Versuch einer Halbzeitbilanz

Dieses Thema im Forum "unserVfL.de - Stammtisch" wurde erstellt von Herr Bert, 10. Dezember 2017.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Vorweg muss ich sagen, so eine Hinrunde habe ich beim VfL noch nicht erlebt. Es gab Euphorie und Depressionen. Alles begann noch bevor das erste Spiel angepfiffen wurde. Mitten im holländischen Trainingslager wurde, wohl für die meisten VfL Fans, vollkommen überraschend die Trennung von Trainer Verbeek bekannt gegeben. Der nicht immer einfache, den Medien gegenüber, z.T. recht schroff und kantig wirkende Trainer war am 10.07.2017 plötzlich Geschichte. Über die Gründe für diese Trennung mag jeder für sich spekulieren. Bereits einen Tag später, am 11.07.2017 wurde der neue Trainer Atalan präsentiert. Atalan gehört den s.g. jungen Wilden der Trainergilde an.

    Mit ihm begann quasi eine neue Zeitrechnung, statt oft mürrischer und wortkarger, plötzlich lachen und längere, immer freundliche Pressekonferenzen.

    Die Welt schien in Ordnung und Blauweiss. Wohl auch die Verpflichtungen im Hinterkopf ließen sich die Verantwortlichen, allen voran Sportvorstand Hochstätter zu Zielvorgabe Aufstieg hinreißen.

    Der komplette Verein inkl Umfeld war euphorisiert und motiviert bis in die Haarspitzen, und zum ersten Spieltag wurde St. Pauli erwartet, es war angerichtet für den 1. Spieltag am 28.07.2017. Dazu wurde das Spiel zum Eröffnungspiel der Saison 2017/2018 ernannt Anpfiff zur besten Fußballzeit 20:30 Uhr im Ruhrstadion. Auf der Gästebank wurde in großen Lettern " Punktelieferant" aufgebracht. Das Ruhrstadion war mit über 27.000 Fans gefüllt. Es war also angerichtet.

    Am Ende des Spiels war man fast wieder auf dem Boden der Realität. Der "Punktelieferant" entpuppte sich als Spielverderber und nahm die drei Punkte mit gen Hamburg.

    Es folgte ein enttäuschendes 1:1 gegen den Aufsteiger aus Duisburg.

    Im Hintergrund arbeitet Finanzvorstand massiv am Thema Ausgliederung, über die am 07.10.2017 während der Mitgliederversammlung abgestimmt werden sollte. Von Seiten des Vereins wurde alles unternommen um eine positive Stimmung zu erzeugen. Es gab Proteste und eine Gegenbewegung

    Das Sportlich schien in den Hintergrund zu geraten, die Mannschaft gab - durch überwiegend schlechte Spiele und Ergebnisse - keinen Anlass die Stimmung aufzuhellen. Der 07.10 kam mit Riesenschritten, und die sportlichen Leistung schienen das Vorhaben Ausgliederung zu verhindern.

    Entgegen allen Erwartungen gab es in der Jahrhunderthalle aber eine Rekordbeteiligung mit über 2.000 Mitgliedern und die Stimmung war gut und positiv. Die Gremien wurden mit fast 100% entlastet, erhielten durchweg freundlichen Applaus und die Mitgliederversammlung stimmte mit über 80% für die Ausgliederung.

    Wer hätte gedacht, dass die Stimmung sich innerhalb von zwei Tagen um 180 Grad drehen kann. Denn am 09.10. lud der VfL zu einer Pressekonferenz. Geplant war die Bekanntgabe der Beurlaubung von Trainer Atalan, den der Sportvorstand noch am 07.10. "herzlich" beim VfL begrüsst wurde.

    Diese Pressekonferenz entwickelte sich zur Farce, Komödienstadl oder Millowitsch-Theather. Die Trainer Angelegenheit war in rund 10 Minuten abgehandelt. Atalan war freigestellt und U19 Trainer Rasiejewski üder als Interimstrainer vorgestellt. Dann kam die Suspendierung vom damaligen Kapitän Bestians. Nun geriet der sportliche Bereich fast komplett in den Hintergrund. Plötzlich stand der Sportvorstand in der Schusslinie, es ging nur noch um Nudeln, Regionalzüge und Vetternwirtschaft.

    Das erste Spiel nach Atalan stand unter keinem guten Zeichen. Die Ultras hatten beschlossen die verbale Unterstützung einzustellen und sich aus der Ostkurve zurückzuziehen. Die Stimmung eskaliert jedoch nicht, weil der VfL einen 2:0 Sieg gegen den bis dahin Tabellenvierten SV Sandhausen erspielte.

    Die sportliche Sitiation entspannte sich aber nicht, es blieb eine Berg- und Talfahrt, und der VfL rutschte in den Abstiegssumpf. Nicht nur die Temperaturen sondern auch die Stimmung im Umfeld näherte sich dem Gefrierpunkt. Ein Undentschieden folgte dem Nächsten. Trainer und Sportvorstand rückten immer mehr in den Fokus. Erst am 16. Spieltag gelang wieder ein Sieg. Unser VfL bezwang durch eine starkte geschlossenen Mannschaftsleistung die hochgehandelten "Unioner" aus Berlin.

    Daraufhin wurde Rasiejewski zum Cheftrainer ernannt und erhielt einen Vertrag bis 2019. Irgendetwas muss vor dem 16. Spieltag passiert sein, denn nach dem couragierten Auftritt gegen Berlin folgte am 17. Spieltag ein eben solcher bei den bis dahin auf einer Erfolgswelle schwimmenden Jahn aus Regensburg. Der VfL gewann erstmals in die Saison zwei Mal hintereinander, und gleichzeitig das zweite Spiel auf fremdem Platz.

    Durch die zwei Siege konnte die Hinrunde der Saison 2017/2018 noch halbwegs versöhnlich gestaltet werden, so kurios es klingen mag, aber im Vergleich zur Saison 2016/2017 sogar noch verbessren.

    Der Zahlenvergleich nach dem 17. Spieltag:

    Saison 2016/2017: Tabellenplatz 11 mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 24:28
    Saison 2017/2018:
    Tabellenplatz 09 mit 23 Punkten und einem Torverhältnis von 17:19

    Fazit: Viel schlechter kann eine Halberie nicht laufen, also es kann nur aufwärts gehen.
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  2. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Ich möchte noch anmerken, dass in dieser Saison nach langer Zeit Spieler mit "grossem" Namen (Sam, Soares, Kruse, Hinterseer, Tesche) verpflichtet wurden. Parallel wurde der Kader nicht durch Abgänge von Stammkräften geschwächt. Daraus ergibt sich schon zwangsläufig eine Zielsetzung, die über Platz 4 hinausgehen muss.

    Und: selbstverständlich kann eine Saison schlechter laufen. Werden die letzten beiden 3er nicht eingefahren, und das war vor den Spielen keineswegs anzunehmen, sieht das Bild tatsächlich schlimm aus. Nur durch die beiden letzten Spiele entsteht ein positiveres Bild.
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2017
  3. Itze1848

    Itze1848 unserVfL.de User

    Na schwer zu beschreiben solch eine Hinrunde, dat haste aber jut hinbekommen Berti. Mein Fazit zu Hinrunde, Chaos, Komödienstadel ,Hoffnung, Enttäuschung ,da war allet drinne....
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  4. hornsby

    hornsby unserVfL.de User

    Und genau das sehe ich nicht so. Wir sind immer noch im Etat bei weitem nicht im oberen Drittel. Das wurde bei aller "Saisonbeginnaufbruchseuphorie" leider vergessen. Das ist auch der Grund warum dann wieder totale Frustration herrscht. Mir scheint das auswärtige Experten das Leistungsvermögen des VfL besser einschätzen können als die VfLer selbst. Klar, mit Mittelfeldambitionen holst du keine Sponsoren/Fans ins Boot. Aber ein bisschen Demut dürfte der Anhängerschaft nicht schaden. Unstrittig ist aber das man sportlich mehr einfahren musste ob der Schwäche der Konkurrenz.
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  5. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Man darf und sollte auch nicht jedes Wort der Vereinsführung auf die Goldwaage legen. Der VfL dümpelt mehr oder weniger seit fast acht Jahren in der zweiten Liga rum, um überhaupt gestandene Spieler holen zu können, muss man denen auch seine Ambitionen mitteilen, bzw. eine mögliche Perspektive aufzeigen. Gleiches gilt für Zuscher und mögliche Geldgeber/ Sponsoren.

    Z.B. Kruse und/oder Soares wären garantiert nicht gekommen, wenn denen erzählt worden wäre, "unser Ziel ist der Klassenerhalt". Trivago tritt zum ersten Mal als Hauptsponsor auf, garantiert auch nicht um im Mittelmaß zu werben.

    Ich kann mich auch nicht erinnern jemals gehört zu haben: "Wir steigen auf", in dieser Saison ist es aufgrund der ausgeglichenen Rahmenbedingungen vermutlich einfacher als in den letzten Jahren, weil theoretisch kein "Zwangsaufsteiger" in der Liga steht. Sollten da im nächsten Jahr Köln Bremen Hamburg oder Freiburg runter kommen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

    Deshalb kann ich - auch wegen der aktuellen Verpflichtungen - sehr gut verstehen, wenn es heißt " Wir wollen in dieser Saison aufsteigen."
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  6. hornsby

    hornsby unserVfL.de User

    Dennoch habe ich das Gefühl, das für die Fans ein Verbleib in der 2.Liga einem Abstieg in die Oberliga gleichkommt. Anscheinend muss der VfL drei von vier Gegner mit Champagnerfussball 4:0 aus dem Stadion schiessen. Und überhaupt, das 12 andere Vereine angesichts der fehlenden Giganten auch aufsteigen wollen? Geschenkt, wir sind ja der VfL, 13. in der ewigen Buli-Tabelle. Wenn wir nicht oben mitspielen muss ja einer Schuld sein. Wahlweise AR, CH, Trainer soundso, Neuzugang Nr 1, 2 oder 3, Busfahrer, Ausgliederung, Eventpublikum, Ticketservice..... Und wahlweise können wir ja alle 6 Monate die Leute austauschen. Hier ist das Glas nie halbvoll, sonder immer völlig leer!
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  7. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Wahre Worte gelassen ausgesprochen, honrsby :k015:
  8. Jannek

    Jannek unserVfL.de User

    Gute Rede! Zumal es ja nicht nur darum geht aufzusteigen. Man will/müsste sich auch noch in der ersten Liga halten und das ist ne ganz andere Nummer. Eigentlich geht es mir darum auch schon lange nicht mehr um den Aufstieg an sich, sondern um ne anständige Bilanz an schönen Spielen und Siegen, wahrlich Ziel genug, wie sich jede Saison von Neuem zeigt.
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  9. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Am Ende wollen wir alle das gleiche, nämlich einen schönen und erfogreich spielenden VfL. Wenn das so einfach wäre, gäbe es nicht nur in Deutschland ausschliesslich Spitzenteams.

    Wir begleiten und kommentieren dabei die Aktionen des VfL, dieses ungeachtet aller Widrigkeiten zu erreichen. Auch mir ist gelegentlich die Reaktion auf Misserfolge überzogen. Deshalb haben wir es hier aber nicht nur mit Misantropen sondern eher mit Enttäuschung zu tun.

    Denn im Ziel scheinen wir uns alle einig zu sein. Wie die Beispiele Augsburg und Mainz zeigen, auch nicht völlig unmöglich.
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2017
  10. panther

    panther Fanclub-Mitglied

    Ich kann mich hier nicht jeder Meinung anschließen. Wir waren über Jahre zwar die " graue Maus", aber unabsteigbar. ( bekanntlich nicht umsonst so im ganzen Land genannt). Dann haben wir uns in den Topf der " Fahrstuhlmannschaften" eingegliedert, ergänzend nach dem Motto: wir steigen auf, wir steigen ab und zwischendurch UEFA-CUP. Nun sind wir seid geraumer Zeit die " Unaufsteigbaren" und zwar mit den unterschiedlichsten Argumenten.

    Ich persönlich bin gerade bezogen auf unsere Historie nicht damit zufrieden. Ich möchte diesen Verein wieder im Konzert der Großen sehen, Derbys zwischen Dortmund du Schalke miterleben und mal eben am Ruhrgebietsmeister kratzen.

    Sich mit dem IST" zufrieden geben hat doch in den letzten Jahren dazu geführt, dass uns ganz viele andere Vereine überholt haben. Wollen wir das ? Zufrieden mit Platz 12, in Ekstase geraten, wenn es einstellig wird und plötzlich in Panik daherkommen, wenn Platz 14 Richtung 15 ansteht.

    Dieser Verein muß meiner Erachtens sehr wohl das klare Ziel haben, in die 1. Liga zurück zu kehren. Wir sind viel zu lange im Niemandsland des Fussballs gewesen.
  11. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Nichts lieber als das, panther. Ich denke auch da sind wir uns alle einig, allerdings rechtfertigt das, aus meiner Sicht, nicht die Anspruchshaltung vieler Fans, und schonmal gar nicht diese ewigen Rufe nach einem "Neuanfang".

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  12. Werne-Ost

    Werne-Ost unserVfL.de User

    Erfolg hat 3 Buchstaben: T-U-N

    Und Verbeek hat es damals schon ganz treffend ausgedrückt. Man muss endlich aufhören sich permanent in die Opferrolle zu stellen und auf dies, das und jenes zu verweisen, wenn etwas nicht geht.

    Wir haben gar nicht die erforderliche Mentalität für den Aufstieg. Überspitzt formuliert sind wir Bochumer doch schon glücklich und zufrieden, wenn wir überhaupt mal mitspielen dürfen. Wie früher das dicke Kind in der Schule, der zwar mitspielen darf, aber immer als letztes gewählt wird und am Ende auch noch ins Tor muss.

    Mentalität ist der Grund wieso uns einige Mannschaften teilweise tabellarisch überholen, oder zumindest im selbem Atemzug genannt werden. Und ich bin mir sicher, dass man in Sandhausen oder Aue gerne unsere Rahmenbedingungen hätte.

    Erfolg beginnt im Kopf! Davon sind unsere handelnden Personen meilenweit entfernt!
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  13. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Das kann ich weder bei Villis moch CH oder Engelbracht erkennen. Auch JR jammert nicht rum und präsentiert Lösungen. Das Problem sitzt allein in den Köpfen der Spieler.
  14. hornsby

    hornsby unserVfL.de User

    @Werne-Ost: Ja sicher, Groß denken muss ja nicht verkehrt sein. Wie schon gesagt, mit propagiertem Mittelfeld kannst du keine guten Spieler oder willige Sponsoren an Land ziehen. Und ich meine wie Scheffkoch das die Führungsriege sehr wohl offensiv an die Sache rangeht.
    Aber als Fan soll man auch die Realitäten im Blick haben. Und die besagen nun mal das wir hier nicht mal so im Vorbeigehen aufsteigen. Das schraubt doch das Frustpotenzial in astronomische Höhen! Ich für meinen Teil kann mich noch tierisch Freuen wenn der VfL auf Platz 11 nach grottigem Kick in der 90. 2:1 gewinnt. Aber jeder soll natürlich sein Fan-Sein ausleben wie er will. Und wenn Dauerfrust schieben seit 7 Jahren dazu gehört, bitte sehr.
    Ich will auch Derbys in der 1.Liga, aber solange kein Scheich mit Öl-Dollars mir das garantieren kann lebe ich im hier und jetzt.
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  15. Jannek

    Jannek unserVfL.de User

    Vielleicht bin ich zu pessimistisch, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das in der ersten Liga funktionieren soll. Was den Aufstieg angeht, gebe ich Panther und Werne-Ost recht, ist mit der richtigen Einstellung und unter Aufbietung aller Kräfte machbar.
    Aber die Krux ist doch die Diskrepanz in der ersten Liga, zumal Leistungsträger eines vermeintlichen Aufstieges schwer zu halten wären. Es ist doch so, dass alle Vereine mit vergleichbaren Verhältnissen spätestens nach zwei Saisons wieder absteigen. Es ist das verdammte Geld, dass diese Mechanik aufrecht erhält.
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  16. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Mann sieht doch immer wieder was passiert wen von den Verantwortlichen nur das Wort " Aufstieg " in den Mund genommen wird. Ich gehe davon aus, dass sehr wohl alle Verantwortlichen die erste Liga als Ziel vor Augen haben und auch alles dafür tun dieses Ziel zu erreichen.

    Man sieht doch aktuell bei Union Berlin los ist, seit der Aufstieg ins Programm aufgenommen wurde.

    Die Rahmenbedingungen beim VfL stimmen, es gibt aber zu viele Faktoren die nicht oder kaum beeinflussbar sind. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen sind noch am ehesten planbar. Dass was auf dem Rasen passiert ist häufig ein Glücksspiel.
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  17. nimra68

    nimra68 unserVfL.de User

    man sollte vielleicht noch bedenken dass es zu den seligen 70er,80er,90er-Jahre Vereine wie Hoffenheim und RB Leipzig noch gar nicht gab und beispielsweise Wolfsburg relativ bescheiden gesponsert wurde....das sind immerhin 3 Vereine die aus der Bel Etage so leicht nicht mehr zu verdrängen sind...und diese Plätze waren eben früher von den klassischen Fahrstuhlmannschaften (von denen ich neben unserem Vfl allein in der 2.Liga weitere nennen könnte) besetzt.....neben Berts Union könnte man Pauli,Lautern,Nürnberg,Düsseldorf dazuzählen...also wir sind mit unseren Ansprüchen und den daraus resultierenden Problemchen weissgott nicht alleine.
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  18. nimra68

    nimra68 unserVfL.de User

    sorry...Union ist natürlich keine Fahrstuhlmannschaft;zwincker;
  19. Hubert Bruns

    Hubert Bruns Guest

    Die Tabelle ist durch die anderen Spiele naturgemäß schief und es ist auch wirklich eng, aber dennoch fällt mir auf, dass wir 6 Punkte gegen die sieben Mannschaften hinter uns geholt haben, aber 17 gegen die zehn vor uns. Diesen Schnitt gegen das untere Drittel und wir ständen in mehrfacher Hinsicht besser da. Ist das Zufall oder auch ein Mentalitätsproblem?
    Auf jeden Fall zeigt die Tabelle, dass das eine seltsame Saison ist, nicht nur bei uns. Und man sollte zusehen, dass der Abstand zu den letzten drei Plätzen möglichst schnell größer wird, auch wenn der Abstiegskampf mehr Zuschauereinnahmen bringt.
    Zu guter Letzt: Hinterher ist man immer schlauer und wahrscheinlich wurde man auch von den Ereignissen getrieben, aber für die Zukunft wünsche ich mir bei den strategischen Entscheidungen wieder etwas solideres Vorgehen. Der Zeitpunkt der Entlassung Verbeeks, die Einstellung des relativ unerfahrenen Atalan, den dann durch große (Ziel Aufstieg) und kleine (Punktelieferant) Dinge noch zusätzlich unter Druck setzen, jede einzelne dieser Handlungen war schon mit einem gewissen Risiko behaftet. Da wundert es in der Summe nicht mehr so sehr, dass das kein gutes Ende gefunden hat. Zumindest mit dem Zeitpunkt der Festeinstellung von Jens Rasiejewski wandelte man erneut auf unsicheren Pfaden; Regensburg hat glücklicherweise geklappt, die Fortsetzung heute hoffentlich auch!
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Dezember 2017

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