Hannover 96 legt Einspruch gegen Wertung des Darmstadt-Spiels ein

Dieses Thema im Forum "Die Lage in den Ligen" wurde erstellt von Herr Bert, 29. November 2019.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Nach "intensiver Prüfung der Rechtslage" hat Zweitligist Hannover 96 gegen die Wertung des Heimspiels gegen den SV Darmstadt 98, das die Niedersachsen mit 1:2 verloren hatten, Einspruch eingelegt. Grund hierfür sei die Aberkennung des vermeintlichen Ausgleichstreffers von Marc Stendera durch Referee Dr. Martin Thomsen.

    Der Einspruch des Bundesliga-Absteigers stützt sich darauf, dass Schiedsrichter Thomsen, von dessen Rücken der Ball vor die Füße von Stendera geprallt war, mit der Aberkennung des vermeintlichen 2:2 einen Regelverstoß begangen habe. "Nach unserer festen Überzeugung hätte dieses Tor - auch trotz der zu Saisonbeginn erfolgten Änderung im Regelwerk - gezählt werden müssen", so in einem Statement des Vereins zu lesen.

    Ob der Einspruch erfolgreich sein wird, wird sich zeigen. Die vor der Spielzeit angepasste Regel 9 sieht in diesem Fall einen Schiedsrichterball vor. Konkret heißt es: "Der Ball ist aus dem Spiel, wenn (...) er einen Spieloffiziellen berührt, aber auf dem Spielfeld bleibt und ein Team einen aussichtsreichen Angriff auslöst, (...) der Ballbesitz wechselt." Hätte Haraguchi also den Ball zu Stendera passen wollen und Thomsen das Spielgerät ohne weitere Berührung nur leicht abgefälscht, wäre das Spiel weitergelaufen und das Tor hätte gezählt.

    Quelle und mehr: Kicker.de
  2. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Wiesbaden legt Einspruch gegen Spielwertung in Dresden ein

    Der SV Wehen Wiesbaden ist nicht einverstanden mit der Spielwertung in Dresden. Das nicht gegebene Tor von Manuel Schäffler könnte Folgen haben.

    In der 26. Minute hatte Toptorjäger Manuel Schäffler das vermeintliche 1:0 für die Gäste erzielt, der Treffer wurde jedoch nach VAR-Eingriff zurückgenommen, weil der Ball beim vorangegangenen Dresdner Angriff im Aus gelandet war.

    Quelle und mehr: Kicker.de
  3. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    DFB-Sportgericht lehnt Einspruch von Wehen Wiesbaden ab

    Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch des SV Wehen Wiesbaden gegen die Wertung der Partie bei Dynamo Dresden am 8. November (0:1) als unbegründet zurückgewiesen. Der Fall wirft einmal mehr die Fragen auf nach der neuen Komplexität der Fußballregeln, insbesondere seit der Einführung des Video-Assistenten. "Das Urteil", wusste der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz jedenfalls, "ist möglicherweise nicht so einfach zu vermitteln."

    Tatsächlich können laut VAR-Protokoll, das für die mit Video-Assistent laufenden Begegnungen bindend ist, Fehler des VAR und des Schiedsrichters nichts an der Wertung ändern. Einzig bei einem Wahrnehmungsfehler des Unparteiischen, etwa wenn er einen Einwurf der falschen Mannschaft zuspricht und in der unmittelbaren Folge ein Tor fällt, hätte der Einspruch Aussicht auf Erfolg gehabt. Weshalb sich Wehen-Anwalt Dr. Joachim Rain auch der Frage widmete, ob der VAR hätte eingreifen dürfen. Rein technisch ist die Rückbetrachtung bis zur letzten Spielfortsetzung denkbar, was in der Praxis natürlich kaum durchführbar ist.

    Qulle und mehr: Kicker.de

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