Fanszene kündigt Stimmungsboykott an

Dieses Thema im Forum "Die Lage in den Ligen" wurde erstellt von Herr Bert, 20. November 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Aus Protest gegen Montagsspiele und Kommerzialisierung schweigen viele Fans in Deutschlands Stadien. Am 13. Spieltag wird protestiert.

    Am 13. Bundesliga-Spieltag wird es 45 Minuten lang in Deutschlands Fußballstadien ruhig bleiben. Die Fanszenen Deutschlands haben einen bundesweiten Stimmungsboykott für das Wochenende vom 30. November bis zum 3. Dezember angekündigt. In allen Stadien soll während der ersten Spielhälfte auf organisierten Support verzichtet werden.

    Unter anderem ist folgende Partie betroffen:

    1. FC Magdeburg - VfL Bochum (13.30 Uhr)

    Quelle und mehr: Reviersport.de
  2. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    So langsam sei die Frage erlaubt, wer den Fußball "kaputt" macht.
  3. Slyer.

    Slyer. Fanclub-Mitglied

    Gut, is Auswärtsspiel, da bin ich auf der Couch auch ruhiger und sing nich.
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  4. VfLDiaspora

    VfLDiaspora unserVfL.de User

    Wenigstens kein Heimspiel. Diesmal also ein Vorteil fūr den VfL ......:blush:
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  5. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    ...kommt darauf an, was es nach dem Spiel für eine Rechnung vom DFB gibt, wenn die "Traditionalisten" entsprechend demonstrieren.
  6. Werne-Ost

    Werne-Ost unserVfL.de User

    Schau dir die Rechnungen von den bisherigen Protestspieltagen an, dann kannst du dir ein ungefähres Bild machen.
    Aha. Also wenn die Zuschauer schweigen machen sie den Sport kaputt. Nicht die, die teilweise kuriose Anstoßzeiten festlegen.
    Inwiefern machst du eigentlich den Sport kaputt? Schließlich bringst du dem Verein kein Geld. Im Gegensatz zu den Stadiongängern.
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2018
  7. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Neuer Vertrag ab 2021: Ende der Montagsspiele in Sicht

    Am kommenden Wochenende nimmt die Bundesliga nach der finalen Länderspielpause in diesem Jahr wieder Fahrt auf, der 12. Spieltag steht an. Eine Woche später gibt es indes das erste Montagsspiel - und dagegen wird mit einer bundesweiten Aktion inklusive Stimmungsboykott abermals protestiert. Das Ende der Montagsspiele zeichnet sich für 2021 ohnehin bereits ab.

    Eine Forderung, die unabhängig von den nun neu angekündigten Protesten zumindest in Teilen in Sicht ist: Im Jahr 2021 endet der aktuelle TV-Vertrag. Bei der nächsten Ausschreibung der Fernsehrechte sollen gemäß der ersten Absprachen der Klubs keine Erstliga-Spiele am Montagabend mehr enthalten sein.

    Auch bei der Tagung der Zweitligisten am 12. Oktober war die Frage nach dem Montagabendspiel ein Kernthema. Elf Vereine sprachen sich für deren Beibehaltung nebst einer Option auf Spiele am Samstagabend aus. Dirk Zingler, Präsident von Union Berlin, warb am 12. Oktober für die Abschaffung der Montagsspiele und für einen zusätzlichen Termin am Samstagabend. Sein Argument: "Der Sonnabend beinhaltet ein besseres Reiseverhalten für die Fans, die Familien könnten mit ins Stadion genommen werden, weil Sonntag frei ist." Zinglers Vorstoß fand keine Mehrheit, sechs Klubs sahen den Samstagabend als eine Option an.

    Quelle und mehr: Kicker.de

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