DFB-Pokal: VfL unterliegt Weiche Flensburg

Dieses Thema im Forum "Anpfiff" wurde erstellt von Herr Bert, 19. August 2018.

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  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Der VfL Bochum 1848 hat das Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals 2018/19 am Sonntagnachmittag beim Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 mit 0:1 verloren und ist somit aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Die drückende Überlegenheit sowie das klare Chancenplus konnten die Bochumer nicht in Tore ummünzen, das Tor des Tages erzielten die Gastgeber in der 34. Minute durch Kevin Schulz.

    Im ausverkauften Manfred-Werner-Stadion, in das auch rund 500 VfL-Fans ihren Weg gefunden hatten, setzte Cheftrainer Robin Dutt auf eine leichte Rotation im Vergleich zur Vorwoche, als man mit 2:0 beim MSV Duisburg gewinnen konnte: Felix Dornebusch stand für Manuel Riemann zwischen den Pfosten, Stürmer Silvère Ganvoula durfte von Beginn an neben Lukas Hinterseer ran. Auch Tom Weilandt, Vitaly Janelt und Timo Perthel waren neu in der Startelf. Außerdem feierte VfL-Youngster Baris Ekincier sein Debüt im Profikader.

    Die Partie begann munter, beide Teams suchten bei eigenem Ballbesitz schnell den Weg in die Offensive. Da aber sowohl die Gastgeber aus Flensburg als auch der VfL in der Defensive fehlerlos agierten, blieben große Torchancen auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Einen ersten ungefährlichen Versuch wagte Ganvoula nach vier Minuten, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging klar am langen Pfosten vorbei. Auch ein Schuss von Hinterseer aus der zweiten Reihe fand nicht den Weg ins Tor. Rund 22 Minuten waren schon gespielt, da hätte Pantovic beinahe das 1:0 erzielt, doch nach einer präzisen Flanke von Hoogland konnte seine knallharte Direktabnahme von Weiche-Keeper Florian Kirschke klasse pariert werden. Die Führung erzielten dann nach 34 Minuten die Gastgeber – und das vollkommen aus dem Nichts. Florian Meyer hatte eine Bochumer Unachtsamkeit ausgenutzt und den Ball über die Abwehr gehoben, der durchgestartete Kevin Schulz bugsierte die Kugel über Dornebusch hinweg zum 1:0 ins Tor. In der Folge legte der VfL noch einen Gang hinzu, die größte Torchance vor der Pause ging auf das Konto von Ganvoula: Nach einer maßgeschneiderten Flanke von Perthel kam der Neuzugang aus kurzer Distanz an den Ball, aber seine Direktabnahme rauschte nur wenige Zentimeter über den Flensburger Kasten.

    Die zweiten 45 Minuten begannen aus VfL-Sicht mit dem gleichen Personal – und die Bochumer machten nun kräftig Druck. Zunächst war ein Kopfball von Ganvoula nach Celozzi-Flanke zu ungenau (50.), kurz darauf aber eine Doppelchance für die Gastgeber. Dornebusch konnte erst einen Freistoß von Dominic Hartmann sicher halten (51.), 60 Sekunden später blockte Hoogland einen Versuch von Nico Empen zur Ecke. In der Folge lag der Ausgleich in der Luft: Erst verpasste Hinterseer nach Vorlage von Ganvoula knapp (54.), eine Minute später schloss der Kongolese nach toller Vorarbeit von Losilla selber ab, wobei der Ball knapp links am Pfosten vorbeiging. In der 57. Minute wieder eine Bochumer Doppelchance: Erst parierte Weiches Torhüter einen strammen Schuss von Ganvoula, die darauf folgende Flanke konnte Hinterseer per Kopf nicht in ein Tor ummünzen.

    Um für die letzte halbe Stunde in der Offensive für noch mehr Durchschlagskraft zu sorgen, brachte VfL-Coach Dutt Debütant Baris Ekincier für Weilandt, außerdem kam rund zehn Minuten später mit Johannes Wurtz für Janelt ein weiterer Stürmer aufs Feld. Wurtz hatte auch gleich nach seiner Einwechslung die erste Gelegenheit, doch unter Bedrängnis ging sein Versuch klar am Tor vorbei (71.). Ein Spiel auf ein Tor wurde es dann wie zu erwarten in der Schlussphase. Doch weder die Abschlüsse von Ganvoula (80./84.) oder Ekincier aus kurzer Distanz (89.) sorgten für den erhofften Ausgleich. Kurz vor Schluss der fünfminütigen Nachspielzeit musste Dornebusch sogar noch in höchster Not klären, nachdem Flensburgs Ibekwe allein auf den VfL-Schlussmann zugelaufen war. So blieb es nach 90 umkämpften Minuten bei der 0:1-Niederlage, die gleichzeitig das Erstrundenaus für den VfL im DFB-Pokal bedeutete.
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