DFL-Präsidium lehnt Dresdens Antrag auf Aufstockung ab

Dieses Thema im Forum "Die Lage in den Ligen" wurde erstellt von Herr Bert, 24. Juli 2020.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Dynamo Dresden hat beantragt, dass das DFL-Präsidium auf der nächsten Mitgliederversammlung der Liga eine Aufstockung der 2. Bundesliga auf 19 Vereine zur Abstimmung stellt. Am Freitag erfuhr der Verein, dass der Antrag abgelehnt wurde.

    Befunden der Testreihen am 2., 8. und 20. Mai "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um falsche Positiv-Ergebnisse." Stichhaltige Belege dafür, "dass die Test-Ergebnisse, die sich auf Basis der in Ihrem Klub genommenen und anonymisiert übermittelten Abstriche ergeben haben, falsch waren", hat der Verein nach Darstellung der DFL nicht vorgelegt.

    Im Schreiben vom 21. Juli kündigte der Verein an, "dass eine gerichtliche Überprüfung der Rechtsmäßigkeit aller Umstände, die zur Benachteiligung von Dynamo Dresden im Wettbewerb geführt haben, weiterhin eine Handlungsoption bleibt..." Ein Rechtsmittelverzicht könne nur in Erwägung gezogen werden, "wenn eine Abstimmung in der Mitgliederversammlung durch die Unterstützung des DFL-Präsidiums ausreichend Erfolgschancen erhält."

    Auch in rechtlicher Hinsicht nimmt das DFL-Präsidium "eine grundlegend andere Position ein, als Sie es in Ihren schriftlichen Stellungnahmen und in persönlichen Gesprächen getan haben. Dies betrifft insbesondere Ihre Ansicht, das Labor in Jena sei bei der Durchführung der PCR-Tests als Erfüllungsgehilfe der DFL aufgetreten und die Beendigung der Spielzeit sei aufgrund der konkreten Ansetzungen der SG Dynamo Dresden in rechtswidriger Weise erfolgt."

    Quelle und mehr: Kicker.de
  2. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Kein Rechtsstreit: Dynamo Dresden akzeptiert Abstieg aus der 2. Bundesliga

    Dynamo Dresden wird in der Auseinandersetzung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) um den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga keine juristischen Schritte einleiten. Das teilte der Verein am Freitag nach einer Versammlung seiner Gremien mit.

    Die Dresdner hätte sich sowohl von der DFL als auch von den anderen Vereinen mehr Solidarität gewünscht. „Wir sind nach intensiven Gesprächen aber jetzt an einem Punkt angekommen, wo wir die Dinge so akzeptieren müssen, wie sie sind“, erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Becker. Der Fokus solle nun auf die Aufgaben in der 3. Liga gelegt werden.

    Quelle und mehr: Reviersport.de
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