Spieltach 06./07.10

Dieses Thema im Forum "VfL - TALENTWERK" wurde erstellt von Herr Bert, 4. Oktober 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

  2. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    U19 scheitert am VfL Wolfsburg

    Es sollte nicht sein. Trotz einer starken zweiten Halbzeit unterliegt die U19 des VfL Bochum im DFB-Pokal der Junioren dem Nachwuchs des VfL Wolfsburg mit 0:1 und scheidet somit im Achtelfinale aus. Die Wölfe gingen in der Anfangsphase in Front, trotz einiger Gelegenheiten kam die Mannschaft von Dimitrios Grammozis jedoch nicht mehr zum Ausgleich.

    Grammozis: „Das Spiel brauchen wir nicht zu verlieren“

    Die Partie um den Einzug in die Runde der letzten Acht brauchte an der Hiltroper Straße keine lange Anlaufzeit. Schon nach wenigen Zeigerumdrehungen hatten die Gäste aus der Autostadt die erste dicke Gelegenheit nach einem Freistoß, ein VfL-Abwehrbein lenkte das Leder aber noch drüber. Kurz darauf war es Jan Wellers, der im Rückraum bedient wurde und den Wölfe-Keeper zu einer ersten Parade zwang. Im Gegenzug an die daraus resultierende Ecke ging es dann zu leicht über die linke Bochumer Abwehrseite, die Flanke in die Mitte drückte ein Gästeakteur per Kopf in die Maschen (7.). „Vor der Pause waren wir etwas verhalten und zu passiv, da hätten wir uns noch mehr zutrauen müssen. Nach der Halbzeit haben wir gesehen, wie es gehen kann“, resümierte Grammozis, der ohne die Startelf-Kandidaten Furkan Sagman (Sperre), Moritz Römling und Okan Yailmaz (beide verletzt) auskommen musste. Bis auf eine weitere gute Chance der Wolfsburger passierte bis zum Seitenwechsel in den Strafräumen wenig.

    In Abschnitt Nummer zwei übernahm dann der VfL zunehmend die Spielkontrolle und kam seinerseits zu Abschlusschancen. Armel Bella Kotchap war gleich zweimal nach Standards von Gentrit Limani zur Stelle, zielte zunächst jedoch wuchtig auf den Torhüter, im zweiten Anlauf dann knapp rechts vorbei. Der eingewechselte Dzenan Mucic hatte seine beste Aktion gute 20 Minuten vor dem Ende, zielte aber knapp am langen Eck vorbei. Die einzige wirklich gute Chance der Wölfe vereitelte Paul Grave direkt im Anschluss glänzend im Eins-gegen-Eins. Die Zeit rannte den Blau-Weißen davon, Limani versuchte sich noch doppelt, konnte den Bann aber genauso wenig wie Kotchap, der in der letzten Aktion des Spiels per Kopf nach Freistoß nur den Querbalken traf. Vor dem Freistoß wurde es hektisch und hitzig, Maxwell Gyamfi sah nach einem Schubser gegen den Schlussmann noch den roten Karton.

    Grammozis war enttäuscht ob des letztlich vermeidbaren Ausscheidens: „Es ist bitter, wenn dann auch das letzte Ding nicht reingeht. In der zweiten Hälfte war eine klare Leistungssteigerung zu sehen, das Spiel brauchen wir nicht zu verlieren. Machen wir den Ausgleich, denke ich sogar, dass das Spiel ganz kippt, denn die Jungs waren richtig gut drin. Wichtig ist, dass wir nun aus diesen Spielen wie diesem oder gegen Dortmund lernen. Die hätten beide auch in die andere Richtung gehen können, es lag an Kleinigkeiten und auch Spielglück. Wir müssen uns vor Niemandem verstecken.“
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Tumulte und Platzverweis bei Pokal-Aus der U19

    Die U19 des VfL Bochum ist im DFB-Pokal in der zweiten Runde an Wolfsburg gescheitert. Es gab aber in der 90. Minute Meinungsverschiedenheiten.

    Ein Fan der U19-Auswahl des VfL Bochum stapfte nach 90 Minuten wutentbrannt auf Thomas Reis, Trainer des VfL Wolfsburg, zu und raunte ihn an: „Euer Torwart ist eine Frechheit - das ist pure Arroganz.“ Reis erwiderte: „Geh mir nicht auf die Nerven und geh nach Hause.“ Frust, Wut und Fassungslosigkeit - die Emotionen der Spieler und Fans des VfL Bochum nach dem Abpfiff. In der letzten Spielminute kassierte Innenverteidiger Maxwell Gyamfi kurz vor einer eigenen Ecke nach einer Rangelei mit VfL-Torwart Lino Kasten die Rote Karte. Danach köpfte Armel Bella Kotchap den Ball nur an die Latte. Der Verantwortliche für das Pokal-Aus war schnell gefunden: Schiedsrichter Nico Fuchs. Die strittige Szene: Die Rote Karte für Gyamfi.

    Die Begründung während der Partie für den Platzverweis laut Gymafi und VfL Fans: Der VfL-Verteidiger sei in hohem Tempo und mit ausgetreckten Armen in den VfL-Keeper gerannt. Die Hoffnung der Bochumer U19 ist, dass Maxwell Gyamfi lediglich im DFB-Pokal und nicht in der Liga gesperrt wird.

    Quelle und mehr: WAZ.de
  4. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Die latent vorhandene Tendenz zur negativen und auf Klicks ausgerichtete Berichterstattung der Funke -Gruppe, nimmt für mich immer groteskere Züge an. Es scheinen nur noch Praktikanten am Werk zu sein.
  5. aniger60

    aniger60 Moderatorin

    U17 verspielt Führung, U16 und U15 holen Siege


    Bochum, 08.10.2018

    Drei Spiele, sieben Punkte. Die Nachwuchsmannschaften des VfL Bochum 1848 können mit der Ausbeute vom Wochenende zufrieden sein. Lediglich die U17 von David Siebers ließ gegen den MSV Duisburg trotz 2:0-Führung zwei Punkte liegen, Slawo Freier konnte sich mit seiner U16 hingegen über einen späten 1:0-Erfolg beim FC Iserlohn freuen. Auch die U15 holte die volle Punktzahl, Simon Schuchert und seine Elf besiegten die Zebras auswärts mit 2:1.

    Siebers: „Ein sehr unnötiger Punktverlust“
    Zweite Punkteteilung in Folge für die VfL-U17 in der B-Junioren Bundesliga West. Gegen den MSV Duisburg mussten sich David Siebers und seine Elf mit einem 2:2 begnügen, nachdem die Blau-Weißen bereits mit 2:0 gegen den MSV führten und mehrfach die Chance auf das dritte und dann wohl vorentscheidende Tor ausließen. Hinzu kam Leichtfertigkeit in der Arbeit gegen den Ball, was Coach Siebers ärgerte: „Wir hatten genügend Chancen und auch im Aufbau sah es gut aus, die Ausbeute war nicht optimal. Es fehlte jedoch die Kompaktheit, die uns zuletzt ausgezeichnet hat, da waren wir etwas schläfrig. Die Bereitschaft, die Sprints auch nach hinten zu machen, war nicht da. Das werden wir knallhart analysieren.“

    Zur Pause sah alles nach einem souveränen Erfolg aus, auch wenn auch die Zebras mit einem frühen Pfostentreffer Gefahr ausstrahlten. Luis Hartwig und Taraba Kagnassim schossen aber den VfL in Front (13., 31.), Tolga Özdemir vergab das mögliche 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen, vorhanden, blieben jedoch ungenutzt. So kamen die Gäste durch einen fragwürdigen Strafstoß zurück ins Spiel (59.) und hatten fortan Oberwasser. Nur acht Minuten später fiel dann auch der Ausgleichstreffer (67.). „Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns nach dem Anschluss energischer wehren. Leider sind wir erst danach wieder aufgewacht und haben auf Sieg gespielt. Auch hier waren die Chancen, doch noch zu gewinnen, da. Daher ist es ein sehr unnötiger Punktverlust. Die Jungs waren enttäuscht, wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir bisher vieles auch gut gemacht haben. Dennoch müssen wir noch an Stellschrauben drehen und unseren Weg weitergehen“, gab Siebers zu Protokoll. Seine Truppe verbleibt auf dem vierten Rang und reist nach der Länderspielpause zu Fortuna Düsseldorf.

    Freier: „Das Positive sind die drei Punkte“
    Immer besser in Schwung kommen Slawo Freier und die U16 in der Westfalenliga. Nach dem enttäuschenden Auftakt mit Pleite gegen Hombruch folgte nun beim schweren Gang zum FC Iserlohn der dritte Dreier bei einem Remis aus den vergangenen vier Spielen. 1:0 hieß es am Ende durch ein spätes Tor von Atakan Uzunbas, der VfL liegt dadurch punktgleich mit der U16 von Borussia Dortmund (die besiegt wurde) auf dem zweiten Rang. „Das Positive sind die drei Punkte und die weiße Weste. Die Bereitschaft war zwar da und der Einsatz stimmte wieder, es bleibt aber ein fader Beigeschmack. Wir haben zwar die Punkte, ich erwarte aber mehr im Spiel nach vorn. In Sachen Spielfreude und Ballzirkulation müssen wir weiter hart arbeiten“, war Coach Freier trotz des nächsten Erfolgs nicht wirklich zufrieden.

    Seine Elf hatte mit der durchaus aggressiven Gangart der Gastgeber seine Schwierigkeiten, agierte ungenau, statisch und fehlerbehaftet. Defensiv stimmte es aber, sodass eine späte Einzelaktion von Joker Uzunbas, der zudem eine Rote Karte und viele Freistöße provozierte, letztlich zum Sieg reichen sollte (73.). „Er war ein belebendes Element nach seiner Einwechslung und war an fast allen Szenen beteiligt. Dennoch war der Sieg eher glücklich für uns“, bilanzierte Freier, der mit der Einwechslung ein glückliches Händchen bewies. Am kommenden Sonntag geht es gegen den VfB Waltrop weiter.

    Schuchert: „Die prompte Antwort war sehr wichtig“
    Zurück auf den Erfolgsweg wollte die U15 am 5. Spieltag der C-Junioren Regionalliga West beim MSV Duisburg. Nach nur einem Punkt aus den Spitzenspielen gegen Dortmund und Leverkusen setzte die Elf von Simon Schuchert dieses Vorhaben beim 2:1-Sieg über die Zebras um, machte sich das Leben dabei jedoch selbst unnötig schwer. „Wir haben uns Duisburg gerade zurechtgelegt und hatten eine dominante Phase, da kassieren wir durch eine Fahrlässigkeit den Rückstand“, monierte der Coach, der kurz darauf von seinen Jungs besänftigt wurde. Aaron Addo köpfte nur vier Minuten nach dem 0:1 am langen Pfosten nach einer von Nick Kudinov verlängerten Ecke Tunahan Yardimcis ein (32.). Schuchert: „Die prompte Antwort war sehr wichtig, sonst hätte es sehr schwer werden können.“

    Nach dem Seitenwechsel drehte seine Elf dann zunehmend auf, woran der Coach mit den Einwechslungen von Leon Tasov und Artur Golubytskij seinen Anteil hatte. Beide brachten frischen Schwung und waren maßgeblich am Siegtreffer beteiligt. Golubytskij servierte messerscharf für Tasov, der eingelaufen war und mit dem ersten Kontakt eiskalt vollstreckte (60.). „Es freut mich besonders für Artur, der immer Gas gegeben hat und sich mit einer tollen Leistung belohnt hat“, adelte Schuchert seinen Schützling. In einigen aussichtsreichen Situationen ließ der VfL die Entscheidung liegen, was sich letztlich nicht rächen sollte, da die Zebras zu harmlos daherkamen. Schucherts Fazit: „Da hatten wir mehr Gegenwehr erwartet, auch nach der Führung war kein Aufbäumen da. Wir haben es aber auch gut gemacht und hochverdient gewonnen. Diesen einen Konzentrationsfehler dürfen wir uns aber nicht erlauben, das wird nicht immer gut gehen. Jetzt heißt es: Mund abputzen und auf das nächste Spiel vorbereiten.“ Dieses wird am kommenden Samstag beim SC Paderborn stattfinden (15 Uhr).


    vfl-bochum.de

Diese Seite empfehlen