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Riesen-Finale für Kacper Koscierski - Herr Bert - 07-09-2026 Kacper Koscierski steht mit der DFB-Auswahl im Finale, es geht gegen Spanien. So läuft die U19-EM für das Talent des VfL Bochum. Der Ex-Bochumer Francis Onyeka war „einfach nur stolz“, sagte der Kapitän der deutschen U19-Nationalmannschaft freudestrahlend. Der 19-Jährige erzielte im Halbfinale der Europameisterschaft in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer für die DFB-Auswahl gegen die Ukraine. Nach dem Einzug ins EM-Finale kannte der Jubel keine Grenzen. Mittendrin im Freudentaumel: Kacper Koscierski. Der Bochumer Rechtsverteidiger kam gegen die Ukraine zwar nicht zu seinem 12. Einsatz für die deutsche U19, hofft aber nun mit seinem Ex-Kollegen Onyeka, mit Schalke-Talent Mika Wallentowitz und Co. auf den großen Wurf. Am Samstag geht es im Finale im walisischen Wrexham gegen Favorit Spanien (20 Uhr). Bochumer Koscierski ist bei der EM erstmals ohne Einsatzzeit Onyeka, der in der Vorsaison als Leihspieler von Bayer Leverkusen beim VfL gesetzt war und in der kommenden Saison an Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg ausgeliehen ist, wird die deutsche Elf als Kapitän aufs Feld führen. Koscierski wird voraussichtlich, ebenso wie Wallentowitz, zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der 19-jährige Jungprofi des VfL kam gegen die Ukraine erstmals beim EM-Turnier nicht zum Einsatz. Beim 4:3-Auftaktsieg gegen Dänemark wechselte Trainer Christian Wörns ihn ein, ebenso wie beim 4:0 gegen Wales, als Koscierski den Treffer zum Endstand vorbereitete und einen Elfmeter herausholte. Damit war der Halbfinal-Einzug perfekt. DFB-Elf hofft auf den Coup gegen Spanien Wörns schonte seine Stammkräfte im abschließenden Gruppenspiel gegen Spanien. Koscierski verteidigte auf der für ihn ungewohnten linken Außenbahn, spielte über die komplette Distanz. Wallentowitz durfte rechts hinten ran. Der Turnierfavorit siegte gegen die neu formierte deutsche Elf mit 4:0. Nach dem knappen Halbfinal-Sieg, als Otto Stange (45. +1) und Onyeka mit seinem dritten Turniertreffer einen 0:1-Rückstand drehten, ist kaum mit Änderungen in der Startelf zu rechnen. „Wir freuen uns jetzt erst mal und werden im Hinblick aufs Finale gegen Spanien personell anders aufgestellt sein als beim 0:4 in der Vorrunde“, sagte Trainer Wörns am späten Mittwoch. „Wir wollten die Revanche, die haben wir jetzt. Wir probieren rauszupressen, was rauszupressen ist.“ Quelle: WAZ.de |