01-19-2026, 10:53 AM
Der VfL Bochum ist gegen Darmstadt (3:3) rasant in die Rückrunde gestartet. Was Mut macht fürs große Ziel – und den Heimkracher gegen Schalke.
Es ist gar nicht so lange her, da schaffte es der VfL Bochum, in ermüdenden 90 Minuten nur einmal oder zweimal aufs Tor zu schießen. In Paderborn zum Beispiel oder etwas später im September in Nürnberg, als ein Elfmeter den einzigen Abschluss bescherte. Das war Ergebnis-Fußball ohne passendes Ergebnis. Zweitliga-Gekicke zum Wegschauen. Tristesse und Langeweile pur.
Ganz anders kommt der VfL Bochum ins neue Jahr. Unter Uwe Rösler, seit Oktober im Amt, kehrte der Erfolg schneller zurück, als selbst kühnste Optimisten es sich ausgerechnet hatten. Ein bärenstarker Torwart Timo Horn, eine stabilisierte Defensive, ein bisschen Matchglück waren die Garanten für die anhaltend gute Rösler-Serie mit erst einer Niederlage in zehn Zweitliga-Partien.
Bochum vergibt klare Chancen und muss an Defensivarbeit feilen
Gegen Darmstadt schaltete Bochum offensiv einen, ja: zwei Gänge höher. Er hatte gegen einen erfahrenen, robust verteidigenden und im Umschaltspiel nie ganz zu bändigenden Gegner mehr Ballbesitz, attackierte höher als vor Jahresfrist, hatte viele Aktionen, zeigte nach Rückschlägen Moral. Er erzielte immerhin drei Treffer.
Unterm Strich waren das sogar mindestens zwei zu wenig, denn der VfL hätte sich in der zweiten Halbzeit den Sieg verdient gehabt. Ein paar Mal zu oft allerdings schlief die Abteilung Absicherung, packten Wittek, Strompf, Loosli nicht energisch zu, ließen dem SVD zu viel Raum. Daran gilt es zu arbeiten für Bochum, um das große Ziel Klassenerhalt, die von Rösler ständig betonten 40 Punkte schnell zu erreichen.
VfL Bochum überzeugt mit neuem Offensivschwung und Alternativen
Der Auftritt macht viel Mut. Für das Ergebnis. Und für das Erlebnis. Es lohnt sich als Fußball-Fan, ins Ruhrstadion zu gehen, selbst wenn es für Bochum nicht um den Aufstieg geht und womöglich bald, so die berechtigte Hoffnung, auch nicht mehr akut gegen den Abstieg. Der VfL spielt endlich wieder einen attraktiven Ball. Das ist die Botschaft vom Jahresauftakt.
Uwe Rösler hat speziell in der Offensive dank der Rückkehr der (Langzeit-)verletzten Miyoshi, Kwarteng und ab nächster Woche auch wieder Holtmann, dank des sofort treffenden Neuzugangs Marshall, dank der weiterhin forschen Talente Alfa-Ruprecht, Onyeka und Wätjen sowie dank eines gegen Darmstadt stark aufspielenden Routiniers namens Hofmann viele Alternativen, die den Konkurrenzkampf hochhalten. Der VfL hat eine Abteilung Attacke, die auch im tabellarischen Zweitliga-Mittelmaß Lust auf mehr macht.
Schon in Elversberg kann Bochum einen weiteren Schritt machen Richtung Klassenerhalt. Und er kann danach den Mauerkönigen vom FC Schalke 04 einen Angriffs-Fight liefern, der das gegen die Lilien lange Zeit vergleichsweise ruhige Ruhrstadion im schon jetzt heiß ersehnten Derby wieder zur Explosion bringen kann.
Quelle: WAZ.de
Es ist gar nicht so lange her, da schaffte es der VfL Bochum, in ermüdenden 90 Minuten nur einmal oder zweimal aufs Tor zu schießen. In Paderborn zum Beispiel oder etwas später im September in Nürnberg, als ein Elfmeter den einzigen Abschluss bescherte. Das war Ergebnis-Fußball ohne passendes Ergebnis. Zweitliga-Gekicke zum Wegschauen. Tristesse und Langeweile pur.
Ganz anders kommt der VfL Bochum ins neue Jahr. Unter Uwe Rösler, seit Oktober im Amt, kehrte der Erfolg schneller zurück, als selbst kühnste Optimisten es sich ausgerechnet hatten. Ein bärenstarker Torwart Timo Horn, eine stabilisierte Defensive, ein bisschen Matchglück waren die Garanten für die anhaltend gute Rösler-Serie mit erst einer Niederlage in zehn Zweitliga-Partien.
Bochum vergibt klare Chancen und muss an Defensivarbeit feilen
Gegen Darmstadt schaltete Bochum offensiv einen, ja: zwei Gänge höher. Er hatte gegen einen erfahrenen, robust verteidigenden und im Umschaltspiel nie ganz zu bändigenden Gegner mehr Ballbesitz, attackierte höher als vor Jahresfrist, hatte viele Aktionen, zeigte nach Rückschlägen Moral. Er erzielte immerhin drei Treffer.
Unterm Strich waren das sogar mindestens zwei zu wenig, denn der VfL hätte sich in der zweiten Halbzeit den Sieg verdient gehabt. Ein paar Mal zu oft allerdings schlief die Abteilung Absicherung, packten Wittek, Strompf, Loosli nicht energisch zu, ließen dem SVD zu viel Raum. Daran gilt es zu arbeiten für Bochum, um das große Ziel Klassenerhalt, die von Rösler ständig betonten 40 Punkte schnell zu erreichen.
VfL Bochum überzeugt mit neuem Offensivschwung und Alternativen
Der Auftritt macht viel Mut. Für das Ergebnis. Und für das Erlebnis. Es lohnt sich als Fußball-Fan, ins Ruhrstadion zu gehen, selbst wenn es für Bochum nicht um den Aufstieg geht und womöglich bald, so die berechtigte Hoffnung, auch nicht mehr akut gegen den Abstieg. Der VfL spielt endlich wieder einen attraktiven Ball. Das ist die Botschaft vom Jahresauftakt.
Uwe Rösler hat speziell in der Offensive dank der Rückkehr der (Langzeit-)verletzten Miyoshi, Kwarteng und ab nächster Woche auch wieder Holtmann, dank des sofort treffenden Neuzugangs Marshall, dank der weiterhin forschen Talente Alfa-Ruprecht, Onyeka und Wätjen sowie dank eines gegen Darmstadt stark aufspielenden Routiniers namens Hofmann viele Alternativen, die den Konkurrenzkampf hochhalten. Der VfL hat eine Abteilung Attacke, die auch im tabellarischen Zweitliga-Mittelmaß Lust auf mehr macht.
Schon in Elversberg kann Bochum einen weiteren Schritt machen Richtung Klassenerhalt. Und er kann danach den Mauerkönigen vom FC Schalke 04 einen Angriffs-Fight liefern, der das gegen die Lilien lange Zeit vergleichsweise ruhige Ruhrstadion im schon jetzt heiß ersehnten Derby wieder zur Explosion bringen kann.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."