Nächste VfL-Mitgliederversammlung am 18.09.

Dieses Thema im Forum "Der Verein" wurde erstellt von Herr Bert, 10. August 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Die kommende VfL-Mitgliederversammlung wird am 18. September 2018 stattfinden. Veranstaltungsort ist der RuhrCongress, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vonovia Ruhrstadion. Der Einlass ist ab 17:30 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 19 Uhr.


    Natürlich hat man beim VfL versucht, dem Wunsch einiger Mitglieder nachzukommen, die eine Ansetzung dieses Termins auf einem Wochenende favorisiert hätten. Aber trotz intensiver Bemühungen ist dies nicht gelungen, obwohl der VfL direkt nach Veröffentlichung des Rahmenterminkalenders des DFB im Dezember des vergangenen Jahres aktiv wurde. Fakt ist: Es konnte kein adäquater Veranstaltungsraum für das spielfreie Wochenende im Oktober 2018 gefunden werden. Dabei musste berücksichtigt werden, wie die Spielansetzungen gelegt wurden, wie die infrage kommenden Hallen belegt sind plus der Zeitrahmen, den es braucht, um den Jahresabschluss zu erstellen. Zu guter Letzt musste man sich auch noch an die satzungsgemäße Terminvorgabe halten (15.08. - 31.10). Somit verblieb einzig der Termin am 18.09.2018.

    Die schriftlichen Einladungen an die teilnahmeberechtigten Mitglieder werden zu Beginn der kommenden Woche versendet. Wer bis zum 20. August 2018 keine Einladung erhalten haben sollte, möge sich bitte mit der Mitgliederabteilung des VfL in Verbindung setzen.
  2. Slyer.

    Slyer. Fanclub-Mitglied

    Wirklich komisch. Nicht nur, dass es im September ist, noch dass im Oktober wirklich keinen passenden Ort gab..
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Sehe ich nicht so. Ich denke es gibt - wegen der Örtlichkeit - das Problem der neuen Mitgliederzahl. Das heißt: Vermutlich können die nicht genau einschätzen wie groß die Teilnehmerzahl ist. Da empfinde ich den RuhrCongress als einen guten Mittelweg. Das Auditorium dürfte zu klein und die Jahrhunderthalle zu groß sein. Die Spieltage im Oktober sind noch nicht terminiert. Pflichtvorgabe : 15.08. - 31.10.
  4. Redeemer1848

    Redeemer1848 Fanclub-Mitglied

    Der Termin ist so Kacke das ich da wieder wohl nicht dran teilnehmen kann. :cry:
  5. Lufi

    Lufi Fanclub-Mitglied

    Für mich auch ein unmöglicher Termin, da werde ich kaum dabei sein können. Aber egal, wichtiger war es im letzten Jahr.
    Dieses Jahr wird vielleicht nochmals ein wenig heiße Luft von Gerrit verblasen, der schon den Untergang des Fußball-Abendlandes kommen sieht, ansonsten ist die sogenannte "Opposition" ja so tot wie ein Hundehaufen nach einer Woche in der Sonne. Wird also wohl "Business as usual" die ganze Veranstaltung, also nicht so schlimm das ich nicht dabei sein kann.
  6. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Soweit ich mich erinnere, fanden die JHVen in der Vergangenheit auch unter der Woche statt. Den Samstag hat man im vergangenen Jahr wohl auch aus taktischen gewählt, um möglichst viele Mitglieder zur Abstimmung zu bekommen. Die legendäre JHV im Jahr 2011 fand an einem Mittwoch statt.
  7. BomS

    BomS Administrator

    Ist trotzdem schade, dass der Wunsch nicht umgesetzt werden kann, sich am Wochenende zu treffen. Damit wird das für einige Mitglieder einfach unmöglich werden, zu kommen, während die Kritiker dem VfL vorwerfen können, man hätte lediglich die wichtigste JHV der letzten Jahre am Wochenende gelegt, um eine Mehrheit zu erreichen.

    Ich werde zwar wahrscheinlich auch kommen, aber Lust auf so eine Veranstaltung nach einem mutmaßlichen anstrengendem Arbeitstag habe ich keine große.
  8. OKM

    OKM Moderator

    Wenn man der Aussage des Vereins nicht misstraut, dann geht es wohl nicht anders. Glaub ich jetzt mal....
  9. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    In mir reift der Entschluss dem AR die Entlastung zu verweigern.
  10. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Meine Recherchen haben ergeben, dass selbst eine Nichtentlastung der AR wohl nicht zurücktreten würde, und wohl auch keine rechtlichen Konsequenzen hat. Also maximal erreicht man eine moralische Wirkung bzw. einen Denkzettel.
  11. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Der heutige Sieg sorgt sicher für eine entspannte Stimmung.
  12. MarWiBo

    MarWiBo Moderator

    Die Plakate der Ultras lassen da anderes befürchten.
  13. Slyer.

    Slyer. Fanclub-Mitglied

    Im Grunde genommen kann man es nur auf sich zukommen lassen.

    Wir sollten daher heute erstmal den Sieg genießen.
    OKM gefällt das.
  14. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Die Frage ist ja, wie viele Ultras überhaupt noch Mitglieder sind, es sollen mehr als ein paar, nach der letzten JHV wieder ausgetreten sein.
  15. Hoffi65

    Hoffi65 unserVfL.de User

    Ich konnte das Treiben ja aus H1 beobachten (H2 war leider ausverkauft) und das mickerige Häuflein, was da versucht hat negative Stimmung zu machen, wurde ganz schnell von Ordnern eingekreist und entsprechend verbal vom Rest der Fans abgestraft. Eine sachliche Auseinandersetzung scheint mit denen definitiv nicht mehr möglich zu sein. Einen böllerwerfenden Kindergarten, der sich nur auf Beleidigungen und Schmähungen verlegt, braucht keiner. Sollen alle während eines Spiels in den Stadtpark gehen, oder sonst wohin, und sich mit ebenso hirnbefreiten anderer Vereine prügeln, aber vom Stadion weg bleiben.
    Andererseits weiß man ja, das Ultra nicht Ultra ist und ich denke mal, das inzwischen einige wieder in der Ost sind, aber ohne sich entsprechend zu outen, einfach ihren Verein unterstützen wollen und denen der Mist, den ihre Genossen da veranstalten gehörig auf den Sack geht.
  16. Werne-Ost

    Werne-Ost unserVfL.de User

    Interessant aber, dass die Herrschaften auswärts im Gästeblock stehen, noch dazu ganz vorne. Frag mich mittlerweile wohin sie eigentlich wollen.
  17. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Meiner Einschätzung nach geben die nur Ruhe, wenn ihre Forderungen erfüllt werden. "Villis verjagen - Kriegsbeil begraben" Werte ich als: Wenn ihr Villis verjagt begraben wir das Kriegsbeil, andersherum könnte ich das nachvollziehen, so aber stellen sich die "Ultras" selbst ins Abseits. Dabei vergessen sie offensichtlich das sich schon fast eine Opposition gegen sie gebildet hat.

    Ich möchte auch nicht unbedingt erleben, wenn die Ultras sich dazu entschließen würden wieder in die Ostkurve zurück zu kehren.
  18. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Ab ca. 18:30 Uhr werden der 1. und 2. Vorsitzende des Fanclubs vor Ort sein. Wer taucht noch auf ?
  19. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Am Ende nichts außergewöhnliches. AR und Vorstand wurde entlastet. Nix - außer versuchter Vergangenheitsbewältigung - von den Ultras, ach doch. Nachdem der AR entlastet wurde hat das Häuflein der Aufrichtigen die Versammlung verlassen. Quasi Gruß und wortlos. Mein "Freund" der Fotograf wollte wohl so richtig vom Leder lassen, konnte aber nicht, weil dezenter Gegenwind kam.

    Ganz zu beginn der Aussprache gab es jemanden, der hat tatsächlich gegen Villis geschossen. da kam etwas Antistimmung auf, allerdings war das am Ende quasi ein Elfmeter für Villis. Die Konter saßen, und als Villis`Antworten bzw. seine Gegenrede noch mit freundlichem Applaus bedacht wurde, War wohl dem letzten Oppositionsmitglied klar, dass das Vorhaben Nichtentlastung nicht realisiert werden kann.

    Es waren im Übrigen rund 1.100 stimmberechtigte Mitglieder versammelt. Am Ende bleibt die Hoffnung die Ultras haben ihre Lektion verstanden.
  20. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Die Bilanz der Mitgliederversammlung

    Die JHV 2018 war die erste Mitgliederversammlung des VfL Bochum 1848 nach der erfolgten Ausgliederung. Den 1.123 anwesenden Mitgliedern (bei einer Gesamtzahl von 10.441 Mitgliedern, darunter 8.132 stimmberechtigte) wurden seitens der Clubführung sowohl die Ergebnisse der abgelaufenen Saison 2017/18 präsentiert, als auch die Planzahlen für die aktuelle Spielzeit 2018/19.

    Das im Zuge der Ausgliederung neu gewählte und gebildete Präsidium (hervorgegangen aus dem vorherigen Aufsichtsrat) um den Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Villis wurde ebenso wie der vorherige Vorstand (Wilken Engelbracht, Christian Hochstätter) als auch deren Vorstandsnachfolger Ilja Kaenzig und Sebastian Schindzielorz (inzwischen Geschäftsführer) seitens der Mitglieder entlastet. Zudem wurde das bislang kooptierte Präsidiumsmitglied Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen von der Versammlung mit großer Mehrheit nachträglich ins Präsidium gewählt.

    Hans-Peter Villis, der ehemalige Aufsichtsrats- und neue Vorstandsvorsitzende des Präsidiums, dankte sowohl den ehemaligen Vorständen als auch den Ende letzten Jahres zurückgetretenen Aufsichtsratsmitgliedern Frank Goosen und Matthias Knälmann für ihre Tätigkeit. Zudem hob er hervor, dass unter der aktuellen Geschäftsführung ein Trend zum Positiven eingesetzt habe, der immer noch anhält: „Wir wollen den VfL unter den besten 25 Teams in Deutschland etablieren. Ilja Kaenzig ist ein Top-Manager, der in der Branche hochgeschätzt und anerkannt ist. Und die Entscheidung, Sebastian Schindzielorz die sportlichen Belange zu übertragen, war absolut richtig.“

    Seit Sebastian Schindzielorz im Amt ist, rangiert der VfL Bochum 1848 in der Zweitliga-Jahrestabelle 2018 auf Platz 1; in der Saison 2017/18 war seit dem Amtsantritt des Trainer-Duos Robin Dutt/Heiko Butscher kein Team besser. „Deswegen haben wir uns entschieden, im Kader auf Kontinuität zu setzen und nur punktuell Veränderungen vorzunehmen“, erläuterte Schindzielorz die Transferpolitik dieses Sommers. „Aktuell besteht der Kader aus 26 Spielern, von denen neun das eigene Talentwerk durchlaufen haben, also etwa ein Drittel unseres Kaders ausmachen.“ Das hauseigene Talentwerk, so der neue VfL-Geschäftsführer Sport weiter, solle und wolle seine Erfolgsstory fortschreiben. In diesem Jahr ist das Talentwerk seitens der DFL und des DFB abermals mit der exzellenten Bewertung von „Drei Sternen“ ausgezeichnet worden. Drei Spieler, die diese erfolgreiche Nachwuchsarbeit besonders repräsentieren, sind die diesjährigen Preisträger der Werner-Altegoer-Medaille: Yusuf Oguz (Bereich U15) sowie die beiden Torhüter Tjark Ernst (U17) und Paul Grave (U19).

    Bei den wirtschaftlichen Kennzahlen muss fortan zwischen denen des VfL Fußballgemeinschaft e.V. und der VfL Bochum 1848 GmbH & Co. KGaA unterschieden werden. Die der KGaA sind jene, die u.a. den Lizenzfußball betreffen. Der gemeinnützige e.V. erzielte in 2017/18 einen Jahresüberschuss in Höhe von 17.000 Euro.

    Bei den Transfererlösen der vergangenen Saison hatte der VfL mit 3,6 Millionen Einnahmen erneut ein lukratives Jahr zu verzeichnen. Die TV-Gelder stiegen 2017/18 erwartungsgemäß auf 10,6 Millionen Euro an; die gute Endplatzierung (Rang 6) lässt für die Saison 2018/19 Einnahmen von ca. 14 Millionen Euro erwarten. Der Spieleretat bewegte sich 2017/18 auf dem Niveau von über 11 Millionen Euro, in dieser Saison rechnet die Geschäftsführung mit einem Spieleretat auf Vorjahresbasis. Weiterhin auffällig und positiv: Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten 2017/18 weiter auf 2,6 Millionen Euro reduziert werden. Im Geschäftsfeld „Vermarktung“ konnte der VfL ein deutliches Umsatzplus erzielen, gegenüber den kalkulierten 10,5 Millionen Euro standen am 30.06.2018 rund 11,8 Millionen Euro. Die 11-Millionen-Marke wird in den Planungen für die laufende Saison 2018/19 angepeilt, wobei sich der neue Hauptsponsor Tricorp auf dem Niveau des Vorgängers bewegt.

    Besonders erfreulich verlief die Entwicklung im Bereich der Dauerkarten, hier konnte der VfL erstmals in seiner Zweitligageschichte die 6.000er-Marke knacken und nähert sich somit den Verkaufszahlen zu Bundesligazeiten. Der Zuschauerschnitt lag 2017/18 bei 16.568 Fans, für die laufende Spielzeit wird mit einem Schnitt von 16.500 kalkuliert. „Der VfL Bochum muss sich seine Bodenständigkeit und die Nähe zu den Fans bewahren. Wir sehen den Fußball als Volkssport und Kulturgut und müssen Bedingungen schaffen für den sportlichen Erfolg. Unser Credo muss lauten: Wir müssen die einfachen Dinge gut machen, nur dann haben wir eine Chance“, sagt Ilja Kaenzig, Sprecher der VfL-Geschäftsführung.

    Durch einmalige Sondereffekte in 2017/18 schließt die KGaA die Saison 2017/18 mit einem Ergebnis von -1,6 Millionen Euro ab. Für die aktuelle Saison wird mit einem Gewinn von ca. 390.000 Euro geplant.

    Zudem wurden zahlreiche Mitglieder für ihre Vereinstreue ausgezeichnet, darunter auch die ehemaligen VfL-Aufsichtsräte Dieter Bongert und Bernd Wilmert (25 Jahre Mitgliedschaft), der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert sowie der Ex-Vizepräsident des VfL, Heinz Hossiep (beide 40 Jahre). Auch die beiden VfL-Ehrenratsmitglieder Jürgen Rüsken (aktuell) und Wolfgang Pauli (ehemalig) wurden für vier Jahrzehnte Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet. Noch länger, nämlich 50 Jahre, sind der ehemalige VfL-Pressesprecher Wolfgang Hellmich und Eberhard Schultz beim Verein. Auf 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft bringt es Erwin Steden, den viele langjährige VfL-Anhänger noch als Jugendobmann und Stadionsprecher kennen.

    In seiner Rede erinnerte Hans-Peter Villis zudem an den ebenso langjährigen wie legendären VfL-Trainer Rolf Schaftstall, der am 30. Januar 2018 im Alter von 80 Jahren verstarb. Villis würdigte ihn als einen Coach, „der von seiner damaligen Mannschaft mit lauter lokalen Legenden wie Hermann Gerland, Ata Lameck und Walter Oswald, harter Hund genannt wurde. Sie haben es unter Rolf Schafstall nicht nur einmal geschafft, den auch früher schon großen FC Bayern aus dem Ruhrstadion zu fegen.“ Die aktuelle Mannschaft um Cheftrainer Robin Dutt, die am vergangenen Sonntag den FC Ingolstadt mit 6:0 aus dem Vonovia Ruhrstadion gefegt hatte, nahm ebenfalls an der Versammlung teil und wurde von den Mitgliedern unter großem Applaus begrüßt und verabschiedet.

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