U19 kommt souverän aus der Winterpause

Dieses Thema im Forum "VfL - TALENTWERK" wurde erstellt von Herr Bert, 11. Februar 2019.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg über Nachbar Rot-Weiss Essen ist die U19 des VfL Bochum 1848 mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde der A-Junioren Bundesliga West gestartet und zeigte dabei im Dauerregen an der Hiltroper Straße eine überaus reife Leistung. Auch Coach Dimitrios Grammozis war daher im Nachgang mit der Darbietung einverstanden, zudem garnierte Neuzugang Xavier Bwangombo sein Startelfdebüt gleich mit einem Treffer. Noch ein Bonus: Der Rückstand nach oben konnte verkürzt werden.

    Grammozis: „Immer schwer, wieder reinzukommen“

    Das erste Spiel nach Sommer- oder, wie im jetzigen Fall, Winterpause ist immer etwas Besonderes. Gerade, wenn auch noch ein Derby ansteht. Doch die Mannschaft von Dimitrios Grammozis meisterte die erste Prüfung des Jahres am 16. Spieltag der A-Junioren Bundesliga West überaus souverän und legte dafür früh den Grundstein – bereits nach fünf Minuten eroberte Phillip Aboagye, der für Moritz Römling links verteidigte und im späteren Verlauf angeschlagen ausgewechselt werden musste, den Ball und setzte Ömer Uzun ein, der sich die linke Flanke entlang tankte und das Auge für den in der Mitte lauernden Okan Yilmaz hatte – dieser wiederum vollendete den präzise servierten Ball technisch anspruchsvoll und äußerst sehenswert mit der Hacke zum 1:0 (5.). „Das erste Spiel ist immer schwer, um wieder reinzukommen, daher haben die Jungs das sehr gut gemacht. Damit bin ich zufrieden“, ließ der Coach wissen.

    Das Führungstor gab natürlich zusätzliche Sicherheit und Grammozis Mannen behielten das Geschehen im kompletten Verlauf im Griff. Nachdem zuvor noch eine gute Ansätze nicht Treffer umgemünzt werden konnte, legte der VfL aber noch vor der Pause nach: Diesmal leitete Yilmaz mit einem Kontakt toll weiter auf Michael Martin. Der suchte in der Mitte Goalgetter Uzun, fand über Umwege jedoch Neuzugang Xavier Bwangombo, dem der Ball vor die Füße fiel und der es daher nicht schwer hatte, aus kurzer Distanz sein erstes Tor in Blau und Weiß zu markieren (39.). Auch für ihn hatte Grammozis ein paar lobende Worte übrig: „Klar, die Umstellung geht nicht von heute auf morgen, er hat unsere Philosophier aber sehr schnell verinnerlicht und es heute auch direkt gezeigt.“

    Nach der Pause behielt der VfL die Zügel in der Hand und legte auch rasch die Entscheidung einer einseitigen Partie nach. Gentrit Limani hatte auf links Zeit und Platz zum Flanken, seine länger und länger werdende Hereingabe fand den am zweiten Pfosten lauernden Martin, der volley abzog und die Kugel unhaltbar in die linke untere Ecke schweißte (52.) – Game over. Spätestens als die Gäste sich dann noch durch eine Notbremse (66., Foul an Yilmaz) selbst dezimierten, waren sie nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Die Partie war in jedem Fall entschieden. Anders als im Hinspiel wurden die Bochumer jedoch nicht allzu nachlässig und brachten das Ergebnis locker über die Zeit. Doch Perfektionist Grammozis hätte sich noch ein wenig mehr Engagement gewünscht: „Nach der Roten Karte wäre es schön gewesen, wenn die Jungs nochmal nachgelegt und mehr Tore geschossen hätten, aber das war schon sehr ordentlich heute.“

    Da sowohl der 1. FC Köln (2:2 in Oberhausen) als auch der FC Schalke 04 (1:1 gegen Mönchengladbach) auf Rang zwei und drei in ihren Partien Punkte liegen ließen, konnte der VfL den Rückstand auf sechs bzw. vier Zähler verkürzen und hat noch das Nachholspiel gegen den SC Paderborn 07 in der Hinterhand. „Ich habe es oft genug betont. Wir wollen auf uns schauen, so viel wie möglich punkten und dann wird am Ende abgerechnet. Wichtiger ist, dass die Mannschaft das, was sie spielen will, auf den Rasen bringt. Das heißt aktiv und bestimmend spielen, dann kommen die Punkte auch von ganz allein“, will der Trainer sich davon nicht beeinflussen lassen. Weiter geht es am kommenden Wochenende mit dem 17. Spieltag und einem Gastspiel gegen beim SV Rödinghausen (So. 11 Uhr).
    Charly Böttcher gefällt das.

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