Saisonvorbereitung: Trainingslager in Bayern *Update* 18.07.2018

Dieses Thema im Forum "VfL - Kompakt" wurde erstellt von Herr Bert, 17. Mai 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Tannenhof_Sport_Spa-Weiler-Simmerberg_-_Weiler_im_Allgaeu-Aussenansicht-1-65451.jpg

    Die Saisonvorbereitung des VfL Bochum 1848 auf die Spielzeit 2018/19 nimmt konkrete Formen an. Im Mittelpunkt des Sommerfahrplans stehen sicherlich das Trainingslager, das im bayerischen Allgäu abgehalten wird, sowie die Saisoneröffnung, die traditionell mit einem Familien- und einem Spieltag am und im Vonovia Ruhrstadion lockt. Die Form des Spieltags ist jedoch neu, es wird ein Turnier geben. Gegner, Orte und Zeiten werden, wie auch bei den weiteren Testspielen, in den kommenden Wochen bekannt gegeben.


    Der Sommerfahrplan im Überblick:

    25.06.2018, 16:30 Uhr
    Trainingsauftakt

    Trainingsgelände am Vonovia Ruhrstadion

    27.06.2018 18:00 Uhr

    Testspiel
    DJK Adler Riemke - VfL Bochum 1848 0:17

    Bezirkssportanlage Feenstraße 7-9, 44807 Bochum

    30.06.2018 18:00 Uhr
    Spiel gegen den Fairplay-Pokalsieger Bochum
    SG Linden-Dahlhausen - VfL Bochum 1848 0:24
    Sportanlage Am Lewacker, Jugendheimstr. 3, 44879 Bochum-Linden

    04.07.2018 18: Uhr
    Testspiel
    VfL Bochum 1848 - FC Brünninghausen 2:2
    Sportplatz Zur Burkuhle, 44791 Bochum

    06.07. - 13.07.2018
    Trainingslager in Weiler im Allgäu

    Tannenhof Resort. Sport & Spa
    Lindenberger Str. 33, 88171 Weiler-Simmerberg

    09.07.2018 18:00 Uhr
    Testspiel
    FC Zürich - VfL Bochum 1848 0:3
    ABT Arena, Kieswerkstraße 10, 87471 Durach

    12.07.2018 17:00 Uhr
    Testspiel
    1.FC Kaiserslautern - VfL Bochum 1848 2:2
    Waldstadion, Stadionstr., 6800 Feldkirch/A


    18.07.2018 18:00 Uhr
    Testspiel
    Stoke City - VfL Bochum 1848 0:2
    OBI Arena, Bentlager Weg 40, 48431 Rheine


    21./22.07.2018
    Saisoneröffnung 2018/19 rund ums Vonovia Ruhrstadion

    Saisoneröffnungsturnier siehe #5

    25.07.2018
    Testspiel
    AS Monaco - VfL Bochum 1848
    SPORTCLUB Arena, Poststr., 33415 Verl

    28.07.2018 13:00 Uhr Ortszeit (14 Uhr MESZ)
    Testspiel
    FC Millwall - VfL Bochum
    Stadion The Den, Zampa Road, London

    04.08.2018 13:00 Uhr
    2. Bundesliga
    VfL - 1. FC Köln

    19.08.2018 15:30 Uhr
    1. Runde DFB-Pokal 2018/19
    SC Weiche Flensburg - VfL
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2018 um 20:06 Uhr
  2. panther

    panther Fanclub-Mitglied

    Im Tannenhof waren wir über Weihnachten. Tolles Haus, Bodensee nicht weit, ansonsten nicht viel los. Witzig ist, dass der Chef echter HSV-Fan ist und auch aus Hamburg kommt. Da kann man ja bereits 2-Ligathemen besprechen. Ich werde da mal auch bereits das Wochenende buchen.
    OKM und Herr Bert gefällt das.
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Fanclubshirt und Fanclubschal sind aber Pflicht :kopfball::a055:
  4. panther

    panther Fanclub-Mitglied

    ...von den Schals habe ich ja noch Vorrat ( weißt Du sicherlich und hoffentlich). Könnte dann ein paar an den Mann bringen, wenn sich jemand einbringt, natürlich.
  5. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    ...kannst Du gerne machen.
  6. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    HHC_Onlinebanner_1900x1058_Website-Artikel_NEU_E.jpg

    H-Hotels Cup im Vonovia Ruhrstadion

    Die H-Hotels Gruppe lädt gemeinsam mit Gastgeber VfL Bochum 1848 ein internationales Teilnehmerfeld zum H-Hotels Cup 2018 im Vonovia Ruhrstadion ein. Am Sonntag, 22. Juli 2018 treten mit Borussia Mönchengladbach, Premier-League-Aufsteiger Wolverhampton Wanderers FC und dem spanischen Europa-League-Teilnehmer Real Betis Balompié aus Sevilla drei Top-Clubs aus den stärksten Ligen Europas für das Blitzturnier beim VfL an.

    Mit dem H-Hotels Cup gestalten der VfL Bochum 1848 und die familiengeführte H-Hotels AG in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Sportagentur „onside sports GmbH“ im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des VfL Bochum 1848 das Highlight der Saisonvorbereitung. Das Fest rund ums Vonovia Ruhrstadion wird wie gewohnt zwei Tage dauern, aufgeteilt in den großen Familientag am Samstag, 21. Juli, sowie dem Spieltag am Sonntag, 22. Juli 2018.

    Der H-Hotels Cup startet um 14:00 Uhr und wird in zwei Halbfinalspielen sowie in den Spielen um Platz 3 und dem Finale ausgespielt. Die Spieldauer beträgt jeweils 45 Minuten pro Begegnung und wird bei Unentschieden direkt im Elfmeterschießen entschieden. Zwischen den Spielen ist jeweils eine 15-minütige Pause veranschlagt. Die Halbfinalbegegnungen werden in den nächsten Wochen ausgelost.

    Ticketinformationen

    Tickets sind ab sofort online unter www.h-hotels-cup.com erhältlich. Über einen Link zum Online-Ticketshop sind Tickets im Print@Home-Verfahren und als „Mobile Ticket“ buchbar. Ab sofort kann der VfL Bochum 1848 diesen Service für seine Fans gebührenfrei anbieten. Zudem können Tickets bereits jetzt bundesweit an allen CTS-Vorverkaufsstellen des Kooperationspartners Eventim gekauft werden. Der Verkaufsstart in den VfL-Fanshops und bei Bochum Marketing wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

    Ticketpreise:

    Stehplatz:
    10 EUR
    Sitzplatz Süd- und Westtribüne: 20 EUR
    Sitzplatz Kinder (bis 17 Jahre): 5 EUR
    Familienticket* (2 Erw. / 2 Kinder): 40 EUR
    Rollstuhlfahrer inkl. Begleitperson: 8 EUR
    * erhältlich nur im Online-Ticketshop nach Eingabe des Promotionscodes HHOTELSCUP-KQD122

    Folgende Stadionbereiche sind für die Fans der einzelnen Teams vorgesehen

    Stehplatz:

    N2-Q
    (VfL Bochum 1848), E1 (Borussia Mönchengladbach)
    Sitzplatz:
    A+B
    (VfL Bochum 1848), C+D (VfL Bochum 1848 | Real Betis Bal.)
    E2+F (Bor. Mönchengladbach), G+H1 (Wolverhampton Wanderers)
  7. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    So langsam geht es wieder los. Aufgalopp morgen um 16:30 Uhr. Wurde auch zeit.
  8. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Trainingsauftakt im Stadion, Testspiel gegen Riemke um 19 Uhr

    Am heutigen Montag geht´s wieder los, Cheftrainer Robin Dutt bittet seine Mannschaft zum ersten Training der Saison 2018/19. Da um 16:30 Uhr etliche VfL-Fans erwartet werden, hat sich die Mannschaftsführung kurzerhand entschlossen, die erste Einheit ins Vonovia Ruhrstadion zu verlegen.


    Nicht die einzige fanfreundliche Aktion dieser Tage: In Absprache mit dem Gastgeber DJK Adler Riemke wird der Anpfiff des ersten Testspiels der neuen Saison um eine Stunde nach hinten verlegt. Neue Anstoßzeit am Sportplatz an der Feenstraße ist am kommenden Mittwoch, 27. Juni, um 19 Uhr. „So haben alle Fußballfans die Chance, das entscheidende Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea zu sehen, um sich anschließend in Ruhe und hoffentlich bei bester Laune dem VfL-Spiel zu widmen“, begründet VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz die Maßnahme. „Ich denke, dass dieses Entgegenkommen ganz im Sinne des Gastgebers ist, schließlich feiert unser Nachbar DJK Adler Riemke sein 95-jähriges Vereinsjubiläum.“
    OKM gefällt das.
  9. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    VfL gewinnt ersten Test gegen Adler Riemke deutlich

    Der VfL Bochum 1848 hat das erste Testspiel der am Montag gestarteten Sommervorbereitung für die kommende Zweitliga-Saison 2018/19 gegen die DJK Adler Riemke standesgemäß gewonnen. Gegen den Bochumer Bezirksligisten feierte die Mannschaft von Cheftrainer Robin Dutt ein Schützenfest, am Ende siegten die Jungs von der Castroper Straße mit 17:0. Dabei bot der VfL in beiden Halbzeiten zwei komplett unterschiedliche Teams auf, um allen fitten Spielern auf einem gut gepflegten Rasen die erste Spielpraxis zu gönnen.

    Die erste Chance des Spiels, das zum 95. Vereinsjubiläum der DJK Adler Riemke ausgetragen wurde, verzeichnete VfL-Youngster Görkem Saglam nach drei Minuten, doch sein Distanzschuss ging noch über das Tor. Auch Tesche scheiterte nach neun Minuten aus der Distanz, die anschließende Ecke verwertete Abwehrmann Patrick Fabian dann aber per Kopf zum 1:0 (10.). Nur zwei Minuten später war es Baris Ekincier, der aus der eigenen U19 zu den Profis aufgerückt war, der über die rechte Seite bis zur Grundlinie vorrücken und in der Mitte Johannes Wurtz bedienen konnte, der zum 2:0 traf. Das gleiche Schema auf der linken Seite führte nach 18 Minuten zum dritten VfL-Treffer, dieses Mal bediente Rückkehrer Timo Perthel den in die Mitte gerückten Tom Weilandt. Perthel war es auch, der fünf Zeigerumdrehungen später Vitaly Janelt in Szene setzte, der ebenfalls aus kurzer Distanz zum 4:0 traf (23.).

    Wieder nur zwei Minuten später gelang Ekincier sein erster Treffer für die VfL-Profis, nachdem Wurtz den ehemaligen U19-Spieler des VfL per Pass in die Schnittstelle bedient hatte. Rund zehn Minuten lang gönnte die Dutt-Elf dem Bezirksligisten danach eine Verschnaufpause, ehe Saglam in der 34. Minute per Distanzschuss auf 6:0 stellte. 120 Sekunden später war wieder Ekincier der Torschütze, nachdem er einen Pass in die Schnittstelle aus spitzem Winkel ins kurze Eck verwertete. Tom Weilandt per Schuss ins rechte Eck (37.) sowie Saglam mit seinem zweiten Treffer aus der Distanz (41.) sorgten dann für den 9:0-Pausenstand.

    Im zweiten Durchgang hütete Florian Kraft dann für Manuel Riemann, der ohne Beschäftigung geblieben war, das Bochumer Tor. Die Neuzugänge Milos Pantovic auf dem rechten Flügel sowie Sebastian Maier im zentralen offensiven Mittelfeld durften die ersten Minuten im VfL-Trikot sammeln. Besonders Pantovic fügte sich gleich hervorragend in die Mannschaft ein, denn nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff bediente der vom FC Bayern gekommene Offensivmann Sidney Sam per Steckpass, sodass dieser zum 10:0 einschieben konnte (47.). Acht Minuten später gelang Innenverteidiger Simon Lorenz der elfte Treffer, nach einem kurzen Eckball hatte Tom Baack ihn per flacher Hereingabe bedient. Lukas Hinterseer machte dann in Minute 65 das Dutzend voll: Erst war Maier aus kurzer Distanz am DJK-Keeper gescheitert, den zweiten Ball köpfte der Österreicher dann erst gegen den Pfosten, ehe er den zweiten Abpraller verwertete. Seinen Einstandstreffer markierte nur drei Minuten darauf Maier – und wie, denn der Neuzugang von Hannover 96 schweißte den Ball aus rund 20 Metern in den linken oberen Winkel. Ein Eigentor (77.) besiegelte das 15:0, ehe Hinterseer nach schöner Vorlage von Pantovic seinen zweiten Treffer markierte (82.). Den Schlusspunkt setzte Pantovic dann in Eigenregie, wenige Sekunden vor dem Abpfiff erzielte der Neuzugang den 17:0-Endstand.

    VfL 1. Halbzeit: Riemann – Gyamerah, Fabian, Leitsch, Perthel – Tesche, Janelt – Ekincier, Saglam, Weilandt - Wurtz

    VfL 2. Halbzeit: Kraft – Celozzi, Hoogland, Lorenz, Soares – Baack, Losilla – Sam – Maier, Pantovic - Hinterseer

    Tore:
    1:0 Fabian (10.), 2:0 Wurtz (12.), 3:0 Weilandt (18.), 4:0 Janelt (23.), 5:0 Ekincier (25.), 6:0 Saglam (34.), 7:0 Ekincier (36.), 8:0 Weilandt (37.), 9:0 Saglam (41.), 10:0 Sam (47.), 11:0 Lorenz (55.), 12:0 Hinterseer (65.), 13:0 Maier (68.), 14:0 Maier (75.), 15:0 Eigentor (77.), 16:0 Hinterseer (82.), 17:0 Pantovic (89.)
  10. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

  11. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    VfL siegt 24:0 gegen Bochums Fairplay-Pokalsieger

    Der VfL hat auch sein zweites Testspiel der Saison 2018/19 deutlich gewonnen. Mit 24:0 siegte der Zweitligist gegen den B-Kreisligisten SG Linden-Dahlhausen, die zuvor als fairste Mannschaft des Fußballkreises Bochum den Fairplay-Pokal, gestiftet von der Sparkasse Bochum, in Empfang nehmen durfte. Bereits zur Pause führte die Mannschaft von Cheftrainer Robin Dutt mit 8:0, treffsicherster Schütze des ersten Durchgangs war Tom Weilandt mit fünf Toren. Im zweiten Abschnitt wurde er von Johannes Wurtz noch übertroffen, der insgesamt achtmal netzte.

    1.500 Zuschauer säumten den Sportplatz „Am Lewacker“ in Bochum-Linden, bei bestem Fußballwetter. Der VfL in der ersten Halbzeit mit dem Rückkehrer Thomas Eisfeld, der die erste Partie gegen Adler Riemke aufgrund einer kleineren Verletzung noch verpasst hatte. Sichtlich wohl fühlte sich jedoch ein anderer Rückkehrer, nämlich Tom Weilandt, bekanntlich in der vergangenen Saison an den Zweitliga-Konkurrenten Holsten Kiel ausgeliehen. „Hille“ eröffnete den Torreigen nach sieben Minuten mit dem 1:0, aus kurzer Distanz im Anschluss an eine Ecke.

    Es dauerte in der Folge, bis Treffer Nummer zwei fiel. Die Gastgeber bekamen dennoch Dauerdruck, Manuel Riemanns einzige Beschäftigung im ersten Durchgang war, lang geschlagene Bälle zu erlaufen und an die Mitspieler weiter zu verteilen. Das zweite Tor war dem Goalgetter vorbehalten, Lukas Hinterseer verwandelte einen an ihm verursachten Elfmeter (22.). VfL-Neuzugang Sebastian Maier lieferte die Vorarbeit zum 3:0, wieder war Weilandt der Torschütze (24.). Im Zweiminutentakt ging´s weiter, auch beim Torschützen wenig Veränderung: Weilandt, 4:0, 26. Minute. Nachdem Weilandt auch noch das fünfte und Hinterseer in bester Torjägermanier (einfach den Fuß reingehalten) das sechste Tor erzielt hatten, folgte der schönste Treffer der ersten Halbzeit: Danilo Soares bat zum Tanz in des Gegners Strafraum, ein Wackler hier, ein Sohlenstreichler dort , und schon stand es 7:0 (42.). Tom Weilandt machte mit seinem fünften Tor in Durchgang eins den Deckel drauf (44.). Auf Linden-Dahlhausens Seite „Man of the match“ war bis dahin Torwart Sebastian Schmidt, der mit einigen Paraden ein höheres Resultat verhinderte.

    Sein Bruder Oliver stand im zweiten Abschnitt zwischen den Pfosten. Großartig auszeichnen konnte er sich zunächst nicht, binnen 60 Sekunden nach Wiederanpfiff schraubte Johannes Wurtz den Spielstand in den zweistelligen Bereich (46., 47.). Der „Wurtzer“ war auch künftig on fire, satte acht Tore standen am Ende für ihn zu Buche – Toptorschütze des Tages. Der VfL hielt das Tempo hoch, Robin Dutt hatte zur Pause komplett gewechselt. Der Amateurligist konnte nicht auf ein derartiges Wechselkontingent zurückgreifen, in der Folge erlahmten die Kräfte zusehends, sodass die SG überhaupt nur zweimal in den zweiten 45 Minuten die Mittellinie überqueren konnte.

    Die Blau-Weißen hingegen trotzen der Trainingsbelastung und fuhren Angriff auf Angriff auf den Kasten der SG Li-Da. Außer Wurtz tat sich Sidney Sam als Torschütze hervor, dreimal netzte unsere Nummer 13 ein. Auch Neuzugang Milos Pantovic traf doppelt, zudem trugen sich Anthony Losilla, Görkem Sagalm und Simon Lorenz in die Torschützenliste ein. 24 Buden waren es am Ende, doch die schönste fiel nicht: Sidney Sam lupfte einen Pass an und legte ihn sich so zu einem Fallrückzieher aus 16 m vor, der allerdings nur an die Latte klatschte (67.).

    Cheftrainer Robin Dutt lobte nicht nur den Einsatz und die Torausbeute seines Teams, sondern die Bemühungen der Gastgeber: „Die SG Linden-Dahlhausen hat tolle Rahmenbedingungen geschaffen, auch hier war der Platz in einwandfreiem Zustand. Und, das war für mich das wichtigste: Sie sind ihrem Ruf als fairste Mannschaft nachgekommen, die Partie verlief absolut sauber und vorbildlich.“

    VfL 1. HZ: Riemann – Baack, Hoogland, Leitsch, Soares – Tesche, Maier, Eisfeld – Ekincier, Weilandt, Hinterseer

    VfL 2. HZ:
    Kraft – Gyamerah, Fabian, Lorenz, Perthel – Janelt, Losilla, Saglam – Sam, Pantovic, Wurtz

    Tore:
    0:1, 0:3, 0:4, 0:5, 0:8 Weilandt (7., 24., 26., 34., 44.) 0:2, 0:6 Hinterseer (22. (11m), 38.), 0:7 Soares (42.), 0:9, 0:10, 0:11, 0:12, 0:15, 0:17, 0:19, 0:20 Wurtz (46., 47., 51., 57., 69., 75., 79., 82.), 0:13, 0:23, 0:24 Sam (58., 87., 89.) 0:14 Losilla, 0:16, 0:22 Pantovic (73., 86.), 0:18 Saglam (77.), 0:21 Lorenz (84.)

    Zuschauer:
    1.500
  12. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Trainingslager-Testspiel gegen FCK verlegt

    Kleine Planänderung: Das Testspiel im Rahmen des Trainingslagers, das der VfL Bochum 1848 und der 1. FC Kaiserslautern vereinbart haben, wird zwar am 12. Juli über die Bühne gehen, doch an einem anderen Ort und zu einer neuen Anstoßzeit. Gespielt wird nun im Waldstadion in Feldkirch, im österreichischen Bundesstaat Vorarlberg gelegen. Anstoß der Partie gegen die „Roten Teufel“ ist um 17:00 Uhr Das erste Spiel im Trainingslager, das vom 6. bis zum 13. Juli in Weiler im bayerischen Allgäu abgehalten wird, findet am 9. Juli statt. Bochums Gegner dort ist der aktuelle Schweizer Pokalsieger FC Zürich.
  13. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Ich möchte diese Testspiele nicht überbewerten, aber an 41 Tore in zwei Spielen kann ich mich spontan nicht erinnern.
  14. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    VfL mit Remis im dritten Vorbereitungsspiel

    Im dritten Test der Vorbereitung zur Zweitligasaison 2018/19, in dem der VfL erstmalig in den neuen blauen Trikots auflief, trennte sich die Mannschaft von Cheftrainer Robin Dutt mit 2:2 vom Oberligisten FC Brünninghausen. Dabei führten die Dortmunder nach zwei VfL-Geschenken zur Halbzeit schon mit 2:0, ehe die komplett durchgewechselte Elf der Blau-Weißen im zweiten Durchgang noch zum Ausgleich kam. Zu mehr sollte es gegen leidenschaftlich kämpfende Brünninghauser aber nicht mehr reichen, der VfL bleibt nach zwei Siegen zum Auftakt erstmals sieglos


    Zahlreiche Zuschauer hatten sich bei sommerlichen Temperaturen am gut gefüllten Sportplatz „Zur Burkuhle“ in Bochum-Kornhapen eingefunden, um das von der Tiemeyer-Gruppe gesponserte Vorbereitungsspiel 2018/19 des VfL gegen den FC Brünninghausen zu verfolgen. Es dauerte dann auch nicht lang, ehe der Ball das erste Mal im Netz zappelte – allerdings in dem von Manuel Riemann. Der Dortmunder Fünftligist nutzte eine Nachlässigkeit Patrick Fabians eiskalt aus, um nach einer Minute die Führung zu markieren. Arif Et hatte nach Rückpass von der Grundlinie Riemann aussteigen lassen und dann vollstreckt.

    Der VfL, der noch am Vormittag eine Trainingseinheit absolviert hatte, übernahm in der Folge zwar die Initiative, tat sich gegen den dicht gestaffelten Abwehrriegel des Oberligisten jedoch schwer, Lücken zu finden und in gute Abschlusssituationen zu kommen. Tom Weilandt hatte nach zwölf Minuten auf Kopfballablage Lukas Hinterseers die erste gute Gelegenheit, konnte aber ebenso wenig ausgleichen wie Tim Hoogland im Anschluss an einen Eckball (16.). Die beste Chance hatte Danilo Soares, der mit einem tollen Schlenzer, abgefeuert von seinem schwachen rechten Fuß, nach 20 Minuten nur die Latte traf. Nach einer halben Stunde verdoppelte der FCB seine Führung, auch dieser Treffer entsprang einem individuellen Fehler. Riemann unterlief weit vor dem eigenen Kasten einen langen Ball. Patrick Sacher hatte keine Mühe, das Leder im leeren Gehäuse unterzubringen (31.). Der Pausenstand, auch wenn es der VfL unaufhörlich weiter versuchte. Görkem Saglams Strich zischte vorbei, Hinterseer kam aus kurzer Distanz nicht richtig zum Schuss (39.) und Robert Tesches Volleyaufsetzer lenkte der Brünninghauser Schlussmann über den Querbalken (41.).

    Die wie schon in den vorigen beiden Testkicks komplett runderneuerte Elf des zweiten Durchgangs hatte also ein ordentliches Stück Arbeit vor der Brust. Anthony Losilla kam nach einem scharf getretenen Freistoß von Neuzugang Sebastian Meier auch gleich blitzeblank zum Kopfball, konnte den aber nicht genau genug platzieren (49.). Die Blau-Weißen schnürten den Gegner in der eigenen Hälfte ein, hatten aber weiter Probleme, die engagiert verteidigenden Gegenüber zu knacken. Eine maßgeschneiderte Flanke von Rückkehrer Timo Perthel brachte dann aber den Anschlusstreffer. Johannes Wurtz brauchte in der Mitte nur noch einzunicken, tat dies dabei auch noch äußerst präzise (62.). Sein zehnter Treffer der Vorbereitung.

    Der Weckruf zur Aufholjagd war das jedoch vorerst nicht, Brünninghausen hielt auch nach über einer Stunde voll dagegen und ließ kaum etwas zu. Es dauerte bis Minute 72, ehe Baris Ekincier den Keeper des FCB nach einem Solo aus spitzem Winkel prüfte. Wie schon vor dem Seitenwechsel haperte es meist an Präzision und Tempo, dem VfL unterliefen einfach zu viele vermeidbare Fehler im Spielaufbau. So machte man es dem Oberligisten nicht allzu schwer, den eigenen Kasten auch mit nun schwindenden Kräften frei von großer Gefahr zu halten. Ekincier zog kurz vor Schluss nochmal ab, auch Wurtz‘ Kopfball wurde pariert. Mit einer der letzten Aktionen des Spiels schlug Maximilian Leitsch aber noch zu und netzte nach einer Meier-Ecke per Kopf zum Ausgleich (90.).


    VfL 1. HZ: Riemann – Celozzi, Hoogland, Fabian, Soares – Tesche, Janelt – Weilandt, Saglam, Saglam - Hinterseer

    VfL 2. HZ:
    Kraft – Lorenz, Baack, Leitsch, Perthel – Eisfeld, Losilla – Pantovic, Maier Ekincier - Wurtz

    Tore:
    0:1 Et (1.), 0:2 Sacher (31.), 1:2 Wurtz (62.),2:2 Leitsch (90.)

    Zuschauer:
    1.400
  15. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    VfL im Trainingslager in Weiler eingetroffen

    Der erste Tag im Trainingslager ist um, es war ein langer Tag. Bereits um sechs Uhr morgens setzte sich der blau-weiße Reisetross vom Vonovia Ruhrstadion aus in Bewegung. An Bord: 24 Lizenzspieler, sechs Trainer, acht Mann vom Staff sowie Sebastian Schindzielorz als Geschäftsführer Sport. 39 Personen, die vor Ort, im Sporthotel Tannenhof in Weiler-Simmerberg, von Zeugwart Andi Pahl in Empfang genommen wurden. Pünktlich um 15:30 Uhr, mit Beginn des ersten Trainings im bayerischen Allgäu, setzte auch der Dauerregen aus, der die Mannschaft seit ihrer Ankunft in Zürich begleitet hatte.

    Das Personal

    24 Profis on Tour, heißt im Umkehrschluss: Bis auf Jannik Bandowski (Reha nach Kreuzbandriss) und Robbie Kruse, der seinen wohlverdienten Sonderurlaub nach den WM-Strapazen genießt, sind alle mit dabei. Auch der zuletzt angeschlagene Felix Dornebusch, der in Weiler seine ersten Minuten im Mannschaftstraining absolvierte, ohne jedoch im Abschlussspiel zwischen den Pfosten zu stehen. Das blieb Manuel Riemann und Florian Kraft vorbehalten.

    Das Trainerteam (Robin Dutt, Heiko Butscher, Peter Greiber, Stefan Bienioßek, Jörn Menger) wird um Dimitrios Grammozis bereichert. Der U19-Coach wird bis Dienstag bleiben und dann vom Talentwerks-Kollegen David Siebers, Trainer der hauseigenen U17, abgelöst.

    „Verstärkung“ erhielt am Abend auch noch Sebastian Schindzielorz, dessen Kollege Ilja Kaenzig aus der nahen Schweiz ins Allgäu übersetzte und somit die Geschäftsführung komplettiert. Zumindest bis Montag, dann – nach dem Testspiel gegen den FC Zürich – reist Kaenzig wieder ab.

    Die Reise
    Der frühe Vogel erreicht den Jet: Um sechs Uhr setzte sich der Bus am Vonovia Ruhrstadion in Bewegung, Ziel: Flughafen Düsseldorf. Dort sollte um kurz nach acht der Eurowings-Flieger mit der Flugnummer 9760 nach Zürich abheben. Mit einer knappen halben Stunde Verspätung ging es dann auch los, bei trockener Witterung, aber wolkenverhangenem Himmel. Wolkig war´s auch über der Schweizer Metropole, dazu noch regnerisch. Kein solitäres eidgenössisches Phänomen, der Regen begleitete den VfL auf seiner Drei-Länder-Tour: Start in Zürich, Grenzübergang nach Österreich bei Lustenau und über Bregenz dann ins bayerische Allgäu. Ankunft des ersten Busses am Hotel gegen 12:30 Uhr, der Mannschaftsbus, der nicht jede Strecke durch Wohngebiete und über alpine Serpentinen fahren konnte, folgte eine knappe Viertelstunde später.

    Das Hotel
    Der Tannenhof ist ein Sporthotel der Extraklasse. Zudem noch ein beliebtes Ziel für Wellness-Fans, sodass die Herberge derzeit voll ausgelastet ist. Von außen sind die Dimensionen des Resorts nur zu erahnen, innen entfaltet es seine ganze Pracht. Viel Holz, sehr hell, mit vielen Möglichkeiten zur Aktivität, u.a. durch Outdoor- sowie Indoor-Tennisplätze.

    Das Training
    Mit Beginn der ersten Einheit auf bayerischem Boden hörte es auf zu regnen und die Sonne lugte hervor. Ein gutes Omen offenbar. Zumindest wirkte es sich stimulierend auf die VfL-Profis aus, die eine von hoher Intensität geprägte Einheit auf den Platz brachte. Neben Spielformen standen auch Athletikteile auf dem Programm. Ein paar Trainingskiebitze hatten sich schon heute eingefunden, das Gros der VfL-Fans, die überhaupt die weite Reise antreten (rund 640 km liegen zwischen der Castroper Straße und dem Tannenhof), wird am Wochenende erwartet.

    Das Stadion
    Die Platzanlage des FV Rot-Weiß Weiler, seines Zeichens Landesligist, ist eine schmucke Anlage, rund 300 m vom Hotel entfernt. Der besondere Clou sind nicht die nahen, umsäumenden Wohn- oder Gewächshäuser (Querschläger-Bälle könnten durchaus eine Gefahr für diverse Scheibe darstellen), sondern die benachbarte Brauerei. Die wird den einen oder anderen Fan sicherlich zu einer Stippvisite animieren…

    Ansonsten: Rasen in gutem Zustand, die Bedingungen am ersten Tag top. Und für die kommenden Tage sagen ortsansässige Meteorologen Sonne satt voraus. Kein Wunder, schließlich rühmt sich Weilers Nachbarort Scheidegg damit, der sonnenreichste Ort Deutschlands zu sein.
  16. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    #VfLinWeiler: Heiß, Schweiß, Eis

    Das erste Wochenende des VfL-Trainingslagers im bayerischen Allgäu ist um. Der VfL hat sich im Tannenhof in Weiler-Simmerberg eingelebt, die Arbeit auf dem Platz ist schweißtreibend. Dabei wechseln sich spieltaktische und athletische Elemente ab. Gut, dass es die Eistonne gibt, zur Abkühlung und Regeneration malträtierter Muskeln. Zudem wurde zweimal für Geburtstagskinder gesungen, einmal am Samstag, einmal am Sonntag. Montag steht das erste Testspiel an.

    Volle Belastung

    Man wolle an der Offensive wie Defensive gleichermaßen arbeiten, hatte Robin Dutt vor der Abreise gesagt. Der Plan wird akribisch verfolgt, durch verschiedene Trainings- und Spielformen. Während das Spiel in der Beliebtheitsskala bei den Profis immer noch ganz vorne rangiert, sind die athletisch-läuferischen Elemente eher Pflicht denn Kür. Doch dabei ziehen die Jungs super mit, aller Anstrengung zum Trotz. „Ermüdungswiderstandsintervallläufe“ – hinter dem Wortungetüm, das beim Scrabble höchste Punktzahl garantiert, verbergen sich 90-Meter-Läufe, die in anspruchsvollem Tempo absolviert werden. Allerdings ohne die Möglichkeit zur Regeneration, weil die Pausen dafür zwischen den Läufen zu kurz sind. Das Ganze 24 Mal, verteilt auf zwei Einheiten je 12 Läufe, dazwischen intensive Spielformübungen: Ein strammes Programm, das den Jungs auferlegt wird. Und das ist nur die Beschreibung einer einzigen Einheit, derer vier am Samstag und Sonntag stattfanden, jede gut zwei Stunden lang.

    Ab in die Tonne


    Wie gut, dass es die Eistonne gibt. Spätestens seit dem legendären Mertesacker-Interview vor vier Jahren kennt jeder Fußballfan den Fachbegriff. Ein wunderbares Instrument, so eine Eistonne. Bringt müde Muskeln schneller wieder auf Vordermann. Muss ja nicht gleich drei Tage sein, wie von Per Mertesacker angesichts des deutschen WM-Achtelfinalsiegs über Algerien in den Raum geworfen, ja förmlich gespuckt hat. Es reichen auch 10 bis 15 Minuten, um die Faszien bei Laune zu halten. Im Tannenhof kümmern sich fleißige Hände darum, dass die Badezuber rechtzeitig auf Temperatur gebracht werden. Denn es muss in diesem Zusammenhang mit einem Mythos aufgeräumt werden: In der Eistonne ist nicht nur ausschließlich Eis, sondern größtenteils Wasser. Das allerdings eiskalt.

    Viele Hürden überwinden

    Auf dem Platz herrschten hingegen schwülwarme Temperaturen, am Sonntag tröpfelte es sogar kurzzeitig und sehr schüchtern aus wolkenverhangenem Himmel. Angesichts der „Zugwiderstandsantritte“, die am Vormittag, sowie den Barriere-Übungen, die am Nachmittag das Athletikprogramm prägten, nur eine Randnotiz. Beim Zugwiderstand werden die Spieler buchstäblich an der langen Leine gelassen, einem flexiblen Band. Der Antretende muss dem Kontergewicht des ihn Aufhaltenden am anderen Ende des Bandes entgegenwirken. Nicht nur auf gerader Strecke, sondern auch im Sprung über kleine Hürden. Diese kamen auch am Nachmittag wieder zum Einsatz. Im Vordergrund standen allerdings bei allen Einheiten Spiel- und Passformen und taktische Inhalte, wobei das Runde nicht immer ins Eckige, sondern zuvorderst an den Mann gebracht werden musste.

    Čestitam und Syncharitíria!


    Zwei Geburtstagskinder durften sich an diesem Wochenende Ständchen in Mannschaftslautstärke anhören: Am Samstag wurde Neuzugang Miloš Pantović mit einem „Happy Birthday“ beglückt, am Sonntag war dann Co-Trainer Dimitrios Grammozis dran. Während „Dimi“ runde 40 Jahre alt wird, feierte Pantović seinen 22. Geburtstag.

    „Dorne“ mischt mit, „Gyambo“ fraglich

    Wieder mittendrin statt nur dabei ist auch Felix Dornebusch, der seine Muskelverletzung aus der Sommerpause auskuriert hat und wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ob „Dorne“ beim Testspiel am Montag gegen den amtierenden Schweizer Cupsieger FC Zürich schon wieder ins Tor zurückkehrt, ist zur Stunde allerdings noch unklar. Ebenso wie der Einsatz von Jan Gyamerah, der als reine Vorsichtsmaßnahme die Sonntagsnachmittagseinheit (noch ein schöner Scrabble-Begriff...) abgebrochen hat.

    Am Montag gegen Zürich


    Mit dem FCZ steht jedenfalls der erste internationale Gegner auf dem sommerlichen Vorbereitungsprogramm, das ja mit Stoke City (18.07.), den Wolverhampton Wanderers und/oder Real Betis Sevilla (H-Hotels Cup, 22.07.) sowie dem AS Monaco (25.07.) noch weitere europäische Hochkaräter parat hält. Anstoß gegen die Eidgenossen ist am Montag, 09.07., um 18 Uhr in der ABT Arena zu Durach, rund 40 Kilometer von Weiler-Simmerberg entfernt.
  17. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    VfL gewinnt gegen FC Zürich mit 3:0

    Der VfL hat sein viertes Testspiel gewonnen. Gegen den aktuellen Schweizer Pokalsieger FC Zürich gab es einen 3:0-Erfolg. Neuzugang Sebastian Maier (16.), Rückkehrer Tom Weilandt (19.) sowie Danilo Soares (48.) erzielten die Treffer.

    Der VfL, erstmals in dieser Saison in der grünen Auswärtskluft, erhielt vor dem Spiel Besuch: Jannik Bandowski kam aus seiner Reha in München die 140 Kilometer nach Durach gedüst, um die Teamkollegen beim vierten Test der Spielzeit 2018/19 in Augenschein zu nehmen. Cheftrainer Robin Dutt musste auf Jan Gyamerah verzichten, der mit leichten muskulären Beschwerden schon bei den Trainingseinheiten am Sonntagnachmittag und Montagvormittag kürzer trat. Zudem blieb Felix Dornebusch die Zuschauerrolle; Simon Lorenz war bekanntermaßen am Sonntagabend nach München gereist, um dort am Nachmittag beim TSV 1860 einen Leihvertrag zu unterzeichnen.

    Der Schweizer Cupsieger FC Zürich, in der Vorbereitung zwei Wochen weiter als der VfL, wird vom ehemaligen Bundesliga-Profi (Werder Bremen, VfB Stuttgart) und Deutschen Meister (2007) Ludovic Magnin trainiert. In dessen Startelf auch der in Deutschland bestens bekannte Salim Khelifi, zuletzt bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag. Dazu noch die Nationalspieler Hekuran Kryeziu (Kosovo), Pa Modou (Gambia), Raphael Dwamena (Ghana) sowie Ersatzkeeper Andris Vanins (Lettland).

    Khelifi stand denn auch bei der ersten Möglichkeit des Spiels als treibende Kraft im Mittelpunkt. Sein Pass auf Modou, nach Solo durchs Mittelfeld, war präzise, die Hereingabe des Gambiers ebenfalls, der Abschluss von Angreifer Michael Frey hingegen nicht – drüber (7.).

    Den ersten Torabschluss, erfolgreich, verbuchte hingegen der VfL. Maxim Leitsch mit einem schönen öffnenden Ball, von einem Schweizer Bein in den Fuß von Sebastian Maier gelegt, der noch einen kleinen Schlenker hinlegte und trocken, aber kraftvoll aus 15 m unten links einnetzte (16.). Und Maier legte gleich nach: Unser Neuzugang steckte schön auf Tom Weilandt durch, der Torwart Yannick Brecher umkurvte und zum 2:0 einschob (19.).

    Das Spiel blieb intensiv, wenn auch Torchancen als Mangelware deklariert wurden. Dann zwei Aufreger binnen weniger Minuten: Zunächst wurde Sebastian Maier rüde gelegt und stürzte schmerzhaft aufs Handgelenk. Den fälligen Freistoß, nicht von Maier ausgeführt, der zur Behandlung außerhalb des Spielfelds war, versenket Toto Losilla dennoch per Kopf aus fünf Metern – leider hauchzart aus Abseitsposition (40.). Mit der 2:0-Führung ging es in die Pause.

    Nach dem Wechsel vier Wechsel: Fabian für Leitsch, Tesche für Maier, Pantovic für Sam und Wurtz für Hinterseer. Durch diese Rotation nahmen Tim Hoogland (links innen) und Thomas Eisfeld (von der „Sechs“ auf die „Zehn“) neue Positionen ein. Und Pantovic führte sich gleich gut ein, sein Schuss wurde abgeblockt, den Abpraller verwandelte Danilo Soares direkt (48.).

    Nach 55 Minuten dann auch mal der FCZ, als Adrian Winter in günstiger Position zum Schuss, die Kugel jedoch aus rund acht Metern gut einen Meter neben das Tor setzte. Direkt danach war für Winter Schluss, wie auch für das VfL-Außenverteidigerduo Celozzi/Soares ein paar Zeigerumdrehungen später. Sie wurden durch Tom Baack und Timo Perthel ersetzt. 120 Sekunden danach dann der letzte, wenn auch dreifache Wechsel: Eisfeld, Weilandt und Losilla raus, Saglam, Janelt und Ekincier rein.

    Dem Spiel waren die vielen Wechsel (auch die Eidgenossen tauschten tüchtig) nur bedingt zuträglich. Khelifi (73.) sowie Dwamena und Rodriguez (Doppelchance, 80.) sorgten noch für Trubel vor Riemanns Kasten, was jedoch am Resultat nichts mehr ändern sollte.

    VfL-Cheftrainer Robin Dutt freute sich für seine Mannschaft: „Nach den intensiven Einheiten freut es mich für die Jungs, dass sie sich trotz schwerer Beine mit einem Erfolgserlebnis belohnen konnten. Dass wir, besonders in der letzten halben Stunde, die Trainingsinhalte im Defensivverhalten sehr gut umgesetzt haben, freut mich dabei auch sehr.“

    VfL: Riemann – Celozzi (60. Baack), Hoogland, Leitsch (46. Fabian), Soares (60. Perthel) – Losilla (62. Janelt), Eisfeld (62. Saglam) – Weilandt (62. Ekincier), Maier (46. Tesche), Sam (46. Pantovic) – Hinterseer (46. Wurtz)

    FCZ:
    Brecher – Rüegg, Nef (56. Maxsö), M. Kreyziu, Modou – Palsson, H. Kryeziu, Domgjoni (46. Schönbächler), Winter (56. Odey), Khelifi (75. Rodriguez) – Frey (67. Dwamena)

    Tore:
    1:0 Maier (16.), 2:0 Weilandt (19.), 3:0 Soares (48.)

    Schiedsrichter:
    Tobias Schultes
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juli 2018
    OKM gefällt das.
  18. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Tag 5 in Weiler: Neue Gesichter

    Am Tag nach dem 3:0-Triumph über den Schweizer Cupsieger FC Zürich gab es einige neue Gesichter auf und neben dem Trainingsplatz zu bestaunen. Die Co-Trainer Dimitrios Grammozis und David Siebers standen für exakt eine Einheit gemeinsam auf dem Platz. Gekommen, um zu bleiben ist hingegen Armel Bella Kotchap, Innenverteidiger unserer U19. Und als prominenter Zaungast schaute der gebürtige Allgäuer Uwe Wegmann vorbei, im Nebenberuf VfL-Legende.

    Nachmittags frei
    Der Sieg über den Schweizer Traditionsclub FC Zürich freute zwar Trainer und Spieler gleichermaßen, überbewerten wollte das 3:0 hingegen niemand. „Der Trainer hat es ja direkt nach dem Spiel gesagt, als er meinte, dass das Unentschieden gegen Brünninghausen ärgerlich gewesen sei, aber nicht überbewertet werden sollte. Genauso gehen wir jetzt mit dem Ergebnis gegen Zürich um, auch das wird, obwohl erfolgreich, nicht überbewertet“, sagte ein sichtlich aufgeräumter Sebastian Maier am Tag nach dem Testspielsieg. Das positive Resultat war demzufolge auch nur bedingt dafür ausschlaggebend, dass die Mannschaft den Dienstagnachmittag zur freien Verfügung hatte. Die meisten nutzten die freie Zeit zur intensiven Behandlung oder zur Erkundung des großzügigen Spa-Bereichs im Tannenhof.

    Der Youngster kommt, sein Trainer geht

    Noch am späten Montag vollzog sich ein Spielerwechsel: Für den gen München abgereisten Simon Lorenz, der bereits mit seinem neuen Verein 1860 München ins Trainingslager aufgebrochen ist, kam ein Abwehrspieler aus den eigenen Reihen nach Weiler. Armel Bella Kotchap heißt der junge Mann, aktuell Innenverteidiger der U19 unseres Talentwerks. Sein Vater dürfte dem einen oder anderen Zweitliga-Aficionado bekannt sein, handelt es sich doch um Cyrille Florent Bella, ehemaliger kamerunischer Nationalspieler in Diensten von LR Ahlen. Während der Papa als Stürmer auf Torjagd ging, ist der Sohn eher Torverhinderer, in seiner Funktion als Abwehrspieler. Beide eint, dass sie groß und von kräftiger Statur sind – dabei ist Armel Jahrgang 2001.

    Seinen U19-Trainer Dimitrios Grammozis durfte er immerhin noch eine Einheit lang auf dem Platz erleben. Nach dem Vormittag hieß es für „Dimi“: Koffer packen und ab nach Bochum. Den umgekehrten Weg ist David Siebers gegangen, der aktuelle U17-Trainer. Siebers kam am Montagabend an, halbwegs pünktlich zum Testspiel. Somit wird die VfL-Philosophie beibehalten, die Verzahnung zwischen Profi- und Nachwuchsbereich nicht nur auf die Spielerebene zu beschränken, sondern auch die Headcoaches der beiden höchsten Leistungsklassen des Talentwerks mit einzubinden. Dass Siebers zudem der Name eines Nachbarortes von Weiler-Simmerberg ist, gerät dabei zur amüsanten Randnotiz.

    VfL-Legende als Zaungast
    Ein altbekanntes Gesicht kiebitzte als Zaungast beim Vormittagstraining: Uwe Wegmann, seit zwei Jahren mit einer Legendensäule am Vonovia Ruhrstadion präsent, überbrückte die Distanz von seinem Heimatort nach Weiler mit dem Fahrrad. Der „Alpenbomber“ sieht trotz seiner 54 Lenze noch so agil und frisch aus, als wartete er auf seinen Einsatz. 244 Spiele in der Ersten und Zweiten Bundesliga, dabei 74 Tore erzielt – mehr hat in Bochums Bundesligageschichte kein VfLer vorzuweisen. Die Trainingsanlage kennt Wegmann nur zu gut, schließlich war er hier, Im Rothach-Stadion des FV Weiler, zwei Jahre lang Spielertrainer (2002-04). Den Trainerjob verfolgt der gebürtige Allgäuer immer noch, mittlerweile beim Schweizer Drittligisten SC Brühl. Nebenher betreibt Wegmann eine Fußballschule in seiner Wahlheimat Burgberg, rund 40 km von Weiler entfernt.

    Daumendrücken von und für Toto

    Einer konnte zwar den Nachmittag noch ganz entspannt genießen, doch am Abend lautet das Motto: Allez les Bleus! Toto Losilla drückt seiner Nationalmannschaft die Daumen und unser Team fiebert mit dem Franzosen. Anstoß des WM-Halbfinales Frankreich - Belgien ist um 20 Uhr.
  19. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    spielplan_hhotelscup_1900x1058px.jpg

    Spielplan für den H-Hotels Cup am 22. Juli 2018 steht fest

    Das Highlight der Vorbereitung des VfL Bochum 1848 im Vonovia Ruhrstadion rückt immer näher, jetzt steht auch der Spielplan für den H-Hotels Cup am Sonntag, 22. Juli 2018 fest.

    Nach Öffnung der Stadiontore des Vonovia Ruhrstadions um 13:00 Uhr startet das Auftaktspiel für das Blitzturnier der H-Hotels Gruppe bereits um 14:00 Uhr mit dem ersten „Halbfinale“ zwischen Borussia Mönchengladbach und dem spanischen Europa-League-Teilnehmer Real Betis Balompié aus Sevilla. Der VfL Bochum 1848 trifft dann im zweiten Halbfinale um 15:00 Uhr auf den Premier-League-Aufsteiger Wolverhampton Wanderers FC.

    Der Spielplan im Überblick:

    14:00 Uhr: Halbfinale I: Borussia Mönchengladbach vs. Real Betis Balompié
    15:00 Uhr: Halbfinale II: VfL Bochum 1848 vs. Wolverhampton Wanderers FC
    16:00 Uhr: Spiel um Platz 3
    17:00 Uhr: Finale
    Mit dem H-Hotels Cup gestalten der VfL Bochum 1848 und die familiengeführte H-Hotels AG in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Sportagentur „onside“ im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des VfL das Highlight der Saisonvorbereitung. Das Fest rund um das Vonovia Ruhrstadion wird wie gewohnt zwei Tage dauern, aufgeteilt in den großen Familientag am Samstag, 21. Juli, sowie den Turniertag am Sonntag, 22. Juli 2018.

    Ticketinformationen


    Die Tickets für den H-Hotels-Cup gibt es im Fanshop am Stadioncenter, im Ruhr Park und bei Bochum Marketing zu erwerben. Der Online-Kartenvorverkauf läuft über den Online-Shop unter www.h-hotels-cup.com. Über einen Link zum Online-Ticketshop sind Tickets im Print@Home-Verfahren und als „Mobile Ticket“ buchbar. Zudem können Tickets bundesweit an allen CTS-Vorverkaufsstellen des Kooperationspartners Eventim gekauft werden.

    Ticketpreise

    Stehplatz: 10 EUR
    Sitzplatz Süd- und Westtribüne: 20 EUR
    Sitzplatz Kinder (bis 17 Jahre): 5 EUR
    Familienticket* (2 Erw. / 2 Kinder): 40 EUR
    Rollstuhlfahrer inkl. Begleitperson: 8 EUR
    * erhältlich nur im Online-Ticketshop nach Eingabe des Promotionscodes
    HHOTELSCUP-KQD122

    Folgende Stadionbereiche sind für
    die Fans der einzelnen Teams vorgesehen
    Stehplatz:
    N2-Q (VfL Bochum 1848), E1 (Borussia Mönchengladbach)
    Sitzplatz:
    A+B (VfL Bochum 1848), C+D (VfL Bochum 1848 | Real Betis Bal.)
    E2+F (Bor. Mönchengladbach), G+H1 (Wolverhampton Wanderers)
  20. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    VfL spielt 2:2 zum Abschluss des Trainingslagers

    Der VfL hat zum Abschluss seines Trainingslagers gegen den 1.FC Kaiserslautern 2:2 unentschieden gespielt. Zur Pause lagen die Blau-Weißen mit 0:1 hinten, durch ein Eigentor von Jan Gyamerah (43.). Nach dem Seitenwechsel drehten Johannes Wurtz (68.) und Lukas Hnterseer (70.) die Partie, ehe Lukas Spalvis per Elfmeter den Endstand herstellte (75.).


    Zweiter und somit letzter Test für den VfL, es ging ins beschauliche Waldstadion nach Feldkirch, Vorarlberg, Österreich. Rund 40 Minuten Fahrzeit von Weiler entfernt empfing die Feldkircher Arena unsere Mannschaft standesgemäß in Blau und Weiß, den Vereinsfarben des gastgebenden FC Blau-Weiß Feldkirch. Aufstellungstechnisch gab Cheftrainer Robin Dutt zunächst vornehmlich denjenigen mehr Spielzeit, die gegen Zürich nicht von Beginn an dabei waren. Ausnahmen bildeten Riemann, Losilla (als Kapitän beginnend) und Maier. Dafür fehlten die angeschlagenen Eisfeld (Knie) und Weilandt (muskuläre Probleme).

    Der FCK, zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte drittklassig, ist in der Vorbereitung schon ein wenig weiter als der VfL. Trainer Michael Frontzeck, ein Mann mit Bochumer Vergangenheit, schenkte u.a. dem VfL-Eigengewächs Gino Fechner, seit vergangener Saison am Betzenberg, von Beginn an das Vertrauen.

    Man merkte beiden Teams die Trainingsbelastung der vergangenen Tage an. Die Pfälzer, die im österreichischen Zams ihre Zelte aufgeschlagen hatten, befanden sich bereits auf der Heimreise, die Stippvisite in Feldkirch bedeutete den Abschluss des Aufenthalts. Entsprechend zäh der Spielaufbau, die engmaschigen Defensivnetzwerke funktionierten beiderseits. In der 11. Minute war es Jan Gyamerah, der aus rund 17 m den Lauterer Keeper Sievers testete. Manuel Riemann musste in der 20. Minute zupacken, bei einem Schuss von Julius Biada. Im Gegenzug schickte unser Goalie dann Johannes Wurtz steil, dessen Heber über Sievers ging aber am Tor vorbei. Und wieder eine Minute später köpfte Wurtz einen Freistoß von Görkem Saglam knapp links vorbei (23.) Auch Gino Fechner probierte es mit einem Schuss, keine Gefahr fürs VfL-Tor (26.).

    Das war es auch an interessanten Szenen für eine Weile. In der 36. Minute kam Mads Albaek aus 15 m frei zum Schuss, genau in die Arme von Riemann. Sieben Minuten später war unser Schlussmann dann geschlagen, überwunden vom eigenen Mann. Zunächst stand Zuck völlig blank vor unserer Nummer 1, dessen Schuss konnte Riemann noch bravourös parieren. Aber der Abpraller landete genau auf dem Fuß von Gyamerah, von dort flog die Kugel ins Tor – 0:1 (43.). Das war auch der Pausenstand.

    Der VfL mit fünf Wechseln zur Pause, u.a. durfte Florian Kraft im Tor ran. Dazu die Umstellung auf 4-4-2, mit den Youngstern Baack und Janelt in der Zentrale und Lukas Hinterseer als zweite Spitze. Kraft dzurfte sich auch gleich auszeichnen, zunächst bei einem Schuss von Biada, den er aus dem Winkel fischte. Die anschließende Ecke mündete in einem Kopfball, den Kraft ebenso klasse aus der unteren Ecke holte, den Nachschuss kloppte Janelt von der Torlinie (55.). Zuvor hatte Maier per Fernschuss (51.) und mittels scharfer Hereingabe (53.) das Lauterer Tor in Gefahr gebracht.

    Robin Dutt zog dann die letzten personellen Joker, bis auf Johannes Wurtz, der 90 Minuten durchspielte, wurde auch der Rest der verbliebenen Startelf durch die Reserve ersetzt. Auch U19-Spieler Armel Bella kam somit zu seinem Profidebüt. Lukas Hinterseer verfehlte noch via Hacke den Pfälzer Kasten knapp, die Vorarbeit kam von Celozzi (63.). Fünf Minuten später klingelte es dann doch: Johannes Wurtz tauchte nach Zuckerzuspiel von Sidney Sam mutterseelenallein vor Sievers auf und ließ dem Keeper keine Chance, flach unten links (68.). Kaum war die Jubelchoreographie durch, stand es 2:1 für den VfL. Klasse Kombination der beiden Spitzen Hinterseer und Wurtz im Doppelpass, und unser Knipser vollstreckte zur Führung (70.).

    Der VfL am Drücker, doch die Roten Teufel im Glück. Vitaly Janelt im Strafraum im Zweikampf mit Huth, der stürzte ohne Kontakt, den Elfmeterpfiff gab es dennoch. Lukas Spalvis verwandelte flach unten links (75.). Der VfL ließ sich davon nicht entmutigen und griff weiter forsch an. Eine Doppelchance von Ekincier und Soares in der 80. Minute hätte die erneute Führung durchaus verdient gehabt, es fehlten jeweils nur Zentimeter zum Torerfolg. 120 Sekunden später durfte sich Kraft erneut auszeichnen, nach einem Kopfball im Anschluss an eine Freistoßflanke. Mit je einer Chance auf beiden Seiten, jeweils ungenutzt, ging die Partie zu Ende.

    Robin Dutt sah vor allem „müde Beine, was aber am Ende eines Trainingslagers normal ist. Deshalb wurde es zuweilen etwas wild, viele Ballverluste. Zufrieden war ich mit den herausgespielten Toren, einmal eine schöne Vorlage von Sam auf Wurtz, dann die tolle Kombination von Hinterseer und Wurtz.“

    VfL: Riemann (46. Kraft) – Gyamerah (62. Celozzi), Fabian (46. Hoogland), Leitsch (62. Bella), Perthel (62. Soares) – Tesche (46. Janelt), Losilla (46. Baack) – Pantovic (62. Ekincier), Saglam (46. Hinterseer), Maier (62. Sam) – Wurtz

    FCK: Sievers – Dick (71. Schad), Kraus (71. Gottwalt), Hainault (71. Özdemir), Sternberg (71. Sickinger) – Fechner (61. Löhmannsröben), Albaek (61. Bergmann), Hemlein (46. Kühlwetter), Zuck (46. Pick) – Biada (61. Huth), Thiele (46. Spalvis)

    Schiedsrichter:
    Robert Schörglhofer (Österreich)

    Tore: 0:1 Gyamerah (43., Eigentor), 1:1 Wurtz (68.), 2:1 Hinterseer (70.), 2:2 Spalvis (75., Elfmeter)
  21. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    tannenhof_1900.jpg

    Abschied aus Weiler

    Das war´s auch schon, die Zeit im Trainingslager im bayerischen Allgäu ist um. „Schee wars scho“, pflegt der Bajuware zu sagen. Dem schließen wir uns an, trotz der Strapazen, die unsere Jungs in Blau und Weiß zu bewältigen hatten. Zum Abschluss noch ein paar Randnotizen der letzten Tage.


    Besuch vom Bürgermeister
    Wir wissen nicht, wie die Verbindungen des örtlichen Tourismus-Leiters zu höheren Sphären sind, doch die Drähte zwischen Weile und Petrus waren in der vergangenen Woche gut bis sehr gut. Zweimal hat´s geregnet, kein Mal davon während des Trainings. Besser geht´s nicht. Haben wir auch so Sebastian Koch gesagt, jenem örtlichen Tourismus-Leiter. Der wiederum besuchte die VfL-Delegation am Mittwoch, in Begleitung des Ersten Bürgermeisters von Weiler-Simmerberg, Karl-Heinz Rudolph. Ein kurzer Plausch mit Cheftrainer Robin Dutt, der stellvertretend für den VfL einen Präsentkorb mit lauter vorzüglichen Allgäuer Spezialitäten entgegennahm. Der VfL revanchierte sich mit einem unterschriebenen Trikot.

    VfLer on tour

    Den Mittwochabend nutzte, neben einigen VfL-Fans, auch Sebastian Schindzielorz, um einen Abstecher nach Vaduz zu machen. Anlass: Das Europa-League-Quali-Spiel zwischen dem FC Vaduz (2. Schweizer Liga, Pokalsieger Liechtenstein) und Levski Sofia, neue sportliche Heimat von Holmar Örn Eyjolfsson. Der Isländer war bei der 0:1-Niederlage seiner Bulgaren noch nicht dabei (WM-Sonderurlaub), doch „Sesi“ traf im Vaduzer Rheinpark-Stadion auf einen anderen Ex-VfLer: Thomas Stickroth. Der „Fußballgott“ (gängige Einschätzung der VfL-Fans anno 1995-2002) ist Co-Trainer beim FC Vaduz.

    Dornes Geburtstag

    Wenn andere schuften frei zu haben: Klingt nach Geburtstag. Ist auch so, zumindest bei unserem Keeper Felix Dornebusch. Der wurde am Donnerstag 24 Jahre alt und bekam abends ein Ständchen dargeboten. Wie immer laut, wie immer beklatschtmarscht vom gesamten Team. Dass „Dorne“ beim vorherigen Spiel gegen Kaiserslautern frei machen konnte, hatte allerdings weniger mit seinem Jubeltag, sondern mehr mit den muskulären Problemen, die ihn vor dem Trainingslager plagten, zu tun, sodass man hinsichtlich des Wettkampfs das Risiko mied und weiter Schonung verordnete.

    Ohne Verletzungssorgen
    Überhaupt: Bis auf kleinere Wehwehchen (Gyamerah, Eisfeld, Weilandt), die unsere medizinische Abteilung stets im Blick und im Griff hatte, blieben alle Akteure von Verletzungen verschont. Und das ist schon sehr viel wert.

    Eintrag ins Goldene Buch
    Wir beginnen den Bericht mit dem Besuch des Touristik-Leiters, wir beenden ihn auch damit: Sebastian Koch kam kurz vor der Abreise in Richtung Flughafen Zürich noch einmal in den „Tannenhof“ und bat den VfL-Tross darum, sich ins Goldene Buch der Stadt Weiler-Simmerberg einzutragen. Der Bitte kam die Gruppe um Delegationsleiter Schindzielorz selbstverständlich und gerne nach.

    Danke an den „Tannenhof“

    Ein großes Dankeschön an den „Tannenhof“, der den VfL-Tross in der vergangenen Woche beherbergt und erstklassig versorgt hat. Großes Lob an Hoteldirektor Rainer Bellstedt, dessen Crew sämtliche Wünsche unmittelbar umgesetzt hat. Auch dem FV Weiler gebührt Dank, die Trainingsbedingungen auf dessen Anlage waren nahezu optimal. Auch hier dank tatkräftiger Unterstützung der Platzwarte und Helfer, sodass wir sagen können: Schee war´s scho.

Diese Seite empfehlen