Ilja Kaenzig wird Sprecher des VfL-Vorstands

Dieses Thema im Forum "Der Verein" wurde erstellt von Herr Bert, 13. Februar 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Ilja Kaenzig gehört ab sofort dem geschäftsführenden Vorstand des VfL Bochum 1848 an. Der 44-jährige Schweizer löst den bisherigen kaufmännischen Vorstand Wilken Engelbracht ab und bildet gemeinsam mit Sportvorstand Sebastian Schindzielorz das neue Führungs-Duo.


    Kaenzig ist bereits seit über 20 Jahren im Fußball tätig. Angefangen hat der studierte Betriebswirt beim Schweizer Rekordmeister Grasshoppers Zürich, für den er von 1994 bis 1998 gearbeitet hat. Es folgten rund zehn Jahre in der Bundesliga, zunächst von 1998 bis 2004 bei Bayer 04 Leverkusen, wo Ilja Kaenzig die rechte Hand von Reiner Calmund war und vom Nachwuchsbereich bis zum Manager aufstieg. 2004 wurde Kaenzig Geschäftsführer und Sportdirektor beim niedersächsischen Traditionsverein Hannover 96. Im Anschluss war Kaenzig selbstständig im Bereich Fußball und Finanzen tätig, bevor er Sportchef bei der auflagenstärksten Schweizer Zeitung „Blick“ wurde. 2010 wurde Kaenzig Geschäftsführer des Fußballklubs BSC Young Boys Bern sowie des Schweizer Nationalstadions, dem Stade de Suisse (ehemals: Wankdorfstadion). Zuletzt war Kaenzig Vorstandsvorsitzender beim französischen Verein FC Sochaux-Montbeliard.

    Hans-Peter Villis, Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Bochum 1848, ist froh, „einen so erfahrenen Manager wie Ilja Kaenzig für Bochum gewinnen zu können. Es zeigt, dass der VfL nach wie vor zu den guten Adressen im deutschen Fußball gehört. Wir wollen mit ihm den Kurs der wirtschaftlichen Konsolidierung fortsetzen, zugleich sportlich erfolgreich sein. Ilja Kaenzig hat aufgrund seiner Vita bewiesen, dass er über strategisches und ökonomisches Geschick verfügt, einen Blick für Talente hat, den deutschen wie internationalen Profifußball kennt und in puncto Medienarbeit ein Fachmann ist. Aufgrund dieser Vielzahl seiner Fähigkeiten hat der Aufsichtsrat des VfL daher entschieden, Ilja Kaenzig zum Sprecher des Vorstands zu ernennen.“

    Die offizielle Vorstellung von Ilja Kaenzig findet im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 14. Februar 2018, statt. Dazu lädt der Verein alle Medienvertreter um 16 Uhr ins Medienzentrum im Vonovia Ruhrstadion ein.
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
  2. OKM

    OKM Moderator

    Nun, er ist nicht aus einem Vetrag heraus gekommen...bei Young Boys wurde er gegangen und in Sochaux gab er auf....irgendwie lässt es mich noch nicht sehr frohlocken... nunja, weiß halt nicht viel... nur soviel: kein Bochumer Junge wie WE... :(
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    ...und schwupps hat "Sesi" direkt mal `nen Maulkorb.
  4. panther

    panther Fanclub-Mitglied

    ...und vielleicht hat er ja sogar mehr Ahnung vom Fussball als....Auch ihn sollten wir zunächst akzeptieren, denn wie schon einmal gesagt, Engelbrecht hatten wir auch als Nachfolger von Ansgar Sch. sehr skeptisch aufgenommen. Und als Zeitungsexperte klärt er vielleicht einmal, was unsere Negativschreiber nicht mehr dürfen.
    Also warten wir einmal ab.
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  5. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Kaenzig: „Stolz und mit Freude erfüllt!“

    Der VfL Bochum 1848 hat seinen neuen Sprecher des Vereinsvorstands, Ilja Kaenzig, am Mittwochmittag im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Der 44-jährige Schweizer sowie Hans-Peter Villis, Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrats, sprachen dabei über die zukünftige Zusammenarbeit, das Potenzial des Vereins und das strittige Thema 50+1.

    Villis begrüßte den neuen Vorstand des VfL herzlich: „Wir freuen uns, mit Ilja Kaenzig einen geeigneten Nachfolger gefunden zu haben. Es gab einen sehr strukturierten Prozess, in dem es klare Anforderungen für eine Neubesetzung der Position gab.“ Nun wird eine rasche Übergabe von Wilken Engelbracht, der Ende Dezember seinen vorzeitigen Rückzug angekündigt hatte, an Kaenzig stattfinden. „Wilken Engelbracht hat einen sehr guten Job gemacht. Die aktuelle finanzielle Situation ist aber auch eine Teamleistung. Ich darf mich bei ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Mit Kaenzig habe man nun einen „erfahrenen Mann gefunden. Seine Vita ist bekannt, er hat die betriebswirtschaftliche Erfahrung und kennt den Fußball in Deutschland und Europa sehr gut“, bekräftige Villis die Entscheidung.

    Kaenzig selbst freute sich über sein auf zunächst drei Jahre befristetes Engagement bei dem traditionsreichen Zweitligisten. „Ich bin stolz und mit Freude erfüllt heute hier zu sitzen. Ich wurde sehr herzlich empfangen.“ Der 44-Jährige konnte schnell feststellen, dass er in seiner neuen Position „bei keinem ganz normalen Verein“ arbeite. „Die erfolgreiche Vergangenheit des VfL Bochum 1848 ist jedem bekannt. Gefühlt ist das hier ein Erstligist. Die Infrastruktur, die Nachwuchsarbeit, die gesamte Professionalität – all das hat hier sehr viel Potenzial.“ Eng zusammenarbeiten wird der Schweizer mit dem neuen Sportvorstand Sebastian Schindzielorz. „Er ist für die sportlichen Entscheidungen zuständig. Natürlich wird es aber einen engen Austausch zwischen uns beiden geben, das ist ganz normal“, bekräftigte Kaenzig. Die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit seien es, Ruhe und Stabilität hereinzubekommen und die Kommunikation zu verbessern.

    Angesprochen auf die 50+1-Regel, zu der Kaenzig vor rund zehn Jahren ein Statement abgegeben hatte, sagte der 44-Jährige: „Zu diesem Thema habe ich meine Einstellung geändert. Der Markt hat sich verändert, meine Meinung von damals hat sich gewandelt. Ich denke, dass der deutsche Fußball auch ohne 50+1 eine sehr gute Rolle im internationalen Geschäft spielen kann. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, ein eigener Weg.“ Man wolle beim VfL insbesondere die Vereinsidentität bewahren. „Der Verein lebt von der Identität und der Verwurzelung in der Stadt. Das macht den Reiz aus, bei einem solchen Klub arbeiten zu dürfen. Ich sehe es als meine Pflicht, die Kultur schnellstmöglich kennenzulernen und zu verinnerlichen.“

    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2018
  6. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Villis ist stehts bemüht die Arbeit von Engelbracht herunter zu spielen.
  7. BomS

    BomS Administrator

    Villis ist schon eine kleine Ratte, wenn ich das mal so ehrlich sagen darf.
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  8. MarWiBo

    MarWiBo Moderator

    Villis ist ein Machtmensch, der das Rampenlicht nicht gern teilt. Er wird ALLES für seinen Machterhalt tun !
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  9. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Ich gehe von zwei Dingen aus: 1. Es wird keine aMV geben, und 2. Bei der nächsten Mitgliederversammlung wird es ganz eng für ihn und den AR. Es sei denn, der VfL legt eine ordentliche Serie hin und kratzt womöglich noch an Platz drei.
  10. Hoffi65

    Hoffi65 unserVfL.de User

    Da bin ich bei dir. Leicht wird das aber nicht, für niemanden. Es müssen (zu-) viele Rädchen im Getriebe richtig greifen, um Villis auf seinem Stuhl zu halten.
  11. Scheffkoch

    Scheffkoch unserVfL.de User

    Muss man so nicht sehen. WE war federführend, also der Frontman, nicht der Alleinunterhalter. Natürlich gibt es in so schwierigen Fragen immer Abstimmungen und ein Miteinander. Das soll keinesfalls die überragende Leistung von WE schmälern, aber alles allein konnte er gar nicht machen.

    Wie auch immer, der VfL hat auf diesem wichtigen Posten einen guten Mann, einen VfL-Fan und einen sympathischen Finanzminister verloren.
  12. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Es geht nicht darum wer was gemacht hat, es geht darum das Villis bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit darauf hinweist

    Ich bin fest davon überzeugt, ohne Engelbracht wäre die Ausgliederung nie und nimmer so glatt über die Bühne gegangen. Engelbracht war es, der auf die Gegner der Ausgliederung zugegangen ist, hat keine Diskussion gescheut und hat mit seiner Redegewandtheit die Mitglieder auf " Linie" gebracht. Wie Villis mit Kritik umzugehen gedenkt, wurde in den letzten Wochen mehrfach belegt.
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  13. BomS

    BomS Administrator

    Der passt perfekt in die Bundespolitik.

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