JHV: Werner-Altegoer-Medaille für Trio

Dieses Thema im Forum "VfL - TALENTWERK" wurde erstellt von Herr Bert, 19. September 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Erst seit 2016 wird sie verliehen, doch schon jetzt gehört sie fest zum Rahmenprogramm einer jeden Mitgliederversammlung des VfL Bochum 1848: Die Werner-Altegoer-Medaille. Zum dritten Mal wurde der Preis am Dienstagabend an drei Nachwuchsspieler des VfL aus dem Talentwerk verliehen. Die Preisträger hießen in diesem Jahr Yusuf Oguz (U15), Tjark Ernst (U17) und Paul Grave (U19).

    Mit großer Zustimmung hatte man auf der Mitgliederversammlung des VfL Bochum 1848 vor rund drei Jahren beschlossen, mit der Werner-Altegoer-Medaille nicht nur eine Erinnerung an den langjährigen Vereinspräsidenten zu schaffen, sondern gleichzeitig auch jeweils drei Bochumer Jugendspieler und damit einhergehend die hervorragende Arbeit innerhalb des Talentwerks zu würdigen. Eine Jury, bestehend aus der sportlichen Führung des Vereins und der Leitung des Talentwerks, hat auch für die Saison 2017/18 über die drei Preisträger abgestimmt.

    Der jüngste Talentwerk-Spieler aus dem Sieger-Trio heißt Yusuf Oguz, der als Verteidiger in der Bochumer U15 aktiv ist. Sein Trainer Simon Schuchert lobte Oguz auf der JHV als einen „auf dem Platz technisch versierten, dynamischen Spieler, der auch in engen Räumen immer wieder Lösungen findet.“ Des Weiteren lobte Oguz´ Coach dessen Spielintelligenz sowie seine Beidfüßigkeit. Doch nicht nur auf dem Rasen, auch außerhalb stellte der 14-jährige Linksverteidiger seine Qualitäten bisher immer wieder unter Beweis: „Yusuf ist ein absoluter Teamplayer, der hilfsbereit, immer höflich, diszipliniert und respektvoll auftritt“, so Schuchert. Oguz selbst, dessen Vorbild im VfL-Profikader Danilo Soares ist, sagte: „Es ist eine Ehre, beim VfL zu spielen. Die Ausbildung im Talentwerk ist wirklich top.“ Dabei erklärte der Familienmensch mit den türkischen Wurzeln, dass es nicht nur auf den Fußball ankomme: „Man muss auch in der Schule gut sein und immer alles geben. Außerdem bin ich ein sozialer Mensch, ich setze mich gerne für meine Mitspieler ein“. Das Gesamtpaket veranlasste die Jury, Oguz mit der Werner-Altegoer-Medaille auszuzeichnen.

    Gleiches gilt auch für Tjark Ernst. Der Torhüter der Bochumer U17, die in der B-Junioren-Bundesliga West einen super Start hingelegt hat und nach sechs Partien Tabellenplatz vier belegt, setzte sich in seiner Alterskategorie gegen seine Mitspieler durch und durfte im RuhrCongress die Auszeichnung entgegennehmen. Bereits seit der U9 spielt Ernst für das Talentwerk, seitdem hat er alle Junioren-Teams der Blau-Weißen durchlaufen und dabei eine stetige Entwicklung genommen. „Ich denke, dass ich die Werner-Altegoer-Medaille erhalten habe, weil ich eine sehr große Identifikation mit dem Verein aufweise, auf dem Platz gute Leistungen gezeigt habe und auch die soziale Komponente stimmt“, schätzte der U17-Keeper die Anerkennung in Form der Auszeichnung ein. Zuletzt war Ernst noch mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft unterwegs, bei zwei Testspielen in Österreich gegen Zypern und den Gastgeber hütete er das Tor des DFB-Nachwuchses. Und für den 16-jährigen soll der Weg beim VfL weitergehen: „Zunächst möchte ich auch für die Bochumer U19 im Tor stehen, dann hätte ich alle Jugendteams durchlaufen. Wenn ich noch einen Schritt weiterkommen und irgendwann im Profikader stehen würde, wäre das natürlich etwas ganz Besonderes für mich“, so der Talentwerk-Torhüter. Sören Rittmeier, Torwart-Koordinator des Talentwerks, freute sich auf der Bühne, mit Ernst „einen richtigen Bochumer Jungen“ präsentieren zu dürfen. „Neben seinen sportlichen Qualitäten im Torwartspiel besticht Tjark als absoluter Teamplayer“, fasste Rittmeier zusammen.

    In der ältesten Kategorie ging die Werner-Altegoer-Medaille 2018 an Paul Grave, Torhüter der Bochumer U19. Auch das älteste Talentwerk-Team hat bisher eine ganz starke Saison hingelegt, in der A-Junioren-Bundesliga West hat das Team von Trainer Dimitrios Grammozis mit Grave als Rückhalt alle fünf Spiele gewonnen, in der Tabelle steht der VfL nur aufgrund des knapp schlechteren Torverhältnisses hinter dem BVB auf Platz zwei. Rittmeier brachte die Kernargumente für die Auszeichnung Graves auf den Punkt: „Paul spielt bereits seit der U14 für den VfL im Talentwerk und hat sich seitdem stetig entwickelt. Dadurch hat er es sich auch verdient, dass er inzwischen regelmäßig am Training der Profis teilnehmen darf. Er ist ein ruhiger und bodenständiger Typ, der jede Sekunde für seinen Traum investiert, dabei aber weder Schule noch Freundschaften vernachlässigt.“ Auch Grave selbst freute sich über die Wertschätzung von Seiten des Vereins: „Über die vielen Jahre hier beim VfL habe ich mich stetig verbessert, ich durfte viel in die Mannschaft einbringen. Es macht einfach Spaß, hier beim VfL zu spielen.“

    Der VfL Bochum 1848 freut sich mit den drei Preisträgern der Werner-Altegoer-Medaille – herzlichen Glückwunsch!
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