JHV: "Bedingungen für sportlichen Erfolg schaffen"

Dieses Thema im Forum "Der Verein" wurde erstellt von Herr Bert, 19. September 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Premiere für Ilja Kaenzig. Der Sprecher der Geschäftsführung trat zum ersten Mal im Rahmen einer Mitgliederversammlung des VfL Bochums 1848 ans Mikrofon. Der Schweizer referierte zu den wirtschaftlichen Kennzahlen 2017/18.

    Bei den wirtschaftlichen Kennzahlen muss fortan zwischen denen des VfL Fußballgemeinschaft e.V. und der VfL Bochum 1848 GmbH & Co. KGaA unterschieden werden. Die der KGaA sind jene, die u.a. den Lizenzfußball betreffen. Der gemeinnützige e.V. erzielte in 2017/18 einen Jahresüberschuss in Höhe von 17.000 Euro.

    Bei den Transfererlösen der vergangenen Saison hatte der VfL mit 3,6 Millionen Einnahmen erneut ein lukratives Jahr zu verzeichnen. Die TV-Gelder stiegen 2017/18 erwartungsgemäß auf 10,6 Millionen Euro an; die gute Endplatzierung (Rang 6) lässt für die Saison 2018/19 Einnahmen von ca. 14 Millionen Euro erwarten. Der Spieleretat bewegte sich 2017/18 auf dem Niveau von über 11 Millionen Euro, in dieser Saison rechnet die Geschäftsführung mit einem Spieleretat auf Vorjahresbasis. Weiterhin auffällig und positiv: Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten 2017/18 weiter auf 2,6 Millionen Euro reduziert werden. Im Geschäftsfeld „Vermarktung“ konnte der VfL ein deutliches Umsatzplus erzielen, gegenüber den kalkulierten 10,5 Millionen Euro standen am 30.06.2018 rund 11,8 Millionen Euro. Die 11-Millionen-Marke wird in den Planungen für die laufende Saison 2018/19 angepeilt, wobei sich der neue Hauptsponsor Tricorp auf dem Niveau des Vorgängers bewegt.

    Besonders erfreulich verlief die Entwicklung im Bereich der Dauerkarten, hier konnte der VfL erstmals in seiner Zweitligageschichte die 6.000er-Marke knacken und nähert sich somit den Verkaufszahlen zu Bundesligazeiten. Der Zuschauerschnitt lag 2017/18 bei 16.568 Fans, für die laufende Spielzeit wird mit einem Schnitt von 16.500 kalkuliert. „Der VfL Bochum muss sich seine Bodenständigkeit und die Nähe zu den Fans bewahren. Wir sehen den Fußball als Volkssport und Kulturgut und müssen Bedingungen schaffen für den sportlichen Erfolg. Unser Credo muss lauten: Wir müssen die einfachen Dinge gut machen, nur dann haben wir eine Chance“, sagt Ilja Kaenzig, Sprecher der VfL-Geschäftsführung.

    Durch einmalige Sondereffekte in 2017/18 schließt die KGaA die Saison 2017/18 mit einem Ergebnis von -1,6 Millionen Euro ab. Für die aktuelle Saison wird mit einem Gewinn von ca. 390.000 Euro geplant.

    Doch Ilja Kaenzig legte den Fokus, neben den wichtigen Zahlen für die vergangene und die aktuelle Saison, auch auf die Zukunft. "Wir wollen uns weiter entwickeln, was die Kommunikation betrifft. Das soll auch das Stadionerlebnis für unsere Fans verbessern. Wir wollen darüber hinaus aber auch Traditionen wie den Otto-Wüst-Pokal oder den Fiege Fan-Abend wieder aufleben lassen." Ganz wichtig dabei: Emotionen wahren. Kaenzig: "Das Stadionerlebnis bei uns soll 'echt' bleiben. Wir wollen die Fan-Nähe wahren und uns auch zu unseren Wurzeln in Bochum bekennen. Um Robin Dutt zu zitieren: 'Der VfL ist ein ehrlicher Verein aus einer ehrlichen Stadt'."
  2. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Völlug ok. Dann öffnet aner aich bitte zumindest Teilweise euer Trainingsgelände für die unentwegten Fans. Ihr wäret damit beispielgebend an Fannähe nicht nur für die beiden grossen Nachbarn sondern auch für die Nationalmannschaft.

    Ich habe darüber schon vor Jahren geschrieben, dass die Nähe zu den Fans ein Markenzeichen werden kann.
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Warst Du schon mal beim Training, bzw. am Trainigsgelände ?
  4. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

  5. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Was bitte soll da "offener" werden ?
  6. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Ich fands hinter dem Maschendraht nicht toll. Vor langer Zeit sah es auf den Traoningsplätzen aus wie in der Amateurliga, so mit einer Bande und genug Platz für ein paar Fans, die das gerne auch angenommen haben. Fand ich gut, zumindest aus Fanseite, denn hat seine Matadore nah bei sich, halt wie in der Amateurliga. Dem Traimingsbetrieb hat das nach meinem Eindruck nicht geschadet sondern hat das Verhältnis zum Team eher verstärkt, z.B seinerzeit bei der Aufstiegen und Wiederaufstiegen sowie den Pokalfinalisten. Dies ist aber radikal abgeschafft worden.
  7. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Aktuell ist das aber alles sehr fannah Der Zaun dient sicherlich dazu, dass nicht laufend drei bis sechs Leute unterwegs sein müssen um die Bälle wieder einzusammeln. Spieler und Trainer sind vor und nach dem Training , auf dem Weg in den Kabinentrakt, ansprechbar.Viel offener geht das -wie ich finde- nicht.
  8. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Dann versuche doch mal, Dich auf die andere Seite des Zauns zu stellen, dessen praktischen Nutzen ich nicht abstreite. Bin selbst seinerzeit höchst ungernhinter fen Bällen hergelaufen, die Richtung Quellenweg ins Aus gingen

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