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Kaderumbruch: 20 Abgänge, 14 Neue - Herr Bert - 09-04-2026 Es hat sich viel getan beim VfL Bochum. Daher betont Coach Uwe Rösler, dass er kein Zauberer sei. So ein großer Umbruch braucht Zeit. Er hofft, diese zu bekommen. Deutlich über 30 Kaderbewegungen gab es im Sommer beim Zweitligisten VfL Bochum. Allein am Deadline-Day wurden drei Spieler in Bochum unter Vertrag genommen. Seit Dienstagabend ist das Transferfenster zu, nur vertragslose Spieler können nun noch verpflichtet werden. Im Vorfeld der Partie bei Dynamo Dresden (Samstag, 20:30 Uhr) erklärte VfL-Coach Uwe Rösler, dass er „noch nie so einen Umbruch gemacht habe. Es war sehr, sehr schwierig und zeitraubend.“ Zum Start lief es „sehr gut“, viele Spieler konnten früh verpflichtet werden. „Die nächste Stufe hat sich als schwieriger herausgestellt, weil wir viele, viele Leute getroffen haben, auch Absagen bekommen haben.“ Dann kam die Phase rund um den Deadline-Day, die Rösler „nicht mag“. Fazit des Ex-Profis: „Es war eine bewegende Zeit. Wir haben 20 Spieler verloren, 14 Neue. Jetzt müssen wir mit den Jungs arbeiten. Seit Juni sind die Spieler zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Fitnesswerten gekommen. Wir müssen unser Spiel etwas ändern, weil wir nicht mehr so viel Speed haben wie in der vergangenen Saison. Darauf freue ich mich. Wir haben Qualität. Wir müssen aber darauf achten, dass der Teamspirit so gut bleibt, weil er herausragend war. Jetzt wird es Härtefälle beim Matchday-Kader geben. Das müssen die Spieler dann akzeptieren. Die Spieler müssen weiter die professionelle Einstellung behalten.“ Der Kader sei nun so aufgestellt, wie die Verantwortlichen sich das vorgestellt haben. Die Größe passt, jetzt muss sich das Personal schnell finden, um nicht wieder früh hinterherlaufen zu müssen. Rösler: „Jetzt liegt es an den Spielern, mir und dem Trainerteam, dass die Rädchen ineinandergreifen. Ich bin kein Zauberer. Die besten Trainer der Welt brauchen Zeit nach 20 Abgängen. Die brauchen wir auch. Heutzutage will niemand mehr die Zeit geben, aber im Fußball muss alles wachsen, wir brauchen die Zeit. Dann werden wir Ergebnisse erzielen.“ Quelle: Reviersport.de |