weil das Wechselkontingent bereits erschöpft war. Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch Rösler machte sich wenig Hoffnungen, dass Mbom schon am Freitag im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück in der Zweiten Liga wieder auflaufen kann.
Auch Olsen hat es erwischt
Umso bitterer wird die Verletzung dadurch, dass auch sein Kollege Oliver Olsen schon nach gut einer halben Stunde verletzungsbedingt vom Platz musste. Erst dadurch kam Mbom überhaupt ins Spiel. Und auch Olsen plagte sich mit Knöchelproblemen herum. Er humpelte durch die Katakomben des Stadions. „Oli Olsen hatte Probleme gehabt und hat einen Schlag drauf bekommen“, gab Rösler auf der Pressekonferenz zu Protokoll. Auch bei ihm steht eine Diagnose noch aus, doch die kurze Trainingswoche bis zum Zweitliga-Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gibt Anlass zur Sorge.
Möglicherweise belasten diese Verletzungen nun auch die Kaderplanung der Verantwortlichen, die eigentlich nach einem Achter und einem Linksaußen Ausschau hielten. Ein zentraler Mittelfeldspieler soll in jedem Fall kommen, da befinden sich die Bochumer offenbar auf der Zielgeraden. Doch durch die Verletzungen von Mbom und Olsen könnte nun doch noch ein Rechtsverteidiger in den Fokus rücken, nachdem Kacper Koscierski, der diese Position abdecken würde, an den Drittligisten Alemannia Aachen ausgeliehen wurde.
Eine Option im Kader hat der VfL Bochum allerdings noch: Innenverteidiger Michael Steinwender kann auch als Rechtsverteidiger agieren, spielte auf dieser Position in seiner Zeit bei den Hearts of Midlothian. Fraglich aber, ob Rösler seine sehr gut funktionierende Innenverteidigung mit Karol Mets auseinanderreißen möchte.
Quelle: WAZ.de
Richtig freuen konnte sich Uwe Rösler nicht. Der Trainer des VfL Bochum saß am Sonntagnachmittag im Bauch des Stadions im Sportpark Ronhof und blickte drein, als wäre seine Mannschaft gerade sang- und klanglos aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Dabei war das Gegenteil der Fall: Der VfL gewann bei der SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 und buchte die zweite Runde im K.-o.-Wettbewerb, die man in den vergangenen Jahren an der Castroper Straße so selten erlebt hatte. Und dennoch blieb von dem Mittag im Frankenland vor allem hängen, dass sich gleich zwei Rechtsverteidiger verletzt haben.
„Bei Mbom sieht es nicht gut aus“, sagte Rösler, der aber nicht spekulieren wollte. Der Rechtsverteidiger musste gut zehn Minuten vor Ende der Partie verletzungsbedingt vom Platz, wurde lange behandelt und versuchte, noch einmal auf die Zähne zu beißen. Doch nur wenige Sekunden später ging es nicht mehr. Gestützt von zwei Vereinsmitarbeitern humpelte der Sommerneuzugang in die Katakomben, konnte seinen Knöchel nicht mehr belasten. Der VfL Bochum spielte daraufhin das Spiel in Unterzahl zu Ende, weil das Wechselkontingent bereits erschöpft war. Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch Rösler machte sich wenig Hoffnungen, dass Mbom schon am Freitag im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück in der Zweiten Liga wieder auflaufen kann.
Auch Olsen hat es erwischt
Umso bitterer wird die Verletzung dadurch, dass auch sein Kollege Oliver Olsen schon nach gut einer halben Stunde verletzungsbedingt vom Platz musste. Erst dadurch kam Mbom überhaupt ins Spiel. Und auch Olsen plagte sich mit Knöchelproblemen herum. Er humpelte durch die Katakomben des Stadions. „Oli Olsen hatte Probleme gehabt und hat einen Schlag drauf bekommen“, gab Rösler auf der Pressekonferenz zu Protokoll. Auch bei ihm steht eine Diagnose noch aus, doch die kurze Trainingswoche bis zum Zweitliga-Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gibt Anlass zur Sorge.
Möglicherweise belasten diese Verletzungen nun auch die Kaderplanung der Verantwortlichen, die eigentlich nach einem Achter und einem Linksaußen Ausschau hielten. Ein zentraler Mittelfeldspieler soll in jedem Fall kommen, da befinden sich die Bochumer offenbar auf der Zielgeraden. Doch durch die Verletzungen von Mbom und Olsen könnte nun doch noch ein Rechtsverteidiger in den Fokus rücken, nachdem Kacper Koscierski, der diese Position abdecken würde, an den Drittligisten Alemannia Aachen ausgeliehen wurde.
Eine Option im Kader hat der VfL Bochum allerdings noch: Innenverteidiger Michael Steinwender kann auch als Rechtsverteidiger agieren, spielte auf dieser Position in seiner Zeit bei den Hearts of Midlothian. Fraglich aber, ob Rösler seine sehr gut funktionierende Innenverteidigung mit Karol Mets auseinanderreißen möchte.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."